Freitag, 17. Mai 2013

Auf dem höchsten Punkt der Reise

summary:


We spent a few more days in Wellington in the Te Papa, the National Tatoo Museum and the Wellington & Sea Museum. We were in the Rimutata Forest Park and went to a Rugbymatch to see the Wellington Warriors in the westpac stadium. Sadly the Warriors lost the game. After this we went to the Putangirura Pinnacles and the Cape Palliser. Nice places to be. The next day we started to the Castle Rock in the East, like Cape Palliser with a nice lighthouse and a wonderful beach, blowholes and stuff. The next morning we went directly to the Waihi Falls, nice and big. After this we wanted to see the Hydra shipwreck at the westcoast. But when we arrived, we read that the shipwreck is not visible anymore. So we drove only on the beach and bought stuff for my birthday. We celebrated a nice breakfast and drove up to Mt. Ruapehu. Very easy and very impressive. It really looks like Mordor. We speak also with my family this day and had a nice dinner. At the next day we made a part of the Tongariro Crossing. I walked to the Blue Lake and the Emerald Lakes and back to the way, where David climbed up to the summit of Mt. Nghauruhoe. Very, very impressive! We can highly recommend this track. But its hard too. So the next days we visited only some waterfalls and historic Sites nearby. 

Den nächsten Tag waren wir zuerst wieder in der Bibliothek. Dann sind wir in das National Tatoo Museum, wo es speziell um Te Moko also die Tatoos der Maoris ging. Te Moko werden aber auch als Narben übersetzt, die durch eine mit schwarzer Farbe bedeckte Spitze so tief in die Haut gehämmert wurde bis die Spitze der Spitze mit Blut bedeckt war. Besonders beliebte Körperteile dafür waren Kopf und Po. Die Maori tätowierten sich oft das ganze Gesicht je nach Rang und Stellung. Gesichtstatoos sagen viel über die Identität aus, wie über Vorfahren, Name oder Arbeit und war für die Maori eine Verbindung zur Vergangenheit. Diese ist den Maori sehr wichtig. Auch heute noch kennen sie meist alle ihr Vorfahren bis zu dem ersten der auf die Insel kam. Da das Museum mit dazugehörigem Tatoostudio sehr klein war, waren wir schnell fertig.

Wir stoppten noch kurz im Burger King und gingen dann ins Te Papa. Erst dachten wir schon wir wären fertig entdeckten dann aber doch einen Teil in der es um die frühe Diskriminierung von Maoris ging, die weniger verdient haben, nicht in die schönen Stadtteile ziehen durften oder bestraft wurden für das nutzen ihrer Sprache. Danach gingen wir noch auf die Terasse und hatten dann tatsächlich das Te Papa komplett angesehen. Wir fuhren dann zurück zum Camping Platz und machten wieder ewig Kartoffelpuffer.
Als letztes stand dann noch das Wellington & Sea Museum an. Dort ging es um die Anfänge Wellingtons, den Hafen als Zentrum der Stadt, Arbeiten dort und Schiffsunglücke. In der unteren Etage gab es noch einen Zeitstrahl mit den wichtigsten Ereignissen aus jedem Jahr von 1900 bis 1990. danach stärkten wir uns kurz und gingen wieder in die Bibliothek planen. Danach fuhren wir zu einem weiter ab gelegenen Camping Platz, wo obwohl Licht im Haus des Managers brannte keiner zu finden war, sodass wir uns einfach neben die Küche stellten. Dort machten wir vorzügliche Kartoffelecken selbst mit Gemüse. Nachts fing es mal wieder an zu regnen und es hörte auch nicht auf. Das zerstörte unsere Pläne endlich aus Wellington loszukommen. Wir wollten aber sowieso noch zur Werkstatt, weil unser Auto blöde Gerausche gemacht hatte und fuhren deswegen zurück. Doch die Geräusche waren merkwürdigerweise weg, sodass wir gleich zum Camping Platz fuhren und planten und Blog machten. Wir machten noch Wackelpudding, der sich leider leider durch die sehr heiße Vanillesoße komplett aufgelöst hat, aber die Brocken die sich nicht aufgelöst haben waren sehr lecker. Danach haben wir noch unsere momentane Lieblingsserie zu Ende geguckt 666 Park Avenue, die aber leider abgesetzt wurde, bevor sie ins deutsche Fernsehen gekommen ist.
