summary: After Milford we enjoyed the landscape near the way to Invercargill (Lake Hauroko, Bluecliffs Bay, Monkey Island, Cosy Nook, Colac Bay, Riverton). Especially Clifden Caves were very exiting. We were in the Southland Museum & Gallery and prepared our trip to Stewart Island in Invercargill.
Als wir aus Milford zurück waren, wollten wir noch ein Planetariumtour in Te Anau für den nächsten Tag buchen. Die gab es aber leider zurzeit nicht, nur die erweiterte Version mit Teleskop im Dunkeln gucken und erklärt kriegen. Für diesen Abend war nichts mehr frei, aber für den nächsten Abend sei ziemlich wahrscheinlich was da, aber die Dame in der iSite konnte die Frau nicht erreichen. So sagte sie uns, dass sie später nochmal die Buchung klar macht und wir morgen am Tag dort nochmal anrufen sollen, ob alles geklappt hat. Gesagt getan buchten wir eine weitere Nacht auf dem Holidaypark, von dem man sogar abgeholt wird und riefen am nächsten Tag an. Doch dies ergab, dass das mit der Buchung nicht geklappt hatte, da die Tour voll war, obwohl die iSite sehr optimistisch war. Blöd. Noch einen Tag wollten wir aber nicht warten und so mussten wir Sterne gucken nun schon das dritte Mal verschieben. So nutzen wir den Tag intensiv das Wifi des Holiday Parks und planten und spielten Karten.
Am nächsten Tag fuhren wir einkaufen und gingen noch ins Wildlife Center vom DOC,welches kostenlos ist und eigentlich mehr für Leute die es eilig haben und nicht in der Natur auf sie treffen. Man sieht man die oft scheuen oder nachtaktiven Tiere auch so meist nicht. Dort wurde einem der Unterschied zwischen Pukekos und Takahes erklärt, natürlich mit echten Tieren verdeutlicht, dass der Pukeko nicht nur ein dicker fetter Takahe ist. Der Pukeko für sich wurde schon für ausgestorben erklärt bevor man einige Exemplare in Fiordland wiedergefunden hat, immer noch gilt er als sehr gefährdet durch die geringe Reproduktionsrate. Außerdem gab es ganz viel Enten, wie die Paradise Shell Duck, eine Mischung aus Gans und Ente, und andere exotische Vögelchen. Außerdem haben wir noch den Kererū angetroffen, die Neuseeländische Holz Taube, die wir auch beim Marian Lake Track gesehen hatten. Es gab auch einen leeren Käfig mit einem Zettel des DOC, dass das Weibchen des Vogelpaares von einer Ratte gefressen wurde und das Männchen als Folge des Schocks auch starb. Dann gab es natürlich noch den Kea, den wir aber schon oft in freier Wildbahn gesehen haben und Charlie Brown, die South Island Kaka. Diese hatte sich aber unter einem Dachvorsprung verschanzt, aber auf ihrem Schild stand, sie freue sich, wenn man mit ihr spricht. Also fing David an mit ihr zu reden und höre da, sie antwortete. Nach ein paar überzeugenden Worten kam sie dann tatsächlich ganz dicht zu David ans Gitter, trank ein Schluck und kam wieder 'quatschen'. Als David dann Good Bye sagen musste, kamen wir als letztes noch an der Morepork (Eule) vorbei, die uns argwöhnisch beäugte.
Dann gingen wir zurück und verließen Te Anau, um in den Nachbarort Manapouri zu fahren. Dort fuhren wir am/in Pearl Harbour lang, um dann zu Frasers Beach zu fahren und zu picknicken mit wunderbarer Sicht.
