Mittwoch, 8. Mai 2013

Abschiet

summary:  On our way back to Picton we walked upstream to the Sawcut Gorge, which was really nice.
Then we drove via scenic route to Picton. There we booked our ferry for sunday and hiked a part of the Queen Charlotte Track. We stayed again in the near of the Polerus River and went kayak paddeling in the sounds around Elaine Bay on the next day. Then David swam in the ice cold Pelorus River and we made a short walk in the forest next to it. We stayed at Whatamango Beach, where we had a scenic breakfast in the morning, before our ferry started. In the evening we arrived in Wellington. We spent a few days here now. We visited the Te Papa(don't know how often, it's really big)-the national museum, the city, the botanic garden, made a tour in the parlament, we drove with the cable car, drove the coastal route and to the Mt. Victoria Lookout and visited the weta cave and spent many hours in the library.

Nach der Nacht auf dem DOC Platz fuhren wir dann zum Sawcut Gorge. Dafür mussten wir zunächst eine schlängelige Straße am Berg entlang fahren parallel zum weiter unten liegenden Fluss.
Dann ging es auf ein Privatgrundstück, deren Besitzer wir schon vorher auf dem Weg getroffen haben und die und alles erklärt hatten. Auf der Veranda waren Karten und ein Gästebuch. Dann ging es zum Fluss runter und durch. Erst trug mich David noch dann wurden es zu viele Flussüberquerungen und das Wasser war nicht zu tief (Oberschenkel), sodass wir es bleiben ließen. Dann ging es durch Herden behörnter Tiere, vorbei an bissigen Hunden, durch reißendes Gewässer und an unstabilen Felswegen entlang, sodass es doch ein wenig anstrengender wurde als gedacht, vor allem mit dünnen Wasserschuhen inklusive diverser Steinchen drin. Doch die Felsspalte durch die man auch gehen konnte, war echt cool.
Als wir den Weg zurück bestritten hatten, ging es zurück zum Auto und zu einem Blacksand Beach, der eher ein Blackstone Beach war, wo wir ein spätes Mittag aßen dann fuhren wir zurück nach Picton via kurvenreiche Aussichtsstraße.
Den letzen Teil fuhren wir jedoch im Dunkeln. Verflixte Zeitumstellung.(Foto: Herbst)
Am nächsten morgen brauchten wir ziemlich lange, um loszukommen. Brot musste gebacken werden, die Fähre musste gebucht werden und ein Wasserschuh gefunden. Als alles getan war, machten wir uns auf zum Queen Charlotte Track in den Marlborough Sounds, wo wir eine Halbtagestour gingen. Es ging die ganze Zeit am Wasser lang zunächst zu einem Strand, wo wir eine Rast machten. Dann ging es weiter einen Hügel hinauf zu einem Aussichtspunkt. Es gab einige schöne Aussichten bevor wir dann zum richtigen Punkt kamen mit Bank und 180° Blick auf die Sounds(sowas wie Fjorde mit kleinen Inseln). Im Dämmern bzw. Dunkeln mussten wir dann zurück, aber der Weg wurde oft von Glühwürmchen geziert, deswegen war das nicht so schlimm.
Von dem Platz am Pelorus Fluss,dessen Rasenstellplätze nun wieder verfügbar waren, fuhren wir am nächsten Tag zur Elaine Bay zum Kayak fahren auf unbegrenzte Zeit. Wir paddelten als erstes zu einer Muschelfarm zwei Buchten weiter. Danach fuhren wir zu einem urigem Mini-Strand auf einer der Inseln und aßen Mittag. Da fallende Tid war lag unser Kayak, welches erst noch fast ohne uns losgefahren wär, kurze Zeit später komplett auf dem Trockenen.
 Nachdem wir uns dann gestärkt hatten, kämpften wir ein bisschen mit dem Wind in eine nächste Bucht bis zum Ende der Welt. ('Worlds End') Dann war es auch schon ziemlich spät und wir mussten noch den ganzen Weg zurück, das war ganz schön anstrengend.