Trotz des Piesels am nächsten Tag machten wir uns auf zum Rimutata Forest Park und bewegten uns seit langem mal wieder. Ein bisschen nass und rutschig war es zwar, aber doch ganz nett.
Danach fuhren wir nach Wellington (jaja wir wollten ja eigentlich schon längst weg sein) und besuchten unser erstes Rugby-Spiel im Westpac-Stadium. Besser gesagt Rugby-Spiele. Zuerst spielten Auckland gegen Wayong (New South Wales, Australien). Leider gewann Australien. Als nächstes waren dann die Junior-Mannschaften der Bulldogs (New South Wales, Australien) und Warriors (Wellington, Neuseeland) dran. Die Partie ging 24 zu 34 für die Warriors aus. Bevor das eigentliche Spiel aber los ging, kamen noch Mini-Mannschaften aus Kinder zwischen ca. 6 und 9 Jahren und haben auch kleinen Feldern gegeneinander gespielt, was ziemlich ulkig aussah, wie sie kleinen gestalten sich auf einen Haufen geschmissen haben umrundet von vielen Erwachsenen in quietschorangen Warnwesten, die versuchten die Kleinen im Zaum zu halten. Dann trat auch noch ein berühmter neuseeländischer Künstler auf, dessen Single wir sogar kannten, seinen Namen jedoch nicht. Es gab noch ein bisschen anheizen mit roten Zetteln, die jeder am Eingang bekommen hatte. Dann machten die Cheerleader ihre Show. Cheerleading kommt, wie wir im Te Papa gelernt haben, ja ursprünglich aus Neuseeland und nicht aus den USA. Unter dem Namen 'marching' also marschieren war es damals als Sportart für Mädchen bekannt. Dann ging es auch schwuppdiwupp los (irgendwie hat man den Start immer gar nicht richtig mitbekommen, sie sind einfach losgelaufen und dann kam eine Sirene, bei der wir beim ersten mal dachten es wäre eine Feuerwehrsirene und eine Evakuierungsübung). Die erste Halbzeit war bombastisch. Die Stimmung war doll, die Akustik war schon bei den kleinen Mannschaften beeindruckend gewesen, und kurz vor Abpfiff stand es noch 16:0 für die Warriors. Es gab eine Laola-Welle die erst durch die Halbzeitpause unterbrochen wurde. Doch in der zweiten Halbzeit konnten die Warriors keine weiteren Punkte machen und kurz vor Ende lagen die Bulldogs dann vorne. Die Stimmung war im Eimer und 5 Minuten vor Schluss fing das halbe Stadium an aufzubrechen. Das war schade, doch ein "Flitzer" heiterte die Stimmung doch ein bisschen auf. Alles in allem war es aber doch sehr spaßig und Rugby ist auch viel toller als Fußball.
Übrigens 30.000 Menschen waren da. Gefühlt kannte jeder jeden, ständig wurde angehalten oh Hey hallo was macht ihr denn hier? wie im Supermarkt. Und bei eine Einwohnerzahl von 300.000 (mit den vielen Vororten) ist das auch gar nicht so unwahrscheinlich. Auch als wir dann auf dem Weg zu unserem Schlafplatz waren sahen wir noch viele Trikots und Fahnen. Und auch ich konnte mir noch ein Fanshirt der Warriors ergattern.
Nachdem wir erwacht waren, fuhren wir dann zu den Putangirura Pinnacles, Felsnadeln, die auch in Herr der Ringe zu sehen sein sollen (Rückkehr des Königs, 80. Minute). Dafür haben wir zunächst einen Aussichtspunkt erklommen. Das war ziemlich anstrengend nach 2 Wochen Stadtleben. Dafür hatte man dann gleich zwei Ausblicke. Einmal auf die skurrilen Pinnacles und zweitens auf das Meer, hinter dem man dank herrlichem Wetter, Blick auf die Berge um Kaikoura (Südinsel) hatte. Dann ging es wieder runter zu einem ausgetrockneten Flussbett auf dem man nach oben durch die Pinnacles gehen konnte. Auf diesem rutschte David auf einem Hacken eine Treppe runter. Sah sehr witzig, hätte aber auch leicht in die Hose gehen können. Die Pinnacles sahen dann von unten noch eindrucksvoller aus.
