Hallo Freunde
Lang nichts mehr von uns gehört wa? Naja war auch nich so viel los mit uns. Aber fangen wir von vorne an:
Da wir uns an den Schlafrhythmus des Chiliblue Hostels angepasst hatten haben wir die Eierkuchen aus dem letzten Blogeintrag erst um 14 Uhr gemacht. Nachdem jeder so viele gegessen hatte wie er konnte waren wir voll bis zum Rand und trotzdem blieb ein stattlicher Berg zurück. Irgendwie schafften wir es dann doch zur Customs Hall zu rollen und den letzten Blogeintrag ab zu schicken. Daheim lag statt eines Asiaten auf einmal ein Franke über meinem Bett.
Wir waren zwar noch satt vom Spätfrühstück, aber es war Dienstag, das hieß für 5 Aus$ Pizza bei Dominos und wer weiß, wann man wieder was zwischen die Zähne bekommt. Also zogen wir dort hin und nahmen Tobias, den Franken mit. Auch wenn das unsere Englisch skills nicht steigert ist dies denke ich ein Schritt in die richtige Richtung.
Der nächste Tag begann wie der vorherige: spät. Deshalb machten wir uns dann auch gleich auf in die Bibliothek bisschen rumrecherchieren. Danach besuchten wir noch ein letztes Mal den Botanischen Garten, sahen Lisa und Franzi bei ihrer Bararbeit zu und spielten noch eine Runde Karten.
Nach dem Schlafen war endlich der große Moment gekommen: wir verließen das Chiliblue. Die vorherige Halloweennacht veranlasste unsere Mitbewohner nicht gerade früh geschweige denn leise ins Zimmer zu kommen. Da solche Nächte keine Einzelfälle war es so böse es auch klingen mag eine gewisse genugtuung , dass sie aufgewacht sind als wir abreisten.
Da es in diesem Hostel so schön war mal ein paar Highlights:
-die Küche: 2 Töpfe+ eine Pfanne fürs ganze Hostel, ekelhafte Handtücher/Waschlappen, kein Ofen
-die Bäder: 2 für 20(?) Leute; Toilette in die man kaum rein kam, wenn man die Tür schloss und eine Taube vor dem Fenster saß und wartete, dass man ihr öffnete; Toilette mit 2 Duschen(naja 2 Duschköpfe an der Decke) und einem angeschimmelten Vorhang; eine Dusche in der man sich zwischen verbrennen und erfrieren entscheiden konnte.
-Zimmer: total verschieden ausgestattet für gleiches Geld; oft zu klein
Naja ich will den Eintrag jetzt nicht zu lang werden lassen, aber so viel sei gesagt: wir haben uns mehrmals am Tag freudig ins Bewusstsein gerufen, dass wir da endlich raus sind.
Nun waren wir viel zu früh am Flughafen, jedoch hätte ich bei dieser W-Lan Geschwindigkeit dort auch noch eine Nacht verbringen können.
In Neuseeland angekommen sind wir dann wie geplant im Knast gelandet und haben dort unsere Zelle bezogen und lange geschlafen.
Am nächsten Tag haben wir unterm Strich nur eingekauft. Christchurch ist echt eine für die Einwohnerzahl sehr auseinandergezogene Stadt, so dass wir bis zum Supermarkt ganze 40 Minuten gehen mussten. Außerdem haben wir noch versucht unsere Steuernummer zu beantragen, was jedoch die Öffnungszeiten der Post(die auch nicht gerade um die Ecke lag) vereitelten.
Wir nahmen uns vor: Morgen da schaffen wir was…
Der Wecker klingelte 9:16 Uhr, 9:30Uhr ,9:40Uhr,9:50 Uhr…ich erinnere mich daran, jedes Mal aufgewacht zu sein und zu Pauline gesagt zu haben, dass wir aufstehen müssen und dann bin ich wieder eingeschlafen. Endgültig Wach war ich um 11, jedoch Pauline nicht. Ich begann mein Buch zu lesen und nach jedem Kapitel versuchte ich ein weiteres Mal Pauline zu wecken. Ende vom Lied war, dass wir 13 Uhr gespätstückt haben, als mein Buch am Ende war.
Bilanz des Tages: 20 Minuten vor Ladenschluss hab ich mir eine Neuseeländische Simkarte besorgt und aktiviert, ein frisches Handtuch bekommen und W-Lan im Hostel gebucht.
Nicht zu vergessen hab ich mir 3 Vollkornbrot Falafelsandwiches gemacht. Meine Güte war ich satt.
Übrigens hier gibt’s auch den Pizza Dienstag für 5NZ$. Also von der Zahl sind die Preise fast identisch mit den Australischen, nur der Wechselkurs nicht(1€=1,17Aus$=1,58NZ$).
So nun muss ich aber schlafen, weil morgen schaffen wir wirklich was. Also echt jetz. Versprochen. Ihr werdet schon sehen.
Bis dann
Euer David
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