Der Kayakverleiher sagte, dass wir so weit gefahren sind, wie die anderen , die 2 tage unterwegs waren. Nachdem wir dann bezahlt hatten, fuhren wir mit ausgeleierten Armen zurück zum Pelorus Fluss, wo David sogleich mutig hinein sprang. Jedoch ist unser Guidebuch, welches empfohlen hat so zu tun, mehr auf Sommer ausgelegt, was das spritzig erfrischende Erlebnis zu einem, frostig verkühlenden.
Dann wurde es auch schon wieder dunkel und wir stapften im Halbdunkeln noch ein Weg lang, drehten, nachdem wir den Fluss noch einmal von einer anderen Seite gesehen hatten, um. Wir fuhren nach Picton, teilten uns ein Pizza und fuhren zum Whatamango Beach, wo wir übernachteten. Frühstück gab es am nächsten morgen mit Aussicht auf Strand und Berge. Danach fuhren wir nach Picton, schlenderten ein bisschen durch den Hafen und die Läden und setzten und danach an den Hafen und warteten bis wir zu Check in Zeit.
 Halb 2 konnten wir dann auf die Fähre, ja wir haben es am 28. April dann auch endlich auf die Nordinsel geschafft. Die 3 1/2 Stunden Fahrt vertrieben wir uns mit Blog schreiben, Filme gucken, das Schiff erkunden und essen.
In Wellington angekommen fuhren wir direkt auf den Holiday Park, machten essen und gingen ins Bett. Am nächsten Tag wollten wir ins te papa. Das Te Papa ist das Nationalmuseum Neuseelands.
Es ist kostenlos, aber man gibt hier genug Geld für das parken ausgibt. In der Stadt kosten Parkplätze 4$ die Stunde, ein Tagesticket vorm te Papa 20$. Als erstes gingen wir in eine Extra-Ausstellung draußen, bei der es um eine neue Methode ging, Gebäude vor Erdbeben zu schützen, indem man sie komplett vom Erdboden trennt und nur von einem flexiblen Stapel Metallplatten, der aber Tonnen stützen kann, gehalten wird. Naja oder so ähnlich, aber man kann sich's vorstellen oder? So wird unter anderem das Te Papa und das Parlament vor Erdbeben geschützt. Drinnen erwartete uns dann Neuseelands Tierwelt. Zunächst ein uraltes Schneckenfossil, das größte was je gefunden wurde. Dann die Unterwasserwelt und gegenüber die Vogelwelt und die Insekten. Wir entdeckten hier auch den Tui wieder, nachdem nicht nur eine Biermarke benannt ist, den wir ja auch schon öfters gehört und ab undzu gesehn hatten. Es war der Vogel der diese ganzen komischen Geräusche macht, von denen wir berichtet. Nun fanden wir heraus, dass er tatsächlich für seine Klangvielfalt bekannt ist. Dies kann der Honigschlürfer, weil er 2 Kehlköpfe hat. Deshalb kann er sogar menschliche Sprache imitieren(Gesang:http://www.youtube.com/watch?v=Xk02PJBUODE&sns=em). Highlights war ein riesiges Walskelett an der Decke und ein Tintenfisch/Kalmar, der größte der je an Land gezogen wurde, konserviert in einem Becken. In der nächsten Etage ging es um den Erdboden, den Aufbau der Erde und Erdbeben. Den Einstieg bot ein Video, wo es um die Entstehung von Neuseeland, der Legende der Maoris nach, ging.
Dann gab es verschiedene Bereiche zur Erdbebensicherung, Vulkane, ein Erdbebensimulator und die Erde im Aufbau. Dieser Bereich war der größte Spaß für Kinder und da Ferien waren, hat man sich gefühlt wie im Kindergarten. Ansonsten war es aber sehr interessant. Im nächsten Level waren wir nicht mehr so richtig aufnahmefähig. Dort ging es dann um die Eingriffe des Menschen. Erst haben sie alles eingeschleppt, dann haben sie Rassen ins Land geholt, um die anderen Tiere einzudämmen, die dann wiederum zur Plage wurden. Dafür gab es eine "Ankunftsanzeige" wie im Flughafen auf der stand was wann wo woher und von wem ins Land gebracht wurde. Nicht nur durch das Einschleppen von Tieren wurde in die Natur Neuseelands eingegriffen, sondern auch durch das Abbrennen von Wäldern. Bevor die Maoris kamen, war Neuseeland komplett mit Wald bedeckt außer auf den Bergspitzen. Heute gibt es fast nur noch in den Nationalparks Urwald.
