summary: The Moutukiekie Beach in the near of Greymouth was absolutely charming! Long Beach, waterfalls, caves, wonderful weather, rocks, star fishs and no sandflies! (Slide Show) the coal creek falls after it were worth the walk too, but the Beach was hard to top. We also visited some Mining Sites, but only the Brunner Mining Site was worth a look. The next day we carved our own bone chains in 6 hours in Hokitika. That was really good.
In the evening we drove to the Glowworm Dell. Easy to find, next to the street and wonderful! The next day we went to Shanty Town an open air museum. It was interesting, but we think the price is to high. Anyway we spend the hole day in there. Our next destination was Punkaiki. The first stop was at the Truman Track with a nice little beach with a waterfall. The following day we went to the Pancake Rocks. It looks really nice there, but we had not to much waves and no fountains. The 1 hr Pororari River Canyon Track was a very nice walk along the River. The next town we visited was Westport or rather Cape Fouldwind. That was also a really nice beach with a crazy landscape und low tide bays and waves! The next few days we spent around Karamea. We saw the huge Oparara Arch and made the loop walk to the Moria Gates and a mirror lake, both nice and cosy places. We also explored the crazy pave cave and the big box canyon cave, a little bit scary. We also made the caves loop with three caves. While we passed one of the caves we made a Dinner in the Dark next to a waterfall and under the glowworms. All caves were really fascinating. Only that we lost our camera bag and David had to go the hole loop again was not so nice. But he found it and we were happy. The next day started with searching again. I lost my bone chain, but finally we found it on the campground. Unfortunatly rain started in the morning, so we had to go the Charming creek walkway in the rain. But it was nice, only a little bit wet. Back in Westport we had to repair our car, because the bearing broke on one of the bad gravel roads. But we had to go to Murchison for it. We made a drive through the Nelson Lakes National Park before we went to Nelson. The first day we go in the city, to the Christ Church, the Queenspark and the Museum. On Saturday we went to the market and bought a lot of fruits and vegetables. After shopping in Pack'n'Save we drove to Motueka to see Mi Ran.
Am Donnerstag war es dann wieder sonnig, richtig wunderbares Wetter. Wir mussten uns ein wenig beeilen, da wir zur Ebbe am Moutukiekie Beach sein wollten. Dort sollte es fantastisch sein. Angekommen, gingen wir zunächst am 'normalen' Strand entlang bis zu dem Bereich der bei Hochwasser nicht begehbar ist. Und es war einfach genial. Die tobende See, der frische Wind, die warme Sonne, Sand, Fels oder Steine unter unseren Füßen und die steilen Klippen mit den grünen exotischem Regenwald drauf und Höhlen und Wasserfälle. Am Ende haben wir sogar noch Seesterne gesehen. Und das Beste war: keine Sandflies! Worte können das alles sowieso nicht beschreiben und auch die Fotos sind nicht so aussagekräftig wie wir es gerne hätten, aber es ist zumindest ein Anfang.
Am Donnerstag war es dann wieder sonnig, richtig wunderbares Wetter. Wir mussten uns ein wenig beeilen, da wir zur Ebbe am Moutukiekie Beach sein wollten. Dort sollte es fantastisch sein. Angekommen, gingen wir zunächst am 'normalen' Strand entlang bis zu dem Bereich der bei Hochwasser nicht begehbar ist. Und es war einfach genial. Die tobende See, der frische Wind, die warme Sonne, Sand, Fels oder Steine unter unseren Füßen und die steilen Klippen mit den grünen exotischem Regenwald drauf und Höhlen und Wasserfälle. Am Ende haben wir sogar noch Seesterne gesehen. Und das Beste war: keine Sandflies! Worte können das alles sowieso nicht beschreiben und auch die Fotos sind nicht so aussagekräftig wie wir es gerne hätten, aber es ist zumindest ein Anfang.
das Fotoalbum dazu: https://plus.google.com/photos/118270735358053592688/albums/5868392749735603761?authkey=COf-gNSXjY-rtAE
Bezaubert von den vielen Eindrücken torkelten wir zurück zum Auto und aßen Mittag. Dann ging es noch zu den Coal Creek Falls, die doch eine beeindruckende Menge an Wasser hatten, durch den vielen Regen. Doch toppen konnte den Tag sowieso nichts mehr. Danach fuhren wir zur Brunner Mining Site, die Gegend hier ist bekannt für Kohle und Gold. Bei der Brunner Mine wurde hauptsächlich Kohle abgebaut und Ziegel hergestellt. Benannt wurde sie nach einem Erkunder der mit Hilfe eines Maori die Westküste erkundete und die Kohlevorkommen entdeckte. Zu riechen ist es auch heute noch, dass Kohle in der Nähe ist, besonders vor den Mineneingängen Der Platz wurde neu aufgearbeitet und mit vielen Info-Schildern und Häuschen und Hör-Berichten aufwendig veranschaulicht. Das war dann gar nicht so öde wie ich vermutet hatte, da normalerweise historische Plätze in Neuseeland klapprige alte unbegehbare Brücken oder eine Infotafel in der Wildnis sind, mit der Information, was hier einmal war, wovon aber nur noch der Ofen übrig ist, wenn überhaupt. Danach waren wir schon ziemlich kaputt, fuhren aber noch zu einer anderen Mine. Der Rundweg fing zunächst ganz spannend an mit Tunnel und Hängebrücke verlief sich dann aber in irgendwelchen Irrwegen in einem dunklen Wald und Infos zu der Mine oder gar die Mine selber haben wir nicht gefunden. David versuchte dann nochmal einen anderen Weg, aber so richtig riss uns das alles nicht mit nach der Brunner Mine. Jedoch hatte sich der Weg für ihn gelohnt,weil er einen Weka(flügelloser brauner Vögel, nicht der Kiwi) gesehen hat.
Dann fuhren wir hungrig zu Dominos Pizza und danach Richtung Hokitika auf einen DOC Platz, der gleichzeitig auch an einer historischen Mine ist und spielten noch 'Words, Words, Words' eine billige Variante von scrabble, da uns der Preis für scrabble leicht aus den Socken gehauen hat: 80$!
Den nächsten Morgen verschliefen wir, da wir den Wecker vergessen hatten. Also ließen wir den Minenwalk aus und fuhren gleich nach Hokitika. Dort wollten wir heute nämlich schnitzen. Hokitika ist Jade-Hauptstadt und Zentrum der Greenstone-Verarbeitung, da Greenstone häufig in der Gegend vorkommt. Hier gibt es etliche Galerien und Künstler und Läden, die Jadeskulpturen ausstellen/herstellen/verkaufen oder alles zusammen, vorwiegend den Schnitzereien der Maoris nachempfundener Schmuck, den es aber in jedem normalem Touri-Laden zu kaufen gibt. Die gängigsten Formen sind der tiki (ein Mensch/Maori), koru (ein gerolltes Farnblatt, sieht aus wie ein Kringel), ein twist (ein Kreis wie eine acht gedreht) oder ein fishhook (Fischerhaken, wie die Maori sie benutzt haben) aus Jade, Knochen oder Paua (Muschel). Tatsächlich laufen ziemlich viele Leute mit so einem Anhänger rum, aber kaufen kann ja jeder. Eigentlich wollten wir ja schon letztes Mal in Hokitika unseren eigenen Anhänger schnitzen, aber am Karfreitag war der Laden, wo man dies machen konnte geschlossen. Ich wollte eine relativ einfache Form des Twist aus Knochen machen, David hatte sich etwas spezielleres überlegt. Er wollte ein tiki mit dem Kopf des Mecklenburg Stiers herstellen. Zunächst bekamen wir ein passendes Stück Knochen. Dann schnitten wir unsere Skizzen aus und malten die Umrisse darauf. Als nächstes wurde mit einer Säge das gröbste weggesägt und dann auch nochmal grob mit einer großen Schleifmaschine umrissen. Dann ging's an die Feinarbeit, die ewig gedauert hat mit einer Art Mini-Schleifmaschine mit verschieden Aufsätzen für grobe oder weniger grobe Arbeit oder für Löcher. Danach wurde mit Schleifpapier nochmal alles geschliffen und danach mit einen Schrubber(so wie die Schlabberdinger in der Autowäsche in klein) und Glanz glänzend gemacht. David bekam netterweise Hilfe von dem Inhaber bei seinem komplizierten Vorhaben. Zum Schluss wurde dann der Anhänger mit ein wenig Öl geschmeidig gemacht und bekam sein Band. Ich nahm ein dünnes zum verstellen, David ein geflochtenes. Schnell noch im Spiegel bewundert, dann bezahlt (und noch Rabatt bekommen, da wir einmal zwischendurch ziemlich lange auf ihn warten mussten) und raus, denn es war inzwischen 5 Uhr. Fast 6 Stunden hat das ganze gedauert, aber es war ziemlich cool.
Danach aßen wir erstmal was, da wir nichts mitgenommen hatten und fuhren einkaufen. Im Holiday Park arbeiteten wir an unserem Blog und machten Milchreis. Aber der Tag war noch nicht vorbei bzw. die Nacht. Wir wollten nämlich noch zu den Glühwürmchen, die wir das letzte Mal vergessen hatten. Ganz warm angezogen, da es ziemlich kalt war fuhren wir zum Glowworm Dell. Zunächst nahmen wir im Dunkeln den falschen Abzweig und hielten schon entfernte Straßenlichter und Sterne für Glühwürmchen, doch als wir den Weg gefunden hatten waren sie nicht zu übersehen. Die Wand war über und über mit kleinen Lichtchen besetzt, viel mehr als im Clifden Cave. Wie ein Nachthimmel, nur ist der Nachthimmel heller und die helleren Punkte sind nicht dichter dran sondern hungriger. In Wirklichkeit sind die wunderschönen Lichter nämlich hässliche kleine Insekten, die leuchtende Nieren haben, um ihre Beute in ihre klebrigen Fäden zu locken und sie zu verspeisen.
Eigentlich hatten wir letztes Mal in Hokitika schon vorgehabt die Galerien und Künstler anzuschauen, doch da war Karfreitag. Gestern haben wir so lange im Studio gebraucht, dass alles schon zu hatte. Heute wollten wir das also machen, bis wir feststellten, dass Sonntag war und das meiste zu hatte, bis auf den Glaser, der ein paar nette Staubfänger zu bieten hatte. Doch beim schlendern durch die Stadt entdeckten wir stattdessen Mt. Cook und Mt. Tasman am Horizont. Bisher hatten sie sich ja immer hinter den Wolken verborgen, aber heute war die Sicht so klar, dass wir sie sogar von Hokitika aus sehen konnten, wo das Wetter bisher eher mistig war.
Bei wunderbaren Wetter machten wir uns wieder auf in Richtung Norden. Zuerst machten wir aber noch den Rundweg in Goldsborough, den wir neulich aufgeschoben hatten. Hier ging es mal wieder um Tunnel und Goldminen, jedoch das Highlight waren die mysteriösen Vogelgeräusche aus dem Busch, die wir bald nochmal hören sollten. Danach fuhren wir nach Shantytown, einem Freilichtmuseum, das ein bisschen aufgepeppt wurde für die Touristen mit Dampflok etc. Daher war es auch gar nicht so billig. Es erinnerte und ein bisschen an das Freilichtmuseum bei Christchurch. Zuerst sind wir mit der Lok durch dichten Busch bis zum Ende der Strecke gefahren, wo man sich das Führerhäuschen genau angucken und Fragen stellen konnte.
Auf der Rücktour sind wir dann beim Sägewerk ausgestiegen. Dort erfuhr man etwas über die Maschinen, die benutzt wurden, das riskante Leben der Arbeiter damals und es war sogar ein Dorf nachgestellt mit Personen, die anfingen zu sprechen, wenn man vorbei kam. Danach kam man durch den Bereich, wo man für Geld Gold sieben konnte und danach ging man durch einen langen Weg mit vielen Infos an den Seiten über Leben und Goldgräberei etc. So erfuhren wir das die Westküste 1866 mit einem Zehntel der Bevölkerung 25% des Alkoholkonsums ausmachte, damals Bushranger umherzogen und Leute umbrachten, es Erkunder gab, die die Bedingungen an der Westcoast erforschten und ein Lebensretter, der knapp hundert leben rettete, indem er Schiffbrüchige an Land brachte.
Auf dem Weg kamen wir in das eigentliche Dorf/Städtchen. Dort gab es dann ein Café, eine Kirche, ein Kino, einen Fotograf, eine Schule, eine Polizei, ein Krankenhaus und vieles mehr aus der Zeit vor über 100 Jahren. Wir kauften uns zunächst ein Obstsalat im Café und beobachteten draußen eine Hochzeit(also privat von heute) in der Kirche.
Die Besichtigung der anderen Gebäude war ganz interessant, doch für den Preis hat uns das ganze nicht so vom Hocker gehauen.
Danach sind wir via Greymouth nach Punakaiki gefahren. Die Strecke war ein sehr schönes Stück Küste.
Weil wir noch ein bisschen Zeit hatten sind wir noch den Truman Track gegangen. Das ist ein kurzer Weg zu einen Aussichtspunkt, von dem man zu einem kleinen, feinen(dies bezieht sich nicht auf die Steine, die da umher lagen) Strand absteigen kann. Dort fällt ein kleiner Wasserfall frei eine eingebogene Klippe herunter und bei Ebbe kann man noch ein wenig weiter auf die Steine dort klettern.
Als die Flut und Sandflies kamen gingen wir wieder zurück und suchten uns einen Schlafplatz und aßen draußen bei Sonnenuntergang und Blick auf den Westcoastbusch in dem in dieser nördlichen Lage erstmals Nikau Palmen auftauchten Nudeln mit Käsesoße. Zurzeit wird es immer schon so früh dunkel, dass wir oft erst im Dunkeln ankommen, früher sind wir nie im Dunkeln gefahren und nun wird auch noch die Zeit umgestellt. Immerhin kriegen wir eine Stunde geschenkt und wir versuchen in der alten zeit zu bleiben also stehen eine Stunde früher auf und gehen eine Stunde früher ins Bett, um mehr vom Tag zu haben. Na ob das was wird.
Bei Hochwasser wollten wir bei den Pancake Rocks sein, das war halb 9. So schafften wir es also heute vor um 7 aufzustehen. Pünktlich zur Hightide konnten wir die Pancake Rocks bei wunderbaren Wetter bewundern. Leider aber nicht die für hier bekannten Wellen die durch die Blaslöcher in Fontänen hochgedrückt werden, wobei sogar die Erde beben soll. Auch wenn das ein bisschen schade war, war die Landschaft sehr beeindruckend.
Danach sind wir den Pororari River Canyon Weg gegangen, der wie der Name schon sagt am Fluss durch eine Schlucht führt. Dabei geht man durch den Busch der hier in der Gegend viele Palmen beheimatet und sehr exotisch wirkt. Ein wirklich schöner Weg.Außerdem ist uns noch ein Weka im wahrsten Sinne des Wortes vor die Linse gelaufen.
Danach sind wir gleich nach Westport durchgefahren und haben den Cave in der Nähe weggelassen, weil einfach zu gutes Wetter war. Dafür sind wir zum Cape Foulwind und haben dort die verrückte Landschaft erkundet.(das Steinkunstwerk haben wir gemacht)
Zuerst sind wir über einen normalen Strand gegangen bis es felsig wurde und der Untergrund wie versteinerte Wellen aussah. Dahinter kamen dann zwei Tunnel die nur bei niedrigem Wasser zu durchqueren sind.
Dahinter gab es dann wieder verrückte Steinlandschaften und Mini-Wasserfälle. Außerdem gab es wieder ganz viele Seesterne und von einem der Felsen konnte man richtig nass werden durch die starken Wellen die pufften und pafften wegen irgendwelchen Luftlöchern und Tunnel im Fels.
So hatten wir unsere Pancake Rocks doch noch ein bisschen. Weiter am Strand entlang ging es an steilen Klippen, die teilweise sehr fragil wirkten. Es gab einen riesigen Geröll/ Sandhaufen der frisch von ganz oben runter gefallen sein muss, da dort normalerweise Wasser ist bei Flut bei totaler Ebbe gingen wir dann noch ganz kurz eine Bucht weiter durch knöcheltiefes Wasser.
Alles wirkte sehr unberührt und wild, doch wir mussten schnell wieder zurück bevor das Wasser zu hoch wurde. Dann ging es den ganzen Weg zurück und wir entdeckten noch ein paar bunte Korallen oder Anemonen und große Krebse.
Zurück im Auto fühlten wir uns wie abends um 8 doch es war erst kurz vor 5. So gingen wir noch einkaufen und kauften lecker Fisch und Gemüsefinger, die wir später im Holiday Park aßen, wo wir die dritte Deutsche trafen, die nicht aus dem Süden kam. Echt verrückt wie wenig Norddeutsche hier sind. Junge Nordostdeutsche haben wir aber noch nicht getroffen nur jemand aus Berlin.
Am folgenden Tag wollten wir nach Karamea, das dead end der Westküstenstraße. Morgens regnete es noch, doch angekommen sahen wir zwar düstere Regenwolken, aber es kam nichts an. Um zu den Oparara Arches (Gewölbe/Bogen) zu kommen, mussten wir zunächst eine echt kurvige, hügelige und schlechte Sandstraße überwinden, was uns auf weniger als 20 km fast eine Stunde gekostet hat. Doch irgendwann sind wir angekommen und nach einem kurzen Weg bei den Oparara Arches die wirklich extrem groß waren und absolut nicht auf ein Foto zu kriegen. Sehr beeindruckend.
Durch das Gewölbe floss ein Fluss und an den Seiten gab es Stalagmiten/Stalaktiten. Danach gingen wir zu den Moria Gates (Morias Tore). Moria ist eine Zwergenstadt in Der Herr der Ringe, doch wurden die Moria Gates schon so benannt bevor der Film gedreht wurde. Der Weg hierher war etwas länger und man gelangte durch einen steilen Felstunnel bei dem man sich an einer in der Wand befestigten Kette festhielt in die Höhle durch der der Fluss ebenfalls floss. An den Seitenwänden gab es außerdem kleine Höhlen, die man erkunden konnte und am Uferrand aßen wir ein spätes Mittag.
Danach kletterten wir wieder zurück und gingen den Rundweg über die Höhle,vorbei an einem Mirror Lake (Spiegelsee), an dem wir noch ein wenig verweilten um den merkwürdigen Vogelgesängen von letztens, die wie sich heraus stellte der Tui von sich gibt, wieder zurück zum Parkplatz.
Ein kleines Stück weiter ging es noch zu zwei Höhlen den Crazy Pave Cave und dem Box Canyon Cave. Der erstere hat seinen Namen durch seinen wie zersplitterten Boden. Der zweite ist wesentlich größer gewesen und war ziemlich unheimlich,weil wir diese riesige Halle nicht mit unseren Kopflampen ausleuchten konnten.
Eigentlich wollten wir noch weiter zum Höhlenrundweg, doch es war schon ziemlich spät und die Sonne geht einfach verflixt früh unter. Wir fuhren die fürchterliche Gravelroad zurück und sahen noch ein paar wilde Bergziegen, die von uns aufgescheucht die Klippe runtersprangen. Zurück auf der Hauptstraße zum DOC Platz in der Nähe. Dort hörten wir ein neues Geräusch vorne links, besonders wenn wir lenkten, an unserem Auto. Jetzt noch irgendwo hinzufahren hatte aber keinen Zweck und so fuhren wir weiter. Zum Campingplatz, wo wir unseren letzten Südinselsonnenuntergang über dem Meer betrachteten.
Am nächsten Tag ging David gleich morgens noch ein Stück vom Heaphy Track, dem längsten der "Great Walks" durch den größten Nationalpark Neuseelands. Hier gab es sehr sehr viele Nikau(palmen).
Danach fuhren wir los zu den Höhlen. Der Hinweg dauerte länger als gedacht doch ging relativ einfach. Der eigentliche Loop war wesentlich schwieriger hoch und runter über Wurzeln und durch Matsch. Zunächst kam man an eine kleine Höhle in die man kurz runtergehen konnte. Dann ging es durch eine Höhle mit Wasserfall und Glühwürmchen, wo wir ein Dinner in the Dark machten, also im dunkeln aßen.
