Montag, 18. Februar 2013

Humboldt und Gertrude Falls ihr sie noch nicht kennt

summary:
The weather forecast for the weekend was good, so we drove the Milford Road again to see wonderful (!) places like the humboldt falls or the marian lake after advanturous tracks on the river or through the bush. We stayed in a very nice small and friendly campsite on the hollyford road, before we made the wonderful(well the lake is, the track not) Marian Lake Track and went back to Te Anau on the next day.

Am Wochenende sind wir dann nochmal für 2 Tage Richtung Milford gefahren, um die gut-Wetter-Aktivitäten zu machen. Als wir losfuhren war es zwar doch recht wolkig, aber als wir ankamen verzogen sich die Wolken langsam.
Als erstes wollten wir den ersten Teil des Gertrude Valley Tracks gehen. Der Track ist insgesamt recht schwierig, da die Makierungen recht gering ist und man entweder durch ein riesiges steiniges ausgetrocknetes Flussbett klettert oder sich durch pieksiges Gebüsch schlägt. Aber wenigstens hat man ständig eine tolle Aussicht. Eingehüllt in steile Berghänge von denen unzählige Wasserfälle in die Tiefe rauschen und auf denen sich auch einige Eisfelder befinden. Unser Ziel war glücklicherweise auch nicht der Bergkamm, sondern einer der Wasserfälle, der auch echt schick war.
Panorama (http://photosynth.net/view/448ae0db-2135-43af-82a1-2c494301f4e8)

Im Anschluss ging's zu den Humboldt Falls. Wir gingen zunächst zum Lookout Point. Von dort aus konnte man einen 270 m Wasserfall betrachten, obwohl die Aussicht durch viel Gebüsch und einen dickem Deutschem mit seiner Spiegelreflex sehr eingeengt war. Aber wir hatten sowieso vor noch den anderen Weg unseres Reiseführers zu dem Wasserfall zu gehen. Der ging Strom aufwärts von Stein zu Stein hüpfend, im Wasser watend, auf Baumstämmen balancierend oder an steilen Felswänden kletternd um mehrere Kurven bis zu einem, zwei und sogar drei Wasserfällen, die man von oben gar nicht gesehen hat! Das war echt doll. Der Weg war zwar echt tricky und teilweise glitschig, aber es war echt ziemlich doll schön. David hat dann noch sein Bier unterm Wasserfall genossen, in denen sich sogar kitschigerweise Regenbögen gebildet haben, und ist dann auch noch in den natürlichen Pools mit Wasserrutsche baden gegangen. Insgesamt war die Szenerie ziemlich unreal paradiesisch, doch da es echt spät und dadurch kühler wurde, was wiederum die Sandflys aus ihren Löchern gerufen hat, mussten wir irgendwann aufbrechen.
 Wir beschlossen auch bei der Wahl des Camping Platz auf unseren Reiseführer zu hören und fuhren zu einem kleinen familienbetriebenen Platz, der früher die Arbeiter vom Homer Tunnel beherbergte und später auf Touristen umstieg. Der Platz hat sogar ein kleines Museum, für Gäste umsonst, in der es um den Tunnel und die Anfänge des Platzes ging. Dann machten wir uns noch Pasta mit Tomatosauce, was aber wie wir feststellen mussten hier ganz normaler Ketchup ist und fielen ins Bett.
Nachdem wir am nächsten Tag die holzbeheizten Duschen getestet hatten, ging es zu unserer letzten Station, da die Icefields am Homertunnel immer noch wegen Rockfall-Gefahr gesperrt sind. Es sollte zum Lake Marian gehen, wobei der Weg sehr rau und schwierig ist. Zunächst geht es über eine Hängebrücke zu gewaltigen Stromschnellen. Danach wird der Weg wirklich ziemlich unwegig. Überwiegend Bushwalk klettert man meist über irgendwelche Wurzeln, Steine und Bäume insgesamt 385m bergauf. Ca. 1 1/2 Stunden soll das dauern. Ich glaube wir haben bisschen länger gebraucht, aber wir hatten uns auch kurz verlaufen. Der Weg ist echt anstrengend, doch ist uns klettern wesentlich lieber als andauernde Serpentinen oder gar Treppen und der See war echt unglaublich. Wirklich einfach WOW und leider, leider nicht auf Fotos einzufangen. Auch dieser See ist ein Gletschersee, also sehr klar und blau. Umringt wird er von Mt. Christina und Mt. Lyttle. Auf den Steinen haben wir dann noch Mittag gegessen, die Sonne genossen, die den See glitzern ließ und Fischis beobachtet. Irgendwann haben wir uns dann wieder losgerissen und sind zurück, wobei der Rückweg wesentlich einfacher war, da es doch überwiegend bergab ging. Danach hakten wir Milford für dieses mal ab und fuhren zurück nach Te Anau.

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