We went to bed early, to get up not too late for lowtide at 90 mile beach. We raced up the beach to the Te Paki stream, which was cool, but driving through the stream back to the "normal" street was much better. There were giant dunes on one side of the stream, so we parked on the wetsand and climbed them. The landscape was pretty different, than usual in New Zealand. Cape Reinga couldn't beat this awesomeness. In the evening we explored the streets around Ahipara and found houses, which where only accessible by a drive over tidal shelf. Pretty crazy. We walked this way to some other bigbigbiggreatgreatgreat dunes, which David climbed.
The weather on our last travelling day was not too good, but we made the best of it and visited The biggest Kauris in the world in Waipoua forest, which are also some of the largest trees worldwide. We even could hug Yakas, the 7. biggest Kauri. Sounds lame, but is awesome, if you're really stand in front of one of those giants.
Hallo Freunde, wenn ihr das hier lest, habt ihr wahrscheinlich die gute Entscheidung getroffen
Natürlich gab es dort auch wieder die verschiedensten Muscheln, wir haben sogar eine Pauamuschel gefunden! Diese werden teuer an Touristen verkauft und werden bei Maorischnitzfiguren oft als Augen verwendet.
Außerdem gab es wieder die verrücktesten Gesteinsformationen, wie z.B. welche die so aussahen, als ob sie dort hingemauert wurden. Nachdem man einen Gesteinsbogen durchquert hatte, musste man viele Stufen nach oben auf die Klippe gehen, von der man dafür auch eine recht gute Aussicht bekam.
Als wir wieder zurück am
Aussichtspunkt waren, warfen wir noch einen kurzen Blick auf die weißen Dünen
um die Ecke und fuhren dann auf den billigsten Campingplatz in der Nähe unserer
Route, der für seine 22$ trotzdem nicht mehr als ein Plumpsklo und eine kalte
Dusche zu bieten hatte, die bei den momentanen Temperaturen eher nicht zu
gebrauchen ist.
Der folgende Tag wurde vom
Wetterbericht als eher ungemütlich angekündigt und so war das Wetter dann auch.
Morgens wollten wir nochmal kurz zu dem zum Campingplatz gehörenden Strand, an
dem man fast weggepustet wurde. Das Wetter hatte eine recht authentische
Weltuntergangsstimmung inszeniert.
Naja zum Glück gab es Höhlen in denen einem das Wetter draußen egal sein kann. Zu einer von diesen fuhren wir dann. Sie war recht groß, heißt das Licht wird mehr verschluckt und wir mussten unsere Augen erstmal daran gewöhnen lassen. Nach ein paar Minuten konnte man dann alles einigermaßen sehen. Nun galt es einen Flachen Strom zu überqueren, was wir auch auf die alteingespielte Weise taten. Ein paar Meter weiter eröffneten sich uns nun Glühwürmchengalaxien a la Waitomo. Da unsere Kamera dies nicht so gut einfangen kann, könnt ihr noch auf nzfrenzynorth.wordpress.com/c15 gute Fotos von da angucken.
Naja zum Glück gab es Höhlen in denen einem das Wetter draußen egal sein kann. Zu einer von diesen fuhren wir dann. Sie war recht groß, heißt das Licht wird mehr verschluckt und wir mussten unsere Augen erstmal daran gewöhnen lassen. Nach ein paar Minuten konnte man dann alles einigermaßen sehen. Nun galt es einen Flachen Strom zu überqueren, was wir auch auf die alteingespielte Weise taten. Ein paar Meter weiter eröffneten sich uns nun Glühwürmchengalaxien a la Waitomo. Da unsere Kamera dies nicht so gut einfangen kann, könnt ihr noch auf nzfrenzynorth.wordpress.com/c15 gute Fotos von da angucken.
Danach sind wir noch zu anderen
Höhlen gefahren, wo Pauline von vornherein im Auto geblieben war, da es in
Strömen regnete, was letztendlich auch für mich besser gewesen wäre.
Nun waren wir hungrig und gönnten
uns mal wieder Fish’n’Chips und ich wollte mal einen Tintenfischring und eine
Pilgermuschel(ist die Übersetzung von Scallop) probieren. Da es nun sehr stark
regnete, gingen wir ins nationale Uhrenmuseum. Klingt groß, ist aber eher
klein. Entstanden ist es aus einer privaten Sammlung verrückter Uhren und
Geräte die ähnlich wie Uhren funktionieren. Nach dem Tod des Mannes kamen ganz
viele gespendete Uhren und Gegenstände dazu, sodass man heute in einem Raum
steht wo es ständig klackt, klappert, kuckuckt und klingelt, da die Uhren alle
auf verschiedenen Zeiten laufen. Der Sammler selbst hatte damals auch eine Uhr
gebaut die rückwärts läuft. Auch aus seiner Sammlung stammen Figuren deren
linkes Auge die Stunde und deren rechtes Auge die Minuten anzeigt. Außerdem gab
es noch die verschiedensten Uhren aus verschiedensten Zeitaltern und
Funktionen. Eine war z.B. eine Uhr eines Nachtwächters, der diese immer
irgendwie zurück stellen oder aufziehen musste, damit er nicht einschläft.
Manche Uhren konnte man auch als
solche auf den ersten Blick gar nicht erkennen, wie eine bei der Kugeln auf
verschiedenen Ebenen miteinander interagierten. Schwer zu beschreiben, deshalb
lass ichs an dieser Stelle mal. Aber wirklich sehr interssant und viel zu
gucken hören und lesen. Nicht zu vergessen, es gibt dort auch eine alte
Musikbox mit einer Platte drin, die trotz ihres Alters noch einen echt guten
Sound hatte und so ähnlich wie eine Spieluhr funktionierte.