Am Parkplatz aßen wir schnell Mittag und fuhren zum Cape Palliser, dem südlichsten Punkt der Nordinsel. Die Fahrt an der Küste entlang war sehr schön. Am Cape Palliser steht ein klassischer Leuchtturm auf einem hohem Felsen. Um zum Leuchtturm zu gelangen muss man aber zunächst die schmale 250-Stufen-Treppe erklimmen. Anhalten war nicht, da Leute hinter uns kamen. Puh! Aber die Aussicht war schön.
Unten haben wir dann auf ein paar Felsen Robben und brandende Wellen beobachtet bis wir , vorbei an einer Bulldozerkolonie nach Masterton fuhren und einen schönen und billigen Holiday Park fanden.
Am folgenden Tag fuhren wir zum Castle Point. Auch dort gab es einen schönen Leuchtturm und den Castle Rock. Die ganze Umgebung wurde unter Wasser geformt außer dem Leuchtturm natürlich.
Das kann man auch an den ganzen fossilen Schnecken und Muscheln sehen, die überall im Boden und in den Steinen steckten. Die längliche Halbinsel die bei Ebbe aber über den Strand zu erreichen ist, ist außerdem Spielplatz für die vielen Wellen, die vom offenem Meer kommen. Die spritzten aber ziemlich hoch und her und machten dank der Sonne schöne Regenbögen.
Wir kletterten also ein bisschen auf der Mini Insel umher und guckten uns das Wellen-Schauspiel an. Dann sind wir auf um zum Castle Rock zu wandern. Da haben wir dann Mittag gegessen bevor wir die vielen Treppen wieder runter sind und eigentlich zu einer Höhle unter dem Leuchtturm klettern. Aber erst lagen ein paar fette Seehunde im Weg und als David die dann bezwungen hatte war die Höhle nur durch einen tiefen Pool zu erreichen. Auf dem Rückweg merkten wir dann, dass wir uns in der Zeit vertan hatten und es schon eine Stunde nach Ebbe war und die Höhle deswegen nicht mehr erreichbar gewesen war.

Danach sind wir dann jedenfalls zu den Waihi Falls gefahren. Als wir dort angekommen waren, war es aber bereits dunkel, aber wir hatten sowieso vorgehabt dort zu bleiben. Dann kam ein Jeep an und ein Mann klopfte an unser Fenster. Wir dachten schon wir dürfen gleich wieder fahren, da wir laut Gesetz dort eigentlich nicht campen durften, aber der Mann suchte nur jemand anderes und zeigte uns noch die Klos. Da es ein netten Unterstand mit Bänken gab, machten wir noch Spaghetti Carbonara und gingen dann ins Bett. Am nächsten Morgen sind wir dann gleich als erstes runter zum Wasserfall der echt groß und breit war, aber nicht so viel Wasser führte.
Heute wollten wir dann noch auf die andere Seite also die Westküste fahren zum Hydra Schiffswrack. Kurz vorher erfuhren wir jedoch, dass man das Wrack gar nicht mehr sehen kann, da es durch Gezeiten und Wetter nun vollständig zerstört wurde. Aber immerhin konnte man den Strand lang fahren mit dem Auto. Das war wieder cool.
Danach sind wir dann in den nächst größeren Ort und kauften Leckereien für meinen Geburtstag ein. Auf dem Holiday park buken wir dann Kuchen und machten Abendbrot und Brot. Am nächsten Morgen wurde ich dann lieb geweckt und nach dem Duschen gab es dann lecker Frühstück mit Croissants, Joghurt, Obst und natürlich Kuchen mhhh :)
Nachdem das Brot dann fertig war, fuhren wir dann zum Mt. Ruapehu, ein Vulkan. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen kurzen Abstecher zu einem Wasserfall und fuhren dann weiter zum Parklatz eines Skifeldes des Vulkans.
Von dort hatte man eine super Aussicht (man konnte sogar den einsamen Mt. Taranaki an der Westküste sehen). Als sich dann auch noch die Wolken verzogen und sich der blaue Himmel breit machte war die Szenerie perfekt. Irgendwann mussten wir uns dann aber davon trennen, da wir noch von der anderen Seite auf den Ruapehu rauf wollten. Auch von dort war die Aussicht großartig. Mit dem roten Sonnenuntergang und der Vulkanlandschaft mit Blick auf Mt. Ngauruhoe ((Mt. Doom))mehr bekannt als Schicksalsberg in Herr der Ringe) sah die Landschaft aber extrem nach Mordor aus. Leider konnten wir den den ganzen Sonnenuntergang von dort anschauen, da David noch ins Visitor Center vom DOC musste, um nach den Wetterbedingungen und Informationen für morgen zu suchen. Danach wollten wir eigentlich noch zu einem Wasserfall, telefonierten aber solange mit meinem Papa bis es dunkel war. So fuhren wir danach zum Holiday Park und machten leckeres Essen, was wir gar nicht alles schafften.
