Da wir die Halbzeit unserer Reise schon ein wenig überschritten haben, hab ich mal ne ungefähre Zusammenfassungskarte gebastelt
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Montag, 18. März 2013
Mit Gandalf im Jetboat
Hallo Freunde
summary: After we had some funny nights in Dunedin with Mi Ran, we left her and moved on to Queenstown, where we made some of the action-pay-activities and did some hiking up the mountains and hills around the town. We went on to Wanaka, where we've been at Rob Roy glacier and on the rainy day in the cinema
Am Freitag machten wir seit langem mal wieder einen Bibliothekstag. Abendswollten wir eigentlich noch in einen Pub, doch das sah alles so teuer aus, dassich und Mi Ran Bier im liquor shop gekauft haben und in unserem van getrunkenhaben. Eigentlich hatten wir uns noch zu einem Konzert, wo jedoch nichts loswar und wir daher selbst die Stimmbänder und Instrumente ergriffen.
Samstag war auch noch wieder Bibliothek angesagt. Danach schlenderten wirnoch ein wenig durch die Stadt, gingen in den new world Supermarkt und fuhrendanach zum Pak'n'save Supermarkt, um die Shrimpspreise für Mi Ran zuvergleichen. Dann hatten wir Hunger, aßen deshalb bei Pizza hut. Diese PizzaKette hat übrigens nichts mit Hüten zu tun, sondern die Übersetzung ist ganzeinfach Pizza Hütte. Aus Langeweile gingen wir danach ins warehouse. WeilSonnenuntergang war, machte ich den beiden ehemals im Warehouseverirrten denVorschlag zum Strand zu fahren. Es war wirklich schön dort, deshalb verweiltenwir ein wenig. Dann aßen wir noch ein Eis bei McDonalds und überlegten uns eineNacht der großen Fastfoodketten zu machen und kauften deshalb noch eineKleinigkeit bei Dominos Pizza. Da es die Shrimps nirgendwo so billig gab, wieim Countdown Supermarkt, war dies unsere nächste Station. Wir kamen gerade nochso kurz vor 10 rein, bevor er schloss nur um festzustellen, dass es die Shrimpsnicht dort gibt. Ein anderer Countdown in der Stadt hatte bis um 0 Uhr auf unddort hatte Mi Ran die billigen gesehen, deshalb besuchten wir diesen alsnächstes. Jedoch stellte sie fest, dass sie sich verguckt hatte. Da derStarbucks und Subway schon zu hatte, wollten wir unser fast food Bingo im KFCbeenden. Auf dem Weg dorthin sind wir jedoch im Sammys, einemKonzertveranstaltungsort, dessen Bühne an ein Theater erinnerte hängengeblieben, da es hier live Musik gab. In der Pause verließ uns dann Mi Ran undauch wir beschlossen nach einer heißen Schokolade im Burger King zum Schlafenunser Auto an den Strand zu stellen.
Wir standen um 6 Uhr auf um wieder zum Burger King Frühstück zu fahren unddort auf dem Parkplatz weiter zu schlafen, weil die illegalen Schlafplätzemeist zwischen 6 und 7 Uhr kontroliert werden. Was für eine Nacht. Um 9:30 Uhrgingen wir dann in dem Fast food Restaurant Zähne putzen und danach wieder indie Bibliothek.
Als wir eine Pause vom Block schreiben brauchten, gingen wir mit Mi Ran und Avory, auch von der Arbeit der in Dunedin studiert hat in ein vietnamesisches Restaurant und aßen doch sehr gut für nicht viel Geld. Wir verabredeten uns zum Muscheln sammeln in Brighton, wo auch unser Campingplatz war. Als wir abends dort waren und unsere Wäsche gemacht hatten, erhielten wir die Nachricht, dass Mi Ran sich nicht fühlte, um noch nach Brighton zu fahren und deshalb zogen wir alleine Richtung Meer. Tatsächlich fanden wir einige Riesenmuscheln, jedoch lagen diese lose am Strand herum. An einem Felsen fanden wir dann doch Stellen, an denen die Muscheln wuchsen. Im Dunkelngingen wir dann zurück und kochten die Muscheln. Dazu aßen wir Nudeln und Tomatensoße, was auch sonst. Gesättigt gingen wir dann zu Bett.
Der folgendeTag sollte nun endlich mal der letzte in Dunedin sein. Aber zuvor mussten wir noch ein paar Untersuchungen durchführen lassen. Zum einen an Paulines Fingern, weil sie dort merkwürdige Blasen bekommt, zum anderen bekam unser Auto Service, also eine Art Komplett-Check. Eigentlich wollten wir nur in die Apotheke fahren und die Creme für Pauline holen, die ihre Mutter ihr verschrieben hatte. Jedoch stellte sich heraus, dass die Apotheke nur Rezeptevon neuseeländischen Ärzten akzeptiert. Deshalb mussten wir noch zum Arzt. In Neuseeland ist dieses Unterfangen ein wenig kostspieliger als in Deutschland, vor allem für uns, weil wir es zuerst selbst bezahlen müssen. Da wir beim Arzt sehr lange warten mussten und ich einen Termin für den Service für das Auto hatte, ließ ich Pauline beim Arzt und fuhr zur Werkstatt, um das Auto abzugeben. Dann wanderte ich ein wenig im Countdown herum und nahm mein Mittag im KFC ein, da dieser auf unserer fastfood-Liste noch gefehlt hat. Danach war ich sehr satt und ging zu Burger King, um deren Toilettezu benutzen, da ich diese schon kannte und für sehr gut befunden hatte. Nach einer ganzen Zeit und viel Trödelei war das Auto dann auch fertig und selbst unseren Fahrertürgriff haben sie wieder angebaut. Jetzt muss ich mich wieder an die Verwendung von diesem gewöhnen. Es war auch alles billiger als gedacht. Von Pauline hatte ich die Nachricht, dass sie den Arztbesuch erfolgreich hinter sich gebracht hatte. Also fuhr ich sie abholen. Eigentlich wollten wir nun mit dem Mi Ran einkaufen und nach Alexandra fahren, aber Mi Rans Pläne hatten sich geändert und wir mussten uns nun von ihr verabschieden. Das war sehr traurig, aber wir werden sie vielleicht wieder treffen. Dann machten wir den bis jetzt größten Einkauf unserer Neuseeland-Geschichte und packten das Auto bis zum Rand bin voll. Unsere Vorratskiste konnte das neue erworbene Volumen an Mehl und Nudeln und Tomatensauce und Obst und Müsliriegeln jedenfalls nicht fassen. Irgendwie hatten wir dann doch alles verstaut und fuhren nach Alexandra. Der Weg dorthin führte uns vorbei an unseren ehemaligen Arbeitsplatz, den wir manchmal doch sehr vermissen. So wurden wir ein wenig wehmütig, als wir ihn passierten. Spät abends kamen wir dann im Dunkeln auf einem Campingplatz/Holiday Park in Alexandra an. Dieser kostete eigentlich 15 $ pro Person, aber der Mann an der Rezeption, wir wissen nicht ob er nett, betrunken oder verwirrt war, sagte da wir so spät kommen, brauchen wir nur 15 zu bezahlen und können ruhig ausschlafen. Das war schon ganz schön verrückt. Der nächste Morgen begann wie neuerdings fast alle Morgende mit einem sehr gepflegtem Frühstück. Früher aßen wir im Halbschlaf unser Brot im Bett sitzend oder ich auch manchmal noch liegend. Nun nehmen wir uns meistens unser Zeug mit in die Kirche oder den Gemeinschaftsraum (falls vorhanden) machen uns einen Kakao mit der Mikrowelle und toasten unser Brot. Es gibt hier so eine Art Eierpfannkuchen in dick, die man morgens auch toastet und dann beschmiert. Diese kaufen wir immer, wenn wir Möglichkeit dazu haben billig einzukaufen. Außerdem gibt es nach Möglichkeit zum Frühstück auch Obst oder gesundes Müsli. Ich genieße diese Erneuerung sehr.
Danach fuhren wir zur Post. Dort sollte ja eigentlich ein Haufen Karten von euch liegen. Blöderweise hatten sie dort aber nicht eine einzige Karte für uns. Aber da wir noch einmal nachgefragt haben, Dürfen wir dort auch anrufen. Danach machten wir uns auf in Richtung Cromwell. In der Gegend gab es früher viele Goldgräber Städte. Eine von ihnen ist noch ein wenig erhalten, aber überhaupt nicht mehr bewohnt. Sozusagen eine Geisterstadt. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Der Weg dorthin führte uns über eine sehr steile, unbefestigte Straße. Wir wären fast nicht hinauf gekommen. Als wir in der 'Stadt' eintrafen, war es dort sehr heiß und Pauline verging die Lust in der Hitze umher zu laufen. Ich machte mich also alleine auf zwischen den zerfallenen oder halb erhaltenen Gebäude umherzuwandeln. Manchmal überkam mich auch ein kalter Schauer, weil ich glaubte etwas gehört zu haben. Insgesamt war es aber doch recht interessant. Das Highlight war eine Schlucht einer Mine, doch ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, das gegraben wurde, um Quartz zu suchen und 200 Meter tief ist. Wie man es aus dem Film kennen, warf ich einen Stein hinein und einige Sekunden später gab es einen großen Knall. Der Stein war ungebremst 200 m hinunter gefallen. Der Aufprallhat mich sehr verblüfft. Dann bin ich zurück zum Auto, wo Pauline mich mit dem Mittag erwartete. Zusammen guckten wir uns danach noch ein wenig an einer anderen Stelle um.
Nachdem wir das seltene Phänomen eines Neuseeländischen Staus miterleben durften kamen wir abends dann in Queentown an und kehrten auf dem Motorcamp Q Box ein. Dieser war für Queenstown Verhältnisse recht günstig und sehr schön. Queenstown ist nämlich die zweitteuerste Stadt Neuseelands. Wir haben an diesem Abend auch einmal wieder Brot gebacken, jedoch unter erschwerten Bedingungen. Uns wurde zweimal der Ofen mit dem Brot ausgedreht. Das witzige daran ist, dass das Brot eigentlich so gut wie noch nie zuvor geworden ist. Am Morgen haben wir dann erstmal unsere Action-Aktivitäten gebucht. Danach sind wir dann noch mal die Remarkables Road raufgefahren. Dort waren wir schon einmal, aber nicht bis zur Ski Station, da die Spitze in den Wolken lag. Von dort sollten nämlich wunderbare Wanderwege abgehen. Wir dachten es sei ein Rundweg am Lake Alta und einem Aussichtspunkt über die Region vorbei. Doch da gebaut wurde, waren Teile gesperrt und die Wege anders, als in unserem Reiseführer beschrieben. Zuerst wanderten wir hinauf zum Lake Alta, der magisch unter der Double Cone lag, der Doppelspitze der Remarkables.
Nachdem wir festgestellt hatten, dass wir von hier aus nicht zu dem Aussichtspunkt kommen können, drehten wir um. Im Auto aber aßen wir noch einen Joghurt, wobei mir ein Schild auffiel, welches den neuen Weg zu dem Aussichtspunkt beschrieb. Man sollte an den Schneekanonen entlang dem Berghinauf gehen. Dies taten wir dann auch so gleich, jedoch war es wirklich sehr steil, sodass Pauline umkehrte. Ich kämpfte mich den Weg noch hinauf, der selbst als ich wieder auf dem eigentlichen Weg war, nicht viel unsteiler wurde. Als ich jedoch den Aussichtspunkt erreichte, konnte ich ein 'wow' nicht unterdrücken. Das war die beste Aussicht, die ich bis jetzt in Neuseeland erlebt habe. Selbst der Helikopterflug war zumindest nicht besser. Um mit den Worten unseres Guidebuches zu sprechen: das war das meiste Bang für den Buck(umganssprachlich für Geld; "Mücke")
Und dass man das ganze selbst erwandert hatte, zumindestens vom Parkplatz aus, machte es noch besser. Ärgerlich nur, dass nach wenigen Fotos der Fotoapparat schlapp gemacht hat. Zum Glück hatte ich in vor nicht allzu langer Zeit ein Gerät, welches auch Sekundär als Fotoapparat dient, investiert. Habt ihr nochmal Glück gehabt. Für mich denke ich nämlich, dass ich diesen Anblick auf einem körpereigenen Speichermedium gelagert habe.
Wie ich da so in schwindelerregender Höhe stand und die vorbeifahrenden Autos beobachtete, deren Fahrer wahrscheinlich gar nicht wissen, was ihnen entgeht, war es ganz schön still. Ach das war so schön. Ich konnte mich von dem Anblick kaum losreißen, jedoch musste ich zurück, denn unten im Auto saß Pauline und machte sich Sorgen um mich. Deshalb wanderte ich zu ihr, wo sich wo sie mich, wie ich vermutete hatte schon sehnsüchtig erwartete.
Wir hatten uns für heute wieder einen DOC-Platz ausgesucht und verbanden dies mit einer Fahrt, die in unserem Reiseführer empfohlen wurde. Von Queenstown ging es in das kleine Örtchen Glenorchy. Ja und was soll ich sagen die Fahrt dorthin mit dem Sonnenuntergang war wirklich sehr schön. Die letzten Meter führten uns über eine recht holprige Straße und durch einen gruseligen Wald und an dem Örtchen "paradise" vorbei. Als wir auf dem Campingplatz angekommen waren, war es bereits dunkel und wir beschlossen nicht mehr zu kochen. Deshalb schnitten wir uns eine Scheibe oder auch zwei von unseren super leckerem Brot ab, und belegten sie mit Nudeln mit Tomatensoße von Watties, der neuseeländischen Lieblingsmarke. Diese stellen auch Ketschup her aber vor allem Nudeln mit Tomaten Sauce in Dosen, was die Neuseeländer sehr gerne mögen. Der Schriftzug der Firma erinnert ein wenig an Heinz Ketschup, zu welchen sie auch gehören. Merkwürdigerweise gibt es trotzdem Heinz Ketschup zu kaufen.
Zurück in Queenstown checkten wir für unsere Jet Boat Tour ein. Ein Jetboat ist ein Boot was erfunden wurde, um auf den flachen Flüssen Neuseelands zu fahren. Da dieses meistens schnell fährt, haben auch Touristen sehr viel Spaß daran. Deshalb werden in ganz Neuseeland Jetboat Touren angeboten. Die beste sollte jedoch die im Shotover River sein, welche wir gebucht hatten. Wir wurden aus der Stadt mit einem Bus zur Anlegestelle gefahren und natürlich auch vorher noch einmal fotografiert, damit wir noch ein wenig Geld ausgeben können, um uns dieses Foto zu kaufen. Die Tour an sich, war jedoch sehr sehr schön. Und teilweise auch ganz schön aufregend. Ich saß am Rand und hatte manchmal sehr große Angst, dass wir die Felsen rammen. Die 360° Drehungen waren jedoch nicht so schlimm, wie man sich es denken könnte. Der Fahrer hat vorher ein Zeichen zum Festhalten gegeben, das Boot wurde langsamer und man hat sich gedreht. Dies war hauptsächlich nass. Da man zwischen den nass machen noch sehr schnell gefahren ist, hatte ich danach eine sehr schöne neue Frisur.
Nach der Fahrt hatte man hatte man die Möglichkeit sich sein unvergessliches Erlebnis auf Video zu kaufen. Dieses bestand jedoch zur Hälfte aus diesem:
Nachdem wir uns von den Verkäufern lösen konnten, gingen wir in die "Jetboat Hall of Fame", wo die Fotos von bekannten Persönlichkeiten vor der Jetboatfahrt aufgehängt sind. Besonders lustig fanden wir, dass auch der Schauspieler Ian McKellen, besser bekannt als Gandalf, diesen Spaß mitgemacht hat. Das stell sich mal jemand vor: Gandalf im Jetboat.
Wir fuhren mit dem Shuttle zurück in die Stadt. Dort gingen wir zum Fergburger bei dem es angeblich die besten Burger Neuseelands gibt- zumindestens die besten Queenstowns. Der Laden war viel zu klein für die ganzen hungrigen Mäuler, deshalb ging es dort sehr stressig zu. Wir genossenen die deshalb draußen auf einer Parkbank. Da der Ursprungsort des Bungy Sprungs nicht weit von Queenstown ist, und dort heute noch sehr viel kommerzielles Bungy betrieben wird, beschlossen wir dorthin zu fahren und ein paar Sprünge anzusehen. Dies war teilweise sehr lustig, weil manch einer sich doch sehr geziert hat.
Danach wollten wir mit dem Luge fahren. Dies ist eine Art Kart nur ohne Motor weil man durch die Schwerkraft angetrieben wird. Betrieben wird es von der Firma die auch die Gondel in Queenstown betreibt. Mit dieser muss man zuerst den Weg nach oben fahren, wo sich die Strecke befindet. Wir kamen am Abend dorthin, weil es dort ein Sonderangebot gab, welches besagte, dass man drei Fahrten zum Preis von zwei bekommt. Als wir die Tickets kaufen wollten, wusste der Verkäufer jedoch nichts von dem Angebot. Deshalb fuhren wir mit einem Ticket für zwei Fahrten mit der Gondola nach oben. Wir gingen mit unseren Tickets oben aber nochmal zur Info, wo der Verkäufer heraus bekam, dass es das Angebot wirklich gibt, und gab uns noch eine Freifahrt dazu. Die drei Fahrten haben wir dann sehr genossen und selbst Pauline hat ihre rennfahrerische Leidenschaft entdeckt. Im letzten Rennen hat sie mich sogar gnadenlos geschlagen, was sie sehr erfreute. Nachdem wir noch ein wenig die Aussicht genossen hatten, kehrten wir zum Auto zurück. Auf dem Weg dorthin beobachteten wir noch ein Rugbytraining.
Zum Abendbrot wollten wir uns vegetarische Klopse machen. Jedoch machten wir viel zu viel und haben deshalb noch ein sehr ausreichendes Mittag für den nächsten Tag gehabt. Die, die nicht verbrannt sind, haben sehr gut geschmeckt. Am nächsten Morgen sollte es dann so weit sein, ich wollte eine Schlucht hinunter springen. Natürlich gesichert an einem elastischen Seil. Dieses wurde jedoch nicht wie beim normalen Bungy an meinen Füßen befestigt, sondern an meinem Körper. Zum gebuchten Zeitpunkt trafen wir dann im Büro des Veranstalters ein. Dort musste ich noch die üblichen Sachen unterschreiben, dass ich ganz alleine Schuld bin, wenn ich runterfalle, mich wiegen lassen. Mein Gewicht bekam ich auch mit einem Symbol auf die Hand gezeichnet und ich stellte fest ich habe abgenommen. Paulina ließ sich nicht wiegen, da sie nicht noch auf die Idee kommen wollte doch zu springen. Und dann konnte es auch schon mit dem Bus Richtung Schlucht losgehen. Als wir an ankamen, bekam ich es mit der Angst zu tun. Auf dem Weg zur Sprung Plattform legte sich meine Angst jedoch wieder und ich war relativ gelassen. Das war im Nachhinein doch ärgerlich, weil die Aufregung doch zum Spaß mit dazugehört. Es gab viele verschiedene Stile in die Schlucht zu fallen. Ich wählte den Gimp Boy, der wohl der Bruder von Superman ist, jedoch nicht fliegen kann. Hierbei hängt man kopfüber, Arme ausgestreckt, mit dem Blick Richtung Schlucht und wird dann einfach fallen gelassen.
Die einzige Sache die mich vielleicht ein wenig aufgeregt hat, war das englische kommunizieren mit denen Jumpmastern. Ich konnte auf einmal nicht mehr englisch reden. Der Fall oder Sprung an sich war ganz nett eigentlich. Vielleicht ein wenig kurz, aber da wird uns ja der Fallschirmsprung Abhilfe schaffen.
Eigentlich war es fast noch lustiger das Leid der anderen zu beibachten. Da gibt es auch einganz nettes Video online:
Danach fuhren wir zur Post. Dort sollte ja eigentlich ein Haufen Karten von euch liegen. Blöderweise hatten sie dort aber nicht eine einzige Karte für uns. Aber da wir noch einmal nachgefragt haben, Dürfen wir dort auch anrufen. Danach machten wir uns auf in Richtung Cromwell. In der Gegend gab es früher viele Goldgräber Städte. Eine von ihnen ist noch ein wenig erhalten, aber überhaupt nicht mehr bewohnt. Sozusagen eine Geisterstadt. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Der Weg dorthin führte uns über eine sehr steile, unbefestigte Straße. Wir wären fast nicht hinauf gekommen. Als wir in der 'Stadt' eintrafen, war es dort sehr heiß und Pauline verging die Lust in der Hitze umher zu laufen. Ich machte mich also alleine auf zwischen den zerfallenen oder halb erhaltenen Gebäude umherzuwandeln. Manchmal überkam mich auch ein kalter Schauer, weil ich glaubte etwas gehört zu haben. Insgesamt war es aber doch recht interessant. Das Highlight war eine Schlucht einer Mine, doch ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, das gegraben wurde, um Quartz zu suchen und 200 Meter tief ist. Wie man es aus dem Film kennen, warf ich einen Stein hinein und einige Sekunden später gab es einen großen Knall. Der Stein war ungebremst 200 m hinunter gefallen. Der Aufprallhat mich sehr verblüfft. Dann bin ich zurück zum Auto, wo Pauline mich mit dem Mittag erwartete. Zusammen guckten wir uns danach noch ein wenig an einer anderen Stelle um.