Den Rest des Tages verbrachten
wir noch damit einen detaillierten Reiseplan zu erstellen und euch über unsere
Ankunft zu informieren.
Am nächsten Morgen haben wir mal
zur Abwechslung Eierpfannkuchen gegessen, sind dann noch die wichtigsten Dinge
einkaufen gegangen und dann zum Mt. Manaia gefahren. Ein ehemaliger
Vulkan, der zum Glück von 1000m
auf 400m runter erodiert ist mit der Zeit. Der Weg hinauf war relativ steil und
wieder recht viel mit Treppensteigen verbunden. Irgendwann kam man zu einem
Aussichtspunkt, der die Hälfte markieren sollte. Da es so schön dort war und
noch so weit überlegten wir dort zu bleiben, entschieden uns jedoch dagegen.
Dies zahlte sich aus, da der Hauptaussichtspunkt doch nicht so viel weiter weg
war und man von dort doch noch einiges mehr sah. Man durfte da oben aber nicht
weiter rumklettern, da der Ort für die Maori heilig ist und sie dort immer ihre
toten Anführer hin gebracht haben. Jedoch hat Pauline versehentlich den Deckel
der Trinkflasche fallen lassen. Dieser ist dann ein wenig nach unten gerollt.
Nun standen wir vor der Frage: hinklettern oder heiligen Ort verschmutzen.
Nachdem ich den Deckel dann wieder besorgt hatte, düsten wir die Treppen wieder
hinunter.
Entlang einer schönen
Küstenstraße ging es dann zum Smugglers Cove Track. Hier konnte man ohne große
Anstiege einen sehr aussichtsreichen Küstenabschnitt bewandern. Dabei passierte
man den ehemaligen Standort eines Geschützes aus dem zweiten Weltkrieg inklusive
der dazugehörigen Gebäude. In einem war über dem Fenster die umgebende
Landschaft gemalt und Entfernungen und allerlei militärisch wichtiges Zeug dazu
geschrieben.
Danach gingen wir denn weiter
über einen kleinen Hügel auf eine kurze Landzunge mit Blick in die eigentliche Schmuggeler Bucht. Dann
sind wir dann noch kurz zum Strand und über eine Kuhwiese zurück zum Auto
gegangen.
Da heute ein recht fahrintensiver
Tag war, war es auch schon Sonnenuntergangszeit als wir an einer anderen
schönen Bucht ankamen.
Als die Sonne dann weg war, waren wir uns unschlüssig, was zu tun wäre, weil drumherum es doch noch ein paar schöne Plätzchen gibt, aber die Campingplätze dort vereinzelt und teuer waren. Deshalb fuhren wir noch ein ganzes Ende weiter und hoben uns diese Teil Neuseelands für ein andernmal auf. Irgendwann schlugen wir dann auf einer Farm zum Campen auf, wo nicht wirklich klar war, wo man zum anmelden hin musste. Deshalb sind wir einfach mal dahin gegangen wo Licht an war. Der Ort schien die Gemeinschaftsküche zu sein, in der schon ein paar Camper saßen. Diese sagten uns wir sollen mal zum nächsten Raum durchgehen. Dieser war ein normales Wohnzimmer in dem Kinder und eine Frau auf Couchen lagen und konzentriert fernsahen. Wir sagten Hallo und die Kinder grüßten uns zurück, nur die Frau bemerkte uns erst ein paar Sekunden später, wies uns aber wieder in den nächsten Raum. Dort war aber niemand. Noch ein Raum weiter war dann anscheinend eine Party mit jungen Leuten und wir trugen dann unser Anliegen vor, bis sich jemand fand, der sich zumindest zuständig fühlte und sagte wo alles ist. Da wir eigentlich nur müde waren, sagten wir, dass wir eigentlich nur noch schlafen wollen und mussten deshalb nur wenig bezahlen.
Als die Sonne dann weg war, waren wir uns unschlüssig, was zu tun wäre, weil drumherum es doch noch ein paar schöne Plätzchen gibt, aber die Campingplätze dort vereinzelt und teuer waren. Deshalb fuhren wir noch ein ganzes Ende weiter und hoben uns diese Teil Neuseelands für ein andernmal auf. Irgendwann schlugen wir dann auf einer Farm zum Campen auf, wo nicht wirklich klar war, wo man zum anmelden hin musste. Deshalb sind wir einfach mal dahin gegangen wo Licht an war. Der Ort schien die Gemeinschaftsküche zu sein, in der schon ein paar Camper saßen. Diese sagten uns wir sollen mal zum nächsten Raum durchgehen. Dieser war ein normales Wohnzimmer in dem Kinder und eine Frau auf Couchen lagen und konzentriert fernsahen. Wir sagten Hallo und die Kinder grüßten uns zurück, nur die Frau bemerkte uns erst ein paar Sekunden später, wies uns aber wieder in den nächsten Raum. Dort war aber niemand. Noch ein Raum weiter war dann anscheinend eine Party mit jungen Leuten und wir trugen dann unser Anliegen vor, bis sich jemand fand, der sich zumindest zuständig fühlte und sagte wo alles ist. Da wir eigentlich nur müde waren, sagten wir, dass wir eigentlich nur noch schlafen wollen und mussten deshalb nur wenig bezahlen.
Die kommende Nacht war schon recht kalt wie wir
merkten, da wir unruhig schliefen, aber als wir als wir Eis an der Decke
entdecken, war ein neuer Rekord erreicht. Die Nacht war sternenklar und
die Nutella brauchte besonders viel Zeit unter der Decke mit uns um eine
einigermaßen schmierbare Konsistenz zu bekommen. Außerdem war Eis an der
Frontscheibe und die Idee dies mit meinen bloßen Händen war dumm.
