Mittwoch, 8. Mai 2013

Seal Pups, Schafsköttel und Pupu Springs

summary:
In Motueka we meet Mi Ran and spent the hole day together. It was really funny and a long long day. The night we stayed in Cherwood Forest, Location of Lord of the Rings and the Luminate Festival. Then we drove to Takaka to a natural maze and the grove walk. Both nice tracks. In the afternoon we visit a beach in the Abel Tasman Nationalpark. Really Golden-Bay-like: gold sand, cyan water, green bush. The next day was really rainy. In the afternoon we climbed to the Rawhiti Cave and the steep walk definitly worth it. The huge entry with million of stalactites were impressive! But in the cave heavy falls started and the way back were really slippery and we were totaly wet. Farewell Spit was our next destination. When the rain stoped we made a walk from the wharaki Beach to Cape Farewell to the lighthouse, where you can see Farewell Spit, if the weather is good. Unfortunatly the weather was not good, but we had no rain. The walk is really nice many good views, steep cliffs, caves and seals! We saw the sunset back at Wharaki Beach, which we explored on the next day. There was a pool full of cute seal pups and many many caves in the south. After this we went again to the lighthouse and we could see Farewell Spit a unique scenery. In the afternoon we made a half day tour in Abel Tasman until it was dark. The beaches are gorgeous! Back in Takaka we drove to Pupu Springs, the clearest springs in the World and then to motueka again. We picked Mi ran up in the orchard and spent the hole evening with her on our camp ground. Then we had to say good bye. That was really really sad. Mi Ran we miss you!
On the next day we went back to Nelson and we stayed near the Polerus River. In Blenheim we met Jane with Ching. We stayed two nights with them on the same holiday park. We enjoyed the time until we had to say good bye again. Terrible, but we hope we can see us again in the north! Next Stop was Kaikoura. We saw a lot of seal pups playing in a waterfall. We made also short walks in Kaikoura, but we don't watched for whales.

Als wir am nächsten morgen dann unser Auto packten, stand Mi Ran auf einmal hinter dem Zaun. Mit ihr wollten wir uns heute treffen, da heute am Sonntag ihr freier Tag vom Äpfelpacken war. Dann probierten wir noch zusammen das Trampolin des Holiday Parks aus und fuhren danach zum Markt im Motueka, wo wir viele Stände aus Nelson wiedererkannten. Ich kaufte mir noch eine Kiwimütze und wir aßen Eis. Danach spielten wir mit den Spielzeugen und Sportgeräten, die hinter dem Markt auf einer Wiese für die Kinder aufgebaut war. Als der Markt dann vorbei war gingen wir ins Warehouse und danach fuhren wir zum Strand bis uns die Sandflies davonjagten. Der Strand war aber schonmal ein Vorgeschmack auf die Golden Bay. Dann gucken wir uns Bilder mit Mi Ran an und fuhren zwischendurch Fish&Chips essen. Als wir satt waren fuhren wir zum Haus von Mi Ran und guckten dort weiter Bilder bzw. David und Mi Ran, während ich schlief. Spät in der Nacht brachen wir dann auf zum DOC Platz auf einen Berg Richtung Golden Bay. Die Fahrt dauerte eine weitere Stunde, sodass wir angekommen einfach nur ins Bett plumpsten. In der Nacht ging es David dann gar nicht gut, aber ich hatte zum Glück noch Medikamente gegen Übelkeit. Mir war auch ein wenig schlecht gewesen, sodass wir ganz stark die Fish&Chips in Verdacht haben.
Am Morgen war aber wieder alles gut und wir bemerkten, dass wir gar nicht auf den DOC Campingplatz waren sondern auf einem privaten Gelände, wo man billiger campen konnte. Auf dem Gelände wurden auch die Szenen im Chetwood Forest von Herr der Ringe gefilmt und hier findet auch ein berühmtes Hippie-Festival in Neuseeland statt. Dementsprechend waren die Klos auch Kompost Toiletten und alles aus Naturmaterialien, sehr im Einklang mit dem Universum.
Daraufhin fuhren wir erstmal nach Takaka in die iSite und danach zu einem natürlichem Labyrinth aus Kalkstein und dass es eines war haben wir spätestens erkannt als wir uns trotz Karte verliefen. Zum Glück haben wir uns irgendwann aber doch noch in den Steinspalten und Tunneln, Wurzeln und Lianen wiedergefunden. Der Weg war von dem Gründer mit ganz vielen Spielsachen und Totenköpfen ausgestattet worden und außerdem flatterten zig Fantails(Ein Vogel der uns irgendwie immer begleitet, guck http://www.whiteherontours.co.nz/images/fantail.jpg) durch die Luft.