Nachdem wir das seltene Phänomen eines Neuseeländischen Staus miterleben durften kamen wir abends dann in Queentown an und kehrten auf dem Motorcamp Q Box ein. Dieser war für Queenstown Verhältnisse recht günstig und sehr schön. Queenstown ist nämlich die zweitteuerste Stadt Neuseelands. Wir haben an diesem Abend auch einmal wieder Brot gebacken, jedoch unter erschwerten Bedingungen. Uns wurde zweimal der Ofen mit dem Brot ausgedreht. Das witzige daran ist, dass das Brot eigentlich so gut wie noch nie zuvor geworden ist. Am Morgen haben wir dann erstmal unsere Action-Aktivitäten gebucht. Danach sind wir dann noch mal die Remarkables Road raufgefahren. Dort waren wir schon einmal, aber nicht bis zur Ski Station, da die Spitze in den Wolken lag. Von dort sollten nämlich wunderbare Wanderwege abgehen. Wir dachten es sei ein Rundweg am Lake Alta und einem Aussichtspunkt über die Region vorbei. Doch da gebaut wurde, waren Teile gesperrt und die Wege anders, als in unserem Reiseführer beschrieben. Zuerst wanderten wir hinauf zum Lake Alta, der magisch unter der Double Cone lag, der Doppelspitze der Remarkables.
Nachdem wir festgestellt hatten, dass wir von hier aus nicht zu dem Aussichtspunkt kommen können, drehten wir um. Im Auto aber aßen wir noch einen Joghurt, wobei mir ein Schild auffiel, welches den neuen Weg zu dem Aussichtspunkt beschrieb. Man sollte an den Schneekanonen entlang dem Berghinauf gehen. Dies taten wir dann auch so gleich, jedoch war es wirklich sehr steil, sodass Pauline umkehrte. Ich kämpfte mich den Weg noch hinauf, der selbst als ich wieder auf dem eigentlichen Weg war, nicht viel unsteiler wurde. Als ich jedoch den Aussichtspunkt erreichte, konnte ich ein 'wow' nicht unterdrücken. Das war die beste Aussicht, die ich bis jetzt in Neuseeland erlebt habe. Selbst der Helikopterflug war zumindest nicht besser. Um mit den Worten unseres Guidebuches zu sprechen: das war das meiste Bang für den Buck(umganssprachlich für Geld; "Mücke")
Und dass man das ganze selbst erwandert hatte, zumindestens vom Parkplatz aus, machte es noch besser. Ärgerlich nur, dass nach wenigen Fotos der Fotoapparat schlapp gemacht hat. Zum Glück hatte ich in vor nicht allzu langer Zeit ein Gerät, welches auch Sekundär als Fotoapparat dient, investiert. Habt ihr nochmal Glück gehabt. Für mich denke ich nämlich, dass ich diesen Anblick auf einem körpereigenen Speichermedium gelagert habe.
Wie ich da so in schwindelerregender Höhe stand und die vorbeifahrenden Autos beobachtete, deren Fahrer wahrscheinlich gar nicht wissen, was ihnen entgeht, war es ganz schön still. Ach das war so schön. Ich konnte mich von dem Anblick kaum losreißen, jedoch musste ich zurück, denn unten im Auto saß Pauline und machte sich Sorgen um mich. Deshalb wanderte ich zu ihr, wo sich wo sie mich, wie ich vermutete hatte schon sehnsüchtig erwartete.
Wir hatten uns für heute wieder einen DOC-Platz ausgesucht und verbanden dies mit einer Fahrt, die in unserem Reiseführer empfohlen wurde. Von Queenstown ging es in das kleine Örtchen Glenorchy. Ja und was soll ich sagen die Fahrt dorthin mit dem Sonnenuntergang war wirklich sehr schön. Die letzten Meter führten uns über eine recht holprige Straße und durch einen gruseligen Wald und an dem Örtchen "paradise" vorbei. Als wir auf dem Campingplatz angekommen waren, war es bereits dunkel und wir beschlossen nicht mehr zu kochen. Deshalb schnitten wir uns eine Scheibe oder auch zwei von unseren super leckerem Brot ab, und belegten sie mit Nudeln mit Tomatensoße von Watties, der neuseeländischen Lieblingsmarke. Diese stellen auch Ketschup her aber vor allem Nudeln mit Tomaten Sauce in Dosen, was die Neuseeländer sehr gerne mögen. Der Schriftzug der Firma erinnert ein wenig an Heinz Ketschup, zu welchen sie auch gehören. Merkwürdigerweise gibt es trotzdem Heinz Ketschup zu kaufen.
Zurück in Queenstown checkten wir für unsere Jet Boat Tour ein. Ein Jetboat ist ein Boot was erfunden wurde, um auf den flachen Flüssen Neuseelands zu fahren. Da dieses meistens schnell fährt, haben auch Touristen sehr viel Spaß daran. Deshalb werden in ganz Neuseeland Jetboat Touren angeboten. Die beste sollte jedoch die im Shotover River sein, welche wir gebucht hatten. Wir wurden aus der Stadt mit einem Bus zur Anlegestelle gefahren und natürlich auch vorher noch einmal fotografiert, damit wir noch ein wenig Geld ausgeben können, um uns dieses Foto zu kaufen. Die Tour an sich, war jedoch sehr sehr schön. Und teilweise auch ganz schön aufregend. Ich saß am Rand und hatte manchmal sehr große Angst, dass wir die Felsen rammen. Die 360° Drehungen waren jedoch nicht so schlimm, wie man sich es denken könnte. Der Fahrer hat vorher ein Zeichen zum Festhalten gegeben, das Boot wurde langsamer und man hat sich gedreht. Dies war hauptsächlich nass. Da man zwischen den nass machen noch sehr schnell gefahren ist, hatte ich danach eine sehr schöne neue Frisur.
Nach der Fahrt hatte man hatte man die Möglichkeit sich sein unvergessliches Erlebnis auf Video zu kaufen. Dieses bestand jedoch zur Hälfte aus diesem:
Nachdem wir uns von den Verkäufern lösen konnten, gingen wir in die "Jetboat Hall of Fame", wo die Fotos von bekannten Persönlichkeiten vor der Jetboatfahrt aufgehängt sind. Besonders lustig fanden wir, dass auch der Schauspieler Ian McKellen, besser bekannt als Gandalf, diesen Spaß mitgemacht hat. Das stell sich mal jemand vor: Gandalf im Jetboat.
Wir fuhren mit dem Shuttle zurück in die Stadt. Dort gingen wir zum Fergburger bei dem es angeblich die besten Burger Neuseelands gibt- zumindestens die besten Queenstowns. Der Laden war viel zu klein für die ganzen hungrigen Mäuler, deshalb ging es dort sehr stressig zu. Wir genossenen die deshalb draußen auf einer Parkbank. Da der Ursprungsort des Bungy Sprungs nicht weit von Queenstown ist, und dort heute noch sehr viel kommerzielles Bungy betrieben wird, beschlossen wir dorthin zu fahren und ein paar Sprünge anzusehen. Dies war teilweise sehr lustig, weil manch einer sich doch sehr geziert hat.
Danach wollten wir mit dem Luge fahren. Dies ist eine Art Kart nur ohne Motor weil man durch die Schwerkraft angetrieben wird. Betrieben wird es von der Firma die auch die Gondel in Queenstown betreibt. Mit dieser muss man zuerst den Weg nach oben fahren, wo sich die Strecke befindet. Wir kamen am Abend dorthin, weil es dort ein Sonderangebot gab, welches besagte, dass man drei Fahrten zum Preis von zwei bekommt. Als wir die Tickets kaufen wollten, wusste der Verkäufer jedoch nichts von dem Angebot. Deshalb fuhren wir mit einem Ticket für zwei Fahrten mit der Gondola nach oben. Wir gingen mit unseren Tickets oben aber nochmal zur Info, wo der Verkäufer heraus bekam, dass es das Angebot wirklich gibt, und gab uns noch eine Freifahrt dazu. Die drei Fahrten haben wir dann sehr genossen und selbst Pauline hat ihre rennfahrerische Leidenschaft entdeckt. Im letzten Rennen hat sie mich sogar gnadenlos geschlagen, was sie sehr erfreute. Nachdem wir noch ein wenig die Aussicht genossen hatten, kehrten wir zum Auto zurück. Auf dem Weg dorthin beobachteten wir noch ein Rugbytraining.
Zum Abendbrot wollten wir uns vegetarische Klopse machen. Jedoch machten wir viel zu viel und haben deshalb noch ein sehr ausreichendes Mittag für den nächsten Tag gehabt. Die, die nicht verbrannt sind, haben sehr gut geschmeckt. Am nächsten Morgen sollte es dann so weit sein, ich wollte eine Schlucht hinunter springen. Natürlich gesichert an einem elastischen Seil. Dieses wurde jedoch nicht wie beim normalen Bungy an meinen Füßen befestigt, sondern an meinem Körper. Zum gebuchten Zeitpunkt trafen wir dann im Büro des Veranstalters ein. Dort musste ich noch die üblichen Sachen unterschreiben, dass ich ganz alleine Schuld bin, wenn ich runterfalle, mich wiegen lassen. Mein Gewicht bekam ich auch mit einem Symbol auf die Hand gezeichnet und ich stellte fest ich habe abgenommen. Paulina ließ sich nicht wiegen, da sie nicht noch auf die Idee kommen wollte doch zu springen. Und dann konnte es auch schon mit dem Bus Richtung Schlucht losgehen. Als wir an ankamen, bekam ich es mit der Angst zu tun. Auf dem Weg zur Sprung Plattform legte sich meine Angst jedoch wieder und ich war relativ gelassen. Das war im Nachhinein doch ärgerlich, weil die Aufregung doch zum Spaß mit dazugehört. Es gab viele verschiedene Stile in die Schlucht zu fallen. Ich wählte den Gimp Boy, der wohl der Bruder von Superman ist, jedoch nicht fliegen kann. Hierbei hängt man kopfüber, Arme ausgestreckt, mit dem Blick Richtung Schlucht und wird dann einfach fallen gelassen.
Die einzige Sache die mich vielleicht ein wenig aufgeregt hat, war das englische kommunizieren mit denen Jumpmastern. Ich konnte auf einmal nicht mehr englisch reden. Der Fall oder Sprung an sich war ganz nett eigentlich. Vielleicht ein wenig kurz, aber da wird uns ja der Fallschirmsprung Abhilfe schaffen.
Eigentlich war es fast noch lustiger das Leid der anderen zu beibachten. Da gibt es auch einganz nettes Video online:
Von jedemSprung wird natürlich ein Video gemacht und auch Fotos, die man danach dann kaufen kann.
Nachdem dieses Abenteuer durchstanden war, aßen wir Mittag und bummelten noch ein wenig durch die Stadt. Am Nachmittag sollten uns unsere Füße noch auf den Queenstown Hill tragen.
Nachdem dieses Abenteuer durchstanden war, aßen wir Mittag und bummelten noch ein wenig durch die Stadt. Am Nachmittag sollten uns unsere Füße noch auf den Queenstown Hill tragen.
Der Weg an sich war nicht so besonders, jedoch trafen wir viele Vögel mit so einem Zipfel auf dem Kopf mit den dazugehörigen Jungtierchen, welche allerdings kleine Zipfelchen trugen. Und die Aussicht war auch richtig klasse von der Bergspitze aus. Jedoch wurde uns bald ein wenig kalt und wir eilten deshalb bald zurück nach unten, um dann die Nacht auf einem weiteren billigen Campingplatz mit guter Aussicht einzukehren.
Am nächsten Morgen war Queenstown dann auch nur noch Erinnerung,während uns die Straße über einen kleinen Umweg vorbei am Shotover Fluss und Arrowtown, der „Herbsthauptstadt“(wir wissen nicht warum, aber dort sind dieBäume tatsächlich schon gelb) gen nach Wanaka führte. Dieser Weg enthielt auch einige Aussichtspunkte, sodass wir Queenstown und die Region drumrum ausreichend von oben gesehen haben(Remarkables, Gondola, Queenstownhill, und dieser Weg).
Wanaka passierten wir jedoch auch nur, um in den Mt. Aspiring Nationalpark an den RobRoy Gletscher zu fahren. Die letzten 20 km waren mal wieder unbefestigt. Diese hattewie die meisten dieser Art, die wir in letzter Zeit befuhren, regelmäßige kurzeWellen, über die man so rüber hubbelt. Jedoch gab unser Reiseführer uns den Tipp ein wenig schneller zu fahren, weil es dann nicht so schlimm ist und die Qual kürzer. Dies hat uns glaube ich einiges an Nerven erspart. Die Straße ging nämlich nicht bergauf und hatte relativ wenige Kurven, so dass es auch unsmöglich war ein wenig Gas zu geben. Das einzige worauf man ab und zu mal gucken musste,waren die riesigen Bullen und unberechenbare Schafe. Auf der Rücktourstand sogar auf einmal so ein Bulle, der gefühlt so groß wie unser Van war auf der Straße und machte keine Anstalten sich weg zu bewegen. Aus Angst ihn zuprovozieren hupten wir nicht und fuhren nicht näher, bis er sich nach einiger Zeit doch selbst in Bewegung setzte.
Am nächsten Morgen war Queenstown dann auch nur noch Erinnerung,während uns die Straße über einen kleinen Umweg vorbei am Shotover Fluss und Arrowtown, der „Herbsthauptstadt“(wir wissen nicht warum, aber dort sind dieBäume tatsächlich schon gelb) gen nach Wanaka führte. Dieser Weg enthielt auch einige Aussichtspunkte, sodass wir Queenstown und die Region drumrum ausreichend von oben gesehen haben(Remarkables, Gondola, Queenstownhill, und dieser Weg).
Wanaka passierten wir jedoch auch nur, um in den Mt. Aspiring Nationalpark an den RobRoy Gletscher zu fahren. Die letzten 20 km waren mal wieder unbefestigt. Diese hattewie die meisten dieser Art, die wir in letzter Zeit befuhren, regelmäßige kurzeWellen, über die man so rüber hubbelt. Jedoch gab unser Reiseführer uns den Tipp ein wenig schneller zu fahren, weil es dann nicht so schlimm ist und die Qual kürzer. Dies hat uns glaube ich einiges an Nerven erspart. Die Straße ging nämlich nicht bergauf und hatte relativ wenige Kurven, so dass es auch unsmöglich war ein wenig Gas zu geben. Das einzige worauf man ab und zu mal gucken musste,waren die riesigen Bullen und unberechenbare Schafe. Auf der Rücktourstand sogar auf einmal so ein Bulle, der gefühlt so groß wie unser Van war auf der Straße und machte keine Anstalten sich weg zu bewegen. Aus Angst ihn zuprovozieren hupten wir nicht und fuhren nicht näher, bis er sich nach einiger Zeit doch selbst in Bewegung setzte.
Wie ihr euch bestimmt schon gedacht habt, kann man auch nicht zum Gletscher fahren, sondern geht dorthin. Viel erinnerte an den Weg zum HookerGletscher beim Mount Cook: der Gletscherfluss, eine Hängebrücke darüber und auch sonst die Umgebung ein wenig. Wobei das Wenige, was nicht ähnlich war, doch schon anders und durchaus beeindruckend war. Auf dem Wanderweg war das Ziel das Ziel. Es gab nicht viel zu sehen außer Bäume und es ging bergauf. Am Gletscher angekommen hat uns Neuseeland mal wieder seine Schönheit um die Ohren gehauen. WIr laufen hier meist mit geöffneten Mund herum, nicht weil wir Schnupfen haben, zumindest ich nicht, sondern vor staunen.
Sooo viele Wasserfälle die dort herunter kamen und der Gletscher an sich in einem Meister Propper weiß und dann dieser eine Wasserfall, wo das Wasser ewig freien Fall hat… ein guter Ort für ein spätes Mittägchen. Gegen Abend machten wir es uns dann wieder auf dem Campingplatz in Wanaka gemütlich, den wir bereits von dem Besuch des Ortes mit Paulines Familie kannten und guckten erstmals ein wenig Rugby im Fernsehen. Wirklich ne coole Sache.
Den Sonntag, der sich wie von den Wetterpropheten vorhergesehen in Regen hüllte, verbrachten wir mit Indooraktivitäten. Angefangen mit einem zelebrierten Frühstück, bearbeiteten wir ein wenig den Blog, bis wir eine Stunde nach Mittag uns im Kino Wanakas einfunden. Dieses hat nur einen Kinosaal, mit Couchen und ein paar Autos in denen ebenfalls couchen stehen.Außerdem gab es dort frisch gebackene Cookies und heiße Schokolade, welche den Film „Lincoln“ schmackhaft untermalte. Es gab sogar ganz klassisch eine Pause im Film. Wirklich sehr cool das „cinema paradiso“.
Zurück auf dem Holidaypark, gingen wir in die kostenlosen Spa pools.
Nach der nächsten Runde Blog schreiben, fuhren wir den nächsten besten Burger Neuseelands essen, dieses mal hier in Wanaka.
Nachdem wir den Abend mit Blog, Film und Buch verbrachten, gingen wir irgendwann zu Bett.
Eigentlich wollten wir am nächsten Tag zu ein paar Aussichtspunkten fahren, doch hüllten sich die Spitzen der Berge in der Umgebung mal wieder in Wolken. So beschlossen wir noch einen Tag zu bleiben.
Nun wird es Richtung We(s)t Coast gehen, die doch recht dünn besiedelt ist, also wer weiß wann ihr wieder was von uns lest. Für den Moment jedenfalls solls nun auch wieder genug sein.
Macht et jut
euer David
Nachdem wir den Abend mit Blog, Film und Buch verbrachten, gingen wir irgendwann zu Bett.
Eigentlich wollten wir am nächsten Tag zu ein paar Aussichtspunkten fahren, doch hüllten sich die Spitzen der Berge in der Umgebung mal wieder in Wolken. So beschlossen wir noch einen Tag zu bleiben.
Nun wird es Richtung We(s)t Coast gehen, die doch recht dünn besiedelt ist, also wer weiß wann ihr wieder was von uns lest. Für den Moment jedenfalls solls nun auch wieder genug sein.
Macht et jut
euer David
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Freitag, 8. März 2013
Wind und (schlechtes) Wetter
summary: After Stewart Island we spent a few days more in Invercargill and drovewith our car on Oreti Beach, visited the beautiful Queenspark, the water tower and churches. Then we start traveling along the catlins. On our second day we picked Mi Ran up in Balclutha and traveled with her for three days. We saw Pinguins, sea lions and one dolphin and very nice coastal landscape. Now we are in Dunedin.
Nach Stewart Island konnten wir erstmal ausschlafen, da wir zwei Nächte gebucht hatten. Danach machte ich mich an Davids Haare und Bart mit Kamm und Schere aus dem Erstehilfekasten. Das Ergebnis war mittelmäßig aber für das Equipment ok.
Dann ging's erstmal ans aufräumen. Das dauerte auch bis wir fertig waren und zum Sandy Point fuhren. Richtig aufregend war das aber nicht und so fuhren wir zum oreti Beach auf dem man wohl auch mit dem Auto fahren kann. Richtig geheuer war uns das jedoch nicht, so gingen wir erstmal zu Fuß an den schönen Strand und ein bisschen ins Wasser. Dann trauten wir uns auch mit dem Auto, beschlossen aber bei Ebbe nochmal wiederzukommen. So sind wir in die Stadt und haben da noch eingekauft, ein bisschen rumgeguckt und das 60ct-Eis von McDonalds ausprobiert, bis wir abends zurück zum Oreti Beach fuhren und bei low tide und tollem Licht ein bisschen rumcruisten. Auf halben Wege wechselten wir dann und ich fuhr zurück zum Camping Platz.
Heute sollte es Spaghetti Bolognese geben wie zu Hause. Das war echt viel und sehr lecker! Danach haben wir noch Big Bang Theorie geschaut und sind dann ins Bett.
Am nächsten Tag sind wir dann zum Queenspark. Es war super warm und so waren die schattigen Wege perfekt für heute. Der Park ist seit dem botanischen Garten in Sydney der erste der uns wieder so richtig gefallen hat. Es gab viele ausgefallene Spielplätze, integrierte Zoos und Vogelkäfige und natürlich Pflanzen. Dann waren wir im Museum eine Cheeseroll essen, weil das so typisch für Invercargill sei. Im Prinzip ein gerolltes Toast mit Käse drin. Schwierig zu essen, da überall Käse rauslief und dadurch leider viel zu schnell weg war, aber echt lecker geschmeckt hat.
Dann haben wir uns noch den Watertower und die großen Kirchen der Stadt angesehen und waren dann noch einkaufen. Wir wollten heute Spätzle machen in der tollen Küche des Kiwiholidayparkes. Dazu gabs "crumbed Fish Cakes" (panierter Fisch mit Kartoffeln gemixt). Sehr lecker. Danach spielten wir noch scrabble auf englisch und gingen zu Bett.
Am nächsten Tag war meteorologischer Herbstanfang und wie die Meteorologen recht hatten. Noch Sonnenbrand von gestern, war es heute extrem kalt und regnerisch. Wir kauften noch ein, tankten und - kauften nun doch nach langem hin und her das iphone 5. Dann noch einmal Dominos Pizza und ab ging's nach Fortrose. Wir wollten dort zur iSite und zur Bibliothek wifi nutzen. Als wir mehrere Runden im Ort gedreht hatten und weder Netz noch library fanden, wurde uns bewusst, dass Fortrose zwar eine Library und ein Visitor Center hat, aber in Großbritannien liegt und das kleine Fortrose in Neuseeland nur eine kleine Information in einem Café hat. So wurde nichts aus Blog und iphone synchronisieren und wir blieben unverrichteter Dinge auf einem Freedom camp ground an der Küste. Ganz nett und kostenlos.
Am nächsten Tag wollten wir zum Schiffswrack im Ort, haben es aber nicht gefunden. Es sollte aber in Waipohatu noch ein weiteres sein. So fuhren wir dorthin, zu sehen war aber auch nichts. Dafür gab es Seelöwen und einen Leuchtturm. Außerdem sind wir noch zu dem Friedhof von dem Schiffsunglück. Es gab aber nur noch 2 Gräber und Gedenksteine. Dann sind wir nach Purpoise Bay und wollten eigentlich dort bleiben. Die Bucht war echt wunderschön und wir haben viele Delfine gesehen. Der camping Platz war aber sehr Basic und hatte kein Internet und netz gab es auch keines. Somit sind wir weiter zum nächsten holidaypark der "Kiwi"-Kette bei den McLean Falls und kauften extrem teures Internet, um Mi Ran zu schreiben. Abends gab's dann Fettuccini Carbonara, super lecker!
Tags darauf sind wir dann zum Lenz Reserve. Dort sollte es Geckos und Frösche geben. Gesehen haben wir leider keine, aber der Bush Walk war ganz nett. Danach sind wir nach waitawa gefahren nutzen noch kurz das Internet und gingen dann in das Museum. Museen verlaufen irgendwie immer nach dem gleichem Schema. Es gibt einen Raum mit Werkzeugen und Schmuck der Maori, einen Raum im victorianischem Stil, dann gibt es noch den 2. Weltkrieg, einen über die Region (hier die Küste und die Schiffsunglücke), oft auch noch Moaknochen oder Steine und je nach Größe vom Museum gibt es beeindruckendere Ausstellungsstücke, also war es eher nicht so doll. Danach sind wir auf unseren DOC Platz, den uns Markus damals in Akaroa empfohlen hatte. Wir haben es in ca. 3 Monaten also auch hierher geschafft, was er wahrscheinlich in max. 3 Tagen geschafft hat. Und es war wirklich suuuuper schön.
Erst sind wir ein bisschen spazieren gegangen und haben die Surfer und die dazugehörigen Wellen beobachtet. Das etwas wolkige Wetter war nicht schlimm, aber ,dass die Sonne kurz vor ihrem Untergang noch raus kam, brachte die Wunderbarheit noch auf die Spitze. Danach gab's dann Pasta und Tomatensauce. Immer noch lecker :)
Am nächsten Tag fuhren wir gleich nach Balclutha in die iSite und nutzen das freie Wifi im Stadtzentrum und die iSite bis Mi Ran nachmittags mit dem Bus kam. Zu dritt fuhren wir zügig nach Roaring Bay, um Pinguine anzugucken. Das Wetter war echt mies kalt, windig und nieselig, doch zum Glück gab es eine Hütte von der man gucken konnte und wir sahen sogar zwei.
Danach wollten wir noch zum Nugget point. Eigentlich total Touristenüberlaufen, aber dank der Zeit und dem Wetter waren wir recht allein. Der war auch echt schick mit Leuchtturm und Aussicht nur fing es dort richtig an zu regnen und wir wurden seit langen mal wieder ziemlich nass.
Ein wenig getrocknet sind wir also auf einen holiday Park und wollten eigentlich eine Kabine für Mi ran besorgen, doch da alle ausgebucht waren, musste sie in unserem Zelt schlafen. Zum Glück hatte der Regen nachgelassen. Die Küche war aber sehr muschelig mit Feuer! Sehr schön. Wir machten dann Milchreis und Birnen&Klöße auch sehr lecker. Außerdem trafen wir noch ein älteres Ehepaar aus England in der Küche, die uns erzählten dass sie Cricket-Fans sind und der englischen Mannschaft hinterher reisen. Dadurch kamen sie auch nach Indien und in viele andere Länder. Neuseeland ist normalerweise die beste Mannschaft, aber zurzeit sei England besser. In mehreren Spielen in ganz Neuseeland wird nun also entschieden wer wirklich besser ist. Zurzeit ist es in Dunedin und wir haben tatsächlich schon ein paar "barmy-army"(Armee der Verrückten-die immer mit der cricket Mannschaft reisen) tshirts hier gesehen. Spiele können bis zu 5 Tage dauern. Die beiden waren schon auf der ganzen Welt mit ihrer Mannschaft und bereisen zwischen den Spielen das Land. Sehr cool. Später zeigten wir Mi ran noch die Fotos seit wir vom Orchard los sind und gingen dann irgendwann ins Bett.
Am nächsten Tag nachdem wir gefrühstückt hatten, sind wir als erstes zu Tunnel Hill gefahren, ein per Hand erbauter Eisenbahntunnel der nun mitten im Bush liegt. Doch außer Dunkelheit und Nässe gab es nicht viel zu sehen, es war ja schließlich auch dunkel. Wenn man seinen Blick auf den Ausgang fixiert hat, kam es einem fast vor als träte man auf der Stelle. Dann fuhren wir zu Jacks Blowhole. Es gab es paar schöne Ausblicke auf dem Weg dorthin. Unser guidebook sagte zwar es sei langweilig aber wir fanden es trotzdem recht schick. Es war ein riesiges Loch im Erdboden mit Verbindung zum Meer sodass große Wellen in das Loch gedruckt werden können. Auf dem Weg zurück sahen wir sogar zwei junge Pinguine in einer Bucht durch Zufall.
Danach sind wir zu cannibal bay gefahren. Auf dem Strand sollte man auch mit dem Auto fahren können. Doch wir sackten dort ein bisschen ein und kehrten schnell wieder um. Dann gingen wir zu Fuß und kamen zu wirklich teilweise riesigen Seelöwen und einer Seelöwen-Familie die am Strand lagen und man richtig dicht gehen konnte. Nur einem wurde es zu bunt und waahte David an.
Aber sehr beeindruckend wie groß die sind. Meist liegen sie einfach nur im Sand und bewerfen sich ab und zu selbst mit diesem. Deshalb sehen sie auch nur manchmal aus wie Steine.
Dann wurde es höchste Zeit, um zu den Cathedral caves zu fahren. Der Weg dorthin ist nur jeweils zwei Stunden vor und nach Low tide offen und es war bereits Ebbe. Dort angekommen sagte uns die Kassenfrau (sie verlangen 5$ Straßengebühr für eine wirklich miserable Straße mit extremen Schlaglöchern), dass wir die letzten wären, die rein dürften, man aber nur noch schlecht in die Caves kommt. So entschieden wir am nächsten Tag nochmal wieder zu kommen und fuhren stattdessen zu den McLean Falls, ganz nett, aber viele Sandflies.
Dann sind wir nach Curio bay gefahren, um uns einen fossilen Wald anzusehen und Pinguine. Einen Pinguin haben wir auch von ganz dichtem sehen können. Dann sind wir auf unserem Campground gefahren, der unglaubliche 8$ pro Person kostete. Die Küche war zwar extrem (!) klein, aber für den Preis absolut in Ordnung und wir haben unsere Eierpfannkuchen noch fertig bekommen. Nur den Apfelmus, den David sich gewünscht hatte, wollten wir bei weniger Andrang machen. So haben wir noch im van gesessen und gegessen und erzähl bis es dunkel wurde und wir Mi Ran zu ihrem Hostel fuhren.
Die Nacht war wirklich stürmig und das Auto hat gefühlt die ganze Zeit gewackelt, was der Preis für den Ausblick war(die beiden unten rechts auf der Collage hier drüber). Am nächsten Morgen regnete es immer noch, sodass wir Mi Ran auch wieder abholten. Dann machten wir den Apfelmus und neues Brot. Später begaben wir uns auf einen Spaziergang auf unserem wirklich großem Camping Platz und beobachteten riesige Wellen, die vor einer Einengung der Bucht brandeten.
Mittags fuhren wir dann zu den cathedral caves um dort festzustellen, dass heute erst eine Stunde später Einlass ist wegen der starken Wellen. Also spielten wir noch Karten und aßen bis wir bezahlen und rein konnten. Das Wasser war immer noch ziemlich hoch doch bis in den Caves kam man mit ein bisschen Kletterei fast trocken. Danach wollten wir zu einem weiteren Cave hinter den eigentlichen von dem wir in unserem guidebook gelesen hatten. Doch wenn eine Welle kam war man doch trotz Steinen fix knietief im Wasser. Mi ran drehte zuerst um. Aus Sorge um mein iPhone ging ich dann aber auch und als ich im zweiten Eingang des ersten Caves stand kam David mir hinterher um auch sein iphone, kamera etc. in Sicherheit zu bringen. Genau in dem Moment als ich alles an mich nahm kam eine Riesenwelle von hinten und ich war nass bis zum Po. Meine Jackentasche hatte ich zum Glück noch schnell hochreißen können sodass dem Technikkram nichts passiert ist. Sowas aber auch! Dann bin ich zu Mi Ran und wir sind ein bisschen an dem wirklich schönen Strand rumgewatschelt und haben mit dem Sand und Wasser gespielt, bis David zurück war. Er hat dort ein paar wirklich interessante Höhlen erforscht und berichtete, dass man mit ein wenig Obacht vor den Wellen trocken bleiben konnte.
Dann sind wir zurück und haben vor Curio bay noch einen Stop an den Niagara Falls von Neuseeland gemacht, dem kleinsten Wasserfall im Land direkt neben Dummies Bay. Wirklich verrückt diese Neuseeländer. Der Benenner kannte übrigens die richtigen Niagarafälle und hatte einen guten Humor. Der "Wasserfall" hat sogar sein eigenes Café.
Zurück in Curio bay haben wir Abendbrot gemacht und sind dann auf den Hügel unseres Camp grounds gefahren, um den Sonnenuntergang zu beobachten der leider hinter einer Wolke verschwand.
Danach ist Mi ran wieder zurück ins Hostel und wir haben uns einen unwindigeren Schlafplatz gesucht. Dort bekam David Heimatgefühle, weil das Meer so rauschte wie in Lüblow die Autobahn nachts. Leider hat sich den ganzen Tag kein Delfin blicken lassen, dabei waren das erste mal so viele da.
Am nächsten Tag schauten wir dann wieder nach Delfinen und tatsächlich war doch ein Delfin ein paar mal zu sehen doch schwamm er dann davon und ließ sich nicht mehr blicken. Mi Ran und David überlegten hin und her, ob sie nun noch baden gehen sollten. Sie entschieden sich für ja und sprangen in die wirklich hohen Wellen. Der Delfin kam leider nicht zurück.
Danach fuhren wir noch zu den Purakannui Falls. Danach fuhren wir nur noch kurz an den Florence Hill Look Out aber dann durch nach Dunedin. Da alle Hostels kurioserweise voll waren, schlief Mi Ran wieder in unserem Zelt.
Die letzten Tage verbrachten wir hauptsächlich in der Bibliothek, aber dazu nächstes Mal mehr
Größere Kartenansicht
Nach Stewart Island konnten wir erstmal ausschlafen, da wir zwei Nächte gebucht hatten. Danach machte ich mich an Davids Haare und Bart mit Kamm und Schere aus dem Erstehilfekasten. Das Ergebnis war mittelmäßig aber für das Equipment ok.
Heute sollte es Spaghetti Bolognese geben wie zu Hause. Das war echt viel und sehr lecker! Danach haben wir noch Big Bang Theorie geschaut und sind dann ins Bett.
Am nächsten Tag sind wir dann zum Queenspark. Es war super warm und so waren die schattigen Wege perfekt für heute. Der Park ist seit dem botanischen Garten in Sydney der erste der uns wieder so richtig gefallen hat. Es gab viele ausgefallene Spielplätze, integrierte Zoos und Vogelkäfige und natürlich Pflanzen. Dann waren wir im Museum eine Cheeseroll essen, weil das so typisch für Invercargill sei. Im Prinzip ein gerolltes Toast mit Käse drin. Schwierig zu essen, da überall Käse rauslief und dadurch leider viel zu schnell weg war, aber echt lecker geschmeckt hat.
Dann haben wir uns noch den Watertower und die großen Kirchen der Stadt angesehen und waren dann noch einkaufen. Wir wollten heute Spätzle machen in der tollen Küche des Kiwiholidayparkes. Dazu gabs "crumbed Fish Cakes" (panierter Fisch mit Kartoffeln gemixt). Sehr lecker. Danach spielten wir noch scrabble auf englisch und gingen zu Bett.
Am nächsten Tag war meteorologischer Herbstanfang und wie die Meteorologen recht hatten. Noch Sonnenbrand von gestern, war es heute extrem kalt und regnerisch. Wir kauften noch ein, tankten und - kauften nun doch nach langem hin und her das iphone 5. Dann noch einmal Dominos Pizza und ab ging's nach Fortrose. Wir wollten dort zur iSite und zur Bibliothek wifi nutzen. Als wir mehrere Runden im Ort gedreht hatten und weder Netz noch library fanden, wurde uns bewusst, dass Fortrose zwar eine Library und ein Visitor Center hat, aber in Großbritannien liegt und das kleine Fortrose in Neuseeland nur eine kleine Information in einem Café hat. So wurde nichts aus Blog und iphone synchronisieren und wir blieben unverrichteter Dinge auf einem Freedom camp ground an der Küste. Ganz nett und kostenlos.
Am nächsten Tag wollten wir zum Schiffswrack im Ort, haben es aber nicht gefunden. Es sollte aber in Waipohatu noch ein weiteres sein. So fuhren wir dorthin, zu sehen war aber auch nichts. Dafür gab es Seelöwen und einen Leuchtturm. Außerdem sind wir noch zu dem Friedhof von dem Schiffsunglück. Es gab aber nur noch 2 Gräber und Gedenksteine. Dann sind wir nach Purpoise Bay und wollten eigentlich dort bleiben. Die Bucht war echt wunderschön und wir haben viele Delfine gesehen. Der camping Platz war aber sehr Basic und hatte kein Internet und netz gab es auch keines. Somit sind wir weiter zum nächsten holidaypark der "Kiwi"-Kette bei den McLean Falls und kauften extrem teures Internet, um Mi Ran zu schreiben. Abends gab's dann Fettuccini Carbonara, super lecker!
Tags darauf sind wir dann zum Lenz Reserve. Dort sollte es Geckos und Frösche geben. Gesehen haben wir leider keine, aber der Bush Walk war ganz nett. Danach sind wir nach waitawa gefahren nutzen noch kurz das Internet und gingen dann in das Museum. Museen verlaufen irgendwie immer nach dem gleichem Schema. Es gibt einen Raum mit Werkzeugen und Schmuck der Maori, einen Raum im victorianischem Stil, dann gibt es noch den 2. Weltkrieg, einen über die Region (hier die Küste und die Schiffsunglücke), oft auch noch Moaknochen oder Steine und je nach Größe vom Museum gibt es beeindruckendere Ausstellungsstücke, also war es eher nicht so doll. Danach sind wir auf unseren DOC Platz, den uns Markus damals in Akaroa empfohlen hatte. Wir haben es in ca. 3 Monaten also auch hierher geschafft, was er wahrscheinlich in max. 3 Tagen geschafft hat. Und es war wirklich suuuuper schön.
Erst sind wir ein bisschen spazieren gegangen und haben die Surfer und die dazugehörigen Wellen beobachtet. Das etwas wolkige Wetter war nicht schlimm, aber ,dass die Sonne kurz vor ihrem Untergang noch raus kam, brachte die Wunderbarheit noch auf die Spitze. Danach gab's dann Pasta und Tomatensauce. Immer noch lecker :)
Am nächsten Tag fuhren wir gleich nach Balclutha in die iSite und nutzen das freie Wifi im Stadtzentrum und die iSite bis Mi Ran nachmittags mit dem Bus kam. Zu dritt fuhren wir zügig nach Roaring Bay, um Pinguine anzugucken. Das Wetter war echt mies kalt, windig und nieselig, doch zum Glück gab es eine Hütte von der man gucken konnte und wir sahen sogar zwei.
Danach wollten wir noch zum Nugget point. Eigentlich total Touristenüberlaufen, aber dank der Zeit und dem Wetter waren wir recht allein. Der war auch echt schick mit Leuchtturm und Aussicht nur fing es dort richtig an zu regnen und wir wurden seit langen mal wieder ziemlich nass.
Ein wenig getrocknet sind wir also auf einen holiday Park und wollten eigentlich eine Kabine für Mi ran besorgen, doch da alle ausgebucht waren, musste sie in unserem Zelt schlafen. Zum Glück hatte der Regen nachgelassen. Die Küche war aber sehr muschelig mit Feuer! Sehr schön. Wir machten dann Milchreis und Birnen&Klöße auch sehr lecker. Außerdem trafen wir noch ein älteres Ehepaar aus England in der Küche, die uns erzählten dass sie Cricket-Fans sind und der englischen Mannschaft hinterher reisen. Dadurch kamen sie auch nach Indien und in viele andere Länder. Neuseeland ist normalerweise die beste Mannschaft, aber zurzeit sei England besser. In mehreren Spielen in ganz Neuseeland wird nun also entschieden wer wirklich besser ist. Zurzeit ist es in Dunedin und wir haben tatsächlich schon ein paar "barmy-army"(Armee der Verrückten-die immer mit der cricket Mannschaft reisen) tshirts hier gesehen. Spiele können bis zu 5 Tage dauern. Die beiden waren schon auf der ganzen Welt mit ihrer Mannschaft und bereisen zwischen den Spielen das Land. Sehr cool. Später zeigten wir Mi ran noch die Fotos seit wir vom Orchard los sind und gingen dann irgendwann ins Bett.
Danach sind wir zu cannibal bay gefahren. Auf dem Strand sollte man auch mit dem Auto fahren können. Doch wir sackten dort ein bisschen ein und kehrten schnell wieder um. Dann gingen wir zu Fuß und kamen zu wirklich teilweise riesigen Seelöwen und einer Seelöwen-Familie die am Strand lagen und man richtig dicht gehen konnte. Nur einem wurde es zu bunt und waahte David an.
Aber sehr beeindruckend wie groß die sind. Meist liegen sie einfach nur im Sand und bewerfen sich ab und zu selbst mit diesem. Deshalb sehen sie auch nur manchmal aus wie Steine.
Dann wurde es höchste Zeit, um zu den Cathedral caves zu fahren. Der Weg dorthin ist nur jeweils zwei Stunden vor und nach Low tide offen und es war bereits Ebbe. Dort angekommen sagte uns die Kassenfrau (sie verlangen 5$ Straßengebühr für eine wirklich miserable Straße mit extremen Schlaglöchern), dass wir die letzten wären, die rein dürften, man aber nur noch schlecht in die Caves kommt. So entschieden wir am nächsten Tag nochmal wieder zu kommen und fuhren stattdessen zu den McLean Falls, ganz nett, aber viele Sandflies.
Dann sind wir nach Curio bay gefahren, um uns einen fossilen Wald anzusehen und Pinguine. Einen Pinguin haben wir auch von ganz dichtem sehen können. Dann sind wir auf unserem Campground gefahren, der unglaubliche 8$ pro Person kostete. Die Küche war zwar extrem (!) klein, aber für den Preis absolut in Ordnung und wir haben unsere Eierpfannkuchen noch fertig bekommen. Nur den Apfelmus, den David sich gewünscht hatte, wollten wir bei weniger Andrang machen. So haben wir noch im van gesessen und gegessen und erzähl bis es dunkel wurde und wir Mi Ran zu ihrem Hostel fuhren.
Die Nacht war wirklich stürmig und das Auto hat gefühlt die ganze Zeit gewackelt, was der Preis für den Ausblick war(die beiden unten rechts auf der Collage hier drüber). Am nächsten Morgen regnete es immer noch, sodass wir Mi Ran auch wieder abholten. Dann machten wir den Apfelmus und neues Brot. Später begaben wir uns auf einen Spaziergang auf unserem wirklich großem Camping Platz und beobachteten riesige Wellen, die vor einer Einengung der Bucht brandeten.
Mittags fuhren wir dann zu den cathedral caves um dort festzustellen, dass heute erst eine Stunde später Einlass ist wegen der starken Wellen. Also spielten wir noch Karten und aßen bis wir bezahlen und rein konnten. Das Wasser war immer noch ziemlich hoch doch bis in den Caves kam man mit ein bisschen Kletterei fast trocken. Danach wollten wir zu einem weiteren Cave hinter den eigentlichen von dem wir in unserem guidebook gelesen hatten. Doch wenn eine Welle kam war man doch trotz Steinen fix knietief im Wasser. Mi ran drehte zuerst um. Aus Sorge um mein iPhone ging ich dann aber auch und als ich im zweiten Eingang des ersten Caves stand kam David mir hinterher um auch sein iphone, kamera etc. in Sicherheit zu bringen. Genau in dem Moment als ich alles an mich nahm kam eine Riesenwelle von hinten und ich war nass bis zum Po. Meine Jackentasche hatte ich zum Glück noch schnell hochreißen können sodass dem Technikkram nichts passiert ist. Sowas aber auch! Dann bin ich zu Mi Ran und wir sind ein bisschen an dem wirklich schönen Strand rumgewatschelt und haben mit dem Sand und Wasser gespielt, bis David zurück war. Er hat dort ein paar wirklich interessante Höhlen erforscht und berichtete, dass man mit ein wenig Obacht vor den Wellen trocken bleiben konnte.
Dann sind wir zurück und haben vor Curio bay noch einen Stop an den Niagara Falls von Neuseeland gemacht, dem kleinsten Wasserfall im Land direkt neben Dummies Bay. Wirklich verrückt diese Neuseeländer. Der Benenner kannte übrigens die richtigen Niagarafälle und hatte einen guten Humor. Der "Wasserfall" hat sogar sein eigenes Café.

Zurück in Curio bay haben wir Abendbrot gemacht und sind dann auf den Hügel unseres Camp grounds gefahren, um den Sonnenuntergang zu beobachten der leider hinter einer Wolke verschwand.
Danach ist Mi ran wieder zurück ins Hostel und wir haben uns einen unwindigeren Schlafplatz gesucht. Dort bekam David Heimatgefühle, weil das Meer so rauschte wie in Lüblow die Autobahn nachts. Leider hat sich den ganzen Tag kein Delfin blicken lassen, dabei waren das erste mal so viele da.
Am nächsten Tag schauten wir dann wieder nach Delfinen und tatsächlich war doch ein Delfin ein paar mal zu sehen doch schwamm er dann davon und ließ sich nicht mehr blicken. Mi Ran und David überlegten hin und her, ob sie nun noch baden gehen sollten. Sie entschieden sich für ja und sprangen in die wirklich hohen Wellen. Der Delfin kam leider nicht zurück.
Danach fuhren wir noch zu den Purakannui Falls. Danach fuhren wir nur noch kurz an den Florence Hill Look Out aber dann durch nach Dunedin. Da alle Hostels kurioserweise voll waren, schlief Mi Ran wieder in unserem Zelt.
Die letzten Tage verbrachten wir hauptsächlich in der Bibliothek, aber dazu nächstes Mal mehr
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Dienstag, 26. Februar 2013
Wandern auf dem Anker
summary: Our trip to Stuart Island were very nice. We made the Rakiura Track for three days, a moderate bush walk with a lot of birds. We had one day more on the Island for exploring the city of Oban, making a Marine Nature Cruise, where we saw a lot of albatrosses, some Kaka, no Kiwis and made short walks near the city.
Es ging morgens um 7 aus den Federn, sodass wir fast eine Stunde später schon fertig waren, unsere Fähre aber erst um 11 ging. Doch ich war so panisch, dass wir sie verpassen könnten wie in Milford, dass wir also fast eine Stunde vorher da waren. Als wir dann endlich an Board konnten und schaukelnd losfuhren, schliefen wir auch so gleich ein und wachten erst wieder auf, als wir kurz vor der Ankunft standen. Dann sind wir verschlafen zum DOC Visitor Centre gewandert und haben unsere Hütten Tickets geholt und eine Karte gekauft.
Dann begannen wir damit überhaupt erstmal von der Stadt Oban zum Anfang des Rakiura Track zu gehen, was ein bisschen über eine Stunde beanspruchte. Wir kamen an vielen wunderschönen Stränden vorbei, sehr paradiesisch mit klarem blauen Wasser, goldenem Sand (er war wirklich gold!) und grünem Busch drumrum. Es gab auch ganz viele exotisch aussehende Muscheln. Das Wetter war wirklich schön heute. Als wir endlich am Startpunkt am Lee Bay ankamen, machten wir also unsere erste Pause an einer überdimensionalen Ankerkette. Die wurde errichtet, da dem Glaube der Maoris nach Stewart Island der Anker der Südinsel, dem Waka(Kriegskanu der Maori) ist. Die Nordinsel ist übrigens ein riesiger Fisch, den ein Halbgott an Land gezogen hat.
Danach ging es also richtig los durch den Busch, über eine kleine Brücke über den Little River auf und ab bis zum Maori Beach, der ebenso schön wie die anderen Strände war nur viel viel länger. Dort machten wir wieder eine Rast und man konnte schon auf der anderen Seite der Bucht die Hütte erahnen. Doch vorher ging's noch über eine Hängebrücke und über einen großen Hügel bevor wir die Hütte direkt am Strand erreichten. Wir erkundeten noch den Strand, machten Instant Nudeln, spielten Karten und guckten uns die Sterne an. Kiwis ließen sich leider nicht blicken.
Am nächsten Tag haben wir so lange geschlafen, dass die, die noch nicht bereits los waren, gerade am losgehen waren, selbst die Ranger. Wir sollten also noch den Rest sauber machen und alles zu machen, da sie zur nächsten Hut mussten. Halb 12 sind wir dann endlich losgekommen und mussten erstmal die schlimmen Anstieg wieder hoch, den wir gestern bis zur hut runterpurzeln konnten. Danach ging es noch ein ganzes Stück weiter hoch bevor der erste größere Hügel heute erstmal geschafft war. Wir kamen noch zu log haulers, Maschinen die dazu genutzt wurden Holz aus dem Wald und zum Maori Beach zu transportieren. Danach ging es super steil bergab. Ein bisschen konnten wir uns freuen, dass wir das Stück nicht bergauf mussten, wir wussten aber, dass wir das Stück auch wieder hoch müssen. So war es dann auch. Oben sollte ein Lookout Point sein, wo wir Pause machen wollten. Wir liefen und liefen und überholten ein Pärchen aus der Hut und liefen bis wir zu einer Brücke kamen, die eindeutig deutlich nach dem Lookout Point eingezeichnet war. Wir rätselten noch ein bisschen rum, wo um alles in der Welt man irgendwo auf unserem weg eine Aussicht gehabt hatte, die evtl. ein Lookout Point gewesen sein könnte und machten nur eine kurze Pause, da es nun auch nicht mehr weit zur nächsten Hut war. Etwa eine halbe Stunde später waren wir über eine Stunde früher als eingeplant an der North Arm Hut und aßen was am Ufer, wo es ganz viele Muscheln gab, aber leider auch genauso viele Sandflies. Einige andere machten sich sogar ein paar Muscheln zum Abendbrot. Ansonsten spielten wir noch Karten und guckten wieder nach Kiwis und David auch nach Blue Penguins, aber ohne Erfolg.
Am nächsten Tag waren wir wieder die letzten. Erst ging es wieder bergauf bis zur Abzweigung, aber danach war es relativ eben auch wenn es ständig ein wenig bergauf und bergab ging und manchmal auch ziemlich knackige Anstiege bereit hielt. Die Aussichten heute waren aber besser, da das Wasser fast immer in Sicht blieb. Irgendwann erreichten wir einen historischen Platz einer alten Sägemühle(weil das die einzige richtig Industrie auf Stewart Island war), von der heute nichts mehr zu sehen ist und man sich kaum vorstellen kann, dass hier mitten im Busch mal geschäftiges treiben gewesen sein muss. Danach ging es auf einer ehemaligen Straße, auf der sogar Pferde mit Karren unterwegs gewesenen sein sollen, wieder zurück in die Zivilisation und ein paar Straßen entlang bis nach Oban.
Der Rakiura Track war wirklich sehr schön mit vielen exotischen Vögeln und nicht zu viel Schlamm/Mud für den Stewart Island normalerweise so bekannt ist, da das Wetter vorher so gut war, auch wenn es zum Schluss eigentlich nur bedeckt war, es aber nicht regnete. Außerdem wissen wir jetzt, dass unsere Wanderstöcke auch länger einstellbar sind als 1,35 m und sich das Training damals im Adrenalin Forest doch irgendwie gelohnt hat.
In Oban sind wir zunächst zum DOC und haben uns eine Stadtkarte geholt und sind dann zu unserem Hostel. Wir konnten aber erst ab halb 6 einchecken, so ließen wir unsere Sachen erstmal im Eingangsbereich und gingen duschen. Danach wollten wir noch ein bisschen die Stadt erkunden und das DOC Center genauer ansehen, genauso wie das Environmentcenter. Danach sind wir zurück zum Hostel und haben es uns im Gemeinschaftsraum gemütlich gemacht und das freie wifi genutzt. Sehr praktisch, da es keinen Empfang auf Stewart Island gibt. Nachdem wir dann in unsere Zimmer konnten, machten wir essen und schauten noch Radio Rock Revolution an, der auf englisch den dämlichen Namen "the boat that rocked" hat. Ich dachte immer die englischen Titel werden oft dämlich ins deutsche übersetzt, aber scheinbar geht es auch andersrum. Danach versuchte David noch ein paar Anrufe zu tätigen und hatte sogar einmal Erfolg, da gefühl niemand sein Telefon beachtet).
Am nächsten Tag gab es lecker Frühstück, da wir uns eine Art Pancakes für den Toaster gekauft hatten, da unser Brot alle war und es keine kleinen Abpackungen Brot zu kaufen gab. Nach dem auschecken sind wir dann zum Observation Rock von dem man ein 360° Blick haben sollte, was aber lange her sein musste, da durch den Busch nur noch höchstens 120° Blick übrig war.
Danach sind wir dann über den Fuchsia Walk ohne Fuchsia zurück zum Hafen zum Terminal für unseren Marine Nature Cruise.