Zuerst sind wir dann zum Aufwärmen auf die Whangaruru Landzunge gefahren um zu einem Aussichtspunkt und einer schönen Bucht zu
gelangen. Der Weg führte über eine Wiese auf der mal wieder Rinder warteten.
Diese waren nicht so groß wie die anderen sonst, aber hatten teilweise Hörner.
Mittlerweile haben wir uns schon ein wenig dran gewöhnt, nicht nur über
Schafweiden zu gehen, aber als das eine sich uns dann in den Weg stellte
bekamen wir schon ein wenig Muffensausen. Aber wir sind dann ruhig um es herum
gegangen und denn war alles gut.
Nach der Wanderung haben wir noch für ein kleines
Picknick an einer anderen Bucht angehalten. Spontan entschieden wir uns dann doch
heute Richtung Russell zu fahren. Dieser Ort ist mal sehr berüchtigt gewesen
für seine Partys am Strand, heute ist es jedoch nur noch ein Ort in der Bay of
Islands(Bucht der Inseln) mit teuren Häusern. Jedoch heute wie damals hat der
Ort eine sehr schicke Lage. Sie liegt zwar auf einer Halbinsel und ist nur
durch einen ewig langen Umweg zu erreichen, jedoch waren wir durch unsere
Wanderung schon auf halbem Wege. Die andere Hälfte des Weges, die wir heute
fuhren war sehr, wie es hier heißt,"Scenic". In Russell gingen wir
dann auf einen Hügel, von der man einen echt guten Ausblick auf die bay of
Islands hatte.
Nach einem Snack und sahen wir uns noch bei blauem Himmel und wärmenden Sonnenstrahlen satt und fuhren dann zu einem Hügel, wo eine Sonnenuhr stand die gegen den Uhrzeigersinn lief, da wir ja auf der Südhalbkugel sind. Außerdem war hier der Ort, wo es erstmals Maori Aufstände gab. Sie zeigten ihrem Unmut über ihre Behandlung indem den Fahnenmast der Engländer abhackten. Diese bauten ihn dann wieder auf, worauf die Maori ihn wieder abrissen. So ging das dann 4 Mal, bis die Briten auf die Forderungen der Maori eingingen und der Maori Häuptling den Engländern wieder einen Fahnenmast aufstellte.
Nach einem Snack und sahen wir uns noch bei blauem Himmel und wärmenden Sonnenstrahlen satt und fuhren dann zu einem Hügel, wo eine Sonnenuhr stand die gegen den Uhrzeigersinn lief, da wir ja auf der Südhalbkugel sind. Außerdem war hier der Ort, wo es erstmals Maori Aufstände gab. Sie zeigten ihrem Unmut über ihre Behandlung indem den Fahnenmast der Engländer abhackten. Diese bauten ihn dann wieder auf, worauf die Maori ihn wieder abrissen. So ging das dann 4 Mal, bis die Briten auf die Forderungen der Maori eingingen und der Maori Häuptling den Engländern wieder einen Fahnenmast aufstellte.
Als nächstes besuchten wir dann Neuseelands älteste
noch stehende Kirche, welche noch Einschusslöcher von den Kämpfen zwischen
Maori und Pakeha(weiße Siedler) hat. Dann waren wir erstaunlich früh mit dem
geplantenten Tagesaktivitäten durch. Deshalb buchten wir noch fix unsere
Segeltour für den nächsten Tag und setzten mit der Fähre aus Okato (Neuseelands
erster Hauptstadt) auf die andere Seite der Bucht über und fuhren nach
Kawakawa. Hier hat Friedensreich Hundertwasser ne Weile gewohnt und jetzt steht
in diesem Ort ein öffentliches Klo, welches nach seinen Prinzipien gebaut
wurde. Ich hab's mir denn auf der Holzbrille gemütlich gemacht und dann konnten
wir weiter nach Pahia fahren, von wo unsere Segeltour losgeht.
Am nächsten Morgen sagte man uns
jedoch, dass das Boot kaputt ist, wir jedoch mit einem normalen Boot eine
Rundfahrt für den selben Preis machen können. Wir hatten sowieso über diese nachgedacht und deshalb sagten wir zu. So hatten wir dann noch 3 Stunden Zeit
bis diese begann und in der Zeit wurde uns klar, dass wir uns eigentlich schon
sehr auf die Segeltour gefreut hatten. Selbst das Wetter war super. Der PC ging
auch nicht um Blog zu schreiben, deshalb gingen wir ein Eis essen.
Kurz bevor die Tour dann losging
ist mir wieder eingefallen, dass man, wenn man erstmal auf dem Wasser ist, alle
Sorgen vergisst und sich so in das Motorengeräusch einlullt. So war es dann
auch. Zuerst sind wir noch nach Russel gefahren ein paar Leute abholen, dann
gings los durch die Inseln, wo uns dann über ein paar etwas erzählt wurde.
Jedoch ist erstaunlich wenig hängen geblieben. Dies hing wahrscheinlich mit den
Delfinen zusammen. Als wir nämlich nahe der black rocks, ein paar Inseln aus
schwarzem Stein, waren tauchten auf einmal ein paar Tümmler auf, also Delfine.
Diese schwammen erst weiter weg herum, jedoch ließen sie sich
erstaunlicherweise von einer Betreuerin auf dem Schiff heranpfeifen. Wir
beobachteten eine Weile, wie sie herumsprangen und schwammen, mussten dann aber
wieder weiter.
Bald jedoch trafen wir wieder auf Delfine, dieses Mal viel mehr und sogar ein Baby war dabei. Supersüß. Auch diese schwammen spritzten tanzten und warfen mit Fisch herum.
