Montag, 18. März 2013

Mit Gandalf im Jetboat


Hallo Freunde

summary: After we had some funny nights in Dunedin with Mi Ran, we left her and moved on to Queenstown, where we made some of the action-pay-activities and did some hiking up the mountains and hills around the town. We went on to Wanaka, where we've been at Rob Roy glacier and on the rainy day in the cinema 

Am Freitag machten wir seit langem mal wieder einen Bibliothekstag. Abendswollten wir eigentlich noch in einen Pub, doch das sah alles so teuer aus, dassich und Mi Ran Bier im liquor shop gekauft haben und in unserem van getrunkenhaben. Eigentlich hatten wir uns noch zu einem Konzert, wo jedoch nichts loswar und wir daher selbst die Stimmbänder und Instrumente ergriffen.
Samstag war auch noch wieder Bibliothek angesagt. Danach schlenderten wirnoch ein wenig durch die Stadt, gingen in den new world Supermarkt und fuhrendanach zum Pak'n'save Supermarkt, um die Shrimpspreise für Mi Ran zuvergleichen. Dann hatten wir Hunger, aßen deshalb bei Pizza hut. Diese PizzaKette hat übrigens nichts mit Hüten zu tun, sondern die Übersetzung ist ganzeinfach Pizza Hütte. Aus Langeweile gingen wir danach ins warehouse. WeilSonnenuntergang war, machte ich den beiden ehemals im Warehouseverirrten denVorschlag zum Strand zu fahren. Es war wirklich schön dort, deshalb verweiltenwir ein wenig. Dann aßen wir noch ein Eis bei McDonalds und überlegten uns eineNacht der großen Fastfoodketten zu machen und kauften deshalb noch eineKleinigkeit bei Dominos Pizza. Da es die Shrimps nirgendwo so billig gab, wieim Countdown Supermarkt, war dies unsere nächste Station. Wir kamen gerade nochso kurz vor 10 rein, bevor er schloss nur um festzustellen, dass es die Shrimpsnicht dort gibt. Ein anderer Countdown in der Stadt hatte bis um 0 Uhr auf unddort hatte Mi Ran die billigen gesehen, deshalb besuchten wir diesen alsnächstes. Jedoch stellte sie fest, dass sie sich verguckt hatte. Da derStarbucks und Subway schon zu hatte, wollten wir unser fast food Bingo im KFCbeenden. Auf dem Weg dorthin sind wir jedoch im Sammys, einemKonzertveranstaltungsort, dessen Bühne an ein Theater erinnerte hängengeblieben, da es hier live Musik gab. In der Pause verließ uns dann Mi Ran undauch wir beschlossen nach einer heißen Schokolade im Burger King zum Schlafenunser Auto an den Strand zu stellen.
Wir standen um 6 Uhr auf um wieder zum Burger King Frühstück zu fahren unddort auf dem Parkplatz weiter zu schlafen, weil die illegalen Schlafplätzemeist zwischen 6 und 7 Uhr kontroliert werden. Was für eine Nacht. Um 9:30 Uhrgingen wir dann in dem Fast food Restaurant Zähne putzen und danach wieder indie Bibliothek.
Als wir eine Pause vom Block schreiben brauchten, gingen wir mit Mi Ran und Avory, auch von der Arbeit der in Dunedin studiert hat in ein vietnamesisches Restaurant und aßen doch sehr gut für nicht viel Geld. Wir verabredeten uns zum Muscheln sammeln in Brighton, wo auch unser Campingplatz war. Als wir abends dort waren und unsere Wäsche gemacht hatten, erhielten wir die Nachricht, dass Mi Ran sich nicht fühlte, um noch nach Brighton zu fahren und deshalb zogen wir alleine Richtung Meer. Tatsächlich fanden wir einige Riesenmuscheln, jedoch lagen diese lose am Strand herum. An einem Felsen fanden wir dann doch Stellen, an denen die Muscheln wuchsen. Im Dunkelngingen wir dann zurück und kochten die Muscheln. Dazu aßen wir Nudeln und Tomatensoße, was auch sonst. Gesättigt gingen wir dann zu Bett. 

Der folgendeTag sollte nun endlich mal der letzte in Dunedin sein. Aber zuvor mussten wir noch ein paar Untersuchungen durchführen lassen. Zum einen an Paulines Fingern, weil sie dort merkwürdige Blasen bekommt, zum anderen bekam unser Auto Service, also eine Art Komplett-Check. Eigentlich wollten wir nur in die Apotheke fahren und die Creme für Pauline holen, die ihre Mutter ihr verschrieben hatte. Jedoch stellte sich heraus, dass die Apotheke nur Rezeptevon neuseeländischen Ärzten akzeptiert. Deshalb mussten wir noch zum Arzt. In Neuseeland ist dieses Unterfangen ein wenig kostspieliger als in Deutschland, vor allem für uns, weil wir es zuerst selbst bezahlen müssen. Da wir beim Arzt sehr lange warten mussten und ich einen Termin für den Service für das Auto hatte, ließ ich Pauline beim Arzt und fuhr zur Werkstatt, um das Auto abzugeben. Dann wanderte ich ein wenig im Countdown herum und nahm mein Mittag im KFC ein, da dieser auf unserer fastfood-Liste noch gefehlt hat. Danach war ich sehr satt und ging zu Burger King, um deren Toilettezu benutzen, da ich diese schon kannte und für sehr gut befunden hatte. Nach einer ganzen Zeit und viel Trödelei war das Auto dann auch fertig und selbst unseren Fahrertürgriff haben sie wieder angebaut. Jetzt muss ich mich wieder an die Verwendung von diesem gewöhnen. Es war auch alles billiger als gedacht. Von Pauline hatte ich die Nachricht, dass sie den Arztbesuch erfolgreich hinter sich gebracht hatte. Also fuhr ich sie abholen. Eigentlich wollten wir nun mit dem Mi Ran einkaufen und nach Alexandra fahren, aber Mi Rans Pläne hatten sich geändert und wir mussten uns nun von ihr verabschieden. Das war sehr traurig, aber wir werden sie vielleicht wieder treffen. Dann machten wir den bis jetzt größten Einkauf unserer Neuseeland-Geschichte und packten das Auto bis zum Rand bin voll. Unsere Vorratskiste konnte das neue erworbene Volumen an Mehl und Nudeln und Tomatensauce und Obst und Müsliriegeln jedenfalls nicht fassen. Irgendwie hatten wir dann doch alles verstaut und fuhren nach Alexandra. Der Weg dorthin führte uns vorbei an unseren ehemaligen Arbeitsplatz, den wir manchmal doch sehr vermissen. So wurden wir ein wenig wehmütig, als wir ihn passierten. Spät abends kamen wir dann im Dunkeln auf einem Campingplatz/Holiday Park in Alexandra an. Dieser kostete eigentlich 15 $ pro Person, aber der Mann an der Rezeption, wir wissen nicht ob er nett, betrunken oder verwirrt war, sagte da wir so spät kommen, brauchen wir nur 15 zu bezahlen und können ruhig ausschlafen. Das war schon ganz schön verrückt. Der nächste Morgen begann wie neuerdings fast alle Morgende mit einem sehr gepflegtem Frühstück. Früher aßen wir im Halbschlaf unser Brot im Bett sitzend oder ich auch manchmal noch liegend. Nun nehmen wir uns meistens unser Zeug mit in die Kirche oder den Gemeinschaftsraum (falls vorhanden) machen uns einen Kakao mit der Mikrowelle und toasten unser Brot. Es gibt hier so eine Art Eierpfannkuchen in dick, die man morgens auch toastet und dann beschmiert. Diese kaufen wir immer, wenn wir Möglichkeit dazu haben billig einzukaufen. Außerdem gibt es nach Möglichkeit zum Frühstück auch Obst oder gesundes Müsli. Ich genieße diese Erneuerung sehr.
 Danach fuhren wir zur Post. Dort sollte ja eigentlich ein Haufen Karten von euch liegen. Blöderweise hatten sie dort aber nicht eine einzige Karte für uns. Aber da wir noch einmal nachgefragt haben, Dürfen wir dort auch anrufen. Danach machten wir uns auf in Richtung Cromwell. In der Gegend gab es früher viele Goldgräber Städte. Eine von ihnen ist noch ein wenig erhalten, aber überhaupt nicht mehr bewohnt. Sozusagen eine Geisterstadt. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Der Weg dorthin führte uns über eine sehr steile, unbefestigte Straße. Wir wären fast nicht hinauf gekommen. Als wir in der 'Stadt' eintrafen, war es dort sehr heiß und Pauline verging die Lust in der Hitze umher zu laufen. Ich machte mich also alleine auf zwischen den zerfallenen oder halb erhaltenen Gebäude umherzuwandeln. Manchmal überkam mich auch ein kalter Schauer, weil ich glaubte etwas gehört zu haben. Insgesamt war es aber doch recht interessant. Das Highlight war eine Schlucht einer Mine, doch ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, das gegraben wurde, um Quartz zu suchen und 200 Meter tief ist. Wie man es aus dem Film kennen, warf ich einen Stein hinein und einige Sekunden später gab es einen großen Knall. Der Stein war ungebremst 200 m hinunter gefallen. Der Aufprallhat mich sehr verblüfft. Dann bin ich zurück zum Auto, wo Pauline mich mit dem Mittag erwartete. Zusammen guckten wir uns danach noch ein wenig an einer anderen Stelle um. 

Nachdem wir das seltene Phänomen eines Neuseeländischen Staus miterleben durften kamen wir abends dann in Queentown an und kehrten auf dem Motorcamp Q Box ein. Dieser war für Queenstown Verhältnisse recht günstig und sehr schön. Queenstown ist nämlich die zweitteuerste Stadt Neuseelands. Wir haben an diesem Abend auch einmal wieder Brot gebacken, jedoch unter erschwerten Bedingungen. Uns wurde zweimal der Ofen mit dem Brot ausgedreht. Das witzige daran ist, dass das Brot eigentlich so gut wie noch nie zuvor geworden ist. Am Morgen haben wir dann erstmal unsere Action-Aktivitäten gebucht. Danach sind wir dann noch mal die Remarkables Road raufgefahren. Dort waren wir schon einmal, aber nicht bis zur Ski Station, da die Spitze in den Wolken lag. Von dort sollten nämlich wunderbare Wanderwege abgehen. Wir dachten es sei ein Rundweg am Lake Alta und einem Aussichtspunkt über die Region vorbei. Doch da gebaut wurde, waren Teile gesperrt und die Wege anders, als in unserem Reiseführer beschrieben. Zuerst wanderten wir hinauf zum Lake Alta, der magisch unter der Double Cone lag, der Doppelspitze der Remarkables.
 Nachdem wir festgestellt hatten, dass wir von hier aus nicht zu dem Aussichtspunkt kommen können, drehten wir um. Im Auto aber aßen wir noch einen Joghurt, wobei mir ein Schild auffiel, welches den neuen Weg zu dem Aussichtspunkt beschrieb. Man sollte an den Schneekanonen entlang dem Berghinauf gehen. Dies taten wir dann auch so gleich, jedoch war es wirklich sehr steil, sodass Pauline umkehrte. Ich kämpfte mich den Weg noch hinauf, der selbst als ich wieder auf dem eigentlichen Weg war, nicht viel unsteiler wurde. Als ich jedoch den Aussichtspunkt erreichte, konnte ich ein 'wow' nicht unterdrücken. Das war die beste Aussicht, die ich bis jetzt in Neuseeland erlebt habe. Selbst der Helikopterflug war zumindest nicht besser. Um mit den Worten unseres Guidebuches zu sprechen: das war das meiste Bang für den Buck(umganssprachlich für Geld; "Mücke")
 Und dass man das ganze selbst erwandert hatte, zumindestens vom Parkplatz aus, machte es noch besser. Ärgerlich nur, dass nach wenigen Fotos der Fotoapparat schlapp gemacht hat. Zum Glück hatte ich in vor nicht allzu langer Zeit ein Gerät, welches auch Sekundär als Fotoapparat dient, investiert. Habt ihr nochmal Glück gehabt. Für mich denke ich nämlich, dass ich diesen Anblick auf einem körpereigenen Speichermedium gelagert habe. 
Wie ich da so in schwindelerregender Höhe stand und die vorbeifahrenden Autos beobachtete, deren Fahrer wahrscheinlich gar nicht wissen, was ihnen entgeht, war es ganz schön still. Ach das war so schön. Ich konnte mich von dem Anblick kaum losreißen, jedoch musste ich zurück, denn unten im Auto saß Pauline und machte sich Sorgen um mich. Deshalb wanderte ich zu ihr, wo sich wo sie mich, wie ich vermutete hatte schon sehnsüchtig erwartete. 
Wir hatten uns für heute wieder einen DOC-Platz ausgesucht und verbanden dies mit einer Fahrt, die in unserem Reiseführer empfohlen wurde. Von Queenstown ging es in das kleine Örtchen Glenorchy. Ja und was soll ich sagen die Fahrt dorthin mit dem Sonnenuntergang war wirklich sehr schön. Die letzten Meter führten uns über eine recht holprige Straße und durch einen gruseligen Wald und an dem Örtchen "paradise" vorbei. Als wir auf dem Campingplatz angekommen waren, war es bereits dunkel und wir beschlossen nicht mehr zu kochen. Deshalb schnitten wir uns eine Scheibe oder auch zwei von unseren super leckerem Brot ab, und belegten sie mit Nudeln mit Tomatensoße von Watties, der neuseeländischen Lieblingsmarke. Diese stellen auch Ketschup her aber vor allem Nudeln mit Tomaten Sauce in Dosen, was die Neuseeländer sehr gerne mögen. Der Schriftzug der Firma erinnert ein wenig an Heinz Ketschup, zu welchen sie auch gehören. Merkwürdigerweise gibt es trotzdem Heinz Ketschup zu kaufen. 
Zurück in Queenstown checkten wir für unsere Jet Boat Tour ein. Ein Jetboat ist ein Boot was erfunden wurde, um auf den flachen Flüssen Neuseelands zu fahren. Da dieses meistens schnell fährt, haben auch Touristen sehr viel Spaß daran. Deshalb werden in ganz Neuseeland Jetboat Touren angeboten. Die beste sollte jedoch die im Shotover River sein, welche wir gebucht hatten. Wir wurden aus der Stadt mit einem Bus zur Anlegestelle gefahren und natürlich auch vorher noch einmal fotografiert, damit wir noch ein wenig Geld ausgeben können, um uns dieses Foto zu kaufen. Die Tour an sich, war jedoch sehr sehr schön. Und teilweise auch ganz schön aufregend. Ich saß am Rand und hatte manchmal sehr große Angst, dass wir die Felsen rammen. Die 360° Drehungen waren jedoch nicht so schlimm, wie man sich es denken könnte. Der Fahrer hat vorher ein Zeichen zum Festhalten gegeben, das Boot wurde langsamer und  man hat sich gedreht. Dies war hauptsächlich nass. Da man zwischen den nass machen noch sehr schnell gefahren ist, hatte ich danach eine sehr schöne neue Frisur. 
Nach der Fahrt hatte man hatte man die Möglichkeit sich sein unvergessliches Erlebnis auf Video zu kaufen. Dieses bestand jedoch zur Hälfte aus diesem:
 
Nachdem wir uns von den Verkäufern lösen konnten, gingen wir in die "Jetboat Hall of Fame", wo die Fotos von bekannten Persönlichkeiten vor der Jetboatfahrt aufgehängt sind. Besonders lustig fanden wir, dass auch der Schauspieler Ian McKellen, besser bekannt als Gandalf, diesen Spaß mitgemacht hat. Das stell sich mal jemand vor: Gandalf im Jetboat. 
Wir fuhren mit dem Shuttle zurück in die Stadt. Dort gingen wir zum Fergburger bei dem es angeblich die besten Burger Neuseelands gibt- zumindestens die besten Queenstowns. Der Laden war viel zu klein für die ganzen hungrigen Mäuler, deshalb ging es dort sehr stressig zu. Wir genossenen die deshalb draußen auf einer Parkbank. Da der Ursprungsort des Bungy Sprungs nicht weit von Queenstown ist, und dort heute noch sehr viel kommerzielles Bungy betrieben wird, beschlossen wir dorthin zu fahren und ein paar Sprünge anzusehen. Dies war teilweise sehr lustig, weil manch einer sich doch sehr geziert hat.
 Danach wollten wir mit dem Luge fahren. Dies ist eine Art Kart nur ohne Motor weil man durch die Schwerkraft angetrieben wird. Betrieben wird es von der Firma die auch die Gondel in Queenstown betreibt. Mit dieser muss man zuerst den Weg nach oben fahren, wo sich die Strecke befindet. Wir kamen am Abend dorthin, weil es dort ein Sonderangebot gab, welches besagte, dass man drei Fahrten zum Preis von zwei bekommt. Als wir die Tickets kaufen wollten, wusste der Verkäufer jedoch nichts von dem Angebot. Deshalb fuhren wir mit einem Ticket für zwei Fahrten mit der Gondola nach oben. Wir gingen mit unseren Tickets oben aber nochmal zur Info, wo der Verkäufer heraus bekam, dass es das Angebot wirklich gibt, und gab uns noch eine Freifahrt dazu. Die drei Fahrten haben wir dann sehr genossen und selbst Pauline hat ihre rennfahrerische Leidenschaft entdeckt. Im letzten Rennen hat sie mich sogar gnadenlos geschlagen, was sie sehr erfreute. Nachdem wir noch ein wenig die Aussicht genossen hatten, kehrten wir zum Auto zurück. Auf dem Weg dorthin beobachteten wir noch ein Rugbytraining. 
Zum Abendbrot wollten wir uns vegetarische Klopse machen. Jedoch machten wir viel zu viel und haben deshalb noch ein sehr ausreichendes Mittag für den nächsten Tag gehabt. Die, die nicht verbrannt sind, haben sehr gut geschmeckt. Am nächsten Morgen sollte es dann so weit sein, ich wollte eine Schlucht hinunter springen. Natürlich gesichert an einem elastischen Seil. Dieses wurde jedoch nicht wie beim normalen Bungy an meinen Füßen befestigt, sondern an meinem Körper. Zum gebuchten Zeitpunkt trafen wir dann im Büro des Veranstalters ein. Dort musste ich noch die üblichen Sachen unterschreiben, dass ich ganz alleine Schuld bin, wenn ich runterfalle, mich wiegen lassen. Mein Gewicht bekam ich auch mit einem Symbol auf die Hand gezeichnet und ich stellte fest ich habe abgenommen. Paulina ließ sich nicht wiegen, da sie nicht noch auf die Idee kommen wollte doch zu springen. Und dann konnte es auch schon mit dem Bus Richtung Schlucht losgehen. Als wir an ankamen, bekam ich es mit der Angst zu tun. Auf dem Weg zur Sprung Plattform legte sich meine Angst jedoch wieder und ich war relativ gelassen. Das war im Nachhinein doch ärgerlich, weil die Aufregung doch zum Spaß mit dazugehört. Es gab viele verschiedene Stile in die Schlucht zu fallen. Ich wählte den Gimp Boy, der wohl der Bruder von Superman ist, jedoch nicht fliegen kann. Hierbei hängt man kopfüber, Arme ausgestreckt, mit dem Blick Richtung Schlucht und wird dann einfach fallen gelassen.
 Die einzige Sache die mich vielleicht ein wenig aufgeregt hat, war das englische kommunizieren mit denen Jumpmastern. Ich konnte auf einmal nicht mehr englisch reden. Der Fall oder Sprung an sich war ganz nett eigentlich. Vielleicht ein wenig kurz, aber da wird uns ja der Fallschirmsprung Abhilfe schaffen.
 Eigentlich war es fast noch lustiger das Leid der anderen zu beibachten. Da gibt es auch einganz nettes Video online:



Von jedemSprung wird natürlich ein Video gemacht und auch Fotos, die man danach dann kaufen kann. 
Nachdem dieses Abenteuer durchstanden war, aßen wir Mittag und bummelten noch ein wenig durch die Stadt. Am Nachmittag sollten uns unsere Füße noch auf den Queenstown Hill tragen. 
Der Weg an sich war nicht so besonders, jedoch trafen wir  viele Vögel mit so einem Zipfel auf dem Kopf mit den dazugehörigen Jungtierchen, welche allerdings kleine Zipfelchen trugen.  Und die Aussicht war auch richtig klasse von der Bergspitze aus. Jedoch wurde uns bald ein wenig kalt und wir eilten deshalb bald zurück nach unten, um dann die Nacht auf einem weiteren billigen Campingplatz mit guter Aussicht einzukehren.