Das coolste waren eigentlich dann doch die Albatrosse die super dicht kamen, da sie mit Fisch angefüttert wurden und ewig lange neben dem Boot herflogen. Total riesig, obwohl das nur eins kleine Art der Albatrosse sein soll. Und insgesamt sehen sie total unreal aus wie Puppen oder maschinenbetriebene Tiere aus alten Filmen, da ihre Bewegungen irgendwie unnatürlich und steif ist, obwohl sie so raffiniert ist. Außerdem gucken sie durch eine ungünstige Färbung an den Augen total böse.
Danach sind wir in ein anderes Boot umgestiegen, wo man Unterwasser sitzt und raus gucken kann. Darauf hatten wir uns eigentlich am meisten gefreut, aber die Fische waren nicht so spektakulär, Robben oder Seepferdchen kamen auch keine vorbei und die riesigen Algen waren noch am beeindruckendsten.
Auf dem Weg zurück konnte man noch Angeln, wenn man wollte, was wir aber nicht gemacht haben. Ein bisschen eklig und dann wurden sie zurück ins Meer geschmissen und die Albatrosse haben sie sich geschnappt. Einen Pinguin gab's noch zu sehen und dann ging's auch wieder zurück, das Wetter war auch nicht mehr so schön. Nach der Tour sind wir noch in die Crêperie, da der Franzose, der mit uns auf dem Rakiura Track war, gesagt hatte, dass sie natürlich nicht so gut seien wie in Frankreich, aber nicht schlecht. Sie waren auch echt deliziös und sahen schick aus.
Danach bummelten wir noch durch die Touriläden und gingen eine Track zum Golden Bay. Wir waren echt knapp in der Zeit und es ging gefühlt mehr hoch und runter gesamt, als auf dem ganzen Great Walk, aber wir schafften es noch eine kurze Rast an einer Bucht zu machen mit Nutella und Knäckebrot, bevor wir zum Hostel gingen, unsere Sachen holten und dann zur Fähre gingen und eine Dreiviertel Stunde später in Invercargill ankamen. Dort fuhren wir zu Pita Pit, was uns empfohlen wurde und aßen dort Abendbrot.
Von nun aus kommen wir euch wieder näher. Weiter weg kommen wir erstmal nicht mehr, außer wir stoppen noch an der Antarktis.
Es ging morgens um 7 aus den Federn, sodass wir fast eine Stunde später schon fertig waren, unsere Fähre aber erst um 11 ging. Doch ich war so panisch, dass wir sie verpassen könnten wie in Milford, dass wir also fast eine Stunde vorher da waren. Als wir dann endlich an Board konnten und schaukelnd losfuhren, schliefen wir auch so gleich ein und wachten erst wieder auf, als wir kurz vor der Ankunft standen. Dann sind wir verschlafen zum DOC Visitor Centre gewandert und haben unsere Hütten Tickets geholt und eine Karte gekauft.
Dann begannen wir damit überhaupt erstmal von der Stadt Oban zum Anfang des Rakiura Track zu gehen, was ein bisschen über eine Stunde beanspruchte. Wir kamen an vielen wunderschönen Stränden vorbei, sehr paradiesisch mit klarem blauen Wasser, goldenem Sand (er war wirklich gold!) und grünem Busch drumrum. Es gab auch ganz viele exotisch aussehende Muscheln. Das Wetter war wirklich schön heute. Als wir endlich am Startpunkt am Lee Bay ankamen, machten wir also unsere erste Pause an einer überdimensionalen Ankerkette. Die wurde errichtet, da dem Glaube der Maoris nach Stewart Island der Anker der Südinsel, dem Waka(Kriegskanu der Maori) ist. Die Nordinsel ist übrigens ein riesiger Fisch, den ein Halbgott an Land gezogen hat.
Danach ging es also richtig los durch den Busch, über eine kleine Brücke über den Little River auf und ab bis zum Maori Beach, der ebenso schön wie die anderen Strände war nur viel viel länger. Dort machten wir wieder eine Rast und man konnte schon auf der anderen Seite der Bucht die Hütte erahnen. Doch vorher ging's noch über eine Hängebrücke und über einen großen Hügel bevor wir die Hütte direkt am Strand erreichten. Wir erkundeten noch den Strand, machten Instant Nudeln, spielten Karten und guckten uns die Sterne an. Kiwis ließen sich leider nicht blicken.
Am nächsten Tag haben wir so lange geschlafen, dass die, die noch nicht bereits los waren, gerade am losgehen waren, selbst die Ranger. Wir sollten also noch den Rest sauber machen und alles zu machen, da sie zur nächsten Hut mussten. Halb 12 sind wir dann endlich losgekommen und mussten erstmal die schlimmen Anstieg wieder hoch, den wir gestern bis zur hut runterpurzeln konnten. Danach ging es noch ein ganzes Stück weiter hoch bevor der erste größere Hügel heute erstmal geschafft war. Wir kamen noch zu log haulers, Maschinen die dazu genutzt wurden Holz aus dem Wald und zum Maori Beach zu transportieren. Danach ging es super steil bergab. Ein bisschen konnten wir uns freuen, dass wir das Stück nicht bergauf mussten, wir wussten aber, dass wir das Stück auch wieder hoch müssen. So war es dann auch. Oben sollte ein Lookout Point sein, wo wir Pause machen wollten. Wir liefen und liefen und überholten ein Pärchen aus der Hut und liefen bis wir zu einer Brücke kamen, die eindeutig deutlich nach dem Lookout Point eingezeichnet war. Wir rätselten noch ein bisschen rum, wo um alles in der Welt man irgendwo auf unserem weg eine Aussicht gehabt hatte, die evtl. ein Lookout Point gewesen sein könnte und machten nur eine kurze Pause, da es nun auch nicht mehr weit zur nächsten Hut war. Etwa eine halbe Stunde später waren wir über eine Stunde früher als eingeplant an der North Arm Hut und aßen was am Ufer, wo es ganz viele Muscheln gab, aber leider auch genauso viele Sandflies. Einige andere machten sich sogar ein paar Muscheln zum Abendbrot. Ansonsten spielten wir noch Karten und guckten wieder nach Kiwis und David auch nach Blue Penguins, aber ohne Erfolg.
Am nächsten Tag waren wir wieder die letzten. Erst ging es wieder bergauf bis zur Abzweigung, aber danach war es relativ eben auch wenn es ständig ein wenig bergauf und bergab ging und manchmal auch ziemlich knackige Anstiege bereit hielt. Die Aussichten heute waren aber besser, da das Wasser fast immer in Sicht blieb. Irgendwann erreichten wir einen historischen Platz einer alten Sägemühle(weil das die einzige richtig Industrie auf Stewart Island war), von der heute nichts mehr zu sehen ist und man sich kaum vorstellen kann, dass hier mitten im Busch mal geschäftiges treiben gewesen sein muss. Danach ging es auf einer ehemaligen Straße, auf der sogar Pferde mit Karren unterwegs gewesenen sein sollen, wieder zurück in die Zivilisation und ein paar Straßen entlang bis nach Oban.
Der Rakiura Track war wirklich sehr schön mit vielen exotischen Vögeln und nicht zu viel Schlamm/Mud für den Stewart Island normalerweise so bekannt ist, da das Wetter vorher so gut war, auch wenn es zum Schluss eigentlich nur bedeckt war, es aber nicht regnete. Außerdem wissen wir jetzt, dass unsere Wanderstöcke auch länger einstellbar sind als 1,35 m und sich das Training damals im Adrenalin Forest doch irgendwie gelohnt hat.
In Oban sind wir zunächst zum DOC und haben uns eine Stadtkarte geholt und sind dann zu unserem Hostel. Wir konnten aber erst ab halb 6 einchecken, so ließen wir unsere Sachen erstmal im Eingangsbereich und gingen duschen. Danach wollten wir noch ein bisschen die Stadt erkunden und das DOC Center genauer ansehen, genauso wie das Environmentcenter. Danach sind wir zurück zum Hostel und haben es uns im Gemeinschaftsraum gemütlich gemacht und das freie wifi genutzt. Sehr praktisch, da es keinen Empfang auf Stewart Island gibt. Nachdem wir dann in unsere Zimmer konnten, machten wir essen und schauten noch Radio Rock Revolution an, der auf englisch den dämlichen Namen "the boat that rocked" hat. Ich dachte immer die englischen Titel werden oft dämlich ins deutsche übersetzt, aber scheinbar geht es auch andersrum. Danach versuchte David noch ein paar Anrufe zu tätigen und hatte sogar einmal Erfolg, da gefühl niemand sein Telefon beachtet).
Am nächsten Tag gab es lecker Frühstück, da wir uns eine Art Pancakes für den Toaster gekauft hatten, da unser Brot alle war und es keine kleinen Abpackungen Brot zu kaufen gab. Nach dem auschecken sind wir dann zum Observation Rock von dem man ein 360° Blick haben sollte, was aber lange her sein musste, da durch den Busch nur noch höchstens 120° Blick übrig war.
Danach sind wir dann über den Fuchsia Walk ohne Fuchsia zurück zum Hafen zum Terminal für unseren Marine Nature Cruise.
Danach sind wir in ein anderes Boot umgestiegen, wo man Unterwasser sitzt und raus gucken kann. Darauf hatten wir uns eigentlich am meisten gefreut, aber die Fische waren nicht so spektakulär, Robben oder Seepferdchen kamen auch keine vorbei und die riesigen Algen waren noch am beeindruckendsten.Auf dem Weg zurück konnte man noch Angeln, wenn man wollte, was wir aber nicht gemacht haben. Ein bisschen eklig und dann wurden sie zurück ins Meer geschmissen und die Albatrosse haben sie sich geschnappt. Einen Pinguin gab's noch zu sehen und dann ging's auch wieder zurück, das Wetter war auch nicht mehr so schön. Nach der Tour sind wir noch in die Crêperie, da der Franzose, der mit uns auf dem Rakiura Track war, gesagt hatte, dass sie natürlich nicht so gut seien wie in Frankreich, aber nicht schlecht. Sie waren auch echt deliziös und sahen schick aus.
Danach bummelten wir noch durch die Touriläden und gingen eine Track zum Golden Bay. Wir waren echt knapp in der Zeit und es ging gefühlt mehr hoch und runter gesamt, als auf dem ganzen Great Walk, aber wir schafften es noch eine kurze Rast an einer Bucht zu machen mit Nutella und Knäckebrot, bevor wir zum Hostel gingen, unsere Sachen holten und dann zur Fähre gingen und eine Dreiviertel Stunde später in Invercargill ankamen. Dort fuhren wir zu Pita Pit, was uns empfohlen wurde und aßen dort Abendbrot.
Von nun aus kommen wir euch wieder näher. Weiter weg kommen wir erstmal nicht mehr, außer wir stoppen noch an der Antarktis.
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