Das sahen wir uns eine ganze Weile an, bis wir weiter fuhren entlang der schicken Küsten zum Cape Brett, der Grenze zum Pazifik, wo es eine Insel gibt, die ein Loch in der Mitte hat, wo wir dann durchgefahren sind. Dieser Ort ist für die Maoris heilig und einer Sage nach bleibt man ewig jung, wenn man einen Tropfen der Höhle ins Gesicht bekommt. Auf der Rückfahrt ließen wir uns dann nochmal den Wind so richtig um die Ohren wehen.
Zum Abendessen gingen wir in einen alten Kahn, wo es Fischspezialitäten gab. Es war ein sehr gemütliches und schön gestaltetes Restaurant mit dem Namen: Shippys. Die Fish’n’Chips gab es dann trotzdem auf die urtümliche Art: eingewickelt in Zeitung.
Bald jedoch trafen wir wieder auf Delfine, dieses Mal viel mehr und sogar ein Baby war dabei. Supersüß. Auch diese schwammen spritzten tanzten und warfen mit Fisch herum.
Das sahen wir uns eine ganze Weile an, bis wir weiter fuhren entlang der schicken Küsten zum Cape Brett, der Grenze zum Pazifik, wo es eine Insel gibt, die ein Loch in der Mitte hat, wo wir dann durchgefahren sind. Dieser Ort ist für die Maoris heilig und einer Sage nach bleibt man ewig jung, wenn man einen Tropfen der Höhle ins Gesicht bekommt. Auf der Rückfahrt ließen wir uns dann nochmal den Wind so richtig um die Ohren wehen.
Zum Abendessen gingen wir in einen alten Kahn, wo es Fischspezialitäten gab. Es war ein sehr gemütliches und schön gestaltetes Restaurant mit dem Namen: Shippys. Die Fish’n’Chips gab es dann trotzdem auf die urtümliche Art: eingewickelt in Zeitung.
Der Tag war für uns nun jedoch
noch nicht zu Ende, weil er für die Kiwis erst anfing. Heute wollten wir mal
einen richtigen Kiwi in freier Wildbahn sehen. Deshalb fuhren wir auf den
Campingplatz in der Nähe von Kerikeri auf Aroha island. Dort wurden wir dann
auch gleich mit allen nötigen Kiwispotter Informationen ausgestattet und
bekamen sogar eine Rotlichttaschenlampe ausgeliehen, weil die kleinen halbblinden
nichtfliegenden Nationaltiere Neuseelands dies nicht sehen können. Wir machten
uns gleich auf den Weg durch den benachbarten Park, wo man eine 50%ige Chance
hat welche zu sehen. Natürlich bemühten wir uns sehr leise zu sein und gingen
sehr langsam. Schon als wir ankamen hörten wir ein paar Rufe von ihnen. Nach
ein paar Minuten plötzlich war da ein
Rascheln im Gebüsch. Wir warteten. Es raschelte weiter, kam näher, tanzte
scheinbar neben uns, aber wir konnten es nicht sehen. Irgendwann war es dann
wieder verschwunden. Ähnliches passierte uns noch einige Male. Jedoch gesehen
haben wir keinen. Auch das Hören fiel manchmal schwer, weil die Kühe vom
anderen Ufer doch sehr laut quiekten. Schon fast wieder am Campingplatz
angekommen, hatten wir die Hoffnung dann aufgegeben und schalteten das normale
Licht an, worauf ein lautes rascheln sich von uns entfernte. Wir liefen zum
Herkunftsort, doch leider wieder nichts zu sehen. Ganze 3 Stunden waren wir
letztendlich unterwegs. Als ich grade im Van mich wieder umzog war plötzlich
was vor dem Auto zu hören. Ich schnappte die Rotlichtlampe öffnete die Tür und
da stand er vor mir: der Riesenkiwi apteryx paulineists mantelli. Ich konnte
gerade noch ein Foto machen, bevor er wieder im Gebüsch verschwand.
Morgens haben wir dann die Lampen
wieder abgegeben und sind auf der million dollar road(die Ausblicke von dieser
Straße waren echt was wert) zur Mahinepua Halbinsel gefahren. Als wir auf diese
raufgewandert sind, wären wir fast in einen Kuhumtrieb geraten. Zum Glück haben
wir nicht eine Minute länger am Auto
verbracht. Auf der Halbinsel selbst waren keine Kühe, dafür einige
Treppen auf denen es auf und ab ging. Da die Sonne erstarkte, war es eine recht
schweißtreibende Angelegenheit, aber die Ausblicke waren fantastisch. Man
wusste gar nicht wo man zuerst hinsehen sollte. Es war einfach nur traumhaft.
An einem offenen Sandhügel hinter ein paar Manukasträuchen(die auf dem Foto, wird hier auch viel Honig von gemacht) ließen wir uns nieder.
Wir bzw. eher ich konnte mich kaum losreißen, jedoch Pauline erinnerte mich, dass wir schnell nach Kerikeri müssen, weil dort Mi Ran auf uns wartet. Diese holten wir dann ab und zu dritt ging es dann zum St. Pauls Rock. Dies ist ein großer Fels auf einem Hügel. Schon allein die Fahrt zum Anfangspunkt des Weges ließ ahnen, was man von dort oben sehen kann. Der Weg an sich war recht rutschig und auf den Fels kam man nur raufgeklettert. Aber es gab da ein paar Hilfsketten, welche es sehr erleichtert haben. Das hat Spaß gemacht. Viel besser als das Treppengesteige immer, musste selbst Pauline sagen. Nur Mi Ran war es etwas zu unsicher. Der Ausblick war auch dank des Wetters mal wieder ein Schmankerl.