Weiterhin gab es viele Darstellungen und Aufreihungen ausgestorbener Arten und Videoaufrufe mehr mit der Natur zu leben und sie zu beschützen.
Danach konnten wir aber nicht mehr und gingen in die Cafeteria. Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir noch nach oben in die Kunstausstellung, wo sowohl aktuelle als auch Kunstwerke aus der Zeit der Besiedlung Neuseelands ausgestellt waren. Danach waren wir dann wirklich kaputt und gingen. Wir fuhren noch einkaufen in einem seltsamen kleinen und teureren Pack'n'save und machten Spaghetti Bolognaise in unserem Camp ground. Am nächsten Tag konnten wir wieder draußen essen. Man merkt schon, dass es allgemein etwas wärmer ist als in Deutschland. Ende Oktober draußen zu essen, das macht doch keiner. Dann sind wir wieder in die Stadt gefahren, denn David wollte nun endlich mal seine Haare richten lassen. Im snip Salon wurde dann ein restyle vorgenommen. Der ist nötig wenn man über 6 Wochen nicht beim Friseur war und wir waren ja nun schon über 6 Monate nicht beim Friseur gewesen. Tja und was dann passiert ist - seht selbst! Soo anders, das könnt ihr euch nicht vorstellen.
Mit einem um mehrere Jahre gejüngerten David ging es dann auf Parkplatzsuche in der Innenstadt, was ziemlich nerven- und zeitaufreibend war - entweder waren wir zu groß fürs Parkhaus oder die Parkplätze zu teuer. Wir waren eigentlich schon auf den weg ins te Papa, da haben wir doch noch einen Platz gefunden auf den wir passten. Wir dachten ein Tag kostet 5$, aber das galt nur fürs Wochenende. In der Woche bezahlt man 21$, doch netterweise hat uns eine Frau, die gerade los fuhr, ihr Tagesticket überlassen. Das war erleichternd! Dann zogen wir los und gönnten uns eine Fahrt mit der Cable Car auf den Berg.
Das ist eine Art Zug die mit dem Gewicht eines zweiten am Berg rauf und durch Schwerkraft wieder runter fährt und gleichzeitig die andere Bahn zieht. Damit sind wir dann zum botanischen Garten gefahren. Von dort hat man eine gute Aussicht auf die Stadt. Dann konnten wir den Berg wieder durch den botanischen Garten runter gehen durch den Australischen Garten, den Kräutergarten und den Rosengarten.
Dann sind wir zum Parlament in der Nähe gegangen und haben eine kostenlose Führung gemacht. Natürlich wird man vorher kontrolliert, wie am Flughafen. Und pieppieppiep David wurde rausgezogen wieder und wieder kontrolliert und ach die Uhr wars, und der Gürtel und der Reisverschluss. Und was ist das da in ihrer Tasche? Ach ups das Taschenmesser. Zum Glück hatte David seinen Bart nicht mehr, sonst hatten sie ihn wahrscheinlich gar nicht reingelassen. Doch alles gut, Messer weggesperrt, unterschrieben und zur Tour. Dann haben alle einen Sticker bekommen, ihr Sachen abgegeben und konnten ein Video gucken bis alle da waren.
Dann gab es eine kurze Begrüßungsrunde und dann ging es los durch die verschiedene Räume wie den Empfangsraum für Staatsbesuche oder die Debatierkammer, Māui-Tikitiki-a-Taranga (Raum mit Maori Kunst verziert, dort können u.a. Bürger ihre Vorschläge unterbreiten und Maori in englisch übersetzt bzw. Andersherum, inzwischen darf wieder beides gesprochen werden, zwischenzeitlich war es verboten worden) oder die Ratskammer des Parlaments und der Bibliothek. Die Korridore waren oft mit Portraits wichtiger Politiker oder Kunst geziert. Fotos durfte man natürlich nicht machen und anfassen auch nicht, aber trotzdem war die eine Stunden Tour recht gut, auch wenn wir manchmal nicht ganz durchgesehen haben wie alles funktioniert.