Danach waren wir dann noch in der (E)i(s)-site und fuhren nach Clifden zu den Caves. Man sollte sich warm anziehen, mindestens zwei Taschenlampen parat haben, auf nasse Füße und dreckige Gliedmaßen eingestellt sein. Auf den Helm haben wir jedoch verzichtet. Am Anfang war es tatsächlich viel Duckerei und Kletterei, doch wurde zumindest die Duckerei nach einem Drittel besser. Der Boden war sehr glitschig und schlammig, genauso wie auch oft die Wände, die viele Stalaktiten und Stalagmiten beherbergte. Aber das coolste waren die Glühwürmchen. Ich weiß nicht wie oft ich "oh cool" gesagt habe. Wenn wir unsere Kopflampen ausgeschaltet haben, sah es aus wie ein Sternenhimmel. Das war ziemlich schön. Wir haben sogar das Kreuz des Südens entdeckt. Somit haben wir zum einen die teure Glowworm Cave Tour und auch die Astronomie Tour gespart. ;) eigentlich ist das Glühwürmchen wir ein Anglerfisch nur an Land und in klein. Es spannt klebrige Fäden und setzt sich drauf und wartet dann darauf, dass irgendwelche Insekten sich in Dunkelheit verirren und vermeintlich zurück in ihr leicht grünliches Licht fliegen. Also eigentlich ziemlich fies, aber sie leuchten so schön! Durch die Glühwürmer hat David am Ende auch herausgefunden das wir fast am Ende sind, da die Glühwürmchen wieder mehr wurden. Vorher hatten wir aber noch ganz andere Hürden zu überwinden. Nachdem es immer weiter bergab ging und die Pfützen immer größer wurden, standen wir plötzlich vor einem kreisrunden Pool. Von dem hatten wir bereits gelesen. Er ist sehr tief und sehr kalt und der Rand an der linken Seite, auf dem man entlanggehen sollte kann überschwemmt sein. Das war er auch und so reichte einem das Wasser bis zum Knöchel. Der Rand war ca. 20 cm breit, war aber auch manchmal mehr manchmal weniger schräg und die Wand war zu allem Überfluss auch noch ziemlich glatt größtenteils ohne Festhaltemöglichkeit und nach innen gewölbt, sodass man schräg über den Pool hing und sich langsam über den glitschigen Boden bewegte. Als ich nach der Hälfte fast mein Gleichgewicht verlor, mich aber zum Glück nochmal halten konnte, fing ich so doll an zu zittern, dass ich kein einzigen Schritt mehr machen konnte. David hatte es aber zum Glück schon geschafft, ermutigte mich und half mir bei den letzten Schritten. Ich zitterte immer noch wie Espenlaub, ob vor Schreck oder vor Kälte oder beides weiß ich nicht. Das war schlimm. Auch Davids Nerven waren ganz schön gekitzelt Ab da löste "oh mein Gott" "oh cool" dann ab, doch das schlimmste war überstanden. Es gab zwar noch ein paar Pfützen, aber nichts was über den Oberschenkel hinaus ging. Dann kletterte man noch auf drei Leitern hoch und runter und wieder hoch (wobei eine in einem Kessel endete, dessen tiefste Wand mir bis zur Brust ging und danach glitschig und schräg wieder runterging. Das war ne Aktion da rüber zu kommen, aber mit Davids Hilfe ging es dann), sodass wir ganz plötzlich wieder Tageslicht sahen und durch ein Erdloch wieder auf eine Weide kamen und dann noch zurück zum Anfang, wo der Carpark war, gingen. Was für ein Abenteuer!
Anschließend wollten wir Clifden mit der Besichtigung der Suspension Bridge abschließen. Clifden ist eigentlich ein ziemlich kleiner Ort, einer von diesen, wo man durchfährt und gar nicht bemerkt, dass man durch einen Ort fährt.
Die suspension Bridge ist dafür ziemlich groß, aber gesperrt. Sie aus Holz wenn man von den Pfeilern absieht und stammt aus dem 19. Jahrhundert, wo sie diese noch mit der Hilfe eines Floßes erbauten und sie eine der größten Neuseelands war.Danach wollten wir dann zu einem DOC Platz beim Hauroko See.
Dort machten wir dann Nudeln mit Tomatensauce und probierten mal unser Milchpulver aus, um damit Nachspeise und Kaokao zu machen.
Am nächsten Tag sind wir erst sehr spät losgekommen. Wir sind dann als erstes zum Lake Hauroko gefahren, dem tiefsten See Neuseelands. Davon hat man aber logischerweise wenig gesehen. Das Wetter war allerbestes Sandflywetter in einer Gegend, die ohnehin schon für die vielen Sandflys bekannt ist. Da uns der Lookout Track zu lang war und wir von Bush Walks genug hatten beschlossen wir danach gleich weiter zu fahren. Wir fuhren also gleich nach Tuatapere, die auch als Würstchenhauptstadt bekannt ist wegen einem einzigen Fleischer. Trotzdem kauften wir ein Packen Würstchen für abends und aßen im hungry hippo noch Fish&Chips. Danach fuhren wir nach Bluecliffs Beach, einem schönen Strand mit vielen Muscheln. Auf dem Weg nach Invercargill guckten wir uns noch die schöne Aussicht von McCrackens Rest an und fuhren noch zum Gemstone Beach, der die Besonderheit hat ein Tag voller Steine (Gemstones) zu sein und den nächsten Tag wiederum ein normaler Sandstrand ist. Wir hatten dummerweise den Tag mit dem Sand erwischt, nur ein Pfosten auf dem ganz viele Steine lagen verriet, dass der makellose Sandstrand wohl tatsächlich manchmal steinig ist.
Dann kamen wir auf einen Kiwiplatz mit wunderbarer neuer Küche/Aufenthaltsraum und weichem Klopapier an. Nach unseren Tuatapere-Würstchen mit Kartoffelbrei spielten wir dann noch mit den Spielen, die dort waren: Schiffe versenken, Jenga(dieser Holzturm) und vier gewinnt bis unser Brot fertig war.
Am nächsten Tag sind wir dann erstmal zur iSite haben uns einen Stadtplan besorgt und Stewart Island geplant und gebucht. Und danach sind wir in das Southland Museum & Gallery gegangen, was im gleichem pyramidenförmigen Gebäude ist wie die iSite. Dort gab es zum Bsp. eine Ausstellung über the world fastest indian(ein Motorrad) und ihren Fahrer Burt Munro. Dieser verfolgte die Philosophie: ein schnelles Motorrad kaufen kann jeder, sein altes schneller werden lassen nicht. So stellte er einige Geschwindigkeitsrekorde auf. Außerdem gab es Terrarien mit Tuataras auch lebende Fossile genannt, da sie über 2 Millionen Jahre alt sind. Dort war unter anderem Henry zu sehen, der selbst Ende des 19. Jh. geboren ist und somit über 100 Jahre alt ist und es sogar bis zu Wikipedia geschafft hat. Dann gab es noch einen Raum mit Vogelarten und Maori-Utensilien und einen Raum der sich mit Schifffahrt, Walfang und Schiffsunglücken an der Südküste und den vielen kleinen Inseln davor beschäftigte. Zum Schluss guckten wir uns nochmal eine Doku im internen Theater über Burt Munro an. Danach sind wir noch zum DOC, zur Pharmacy, Wandersocken kaufen, einkaufen und schließlich mal wieder zu Dominos gefahren und zum Abend auf den Beach Holiday Park, da der billiger ist und der war für seinen Preis gar nicht schlecht.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Riverton, wo wir beim letzten mal ein interessant aussehendes Museum gesehen hatten. Das war auch wirklich cool mit einem Film als Einstieg und tollen Displays rund um die Natur und Geschichte der Region.
Danach fuhren wir zu Colac Bay und spazierten dort ein bisschen, was auch wirklich super schön war nur war es auch ziemlich kalt und windig. Weiter ging's noch zur Monkey Island, ein kleiner Hügel der nur bei low tide zu erreichen ist. Der Name rührt von den dressierten Affen her, die hier immer die Boote an Land zogen(zumindest behauptet man dies). Dort hinauf führt eine Treppe, aber wirklich ein schöner Flecken Erde. Nur die Jugendlichen, die nicht wie bei uns an der Bushaltestelle lungern, sondern an einem wunderschönen Strand, waren ein bisschen störend. Auch Cosy Nook unsere letzte Haltestelle für diesen Tag war sehr romantisch. Dann ging es zurück und es hieß packen für Stewart Island und halb 1 waren wir tatsächlich fertig und fielen ins Bett.
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