 Am nächsten Morgen war Queenstown dann auch nur noch Erinnerung,während uns die Straße über einen kleinen Umweg vorbei am Shotover Fluss und Arrowtown, der „Herbsthauptstadt“(wir wissen nicht warum, aber dort sind dieBäume tatsächlich schon gelb) gen  nach Wanaka führte.  Dieser Weg enthielt auch einige Aussichtspunkte, sodass wir Queenstown und die Region drumrum ausreichend von oben gesehen haben(Remarkables, Gondola, Queenstownhill, und dieser Weg).
Wanaka passierten wir jedoch auch nur, um in den Mt. Aspiring Nationalpark an den RobRoy Gletscher zu fahren. Die letzten 20 km waren mal wieder unbefestigt. Diese hattewie die meisten dieser Art, die wir in letzter Zeit befuhren, regelmäßige kurzeWellen, über die man so rüber hubbelt. Jedoch gab unser Reiseführer uns den Tipp ein wenig schneller zu fahren, weil es dann nicht so schlimm ist und die Qual kürzer. Dies hat uns glaube ich einiges an Nerven erspart. Die Straße ging nämlich nicht bergauf und hatte relativ wenige Kurven, so dass es auch unsmöglich war ein wenig Gas zu geben. Das einzige worauf man ab und zu mal gucken musste,waren die riesigen Bullen und unberechenbare Schafe. Auf der Rücktourstand sogar auf einmal so ein Bulle, der gefühlt so groß wie unser Van war auf der Straße und machte keine Anstalten sich weg zu bewegen. Aus Angst ihn zuprovozieren hupten wir nicht und fuhren nicht näher, bis er sich nach einiger Zeit doch selbst in Bewegung setzte.
Wie ihr euch bestimmt schon gedacht habt, kann man auch nicht zum Gletscher fahren, sondern geht dorthin. Viel erinnerte an den Weg zum HookerGletscher beim Mount Cook: der Gletscherfluss, eine Hängebrücke darüber und auch sonst die Umgebung ein wenig. Wobei das Wenige, was nicht ähnlich war, doch schon anders und durchaus beeindruckend war. Auf dem Wanderweg war das Ziel das Ziel. Es gab nicht viel zu sehen außer Bäume und es ging bergauf. Am Gletscher angekommen hat uns Neuseeland mal wieder seine Schönheit um die Ohren gehauen. WIr laufen hier meist mit geöffneten Mund herum, nicht weil wir Schnupfen haben, zumindest ich nicht, sondern vor staunen.
Sooo viele Wasserfälle die dort herunter kamen und der Gletscher an sich in einem Meister Propper weiß und dann dieser eine Wasserfall, wo das Wasser ewig freien Fall hat… ein guter Ort für ein spätes Mittägchen. Gegen Abend machten wir es uns dann wieder auf dem Campingplatz in Wanaka gemütlich, den wir bereits von dem Besuch des Ortes mit Paulines Familie kannten und guckten erstmals ein wenig Rugby im Fernsehen. Wirklich ne coole Sache.
Den Sonntag, der sich wie von den Wetterpropheten vorhergesehen in Regen hüllte, verbrachten wir mit Indooraktivitäten. Angefangen mit einem zelebrierten Frühstück, bearbeiteten wir ein wenig den Blog, bis wir eine Stunde nach Mittag uns im Kino Wanakas einfunden. Dieses hat nur einen Kinosaal, mit Couchen und ein paar Autos in denen ebenfalls couchen stehen.Außerdem gab es dort frisch gebackene Cookies und heiße Schokolade, welche den Film „Lincoln“ schmackhaft untermalte. Es gab sogar ganz klassisch eine Pause im Film. Wirklich sehr cool das „cinema paradiso“.
Zurück auf dem Holidaypark, gingen wir in die kostenlosen Spa pools.
Nach der nächsten Runde Blog schreiben, fuhren wir den nächsten besten Burger Neuseelands essen, dieses mal hier in Wanaka.
Nachdem wir den Abend mit Blog, Film und Buch verbrachten, gingen wir irgendwann zu Bett.
Eigentlich wollten wir am nächsten Tag zu ein paar Aussichtspunkten fahren, doch hüllten sich die Spitzen der Berge in der Umgebung mal wieder in Wolken. So beschlossen wir noch einen Tag zu bleiben.
Nun wird es Richtung We(s)t Coast gehen, die doch recht dünn besiedelt ist, also wer weiß wann ihr wieder was von uns lest. Für den Moment jedenfalls solls nun auch wieder genug sein.
Macht et jut
euer David


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