Obwohl wir ziemlich hungrig waren, gingen wir danach aber noch in eine Einkaufsstraße und kauften eine neue Festplatte für die vielen Fotos. Dann ging es zu einem Campingplatz weiter raus aus der Stadt. Wir sind zurzeit ein bisschen ungeplant, da ständig gutes Wetter ist und wir das ausnutzen wollen so gut es geht. Das schlechte Wetter verschiebt sich aber jeden Tag nach hinten und so waren wir zunächst ein wenig planlos was wir machen sollten. Wir hatten aber schon oft vom Mt Victoria Look out gehört und so fuhren wir dort hin. Man kann fast bis zum Ende mit dem Auto fahren und hat eine gute Sicht auf die Stadt. Heute war super Wetter. Warm, wolkenlos und ausnahmsweise nicht windig, obwohl Wellington dafür bekannt ist und es bis jetzt auch echt immer ziemlich windig war. Das war auch der Grund warum auf der Spitze ein Mann seinen Hobby nachging Riesenseifenblasen zu machen, was wirklich schön anzusehen war.

Danach fuhren wir die Küstenstraße ab, die echt richtig schön war.
 Nur einmal fuhren wir versehentlich wieder in die Ortschaft. Bei google Maps sah es aber so aus als wenn man danach wieder auf die Küstenstraße kommt. Dann kamen jedoch erst solche Ausbremsungshügel, dann Sicherheitskameras und dann das Wellington Gefängnis. Upsi.

Die Straße die wieder zur Küste führte war mit No Entry and Warning Schildern zugekleistert, sodass wir wieder umdrehten. Wir fanden die Küstenstraße wieder und sahen am Ende der Straße sogar die Berge von Kaikoura auf der Südinsel hinter dem Meer so klar war es!

Danach fuhren wir noch zu einem Platz mit ganz viel Kunst aus Schrott und Metall, teilweise etwas merkwürdig, aber auch mit witzigen Sachen. 
Dann fuhren wir auch schon auf unseren Camping Platz und zwar im hellen! Unglaublich.
Am darauffolgenden Tag fuhren wir als erstes zum Weta Cave, wo die Kreativarbeit von vielen Filmen, wie z.B. Der Herr der Ringe und Der Hobbit geleistet wird. Davor stehen die drei Trolle aus dem Hobbit lebensecht. Das Innere besteht aus einem Laden, einem Mini-Museum und einem kleinen Kino. In dem kurzen Film wird erklärt was im Weta Cave gemacht wird und wie sie so groß geworden sind. Sie haben außerdem bei Avatar, Peter Pan, District 9 oder Planet der Affen mitgemischt. Wir haben dann noch eine geführte Tour mitgemacht durch die Studios. Zuerst wurde erklärt wie man Equipment modelliert. Dabei gibt es verschiedene Methoden aus Holz oder Plastik. Waffen werden erst in 2D gemalt, dann in 3D animiert, dann 3D gedruckt, dann aus einer Holzähnlichen substanz geschnitzt und daraus auch Formen gemacht, damit die Waffe mit einer Art Kunstoff gegossen werden kann und zuletzt wird sie dann bemalt, natürlich meist im vintage look. Einige Dinge werden aber auch von einem Schmied aus echtem Metall hergestellt, z.B. Schwerter, die dann natürlich auch nur als Modell herhalten Ganze Autos bauen sie in den Weta Caves. Außerdem wurde gezeigt wie man mit Photoshop Tausende Szenen-Bilder erstellt, die aussehen wie richtig gemalt und total detailliert sind. Für KingKong malten der Hauptdesigner 5000 Gemälde dieser Art, 4 an einem Tag. Überall stecken so viele Details und Arbeit, die man als normaler Zuschauer überhaupt nicht mitbekommt. Ein ganzer Panzer wurde gebaut nur um einmal durchs Bild zu rollern, tausende Waffen gemacht, die alle individuell sind mit verschiedenen Aufdrucken etc. Und Millionen kleine und große Figuren und Landschaften, die überhaupt nicht im Film verwendet werden. Sie waren außerdem gerade dabei einen riesigen Baum ähnlich wie die Bäume in Herr der Ringe (also mit Augen) zu machen. Das Ding war riesig groß und ist für einen Skulpturenpark zum drauf rumklettern gedacht. Sie hatten erst die Grundform aus Styropor geschnitten und waren jetzt dabei mit einer kneteähnlichen Substanz detailliert den verwurzelten Baum zu formen mit Borkenstruktur etc. Nichts davon wird aber nachher in dem Park stehen. Dafür werden weitere Schritte nötig sein, um das ganze aus einem wetterfesten Material zu machen. Auch sehr viel Aufwand machen sie sich mit den Kettenhemden zb bei Herr der Ringe oder Königreich der Götter? Dafür lassen sie Millionen Plastikringe in China herstellen und Ketten sie eigenhändig alle zu Kettenhemden zusammen. Inzwischen sind Plastikkettenhemden gängig. Früher benutzte man gestrickte oder welche aus Aluminium. Auch das Material für Masken etc ist sehr verschieden. So verwenden sie für menschliche Haut Silikon und für Monster Latex. Das die Weta caves so schnell gewachsen sind merkt man auch daran, dass alles sehr klein und eng wirkt und nicht für Touristenmassen gemacht worden sind und da das alles in einer kleinen Wohnsiedlung liegt ohne Parkplatz etc. Weta nennen sie sich übrigens, weil die Weta sehr große resistente neuseeländische Insekten die schwersten Insekten auf der ganzen Welt sind. Aus der Maori Sprache übersetzt heißen die Tiere 'God of ugly things' also Gott der hässlichen Dinge. Und bei den ganzen Gollums und Zombies die man hier sieht, passt das ganz gut.

Danach sind wir in die Stadt gefahren und haben uns die Innenstadt und das Bürgerzentrum nochmal zur Gemüte geführt. Dann sind wir ins Te Papa, das heute bis um 9 ihr abends auf hatte und waren im Souvenir Shop, bei einer weiteren Ausstellung und bei einer Talk Runde bei der es um Google ging. Wir gingen aber früher, waren aber trotzdem erst spät beim Camping Platz. Am nächsten Tag kam dann 'endlich' der Regen. Abends haben wir dann noch Serien geguckt und haben unsere Chips aufgemacht. Am nächsten Tag sind wir spät losgekommen sind dann zu zwei verschieden Märkten in Wellington gefahren und sind dann ins Te Papa. Wir wissen nicht genau wie, aber wir waren solange drin bis es zugemacht hat. Wir waren zunächst draußen bei Caves und Urwald, was aber nicht so spannend war, da wir das ja fast immer in echt haben. Dann waren wir bei der Maori Ausstellung. Da gab es verschiedenen über verschiedene Völker der Maori. Außerdem auch Kanus mit denen sie mit Haus und Hof über den Ozean geschippert sind, also eher Katamaran-Kanus mit Segel. Eine Nachbildung so eines Gefährtes konnte man sich von einer Seite anschauen und von der anderen Seite hat man durch ein Hologramm-Film nachgestellte Szenen und Erzählungen auf dem Boot mit Schauspielern gesehen. Außerdem gab Marae, Hauser der Maori und Speisekammern die man barfuß sogar betreten durfte. Es gab auch eine kunstvolle Nachahmung eines Marae nur in modern und größer für ganz Neuseeland und die ganze Welt, wo auch wichtige Versammlungen etc. abgehalten werden können. Außerdem haben wir uns noch Lebensgeschichten von Eingereisten damals angehört und ihre ersten Eindrücke. Außerdem konnte man mit einem Fragebogen schauen ob man damals umsonst mit nach Neuseeland durfte oder bezahlen musste. Ich wäre frei gefahren, David nicht. Ein paar Jahrzehnte später allerdings wären wir beide nicht mehr reingelassen worden. Zudem gab es auch viele andere Geschichten von Einreisenden und ihr Gründe, wie von polnischen Waisenkindern, Bewohner der pazifischen Inseln oder Flüchtlingen. Außerdem wurde lange versucht ein Imperium der pazifischen Inseln zu bilden mit Neuseeland als Mittelpunkt zu schaffen, was für die annektierten Inseln nur teilweise vorteilhaft war. Zum einen wurden öffentliche Einrichtungen geschaffen, zum Andern die natürlichen Ressourcen ausgeplündert. Ein Beispiel war eine Insel, auf der sie Phosphat entdeckt hatten und dann die Schürfrechte für 24 Pennies erworben haben. So verloren viele Menschen ihre Heimat und die, die heute noch dort leben, leben in den alten Fabrikanlagen. Das Phosphat wurde übrigens zum düngen der Wiesen für die Schafe, auf denen Neuseelands Wirtschaft beruhte genutzt. Um dies zu verteilen, sind damals Flugzeuge über die kargen Hügel geflogen
Zudem gab es auch ein paar Grundinfos wie es z.B. Zu dem Namen New Zealand gekommen ist, Holländer haben es zuerst als Nieuw Zealand bezeichnet und das wurde in den Karten anderer Nationen übersetzt übernommen. Außerdem natürlich die Kiwis die erst Mitte der 90er Jahre so genannt wurde, um sie besser zu verkaufen. Der Ursprungsname ist 'Chinesische Stachelbeere' und kommt logischerweise auch aus China. Ein weiteres typisch neuseeländisches Produkt ist der Flip Flop, der hier jedoch Jandal heißt, weil er ein JApanischer saNDAL ist.

Dann sind wir zu Dominos und haben uns dann ins freie Wifi gestellt.
Am nächsten Morgen auf dem camping Platz haben wir zunächst unser Brot gebacken und haben dann einen Spaziergang im Ort Porirura gemacht.
 Danach wollten wir zur Bibliothek nach Wellington. Ein Fehler die Stadt war knacke voll und wir haben über eine Stunde nach einem Parkplatz gesucht und sind dann noch ne halbe Stunde gegangen. Eine Stunde hatten wir somit in der Bibliothek die am Sonntag früher zu macht. Danach sind wir dann wieder mal ins Te Papa sind aber gar nicht wirklich weiter gekommen es gibt einfach viel zu viel anzusehen. Dann haben wir am Blog gearbeitet während das erste Gewitter für uns in Neuseeland aufkam und es regnete regnete die ganze Nacht und den ganzen Tag wir aus Eimern. Gut geeignet also für einen Bibliothekstag. Und selbst auf den weg dorthin wurden wir komplett nass, sodass wir in den nächstbesten Laden liefen und uns Regenponchos kauften. Ich verbrachte den ganzen Tag mit meinen Bewerbungen und David mit Blog und Fotos. Als die Bibliothek halb 9 dann zu machte, gingen wir im Sturm zurück zum Auto war, wo wir mit unseren Regenponchos ordentlich durch die Gegend gepustet wurde, was, von Kälte & Nässe mal abgesehen, ziemlich lustig war. Das Wetter am nächsten Tag war wieder besser, aber trotzdem kühl. Wir mussten aber mal wieder mit mir zum Arzt. Als wir dann endlich gehen konnten, fuhren wir in die Stadt und wir beendeten zunächst den Abschnitt im Te Papa mit den Einwanderern der pazifischen Inseln und wie sie versuchen ihre Kultur und Identität beizubehalten und weiterzugeben. Danach ging es zu typischen Haushaltsgegenständen aus verschiedenen Jahrhunderten und zu einer Ausstellung über die Aufstände gegen das Rugby-Spielen zwischen Südafrika und Neuseeland in den 70er Jahren, wegen der dort herrschenden Apartheid. Als wir uns dann nicht mehr aufnahmefähig fühlten gingen wir in die Cafeteria der Bibliothek und aßen einen Brownie. Dann arbeiteten wir weiter am Blog bzw. ich schloss mit den Bewerbungen bis Anfang Juni erstmal ab. Wieder spät fuhren wir zurück, machten aber noch hervorragende Bratkartoffeln und Spiegelei.



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