Freitag, 8. März 2013

Wind und (schlechtes) Wetter

summary: After Stewart Island we spent a few days more in Invercargill and drovewith our car on Oreti Beach, visited the beautiful Queenspark, the water tower and churches. Then we start traveling along the catlins. On our second day we picked Mi Ran up in Balclutha and traveled with her for three days. We saw Pinguins, sea lions and one dolphin and very nice coastal landscape. Now we are in Dunedin.

Nach Stewart Island konnten wir erstmal ausschlafen, da wir zwei Nächte gebucht hatten. Danach machte ich mich an Davids Haare und Bart mit Kamm und Schere aus dem Erstehilfekasten. Das Ergebnis war mittelmäßig aber für das Equipment ok.

Dann ging's erstmal ans aufräumen. Das dauerte auch bis wir fertig waren und zum Sandy Point fuhren. Richtig aufregend war das aber nicht und so fuhren wir zum oreti Beach auf dem man wohl auch mit dem Auto fahren kann. Richtig geheuer war uns das jedoch nicht, so gingen wir erstmal zu Fuß an den schönen Strand und ein bisschen ins Wasser. Dann trauten wir uns auch mit dem Auto, beschlossen aber bei Ebbe nochmal wiederzukommen. So sind wir in die Stadt und haben da noch eingekauft, ein bisschen rumgeguckt und das 60ct-Eis von McDonalds ausprobiert, bis wir abends zurück zum Oreti Beach fuhren und bei low tide und tollem Licht ein bisschen rumcruisten. Auf halben Wege wechselten wir dann und ich fuhr zurück zum Camping Platz.
 Heute sollte es Spaghetti Bolognese geben wie zu Hause. Das war echt viel und sehr lecker! Danach haben wir noch Big Bang Theorie geschaut und sind dann ins Bett.
Am nächsten Tag sind wir dann zum Queenspark. Es war super warm und so waren die schattigen Wege perfekt für heute. Der Park ist seit dem botanischen Garten in Sydney der erste der uns wieder so richtig gefallen hat. Es gab viele ausgefallene Spielplätze, integrierte Zoos und Vogelkäfige und natürlich Pflanzen. Dann waren wir im Museum eine Cheeseroll essen, weil das so typisch für Invercargill sei. Im Prinzip ein gerolltes Toast mit Käse drin. Schwierig zu essen, da überall Käse rauslief und dadurch leider viel zu schnell weg war, aber echt lecker geschmeckt hat.
Dann haben wir uns noch den Watertower und die großen Kirchen der Stadt angesehen und waren dann noch einkaufen. Wir wollten heute Spätzle machen in der tollen Küche des Kiwiholidayparkes. Dazu gabs "crumbed Fish Cakes" (panierter Fisch mit Kartoffeln gemixt). Sehr lecker. Danach spielten wir noch scrabble auf englisch und gingen zu Bett.
Am nächsten Tag war meteorologischer Herbstanfang und wie die Meteorologen recht hatten. Noch Sonnenbrand von gestern, war es heute extrem kalt und regnerisch. Wir kauften noch ein, tankten und - kauften nun doch nach langem hin und her das iphone 5. Dann noch einmal Dominos Pizza und ab ging's nach Fortrose. Wir wollten dort zur iSite und zur Bibliothek wifi nutzen. Als wir mehrere Runden im Ort gedreht hatten und weder Netz noch library fanden, wurde uns bewusst, dass Fortrose zwar eine Library und ein Visitor Center hat, aber in Großbritannien liegt und das kleine Fortrose in Neuseeland nur eine kleine Information in einem Café hat. So wurde nichts aus Blog und iphone synchronisieren und wir blieben unverrichteter Dinge auf einem Freedom camp ground an der Küste. Ganz nett und kostenlos.
Am nächsten Tag wollten wir zum Schiffswrack im Ort, haben es aber nicht gefunden. Es sollte aber in Waipohatu noch ein weiteres sein. So fuhren wir dorthin, zu sehen war aber auch nichts. Dafür gab es Seelöwen und einen Leuchtturm. Außerdem sind wir noch zu dem Friedhof von dem Schiffsunglück. Es gab aber nur noch 2 Gräber und Gedenksteine. Dann sind wir nach Purpoise Bay und wollten eigentlich dort bleiben. Die Bucht war echt wunderschön und wir haben viele Delfine gesehen. Der camping Platz war aber sehr Basic und hatte kein Internet und netz gab es auch keines. Somit sind wir weiter zum nächsten holidaypark der "Kiwi"-Kette bei den McLean Falls und kauften extrem teures Internet, um Mi Ran zu schreiben. Abends gab's dann Fettuccini Carbonara, super lecker!