. Beim Ausgang des Tracks merkten wir jedoch das unsere Kameratasche fehlte. Also ging David nochmal zurück und suchte im Cave, doch fand er nichts. Schön doof. Wir gingen den Rundweg zu Ende und passierten eine weitere Höhle, die ziemlich groß war und ziemlich gruselige Geräusche machte sodass wir wieder umkehrten. Am Ende trennten wir uns, David wollte nochmal nach der Tasche suchen und ich ging vor um einen Eintrag in das Gäste Buch zu schreiben, dass wir unsere Kameratasche verloren hatten. Doch eine halbe Stunde später traf ein kaputter, aber zufriedener David ein mit der Kameratasche ein, puh. Der ganze Spaß hatte uns aber wesentlich mehr Zeit und Kraft geraubt als gedacht und so beschlossen wir gleich zum Campground zu fahren und nicht mehr zu wandern.
Unsere Bleibe in Seddonville war die günstigste, die wir je hatten mit heißen Duschen, Aufenthaltsraum mit TV und Büchern und einer voll ausgestatteten Küche MIT Ofen, besser gesagt Öfen, was viele teure Holiday Parks nicht haben. So konnten wir sogar unser Brot backen und machten Nudeln mit Ei und spielten scrabble. Dummerweise regnete es am nächsten Morgen und wir ärgerten uns nicht gestern schon den Charming Creek Walkway gegangen zu sein. Doch seit dem Kepler Track sind wir ja gut ausgerüstet mit Regenhosen etc. Doch vermissen wir zunehmend meinen Regenschirm, den Papa aus Versehen nach Hause geschmuggelt hatte.
Doch merkte ich beim aufräumen, dass meine Kette fehlte. Auch weiteres aufräumen brachte nichts und im und um den Campingplatz war nichts. Da ich sie auf der Fahrt zum Campingplatz definitiv noch hatte, war die einzige Möglichkeit, dass sie beim Pub im Ort war, wo wir für den Holiday park bezahlt hatten. Als sie dort aber auch nicht war, war ich ziemlich verzweifelt. Gerade mal eine Woche hatte ich sie. Und sie war ja nicht nur teuer sondern auch selbstgemacht. Wir machten aber wieder Vermisstenanzeigen mit einer Skizze des Anhängers und ließen sie beim Pub und beim Platz und fragten die Leute. David und ein Mann guckten nochmal dort, wo wir das erste mal angehalten hatten und siehe da fand der Mann meine Kette. Sehr sehr glücklich zogen wir los zum Charming Creek auf den ehemaligen Schienen der Kohlebahn an steilen Klippen und durch Tunnel. Von den historischen Minenplätzen einer der besten, außerdem gab es noch einen großen Wasserfall und viele Informationen. Doch mit Regen ist es draußen einfach nicht so spaßig.
Nach der Wanderung fuhren wir zurück nach Westport in eine Werkstatt. Der Mechaniker war super nett. Obwohl er viel zu tun hatte, durften wir schnell reinfahren. Er stemmte unser Auto hoch, baute unser Rad ab , kroch hinein und erklärte uns, dass es kein Stein oder sowas in den Bremsen ist, dass aber unser Radlager dahin ist und der unbedingt schnellstmöglich ausgetauscht werden muss. Er hatte aber kein Ersatzteil da und schickte uns weiter nach Nelson evtl. Murchison oder Motueka und nahm kein Geld. Puh. Nachdem wir uns bei Subway von dem Schreck erholt hatten, fuhren wir nach Murchison in die Werkstatt 5 Minuten vor Ladenschluss. Ein Glück, denn so konnte er das benötigte Radlager noch ordern und wir konnten am nächsten Tag um 10 unser Wagen abgeben. Da wir ja nun wussten, dass wir nicht noch den ganzen weg nach Nelson mussten fuhren wir noch zu den Maruia Falls, die eigentlich gigantisch sein soll, doch durch den insgesamt extrem niedrigen Niederschlag in diesem Sommer/Herbst konnte auch ein Tag Regen nichts an dem eher kleinen Wasserfall ändern. Das eigentlich interessante an diesem ist seine Geschichte: vor 100 Jahren existierte dieser Wasserfall noch gar nicht. Erst nach einem Erdbeben 1929 blockierte ein Erdrutsch den Fluss zu dem der Wasserfall gehört und änderte seine Fließrichtung. Diese passiert eine Koppel auf der die Erde des neuen Flussbettes abgetragen wurde, sodass ein Wasserfall zum Vorschein kam, wie er schon millionen Jahre früher existiert hatte.
Zum Abend wollten wir in die andere Richtung auf einen DOC Platz. An der Kreuzung angekommen suchten und suchten wir alles ab, doch außer einem Klo, wo man aber nicht stehen konnte fanden wir nichts. Wir suchten ewig in alle Richtungen bis wir total entnervt zurück fuhren und bei einem ominösen Motel einen Stellplatz bezahlten. Es gab wieder Watties Spaghetti auf Brot und dann ging's ins Bett.
Bevor wir am nächsten Tag unser Auto in die Werkstatt brachten gingen wir noch in ein paar Läden unter anderem einem extrem teurem Second Hand Shop. Während unser Auto dann in der Werkstatt war, gingen wir in ein Café gegenüber und planten die Golden Bay, Abel Tasman national Park und Nelson. Kurz nach 1 war unser Van dann fertig. Nachdem wir den heftigen Preis bezahlt haben, fuhren wir nach Nelson, machten vorher noch einen Umweg in den Nelson Lakes National Park. Dafür mussten wir an der Stelle abbiegen, wo auch der DOC Platz war. Wir fuhren und fuhren und plötzlich hörte die Straße auf und wir kamen an einen See mit schwarzen Schwänen. So sollte es aber nicht sein und da merkten wir dass wir natürlich an der falschen Kreuzung, eine zu früh, gesucht hatten. Hach, trotzdem machten wir dort eine kurze Rast und fuhren dann zum richtigen Nelson Lakes National Park, wo wir einen kleinen Spaziergang machten und erfuhren, dass es hier so viele deutsche Wespen, die in der Zeit des 2. Weltkrieges ins Land kamen, gibt , dass diese schon anfänden Insekten und Vögel zu knabbern. Gruselig.
Dann fuhren wir zur iSite in Nelson, die aber schon zu war. Auf dem erstem Campingplatz gab es aber mal wieder keinen Ofen so fuhren wir zum nächsten. Am Morgen backten wir dann unser Brot. Eigentlich sollte es heute regnen, doch die Sonne schien und es regnete den ganzen Tag nicht einen Tropfen. Darauf waren wir gar nicht eingestellt, da wir planen mussten und einkaufen und in die Bibliothek. So sind wir erstmal zur iSite und beim DOC, sind danach durch die Innenstadt geschlendert und haben Saiten für Davids Gitarre und Apfel für 99ct pro Kilo gekauft, haben uns die Christ Church und den Queenspark angeguckt, waren im Museum zu einer Rom-Austellung und danach noch in der Bibliothek.
In der Ausstellung ging es im speziellen um die Meisterleistungen der Ingenieure im Antiken Rom. Zum einen lief ein Film dazu und zum anderen waren nachgebaute Geräte zu sehen. Außerdem ein wenig über die Kriegskunst und bemerkenswerte Persönlichkeiten(auf dem Foto Cicero und David). Zum Abendbrot haben wir uns noch Hack für Spaghetti bolognese gekauft und diese dann abends auf einem super billigem camping Platz gemacht.
Am nächsten morgen sind wir dann zum Wochenmarkt in Nelson gefahren und haben extrem viel Obst und Gemüse gekauft und eine Kiste, um alles verstauen zu können. Dach sind wir dann zum Pack'n'Save für unseren Großeinkauf. Nachdem wir alles verpackt hatten, fing es dann an zu regnen und es regnete die ganze Fahrt nach Motueka und dort bis zum nächsten Morgen. Wir machten es uns aber im TV Raum gemütlich und danach gingen wir in die Küche um Kartoffelpuffer und Apfelmus zu machen. Wir begonnen als erste mit unserem Abendmahl und waren auch die letzten in der Küche. Was für eine Arbeit, aber lecker.
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