Danach machten wir einen kurzen Ausflug in ein Stück Land, das dem Labyrinth ähnlich war, aber optisch schöner und beeindruckender war mit einem Lookoutpunkt auf die umliegende Gegend.
Danach fuhren wir noch in den Abel Tasman Nationalpark und wanderten zum Taupo Point mit schönem türkisem klarem Wasser umsäumt vom Busch mit grünen Inseln und vielen Vögeln.
Der Weg führte fast nur am Strand entlang, wo wir ganz verschiedene Krabben sahen: Massenweise kleine die in Löchern im nassen Sand leben, eine recht große tote, die Wohl von einer Möwe verloren wurde und eine im Wasser. Ab und zu schauten auch mal Robben aus dem Wasser. Es war einfach alles voller Leben.
 Auf dem Rückweg kam uns eine Frau entgegen die ihre Freundin suchte, die auch dort hinwollte wo wir waren, doch wir hatten niemanden gesehen. Es wurde schon dunkel und als wir losgefahren waren, um in Takaka auf den Camping Platz zu fahren (wo eine Gruppe Israelis war, unter denen David gar nicht auffiel), machten wir uns doch große Sorgen, dass wir nicht da geblieben waren. Zum Glück trafen wir beide am nächsten Tag in der Bibliothek, die aufgrund des Regens total überfüllt war, und danach im Café, wo wir Kuchen aßen. Sie hatte sie tatsächlich verlaufen gehabt und sie hatten sich erst in der Nacht gefunden. Ohje, aber zum Glück ist nichts passiert. Danach sind wir zum DOC, um zu fragen, ob es ok ist zu einer Höhle in der Nähe zu gehen, weil die bei starkem Regen nicht zu erreichen ist und es für den Tag sogar sind Wetterwarnung gab, aber sie meinte es ist okay, vielleicht ein bisschen rutschig, weil es ein wenig steil ist. Und wie steil es war! Nach den ersten Minuten, die relativ moderat waren ging es sehr steil über Baumwurzeln nach oben. Eine Stunde sollte ein Weg dauern. Irgendwann war ich so erschöpft, dass ich schon überlegte umzudrehen, aber da tat sich der Eingang vor mir auf nach gerade einer halben Stunde. Puh und Oha! Ich wartete noch kurz auf David, da er zurück gegangen war, um Taschenlampen zu holen, und dann gingen wir auf einem befestigten Weg in den Eingang, der riesig war und mit Millionen, wenn nicht Milliarden, Stalaktiten und Stalagmiten versehen war. Dafür hatte sich selbst dieser Aufstieg mal wieder gelohnt.

Leider ist ein Teil der Fotos weg.
 Es hatte schon die ganze Zeit ein wenig geregnet, aber während wir in der Höhle waren fing es richtig stark an und wurde auf dem Rückweg nochmal stärker. Der Weg verwandelte sich zunächst in eine Rutschbahn und dann in einen Fluss mit diversen Seen. Wir fielen beide auf den Po und rutschten mehr runter als zu gehen. Danach waren wir erstmal dreckig und nass. Das beste war während wir uns noch aus unseren Regenjacken pellten hörte es schlagartig auf zu regnen und es regnete heute auch nicht weiter. Es wurde aber schon wieder dunkel und wir fuhren zurück nach Takaka und dann Richtung Norden. Da uns der erste Camping Platz zu teuer war und der zweite zu, landeten wir am Ende doch fast am Cape Farewell. Regen empfing uns am nächsten Morgen. Ein bisschen planlos was nun fuhren wir hin und her und versuchten bei starken Regen unser Auto ein bisschen zu lüften und von Luftfeuchtigkeit zu befreien, was nicht wirklich gut gelang. Dann fuhren wir zum camping Platz, der am dichtesten am Cape und am Strand liegt. Da das Office nicht auf hatte, fuhren wir schonmal rauf und guckten uns alles an. Als wir schon alles packten um uns in den gemütlichen Aufenthaltsraum zu setzten hörte der Regen ein bisschen auf und aufgrund der teuren Duschen und der Plumpsklos beschlossen wir doch nicht zu bleiben und machten eine 5 Stunden Wanderung vom Whararaki Beach zum Cape Farewell und zu einem Leuchtturm am nördlichsten Punkt der Nordinsel, von wo man den Farewell Split sehen kann. Zunächst ging es über den Strand mit großen Sanddünen mit denen David viel Spaß hatte, weil man sie wunderbar hoch und runter laufen/springen konnte.
 Wir gingen weiter, Aber uh was war das? Das war ein Fluss! Ja und wir kamen nicht drüber weg, nicht drumherum und nicht drunter durch und so mussten wir mitten hindurch. Da er etwas größer war als gedacht durch den Regen musste eher David hindurch, während ich getragen wurde. Danach ging es dann nicht wie in unseren Vorstellungen auf eine Klippe lang bis zum Ende, wo es wieder runter ging sondern hoch und runter auf einer einzigen Schafsweide. Besonders schön, wenn man Flip Flops trägt und das mit Kötteln gesprenkelte Gras durch den vielen Regen besonders rutschig ist. So fiel der arme David auch heute ein paar mal mit dem Po in den Matsch. Anfangs am Strand fand er die Flip Flops noch sehr praktisch, danach sah er aber ein, dass die Idee einfach blöd war. Doch die Klippen und die Höhlen und die brandenden Wellen waren es wert. Seelöwen gab es auch zu sehen und natürlich cape farewell, das fast aussieht wie Étretat.
Weiter ging es danach mit dem Leuchtturm als Ziel. Dafür ging es an einem windschiefen Wald vorbei zu einem steinigem Abschnitt, der aussah wie auf dem Kepler Track. Der Regen war zum Glück bis jetzt ferngeblieben und hinter uns strahlte die Sonne. Doch vor uns schwabberte eine große dunkle Wolke. Nach einem steilen Abschnitt erreichten wir dann den Leuchtturm den nördlichsten Punkt der Südinsel und sahen sogar eine Hälfte des Farewell Splits(so eine Sandbank Landzunge, wie aufm Darß nur größer). Die andere Hälfte lag hinter der Wolke. Dann ging es runter vom Berg und den ganzen Weg zurück zum Glück auf einer befestigten halbwegs ebenen Straße. Obwohl wir ziemlich erschöpft waren gingen wir nochmal zum Strand und schauten uns von dort den Sonnenuntergang an.
Dann fuhren wir zum anderen Holiday Park zurück und gingen erstmal den Schafsgestank von uns abwaschen. Danach machten wir uns Pancakes und guckten Big Bang Theorie und dann ging es ins Bett, denn wir wollten früh aufstehen am nächsten Tag. Endlich gutes Wetter, so frühstückten wir gleich erstmal draußen. Dann ging es kurz vor 9 ein weiteres mal zum Strand. Dieses mal wollten wir bei low tide die Höhlen am Strand erkunden. Doch die ersten wurden blockiert durch die allersüßesten Seal pups, die wir je gesehen haben. Seal pups sind übrigens junge Robben. Und die plantschten quietschfidel in einem Pool vor den Höhlen, machten Sprünge, jagten sich, neckten sich und liefen ungeschickt zwischen den Pools hin und her. Das war soo niedlich.
 Doch die Flut wartet nicht und so gingen wir weiter zum anderen Ende des Strandes, der sich in Höhlen verläuft. Durch viele konnte man auch durchgehen und in einen glaubte David sogar ein Seehund gesehen zu haben. Das wollten wir nochmal erforschen und gingen nochmal zurück mit Taschenlampen. Dann bewegte er sich aber doch und wir erschreckten uns so, dass wir Hals über Kopf rausliefen. Nachdem wir alles erkundet hatten ging David nochmal zum anderen Ende und zum Fluss von gestern, der nun eher ein Bächlein war, während ich noch seal pups anguckte.
 Dann gingen wir zurück und fuhren zu dem Parkplatz beim Leuchtturm und kletterte nochmal den ganzen weg hoch, um uns Farewell Split anzugucken . Diesmal war es zum Glück sehr gut zu sehen und auch die Umgebung sah bei hellem licht nochmal ganz anders aus.
Danach verließen wir die Nordspitze und fuhren zum Abel Tasman National Park um eine Halbtagestour zu laufen. Der Weg ging über ein Berg zum Anapai Strand und über einen weiteren zur Mutton Bay.
Die Strände waren wirklich wie man sich die Golden Bay vorstellt. Bei der letzten ließ ich mich nieder, David wollte noch weiter zu einem Aussichtspunkt, von dem man die golden bay mit Farewell Split sehen kann. Ich las in unserem Reiseführer während die dunklen Wolken bedrohlich nahe kamen und süße seal pups vorbei schwammen und von den Wellen durcheinander gewirbelt wurden. Nach einer Stunde war David dann erschöpft zurück. Er war nämlich auf dem Hinweg statt der 30 Minuten Variante des Weges die 1,5 h Variante gegangen, bzw. als er das gemerkt hatte gelaufen.
Danach ging aber wie es sich im Abel Tasman Nationalpark gehört auch nochmal ins Wasser. Jedoch war dies aus Jahres und Tageszeitlichen Gründen nicht mehr ganz so schön.
 Dann machten wir dass wir zurück kamen bevor es dunkel wurde oder es anfängt zu regnen. Beides klappte ganz knapp. Im Dunkeln und im Regen fuhren wir den langen Weg zurück nach Takaka und holten uns einen fishburger weil wir zu müde waren um zu kochen. David ging heroisch noch Duschen während ich einfach ins Bett fiel. Es regnete auch am nächsten Tag. In einer Lücke huschten wir noch zu den Pupu Springs, der klarsten Quelle der Welt. Klareres Wasser gibt es nur in der Antarktis. Obwohl wir uns nicht so viel davon versprochen hatten, war es doch beeindruckend wie weit und tief man sehen konnte.
Als nächstes fuhren wir nach Motueka zum New World und zur Bibliothek. Danach suchten wir uns einen Campingplat, der witzigerweise eine Kiwifarm nebenan hatte, an der wir standen und holten Mi Ran ab, die uns eine riesige Tüte Äpfel stibitzt hatte. Das toppte dann sogar die Apfel aus dem freshchoice in Nelson für 99ct. Dann fuhren wir mit ihr zurück zum Camping Platz und machten unser Brot fertig. Danach machten wir die doppelte Menge Nudeln mit Ei, mit Eiern die wir am Straßenrand erworben hatten. Danach waren wir alle extrem satt. Wir erzählten noch lange und guckten Bilder weil wir uns nicht so recht trennen konnten, bis wir Mi Ran dann mitten in der Nacht zurück brachten und wir uns verabschieden mussten. Schon komisch. Abschiede sind ja allgemein doof, aber wenn man nicht weiß, ob man sich je wieder sieht und wenn dann erst in einer langen Zeit, dann ist das noch doofer.
Am nächsten Tag ging es nach einem kurzen Ausflug nach rabbit island und Qualitäts Fish&Chips zurück nach Nelson. Es regnete mal wieder und wird es auch die nächsten Tage tun. Wir brauchten noch ein paar Dinge(wir haben es tatsächlich geschafft unser altes Bettlaken im Schlaf zu zerreißen) und dann ging es weiter Richtung Blenheim. Auf halber Strecke fanden wir einen DOC Camping Platz mit heißen Duschen und blieben dort. Der Campleiter erzählte uns, dass wir auf dem Schotter bleiben sollten und nicht auf den durchgeweichten Rasen, damit wir nicht stecken bleiben.
Eigentlich ist gleich daneben ein Fluss in dem man schwimmen kann doch der war so voll, schlammig und reißend, dass David es lieber ließ und wir gleich nach Blenheim fuhren. Dort trafen wir uns mit Jane(Chen/ Wei Chen- vom Blaubeerpflücken, aus Taiwan), die hier Muscheln öffnet. Wir gingen mit ihr und Ching(China), ihrer Reisepartnerin, einkaufen und dann zu ihren Holidaypark, wo wir auch blieben. Wir erzählten und spielten unser scrabble Imitat und fuhren mit Jane zu Dominos Pizza essen. Danach spielten wir noch Karten und erzählten bis wir alle wieder ziemlich müden waren. Nebenbei erfuhren wir noch etwas über ein chinesisches Sprichwort was mit einem gelben Fluss zu tun hat.
Den nächsten Tag verbrachten wir in der Bibliothek - denn ratet mal - es regnete. Danach fuhren wir wieder zum holiday Park, wo Jane wohnt und verbrachten noch den Abend miteinander, obwohl sie und Ching ziemlich beschäftig waren, da sie am nächsten Tag auszogen. In der Nacht mussten wir uns auch noch von Jane verabschieden und David wird jetzt schon traurig, dass wir Neuseeland bald verlassen müssen, bzw erstmal die Südinsel.
Am nächsten Tag war es endlich mal wieder schön, es war so angenehm mal nicht nasse Füße zu kriegen oder auch zu beeilen reinzukommen. Nach dem Frühstück haben wir uns noch die Aale des Campgrounds angeguckt, die gefüttert werden können. Deswegen kamen die großen Aale auch gleich an und schlängelten zu einem Haufen der an Medusa oder Davi Jones erinnerte.
Dann fuhren wir in die Stadt Sachen für die Uni drucken und verschicken und als wir fertig waren, ging es endlich los Richtung Kaikoura. Die Fahrt dorthin sollte toll sein und das war sie auch. Schön an der Küste entlang mit schneebedeckten Bergen auf der anderen Seite. Zwischendurch hielten wir noch bei den Ohau Wasserfall. Dort sollen im Herbst und Winter bis zu hundert seal pups im Wasser spielen. Und es waren auch bis zu 50 da die sich im kleinen Becken und im Fluss auf den Weg dorthin tummelten. Aber es tummelten sich auch fast so viele Touristen davor. So waren die seal pups beim Whararaki Beach wesentlich cooler.
Dann fuhren wir auch schon auf unseren Holiday park, um Wäsche zu machen, den Schimmel zu entfernen nach der langen Regenzeit und Schuhe zu pflegen. Das zog sich bis zum Mittag des darauffolgenden Tages und weitete sich zu einer Grundreinigung aus.
Dann wollten wir in die Bibliothek, überlegten uns aufgrund des super Wetters aber doch eine kurze Wanderung am Rand der Klippen zu machen. Heute waren auch die schneebedeckten Berge ringsum gut zu sehen und unten auf den Felsen lagen hunderte Seelöwen. Ca. Bei der Hälfte des Weges ging es über eine Kuhweide. Gerade als wir über die Treppen in Gehäge gingen kam eine große Herde Jungkühe um die Ecke. Wir blieben erstmal stehen, aber die Kühe machten nicht halt und so machten wir kehrt und scharten alle Kühe um die Stelle, wo die Treppe über den Zaun geht. Wir warteten noch beschlossen aber umzudrehen, da kam eine Mutter mit Kleinkind machte ein bisschen Krach und bahnte sich ihren weg. Wir gingen trotzdem und das war auch die richtige Entscheidung. Denn da kam ein Bulle um die Ecke und kam auf die Mutter zu gerannt. Die konnte sich zum Glück ihr Kind schnappen und zurück übern Zaun. Danach wachte der Bulle neben der Treppe grimmig, dass keiner seinen Jungkühen zu nahe kommt. Neuseelands Wanderwege.
Nachdem wir beim Auto dann was gegessen hatten fuhren wir noch ein bisschen weiter südlich, denn dort wollte David noch einen Weg gegen. Ich blieb im Auto und arbeitete weiter an dem Blog.Davids Wanderung begann mit der Überquerung eines Flusses, entweder über eine Eisenbahnbrücke oder durch den Fluss. Schuhe aus und durch dachte sich David, was auch gut klappte, nur am Fuß weh tat. Der Weg führte weiter entlang an einer Steilen Felswand, wo wohl regelmäßig mal Steine abfallen. Außerdem war man die ganze Zeit neben der Bahnstrecke. Als ein Zug vorbei kam grüßte er David sowohl akustisch, als auch durch nacheinander folgendes aufleuchten, seiner rechten und seiner linken Lampe. Neben der heutigen Bahnstrecke muss auch schon eine andere weiter Richtung Wasser gewesen, weil dort halb im Wasser lagen sogar nicht nur Gleise sondern auch eine rostige alte Lok inklusive Wagen. Megacool. Der Weg folgte der Zugstrecke, bis diese in einen Tunnel verschwand. Nun sollte ein Abstieg zum Meer erfolgen, welches nun Ebbe hatte. Da es jedoch schon dunkler wurde und der Weg nicht besser, entschied sich David um zu drehen. In diese Gehrichtung konnte man nun diese Sonne hinter Kaikouras Bergen untergehen sehen. Auf dem Weg entdeckte David noch ein paar Blumen und entdeckte, wieder auf Meeresspiegelhöhe angekommen einen Stein voller Fossile, den er jedoch nicht weiter untersuchen, weil unbeschreibliche Massen kleiner Fliegen über ihn herfielen. Zurück am Fluss wollte er eigentlich nun über die Bahnbrücke gehen, überlegte es sich in Anbetracht eines kleinen Jungen, der mit seinem Vater den Fluss überquerte kein schlechtes Beispiel zu sein. Bei der Überquerung des Stroms legte er sich dann nochmal auf unglaublich ungeschickte Weise ins Flussbett.
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