 Tags darauf sind wir dann zum Lenz Reserve. Dort sollte es Geckos und Frösche geben. Gesehen haben wir leider keine, aber der Bush Walk war ganz nett. Danach sind wir nach waitawa gefahren nutzen noch kurz das Internet und gingen dann in das Museum. Museen verlaufen irgendwie immer nach dem gleichem Schema. Es gibt einen Raum mit Werkzeugen und Schmuck der Maori, einen Raum im victorianischem Stil, dann gibt es noch den 2. Weltkrieg, einen über die Region (hier die Küste und die Schiffsunglücke), oft auch noch Moaknochen oder Steine und je nach Größe vom Museum gibt es beeindruckendere Ausstellungsstücke, also war es eher nicht so doll. Danach sind wir auf unseren DOC Platz, den uns Markus damals in Akaroa empfohlen hatte. Wir haben es in ca. 3 Monaten also auch hierher geschafft, was er wahrscheinlich in max. 3 Tagen geschafft hat. Und es war wirklich suuuuper schön.
Erst sind wir ein bisschen spazieren gegangen und haben die Surfer und die dazugehörigen Wellen beobachtet. Das etwas wolkige Wetter war nicht schlimm, aber ,dass die Sonne kurz vor ihrem Untergang noch raus kam, brachte die Wunderbarheit noch auf die Spitze. Danach gab's dann Pasta und Tomatensauce. Immer noch lecker :)
 Am nächsten Tag fuhren wir gleich nach Balclutha in die iSite und nutzen das freie Wifi im Stadtzentrum und die iSite bis Mi Ran nachmittags mit dem Bus kam. Zu dritt fuhren wir zügig nach Roaring Bay, um Pinguine anzugucken. Das Wetter war echt mies kalt, windig und nieselig, doch zum Glück gab es eine Hütte von der man gucken konnte und wir sahen sogar zwei.
 Danach wollten wir noch zum Nugget point. Eigentlich total Touristenüberlaufen, aber dank der Zeit und dem Wetter waren wir recht allein. Der war auch echt schick mit Leuchtturm und Aussicht nur fing es dort richtig an zu regnen und wir wurden seit langen mal wieder ziemlich nass.
Ein wenig getrocknet sind wir also auf einen holiday Park und wollten eigentlich eine Kabine für Mi ran besorgen, doch da alle ausgebucht waren, musste sie in unserem Zelt schlafen. Zum Glück hatte der Regen nachgelassen. Die Küche war aber sehr muschelig mit Feuer! Sehr schön. Wir machten dann Milchreis und Birnen&Klöße auch sehr lecker. Außerdem trafen wir noch ein älteres Ehepaar aus England in der Küche, die uns erzählten dass sie Cricket-Fans sind und der englischen Mannschaft hinterher reisen. Dadurch kamen sie auch nach Indien und in viele andere Länder. Neuseeland ist normalerweise die beste Mannschaft, aber zurzeit sei England besser. In mehreren Spielen in ganz Neuseeland wird nun also entschieden wer wirklich besser ist. Zurzeit ist es in Dunedin und wir haben tatsächlich schon ein paar "barmy-army"(Armee der Verrückten-die immer mit der cricket Mannschaft reisen) tshirts hier gesehen. Spiele können bis zu 5 Tage dauern. Die beiden waren schon auf der ganzen Welt mit ihrer Mannschaft und bereisen zwischen den Spielen das Land. Sehr cool. Später zeigten wir Mi ran noch die Fotos seit wir vom Orchard los sind und gingen dann irgendwann ins Bett.
Am nächsten Tag nachdem wir gefrühstückt hatten, sind wir als erstes zu Tunnel Hill gefahren, ein per Hand erbauter Eisenbahntunnel der nun mitten im Bush liegt. Doch außer Dunkelheit und Nässe gab es nicht viel zu sehen, es war ja schließlich auch dunkel. Wenn man seinen Blick auf den Ausgang fixiert hat, kam es einem fast vor als träte man auf der Stelle. Dann fuhren wir zu Jacks Blowhole. Es gab es paar schöne Ausblicke auf dem Weg dorthin. Unser guidebook sagte zwar es sei langweilig aber wir fanden es trotzdem recht schick. Es war ein riesiges Loch im Erdboden mit Verbindung zum Meer sodass große Wellen in das Loch gedruckt werden können. Auf dem Weg zurück sahen wir sogar zwei junge Pinguine in einer Bucht durch Zufall.
 Danach sind wir zu cannibal bay gefahren. Auf dem Strand sollte man auch mit dem Auto fahren können. Doch wir sackten dort ein bisschen ein und kehrten schnell wieder um. Dann gingen wir zu Fuß und kamen zu wirklich teilweise riesigen Seelöwen und einer Seelöwen-Familie die am Strand lagen und man richtig dicht gehen konnte. Nur einem wurde es zu bunt und waahte David an.
 Aber sehr beeindruckend wie groß die sind. Meist liegen sie einfach nur im Sand und bewerfen sich ab und zu selbst mit diesem. Deshalb sehen sie auch nur manchmal aus wie Steine.