An einem offenen Sandhügel hinter ein paar Manukasträuchen(die auf dem Foto, wird hier auch viel Honig von gemacht) ließen wir uns nieder.
Wir bzw. eher ich konnte mich kaum losreißen, jedoch Pauline erinnerte mich, dass wir schnell nach Kerikeri müssen, weil dort Mi Ran auf uns wartet. Diese holten wir dann ab und zu dritt ging es dann zum St. Pauls Rock. Dies ist ein großer Fels auf einem Hügel. Schon allein die Fahrt zum Anfangspunkt des Weges ließ ahnen, was man von dort oben sehen kann. Der Weg an sich war recht rutschig und auf den Fels kam man nur raufgeklettert. Aber es gab da ein paar Hilfsketten, welche es sehr erleichtert haben. Das hat Spaß gemacht. Viel besser als das Treppengesteige immer, musste selbst Pauline sagen. Nur Mi Ran war es etwas zu unsicher. Der Ausblick war auch dank des Wetters mal wieder ein Schmankerl.
Dann mussten wir mal wieder ein
Stückchen fahren auf eine weitere Halbinsel zu 2 Zwillingsstränden, wo wir ein
wenig auf der Landzunge, die die beiden teilte, umherkletterten.
Von da aus sah man dann auch schon unser nächstes Ziel: einen ehemaligen Vulkan mit Blick auf die ihn umgebenden weißen Strände. An einen Vulkan erinnerte nicht mehr viel, höchstens die Form. Er sah eher aus wie ein normaler Hügel.
Auf dem Weg hinauf sahen wir noch einen Igel, Mi Ran hatte noch nie einen gesehen. Als wir uns dann hochgehufftpufft(klang des Atems) hatten, gab’s mal wieder was auf die Augen und auch die Sonne ging schon wieder hinab. Wir beobachteten sie noch vom Strand aus ins Meer stürzen.
Von da aus sah man dann auch schon unser nächstes Ziel: einen ehemaligen Vulkan mit Blick auf die ihn umgebenden weißen Strände. An einen Vulkan erinnerte nicht mehr viel, höchstens die Form. Er sah eher aus wie ein normaler Hügel.
Auf dem Weg hinauf sahen wir noch einen Igel, Mi Ran hatte noch nie einen gesehen. Als wir uns dann hochgehufftpufft(klang des Atems) hatten, gab’s mal wieder was auf die Augen und auch die Sonne ging schon wieder hinab. Wir beobachteten sie noch vom Strand aus ins Meer stürzen.
Dann mussten wir noch ein Stück
im Auto bestreiten, kauften kurz ein und fanden nach ein wenig suchen einen
Holidaypark, der günstig für uns war und ein Hostel für Mi Ran hatte, welches
auch nicht so teuer war und sie war da ganz allein, deshalb nutzten wir die
Küche dort mit. Leider erhielten wir an diesem Abend die Nachricht, dass wir
die Freedom Camping Strafe bezahlen müssen.
Weil wir so nördlich waren, war
die Nacht nicht wirklich kalt. Trotzdem schlief ich ein wenig unruhig, weil der
nächste Tag abenteuerlich werden würde. Wir standen außerdem 2 Stunden früher
auf als sonst, weil die Ebbe früh war. Deshalb kamen wir sogar in den Arbeits
und Schulbusverkehr. Diesem entflohen wir als wir Richtung Strand fuhren. Nicht
nur irgendein Strand sondern der 90-mile-beach. Eigentlich waren es jedoch 90
Kilometer, nicht 90 Meilen, die der Strand lang ist. Wir wollten 70 Kilometer
davon fahren, weil 20 Kilometer nach dem Anfang des Strandes ist eine gute
Auffahrt für Autos ohne 4Radantrieb ist. Bei dieser sind wir dann auf den
gefürchteten Strand gefahren, dem schon viele Autos zum Opfer gefallen sind. Es
stimmt schon, dass man ein wenig aufpassen muss, aber wenn man weiß, wie es um
die Gezeiten steht und dass man auf dem harten Sand zwischen Wasser und Strand
fahren muss ist es echt alles kein Problem. Da hab ich mir wirklich im
Vorhinein zu viele Sorgen gemacht. Der Strand ist 2 Stunden vor und nach
Niedrigwasser sogar als offizielle Straße gekennzeichnet. Ich muss wirklich
unserem Reiseführer recht geben. Die größte Gefahr an diesem Strand ist Angst
zu bekommen und nicht selbst zu fahren sondern in einen Touristenbus zu
geraten.
Außer dass man mal wirklich eine
lange grade Straße ohne Verkehr hat, ist aber an dem Strand nicht viel los. Man
überquert viele kleinere Bäche, die wie unausgeschilderte Bahnübergänge sind
und hört das Knacken der Muscheln über die man düst. Wenn man Glück hat, hat
man Beifahrer mit guten Augen, wie Pauline, die etwas sehen, wozu es sich lohnt
anzuhalten. So fanden wir einen echten toten Rochen am Strand. Irgendwie war
eine Hälfte gerade abgeschnitten und nicht da, sodass man das Innenleben sehen
konnte. Sehr spannend.
Unter den Klängen der Autobahn
der Ohrbooten fuhren wir weiter bis zu ein paar interssanten Sandformationen,
die ich erkundete. Dabei fand ich ein Stück Holz, welches sich zum graben
eignete, falls wir wirklich stecken bleiben. Als ich dann wieder beim Auto war,
war das Auto schon ein wenig eingesackt. Glücklicherweise konnten wir jedoch
einfach losfahren.
Ab und zu kamen uns auch mal
Autos entgegen und an einer kleinen Felsinsel hatten Angler ihre Autos geparkt.
Einmal kam uns sogar ein LKW entgegen. Nachdem der Strand schon fast langweilig
wurde, kamen wir an den Te Paki Stream- die Verbindung zur normalen Straße. Wir
waren uns plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob wir das wirklich wollten. Aber
aus Mangel an besseren Alternativen sind wir dann los gefahren. Es war ungefähr
so, als ob man über eine Hoppelstraße mit Schlaglöchern nach einem Regenguss
fährt, wenn man im Strom war. Oft ist man aber über feuchten Sand am Rand des
Wassers gefahren. Der Strom war auch meist nur wenige Zentimeter tief.
So plitschten und platschten wir
uns dann Stromaufwärts und neben uns begannen sich riesige Dünen aufzubauen.
Die waren sooooo riesig. Das ganze Szenario war ein wenig unreal, aber
unglaublich cool und abenteuerlich. Unser Van hat uns echt überall hin gebracht
und jedes Abenteuer mitgemacht. Deshalb erhielt er an diesem Tag den Namen
Indiana Jones.
Bei der größten Düne hielten wir
auf einer Feuchtsandbank und erkletterten den Giganten. Dies ging sogar relativ
gut für Dünenverhältnisse. Oben hatte man dann einen fantastischen Ausblick
über das Flussbett, den ninety- mile beach, das Umland und vor allem die Wüste
auf der Düne. Das war echt einfach wow. Das Auto so weit unten im Flussbett
stehen zu sehen, war auch recht witzig. Leider hatten wir nicht so wirklich
Zeit die Dünen zu erkunden, aber wenn mich der Wind nochmal nach Neuseeland
weht, steht das auf der Liste.
Ich bin dann runter gelaufen, was relativ schnell ging und auch recht lustig war, um von Pauline und Mi Ran ein Foto zu machen. Jedoch konnte man sie auf den Fotos von unten ohne Zoom kaum sehen. Mittlerweile waren auch die Touristenbusse angekommen. Die Insassen konnten sich nun ein Boogieboard(kleines Surfboard) schnappen und damit auf dem Bauch eine kleinere Düne runterrutschen. Wir hatten leider vergessen uns etwas zum rutschen was mit hoch zu nehmen aber runterlaufen war auch lustig.
Ich bin dann runter gelaufen, was relativ schnell ging und auch recht lustig war, um von Pauline und Mi Ran ein Foto zu machen. Jedoch konnte man sie auf den Fotos von unten ohne Zoom kaum sehen. Mittlerweile waren auch die Touristenbusse angekommen. Die Insassen konnten sich nun ein Boogieboard(kleines Surfboard) schnappen und damit auf dem Bauch eine kleinere Düne runterrutschen. Wir hatten leider vergessen uns etwas zum rutschen was mit hoch zu nehmen aber runterlaufen war auch lustig.
Als wir den Fluss dann verlassen
hatten, dachten wir zuerst puh überstanden ohne Schaden, jedoch stellte sich
bald ein knatschen ein, welches auch nicht mehr weg ging. Wir hatten es sonst
nur, wenn wir über Geschwindigkeitsbumps gefahren sind oder voll eingelenkt
hatten. Im Fluss muss wohl ein Absatz zu doll gewesen sein.
Trotz allem sind wir dann zum
Cape Reinga gefahren. Dies ist das nördlichste mit dem Auto erreichbare Kap. Um
das eigentliche Nordkap ist ein Naturforschungsgebiet, welches man nicht mal
durchwandern darf. Das sehenswerte an Cape Reinga ist der Leuchtturm und dass
man sehen kann, wie das Tasmanische Meer mit dem Pazifik kollidiert. Gehört
haben wir davon schon, aber so wirklich erkannt habe ich da nichts, vielleicht
ein kleines bisschen mit Vorstellungskraft. Pauline und Mi Ran hatten irgendwie
ganz vergessen danach zu gucken und ich vergessen sie darauf anzusprechen.
Am Wegesrand waren dann auch ein
paar Informationen über Natur und drumherum.
Nachdem wir wieder am Auto
gegessen hatten machten wir uns auf den langen Weg Richtung Süden. Eigentlich
wollten wir noch zum Cape Maria van Diemen wandern. Dieses ist witzigerweise
der westlichste Punkt der Nordinsel, was mir auch erst bei einem genauen Blick
auf die Karte bewusst wurde. Jedoch der Wanderweg begann mit einem recht langen
Weg über eine Kuhwiese, weshalb wir unsere Füße im warmen Auto behielten.
Auf dem Weg Richtung Süden
pausierten wir noch an einem weißweißweißweißen Strand. Da hätt ich gern mal ‘ne
Meister Propper Farbtabelle gehabt. An diesem Strand mündete ein Farngebräunter
Strom, was das Farbspiel noch interessanter machte. Dies, beschloss ich, ist
der Ort um ein Monument zu erbauen, welches an unsere Abenteuer erinnern
sollte. So buddelte ich mit unserem Buddeltreibholz zuerst ein kleines Loch und
stellte es dann als Monument auf. Dieses wurde auch von nachfolgenden Besuchern
bewundert.
Danach mussten wir noch ewig fahren bis wir wieder an unserm Startpunkt angekommen waren. Leider war Flut, sonst hätte man schön den 90 Mile Beach wieder herunter fahren können. Die reguläre Straße war nämlich sehr kurvig und anstrengend. Irgendwann kamen wir dann in Kaitaia wieder an, wo es ein Geschäft gab, wo es überteuerte Schnitzereien aus Kauriholz gab und den Grund warum wir da waren:
einen uralten Riesenkauri in den eine Treppe reingeschnitzt wurde. Dieser ist 45000 Jahre alt und wurde mal irgendwo gut erhalten ausgegraben. Wir fragten uns, wie sich dieser Laden dort halten konnte, weil das was es sonst dort gab Quatsch war z.B einen ungeschliffenen Mini-Kauriklotz, wahrscheinlich Abfall einer der Skulpturen, für 5$. Als wir gerade losfuhren kamen die Touristenbusse an.
Danach mussten wir noch ewig fahren bis wir wieder an unserm Startpunkt angekommen waren. Leider war Flut, sonst hätte man schön den 90 Mile Beach wieder herunter fahren können. Die reguläre Straße war nämlich sehr kurvig und anstrengend. Irgendwann kamen wir dann in Kaitaia wieder an, wo es ein Geschäft gab, wo es überteuerte Schnitzereien aus Kauriholz gab und den Grund warum wir da waren:
einen uralten Riesenkauri in den eine Treppe reingeschnitzt wurde. Dieser ist 45000 Jahre alt und wurde mal irgendwo gut erhalten ausgegraben. Wir fragten uns, wie sich dieser Laden dort halten konnte, weil das was es sonst dort gab Quatsch war z.B einen ungeschliffenen Mini-Kauriklotz, wahrscheinlich Abfall einer der Skulpturen, für 5$. Als wir gerade losfuhren kamen die Touristenbusse an.
Wir zogen weiter nach Ahipara, wo
wir schon die Nacht davor verbracht hatten. Da es jedoch noch nicht Nacht war,
wollten wir noch zu einem Aussichtspunkt fahren, den wir jedoch nicht gefunden
haben. Auf dem Weg hatte man trotzdem ab und an ein wenig Aussicht. Wieder auf
Meerespiegelhöhe angekommen, parkten wir in der Shipwreck Bay(da hat sogar noch
ein Stück von aus dem Wasser geguckt) und gingen den Weg, den man bei Ebbe auch
hätte fahren können, weil bei Flut auf einem Riff lang zu fahren, wollten wir
dem guten alten Indiana heute nicht mehr zumuten. Jedoch einige Leute mit
entsprechenden Autos mussten da lang fahren, weil sie in der nächsten Bucht
wohnen. Verrückt, dass Leute Häuser bauen, die nur über den Strand erreichbar
sind. Wenn die mal eine Feier haben, können nur Gäste mit robusten Autos
kommen.
Zu Fuß war der Weg jedoch recht
lang. Wir wollten hier nochmal zu einer großen Düne. Wir gingen eine ein wenig
hoch, bemerkten jedoch, dass undurchdringliches Gestrüpp uns den Weg nach oben
versperrte. Pauline und Mi Ran wollten nicht mehr weiter, deshalb bin ich
alleine ein paar Meter weiter gegangen und da war eine scheinbar noch größere
Düne als die vom Vormittag, jedenfalls war sie schwerer zu erklimmen, da sie
weicher war. Aber ich wollte unbedingt dort hoch, da ich von verrückten
Sandsteinformationen gehört hatte, die ich auch nach einem ultranstrengenden,
gar anstrengenderen Aufstieg als der im Tongariro Nationalpark, fand. Ob das
aber wirklich Sandstein war, möchte ich
jedoch nicht beschwören. Es sah ein wenig aus wie Holz und fühlte sich
auch so an, könnte auch rostiges Metall gewesen sein. Auf jeden Fall sehr
besonders. Auch sehr bemerkenswert war der Ausblick. Trotzdem zog ich los die
Düne noch weiter zu erkunden. Dabei merkte ich wie es in der Wüste sein muss,
weil man ging und ging und kam gefühlt nicht voran. Es war einfach alles so
weit und fantastisch. Hätte ich nicht gewusst, dass ich in Neuseeland bin, ich
hätte es nicht geglaubt. Das war einfach nochmal eine komplett andere Welt. So
ein Highlight hatte ich echt nicht mehr erwartet, vor allem, nach dem, was wir
an dem Tag schon durch hatten. Ich wollte noch versuchen, so weit in die Mitte
der Düne zu laufen, bis man das Meer nicht mehr sieht, aber es wurde schon
dunkel da bin ich umgekehrt. Ich wollte schon mal Mi Ran und Pauline rufen,
damit sie sich keine Sorgen machen, aber meine Stimme ist auf so einer großen
Fläche so schwach gewesen, dass ichs gelassen hab. Jedoch bekam ich die Idee
Musik laut an zu machen, weil es niemand hören wird. Ich hab einfach mal play
gedrückt. Deshalb kam „ich hab getanzt als gäbs kein morgen mehr“ von Philipp
Poisel. Da hab ich mir gedacht, mich sieht ja auch keiner und hab es dann dem
Protagonisten des Liedes gleich getan und bin dann auch so tanzenderweise die
Düne runtergetobt. Was für ein Spaß.
An dem Ort, wo ich mich mit Pauline und Mi Ran treffen wollte, war niemand mehr und da es mittlerweile dunkel war ihre in den Sand geschriebene Nachricht auch nicht gesehen. Traf sie aber am Auto dann glücklicherweise wieder.
An dem Ort, wo ich mich mit Pauline und Mi Ran treffen wollte, war niemand mehr und da es mittlerweile dunkel war ihre in den Sand geschriebene Nachricht auch nicht gesehen. Traf sie aber am Auto dann glücklicherweise wieder.
Der nächste Tag war dann ein Fahr
und Kauri Tag. Wir standen für auf um dem Regen zu entfliehen. Nachdem wir eine
Stunde oder so gefahren sind standen wir auf einer abgelegenen Schotterstraße.
Von da aus gingen wir 2 Minuten zu einem relativ zugewachenen Baumstumpf. Hier
stand der größte Kauri den wir heute sehen werden. Auf dem Foto steht Mi Ran
auf der einen Pauline auf der anderen Seite auf dem Stumpf. Das war ein kurzer
Stopp, der uns aber nicht genug auf das vorbereitete, was uns noch erwartete.
Erstmal jedoch mussten wir uns beeilen, weil wir die Fähre über den Hokianga
Harbour nicht verpassen wollten. Hochgerechnet ist diese billiger als das
Benzin, welches wir um die Bucht herum verfahren würden und vor allem weniger
stressig, bei den ganzen kurvigen Straßen.
Auf der anderen Seite fuhren wir
dann auch noch ein Stückchen bis in den Waipoua
Forest, einem geschützten Wald in dem einige der größten Lebewesen der
Erde stehen: Kauris. Am besten soll man mit den kleinen beginnen, aber wir
gingen gleich in die Vollen und gingen zum Gott des Waldes, dem Ursprung allen
Lebens: Tane Mahuta- der größte noch stehende Kauri. Da ist mir doch glatt ein
woa entfahren, als ich ihn erblickte. Seine Größe ist nicht wirklich aufs Foto
zu bekommen. Einfach beeindruckend. Noch ein kurzer aber nicht zu verachtender
Stop.
Das nächste Mal hielten wir dafür deutlich länger, da es richtig in den Wald hineinging. Deshalb mussten wir uns vorher auch unsere Schuhe reinigen an installierten Gerätschaften und man durfte nicht den Kauris zu nah kommen, wenn die Wurzeln frei lagen, weil sie sonst sterben können. Solche schwachen Lebewesen konnten auch nur in Neuseeland mit den Kiwis, Takahes, Kakapo und Moas überleben. Zuerst besuchten wir Yakas, den 7. größten Kauri, den’s gibt. Auf dem Weg zu ihm standen auch einige andere große Kauris. Trotz dem, dass es noch 6 größere gibt, ist er auch gewaltig. Das tolle an ihm war, dass man ihn anfassen konnte, da eine Plattform an ihn ran gebaut wurde. Es war als würde man versuchen eine Mauer zu umarmen, so breit war er. Auf dem Rückweg kam es mir dann so vor als würden sich alle Bäume nun von uns verabschieden, denn alle waren sie da: Rata, Nikau, Farne, Rimu, die verschiedenen Buchenarten, nicht zu vergessen die ganzen Parasiten die an und in den Bäumen hängen. Ich glaube ich kenne mich hier im Wald besser aus als zu Hause.
Das nächste Mal hielten wir dafür deutlich länger, da es richtig in den Wald hineinging. Deshalb mussten wir uns vorher auch unsere Schuhe reinigen an installierten Gerätschaften und man durfte nicht den Kauris zu nah kommen, wenn die Wurzeln frei lagen, weil sie sonst sterben können. Solche schwachen Lebewesen konnten auch nur in Neuseeland mit den Kiwis, Takahes, Kakapo und Moas überleben. Zuerst besuchten wir Yakas, den 7. größten Kauri, den’s gibt. Auf dem Weg zu ihm standen auch einige andere große Kauris. Trotz dem, dass es noch 6 größere gibt, ist er auch gewaltig. Das tolle an ihm war, dass man ihn anfassen konnte, da eine Plattform an ihn ran gebaut wurde. Es war als würde man versuchen eine Mauer zu umarmen, so breit war er. Auf dem Rückweg kam es mir dann so vor als würden sich alle Bäume nun von uns verabschieden, denn alle waren sie da: Rata, Nikau, Farne, Rimu, die verschiedenen Buchenarten, nicht zu vergessen die ganzen Parasiten die an und in den Bäumen hängen. Ich glaube ich kenne mich hier im Wald besser aus als zu Hause.
Zurück am Parkplatz gingen wir
nochmal in eine andere Richtung los um uns den Vater des Waldes, den ältesten
und fettesten der Kauris Te Ngahere anzusehen. Wir hatten schon den ganzen Tag
das Thema, dass man sich in Kauris eine Wohnung reinbauen könnte, aber dieser
könnte in jeder Etage eine Wohnung enthalten.
Mit einem ausgetüftelten
Wohnungskonzept stiegen wir dann wieder ins Auto und fuhren nach Dargaville, wo
wir in unseren „final countdown“ gingen, also das letzte Mal in der
Supermarktkette Countdown einkaufen. Mittlerweile hatte uns der Regen schon eingeholt
und wir fuhren deshalb auf den Holiday Park, in dem sich Mi ran eine Kabine
nahm, die sogar Beheizung hatte. Dort spielten wir noch ein letztes Mal unser
Scrabble Imitat. Wir buken noch ein letztes Brot, welches so riesig wurde, dass
wir es das Kauribrot tauften. Dann gingen wir in unsere letzte Nacht „on the
road“. Das war unser letzte „richtiger“ Reisetag mit Van und ohne zu wissen wo
man Abends landet. Dass er nochmal so erstaunlich wird, hätte ich nicht
erwartet.
Aber halt jetzt noch nicht abschalten
es bleibt ja spannend. Noch wissen wir nicht, ob unsere Protagonisten mit ihrem
Gefährt überhaupt nach Auckland kommen oder ob es vorher kaputt geht. Außerdem
muss es ja noch verkauft werden. Und was kommt dann? Werden sie dann immer zu
Fuß gehen oder ihre Unterkunft nicht mehr verlassen? Das und mehr erfahrt ihr
demnächst, wenn es wieder heißt: „Hallo Freunde“
Euer David
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