Dann gingen wir auch schon zu Bett, weil wir früh raus mussten. Viel zu früh standen wir also auf machten alles schnell fertig und packten uns viel zu viel Essen für unsere Vulkanwanderung ein, man weiß ja nie. Dann fuhren wir zum Parkplatz für das Tongariro Crossing(1100m).
Auf dem Weg sahen wir schon weiße Wolken vom Tongariro aufsteigen. Doch auf einem Schild sahen wir später, dass das normal ist seit den Eruptionen 2012. Von dem Parkplatz ging es zunächst relativ eben 4,5 Kilometer auf Bohlen, Sand oder Vulkangestein begleitet von einem Flüsschen und einem penetranten Schwefelgeruch.
Nach den Soda Springs mit einem kleinem Wasserfall ging es dann in sehr kurzer Zeit 300 m in die Höhe. Das war ziemlich hart, aber wir haben die Leute vom Department of Conservation überholt, worauf ich ziemlich stolz war. Oben gingen wir noch ein paar Meter durch das Vulkangestein und aßen Mittag.
Dann trennten sich unsere Wege. David wollte auf die Spitze des Mt. Ngauruhoe, denn es gab eine. Ring zu zerstören. Das war mir aber zu anstrengend, da es die ganze Zeit steil loses Geröll hinauf geht. Ich ging dafür zu den Emerald Lakes und Blue Lake, die man vom Rotem Krater vom Tongariro sehen soll. Dafür ging es erstmal quer durch den Süd Krater zwischen Mt. Ngauruhoe und Mt. Tongariro. Der war echt riesig und ich hatte kein Fotomachgerät mit Panoramafunktion. 15 Minuten brauchte ich allein um von einem Ende zum anderen zu kommen.
Danach ging es dann nochmal ziemlich steil hoch auf den Kraterrand, von dem man dann auf der anderen Seite runter gucken konnte ins Tal. Ich dachte eigentlich das schlimmste hinter mir zu haben doch ging es eigentlich ebenso steil weiter auf 1900m hoch. Phui. Erst konnte man schonmal in den Red Crater gucken, der wirklich ein schönes rot hatte. Über den letzten Hügel ging es dann noch und da konnte man dann endlich den Blue Lake in der Ferne sehen und teilweise die Emerald Lakes von deren Seite große weiße Wolken aufstiegen die auch bei mir am Weg einfach so aus der Erde kam. Total verrückt.
Um die ganzen Seen zu sehen musste man noch ein Stück loses Geröll runterrutschen. Unten machte ich dann eine Rast und beobachtete die Truppen die den Abhang runter rutschten oder hoch krakselten und natürlich die super blauen Seen. Dann ging ich zurück hinter den letzten Hügel. Da die großen Massen vorbei zu sein schienen und auch kein Wind wehte war es absolut still, als wenn die Zeit angehalten wäre. Total gruselig und faszinierend zu gleich. Erst überlegte ich noch auf David zu warten, ging dann aber doch, da der Abstieg über 3 Stunden dauern sollte. Es war aber echt schade um die ganze Arbeit und die Aussicht. Aber es war definitiv die richtige Entscheidung. Ich brauchte mindestens genauso lange runter wie hoch, da es super rutschig war und eine steile Klippe nie weit war.
Bei der Abzweigung zur Spitze vom Mt. Ngauruhoe wartete ich eine ganze Weile auf David, bis ich dann eine Staubwolke den Berg herunterrasen sah und er dann von der anderen Seite kam. Ganz aufgeregt dem anderen mal wieder was erzählen zu können erzählten wir uns von unseren Abenteuern, sodass der Rückweg gar nicht mehr so lang war. David erzählte Folgendes:"Eigentlich wurde mir ja erzählt, dass es keinen richtigen Weg an sich gibt, aber Anfang sah es danach aus. Es war recht einfach, doch irgendwann gelangt ich zu einem Punkt, wo einem ständig die Steinchen unter dem Fuß weg rutschten. Deshalb kämpfte ich mich zu größeren Felsen durch, an denen man hoch klettern konnte. Zwar sind auch diese manchmal gerutscht oder gebrochen, aber man kam ganz gut voran. Die Leute die von vorne kamen, bestätigten immer wieder wie schön es oben ist. Das motivierte mich, trotz der großen Anstrengung. Wie aus dem nichts zog dann jedoch eine Wolke um den Berg, und es wurde recht kühl und sehen konnte man auch nicht mehr viel. Zum Glück verzog sie sich so schnell wie sie kam. Irgendwann kam ich dann auf einem Vorkrater an, von dem man schon eine recht gute Aussicht hatte.
Dann kamen die letzten Meter, welche die schwersten waren, weil man einfach mit den Füßen in den kleinen Steinchen überhaupt keinen halt mehr hatte. Mit letzter Kraft erreichte ich den Krater(2287m), von dem man wirklich alles sah.
Von West nach Ost nach Nord nach Süd. Manchmal haben sich zwar Wolken in den Weg geschoben und über den Ruapehu konnte ich auch nicht gucken aber fast. Ich suchte mir ein schönes Plätzchen mit Blick auf den Krater und begann die mitgebrachten Leckereien zu verspeisen. Gestärkt startete ich eine Wanderung um den Kraterrand also am Rand entlang, welche immer wieder neue Perspektiven auf das Umland und den riesigen Krater eröffnete.
Zurück dort wo ich die Ründe gestartet hab, traf ich einen Amerikaner, der den Soundtrack von "der Herr der Ringe" dabei hatte. Mit diesem unterhielt ich mich ein wenig und wir sahen uns die auf uns zu kommenden Wolken von oben an. Als dieser Wolkenteppich jedoch zu nah kam beschlossen wir runter zu gehen. Dafür gab es 2 Methoden: 1. den Weg den man hoch kam wieder runter klettern oder 2. die Feinsteinige Spur runter "Surfen". Der Amerikaner meinte zuerst er macht lieber "langsam und stetig" und nicht den schnellen Weg. Ich wollte runtersurfen. Dies ging jedoch nicht so wirklich, genauso wenig wie "stetig und langsam". Man rutschte immer ein wenig aber auch nicht richtig. Am Vorkrater trafen wir uns wieder und der Amerikaner verwarf seine Strategie und wollte nun dem langsamen Weg schnell gehen. Am Vorkrater begann dann auch die eigentliche "Surfbahn" und wir waren begeistert nach 20 Minuten wieder unten, obwohl man mindestens 100 Minuten für den Aufstieg benötigte. Das hat so viel Spaß gemacht.
Das "Surfen" an sich war er ein runter laufen, ohne zu fallen, da man immer tief im Schutt versank und dabei noch ein wenig rutschte.
Danach mussten wir erstmal die ganzen Steinchen aus unseren Schuhen entfernen. Dann verabschiedete ich mich, da ich Pauline abholen musste. Den Ring hab ich übrigens nicht wirklich in den Krater geworfen, da der Berg den Maoris so heilig ist, dass er für den Film nicht mal gefilmt sondern nur animiert werden durfte"
Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir dann wieder am Auto. So waren wir doch echt 7 Stunden unterwegs gewesen.
Wir fuhren dann auf den nächstgelegenen DOC-camping Platz und hieften uns totmüde ins Bett. Am nächsten Tag kamen wir überhaupt nicht hoch und fuhren dann irgendwann zu dem Wasserfall den wir an meinem Geburtstag ausgelassen hatten. Der war auch ganz nett.
Verrückt war, dass alle drei Vulkane verschwunden waren hinter einer riesigen grauen Wolke. Hätte man nicht gewusst, dass sie dort sind, man würde es nicht glauben. Danach fuhren wir zum Te Porere Redoubt (Schanze). Das war der letzte Kriegsschauplatz im Krieg zwischen Europäern und Maori. Davon übrig geblieben waren begrünte Erdwälle, die die Maori zum Schutz errichteten, und ein Grab der Te Kooti. Ziemlich heftig zwischen diesen Wällen zu stehen, wo vor nicht allzu langer Zeit Eingeborene gegen Siedler kämpften. Als letztes standen nochmal ein Wasserfall ist Kraftwerken davor und der Tree Trunk Gorge(Baumstamm-Schlucht), den man von einer Brücke aus sehen konnte. Dann fing es langsam an zu tröpfeln und wir fuhren zum holiday Park Wäsche machen, Apfelmus einmachen und planen.

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