Dann wurde es höchste Zeit, um zu den Cathedral caves zu fahren. Der Weg dorthin ist nur jeweils zwei Stunden vor und nach Low tide offen und es war bereits Ebbe. Dort angekommen sagte uns die Kassenfrau (sie verlangen 5$ Straßengebühr für eine wirklich miserable Straße mit extremen Schlaglöchern), dass wir die letzten wären, die rein dürften, man aber nur noch schlecht in die Caves kommt. So entschieden wir am nächsten Tag nochmal wieder zu kommen und fuhren stattdessen zu den McLean Falls, ganz nett, aber viele Sandflies.
 Dann sind wir nach Curio bay gefahren, um uns einen fossilen Wald anzusehen und Pinguine. Einen Pinguin haben wir auch von ganz dichtem sehen können. Dann sind wir auf unserem Campground gefahren, der unglaubliche 8$ pro Person kostete. Die Küche war zwar extrem (!) klein, aber für den Preis absolut in Ordnung und wir haben unsere Eierpfannkuchen noch fertig bekommen. Nur den Apfelmus, den David sich gewünscht hatte, wollten wir bei weniger Andrang machen. So haben wir noch im van gesessen und gegessen und erzähl bis es dunkel wurde und wir Mi Ran zu ihrem Hostel fuhren.

Die Nacht war wirklich stürmig und das Auto hat gefühlt die ganze Zeit gewackelt, was der Preis für den Ausblick war(die beiden unten rechts auf der Collage hier drüber). Am nächsten Morgen regnete es immer noch, sodass wir Mi Ran auch wieder abholten. Dann machten wir den Apfelmus und neues Brot. Später begaben wir uns auf einen Spaziergang auf unserem wirklich großem Camping Platz und beobachteten riesige Wellen, die vor einer Einengung der Bucht brandeten.
Mittags fuhren wir dann zu den cathedral caves um dort festzustellen, dass heute erst eine Stunde später Einlass ist wegen der starken Wellen. Also spielten wir noch Karten und aßen bis wir bezahlen und rein konnten. Das Wasser war immer noch ziemlich hoch doch bis in den Caves kam man mit ein bisschen Kletterei fast trocken. Danach wollten wir zu einem weiteren Cave hinter den eigentlichen von dem wir in unserem guidebook gelesen hatten. Doch wenn eine Welle kam war man doch trotz Steinen fix knietief im Wasser. Mi ran drehte zuerst um. Aus Sorge um mein iPhone ging ich dann aber auch und als ich im zweiten Eingang des ersten Caves stand kam David mir hinterher um auch sein iphone, kamera etc. in Sicherheit zu bringen. Genau in dem Moment als ich alles an mich nahm kam eine Riesenwelle von hinten und ich war nass bis zum Po. Meine Jackentasche hatte ich zum Glück noch schnell hochreißen können sodass dem Technikkram nichts passiert ist. Sowas aber auch! Dann bin ich zu Mi Ran und wir sind ein bisschen an dem wirklich schönen Strand rumgewatschelt und haben mit dem Sand und Wasser gespielt, bis David zurück war. Er hat dort ein paar wirklich interessante Höhlen erforscht und berichtete, dass man mit ein wenig Obacht vor den Wellen trocken bleiben konnte.
 Dann sind wir zurück und haben vor Curio bay noch einen Stop an den Niagara Falls von Neuseeland gemacht, dem kleinsten Wasserfall im Land direkt neben Dummies Bay. Wirklich verrückt diese Neuseeländer. Der Benenner kannte übrigens die richtigen Niagarafälle und hatte einen guten Humor. Der "Wasserfall" hat sogar sein eigenes Café.

 Zurück in Curio bay haben wir Abendbrot gemacht und sind dann auf den Hügel unseres Camp grounds gefahren, um den Sonnenuntergang zu beobachten der leider hinter einer Wolke verschwand.
Danach ist Mi ran wieder zurück ins Hostel und wir haben uns einen unwindigeren Schlafplatz gesucht. Dort bekam David Heimatgefühle, weil das Meer so rauschte wie in Lüblow die Autobahn nachts. Leider hat sich den ganzen Tag kein Delfin blicken lassen, dabei waren das erste mal so viele da.
Am nächsten Tag schauten wir dann wieder nach Delfinen und tatsächlich war doch ein Delfin ein paar mal zu sehen doch schwamm er dann davon und ließ sich nicht mehr blicken. Mi Ran und David überlegten hin und her, ob sie nun noch baden gehen sollten. Sie entschieden sich für ja und sprangen in die wirklich hohen Wellen. Der Delfin kam leider nicht zurück.

Danach fuhren wir noch zu den Purakannui Falls. Danach fuhren wir nur noch kurz an den Florence Hill Look Out aber dann durch nach Dunedin. Da alle Hostels kurioserweise voll waren, schlief Mi Ran wieder in unserem Zelt.

Die letzten Tage verbrachten wir hauptsächlich in der Bibliothek, aber dazu nächstes Mal mehr

Größere Kartenansicht

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen