Sonntag, 16. Juni 2013

Der Vulkan der sich gerne versteckt

summary: Our west coast of the north island adventure began at the bridal veil falls, which where very impressive. The surftown Raglan wasn't too interesting, thatswhy we took the coastal road down to Oparau. Next day we saw the picturesque Marokopa falls, the Piripiri caves and a Natural bridge with oyster fossils in it. After this, we went to a beach, whitch was only accsessible by a tunnel. It was a little bit like the Cape Foulwind Beach, the same strange landscape. Next morning er saw Mt Taranaki without clouds from our camp, raced towards it, but when we arrived at the viewing platform, the Peak was covered in clouds. Thatswhy we decided to drive to Tongaporutu Beach, known for 2 Rocks-"the three sisters", but they were not to impressive. Anyway the beach is one of the best places of the north island. It is pure beauty and it got even better, when Taranaki was to be seen while sunset.
The next day we spent visiting a shipwreck, walking through interesting rainforest in the rain and browsing through some local history at Te Ariki Museum in New Playmouth. It stopped raining at night, so we could visit Paritutu Rock the following morning.It was a short steep climb to a good view. After another viewpoint and a beach with weird boulders, we went to Mokau beach and played in the black sand. The next day we were at Waitomo, which is known for its caves. After we made a walk with some caves there, we had booked a "Tube it" tour, where we drifted in a Cavestream with glowwormgalaxies over our heads, very cold but worth it.
The days after we had to make some travelplans, write blog and stuff.

Das Wetter am nächsten Tag war wieder besser und so fuhren wir in die Surferstadt Raglan, dort als erstes zu den Bridal Veil Falls zu dem man die vielen vielen Stufen hinunter gehen konnte. Und der hatte es in sich. Er war ziemlich hoch und fiel im Gegensatz zu den üblichen Wasserfällen einfach runter und nicht an einer Wand entlang oder so. Dabei stäubte das viele Wasser Formen in die Luft bevor es tosend in den tiefen Pool fiel. Ich hätte da ewig zugucken können.
 Dann sind wir zurück nach Raglan und haben Fish&Chips am Strand gegessen. David erkundete diesen noch ein wenig und dand Pfützen, auf denen merkwürdigerweise der Sand schwamm.
Danach haben wir den Mt. Karioi mit dem Auto umzirkelt zum Te Puia Spring gefahren.

Die Heiße Quelle liegt am Kawhia Beach und ist somit ein Hot Water Beach. Heißt man kann sich am Strand bei Ebbe einen heißen Pool buddeln.  Wir kamen bei Dämmerung an, haben das heiße Wasser bis zum Einbruch der Dunkelheit aber nicht gefunden. Dafür habe ich komische Spiralen am Strand gefunden, die keine Muscheln oder Schnecken sind sondern Druckregulierungsorgane von kleinen Tintenfischen sind, die übrig bleiben, wenn sie sterben(wikipedia.org/wiki/posthörnchen). Außerdem war das unser erster richtiger schwarzer Strand - heißt schwarzer Sand. Durch den Vulkan ist der Eisenanteil sehr hoch. Die Dünen sahen dadurch auch ganz anders aus, da sie logischerweise auch schwarz waren und gelb bewachsen. Außerdem war die Geräuschkulisse extrem. Obwohl kein Wind wehte, war es unglaublich laut. Die Wellen hüpften mit Wasserstaubschleier nur so durch die Gegend. Insgesamt gab es ein total tolles Bild mit dem Farbverlauf der untergehenden Sonne am Himmel über dem Meer und den superdünnen Neumond und einem funkelnden großen Stern daneben.
Dort am Strand konnte man aber leider nicht übernachten, wie auch beim Nachbarstrand Aotea, doch wir fanden eine camping Platz mit Shop und Spülklo, für umsonst.
Am nächsten Tag fuhren wir zu den Marokopa Falls auf der Querstraße, die zu den Waitomo Caves führt. Dieser soll der 'Most picturesque' also am meisten fotogene Wasserfall der Insel sein und war dementsprechend auch echt schick.
Als nächstes auf der Strecke kam der Piripiri Cave, den wir eigentlich gedachten noch weiter zu erforschen, doch ganz offensichtlich wurde der Weg von einem neuen Brocken versperrt und so konnten wir nur ein wenig hinuntergehen in die Vorhalle.
Bevor wir umdrehten und wieder zurück zur Küste fuhren gingen wir noch den Mangapohue Natural Bridge walkway. Dieser führte zunächst zu einem großen Stein-Doppel-Bogen unter den man hindurch gehen konnte und dann zu Austerfossilien in großen Steinen auf Farmland, da diese Region mal unter Wasser stand.
Am Keritere Beach dann machten wir ein kleines Päuschen, da  wir noch Zeit bis zur Ebbe hatten und erkundeten noch den Strand und spielten mit einem Flussverlauf.
Die Dünen waren so steil, dass wir alle Mühe hatten wieder zurück zum Auto zu kommen und zum Tunnel Beach zu fahren.
Der Tunnel führt direkt zum Strand, der bei Flut nicht begehbar ist. Gebaut wurde der Tunnel ursprünglich um Schafe zu den Booten zu bringen. Bei Ebbe allerdings kann man zu beiden Seiten auf den Felsen herumklettern und brandende Wellen, entfernte Küsten oder einen Wasserfall entdecken.
Zum schlafen fuhren wir auf einen Holiday Park direkt am Mokau Beach, der der schwärzeste Strand sein soll und über dessen Meer sich wieder ein wunderschöner Sonnenuntergang abspielte.
Am nächsten Morgen sahen wir hinter dem Meer wiederum etwas völlig neues:Mt.  Taranaki, den Berg/Vulkan den man fast nie sieht (Abel Tasman hat ihn nie gesehen) Zwar mit einer kleinen Wolke an der Spitze, aber dafür dass Taranaki wirklich meistens nicht zu sehen ist doch schon was. Solche Momente soll man nutzen und so fuhren wir so schnell wie möglich dichter auf die Nordplattform.
Bevor wir in den Busch eintauchten, der den Taranaki aufgrund der hohen Regenrate umgibt war die kleine Wolke an der Spitze schon größer geworden. Zum Glück sahen wir wenigstens noch etwas vom Taranaki bevor sich eine riesige Wolke um ihn gedrängt hatte und man ihn gar nicht mehr sah, aber immerhin noch Tongariro und co weit weg zwischen den Wolken und ein wenig vom Umland.
Der Legende der Maoris nach wurde Taranaki von Tongariro im Kampf um einen weiblichen Berg verstoßen und somit von den anderen Vulkanen in der Mitte der Insel getrennt. Taranaki sei alt und verbittert heißt es. Außerdem gibt es ein Sprichwort, was so viel bedeutet wie "Wenn man Taranaki nicht sehen kann, regnet es. Wenn man Taranaki sehen kann, regnet es bald". Taranaki ist übrigens auch der größte Vulkan Neuseelands. Mt Ruapehu ist zwar insgesamt höher, liegt aber auch auf einem 300m hohem Plateau, während Taranaki quasi direkt vom Meeresspiegel in die Höhe ragt.
Wir fuhren also wieder zurück zum Tongaporutu Beach. Dorthin kam man nur mit etwas Kletterei und ohne trockene Füße, außer man wird von einem David getragen.
Am Strand selber gab es ganz viel zu erkunden. Es gab viele Höhlen, Tunnel, Bögen, Inseln und die angebliche Hauptattraktion die "Three Sisters", drei Felsen, von denen nur noch zwei stehen. Richtig, richtig schön.


Nachher fing auch die Sonne langsam an unter zu gehen und man konnte die White Cliffs sehen und siehe da Schlingel Taranaki ließ seine Spitze auch bescheinen. Dabei hatten wir mit Taranaki schon fast abgeschlossen. Das war ein Bild! Da machte es auch nichts, dass man den Fluss zur anderen Seite des Strandes, die auch sehr schön sein soll, immer noch zu tief war.
Danach suchten wir uns noch einen Schlafplatz in der Nähe von dem Schiffswrack, was wir am nächsten Morgen angucken wollten und schliefen schnell. Ganz früh mussten wir nämlich raus, da man das Wrack der Gairloch nur bei Ebbe sieht. Dafür war es auch das erste Schiffswrack, was man richtig sehen konnte und wo man sogar hingehen konnte. Auch der Boiler des Schiffes lag nicht weit entfernt im Meer. Das Schiff war damals bei schlechter Sicht mit seinem Schwesterschiff kollidiert und auf Grund gelaufen.
Danach machten wir unser Auto abfahrbereit und fuhren auf dem "Surfhighway" um den Taranaki. Es nieselte ein bisschen und Taranaki war absolut nicht zu sehen. Dabei machten wir ein Stop am Egmont Lighthouse, stellten aber später fest, dass wir bei irgendeinem anderen gewesen sein mussten.
Auf der Südseite des Taranaki lugte er dann aber tatsächlich nochmal heraus und machte sich frei. Doch Wölkchen blieben immer und je dichter wir kamen desto mehr Wolken bildeten sich und als wir schließlich oben waren fing es bald an zu regnen.
Jaja wenn man den Taranaki sieht, wird es bald regnen. Aber ich hab ja eine neue Regenjacke und nen neuen Regenschirm haben wir auch. Deswegen gingen wir trotzdem los zu den Wilkies Pools. Das war echt nass aber ok und der Goblin Forest, durch den es größtenteils ging, war echt urig, ein typischer Regenwald, der trotzdem noch ein bisschen cooler war als alle anderen.
Die Dawson Falls ließen wir aber weg, weil der Regen immer stärker wurde. Wir fuhren dann nach New Plymouth ins Te Ariki Museum, was auch wieder sehr schön war. Es gab eine extra Austellung über das fotografische Gedächtnis und es ging um die Maoris, um den Taranaki, die Geografie und Geschichte des Taranaki und die Tierwelt. Und in der nächsten Etage die neuere Geschichte z.B. übers surfen oder die Rugby Mannschaft und ihr Maskottchen.
Zurzeit spielen die All Blacks Testspiele und alles ist schwarz-weiß! Ob der Klamottenladen nur schwarz-weiße Klamotten und eine Fahne im Schaufenster hat, oder Wimpeln an der Straße, Ballons, selbstgebastelte Spieler im Fenster. Selbst der riesige Hai, der an der Decke des Te Ariki zwischen Fahnen baumelte trug einen schwarz-weißen Schal.
Am Abend buchten wir dann noch unseren Flug. 20. Juli, ziemlich bald.
Ein blauer Himmel strahlte uns am nächsten Tag entgegen. Und ja! der Taranaki war in seiner vollen Größe sichtbar. Deswegen nahmen wir uns heute den Paritutu Rockvor, von dem man gute Sicht auf Plymouth und Taranaki hat. Dafür geht es auch fast senkrecht hoch, erst hohe steile Treppen, dann nur noch eine Felswand mit einer Kette zum festhalten. Oben dann endlich angekommen, schlängelte sich schon wieder eine Wolke um die Spitze und kurze Zeit später war der Taranaki gar nicht mehr zu sehen. Dafür sah man die Vulkane im Zentrum der Insel, also Ruapehu, Nghauhoe und Tongariro, extrem gut. Wir warteten noch ein bisschen, ob die Wolken sich noch verziehen, doch das passierte natürlich nicht. So kletterten wir wieder runter und gingen noch auf der Düne entlang die extrem steil zum Strand führte.
Danach schauten wir uns die Taranaki Cathedral an. Die heißt auch erst seit 2010 so. Mitte der 90er versuchten die Maoris durchzusetzen den Berg von Mt. Egmont zu Mt. Taranaki umbenannt wird, da er für sie heilig ist. Der Original-Egmont war schon tot als Cook den Berg nach ihm benannte und sein Sohn auf die Ehre angesprochen erwiderte nur, dass er dann vielleicht auch mal nach Afrika fährt. Der Berg hat heute zwar beide Namen, doch der Nationalpark ist noch nach Egmont benannt.
Danach fuhren wir zum Mackenzies Bluff, von dort konnte man Taranaki dann wieder gut sehen, wie auch die Klippen und die brandenden Wellen, die sogar die Erde erzittern ließen. Das doofe war, dass man dafür über eine Schaf/Kuhweide musste und die Kühe einem stets gefolgt sind. Wuah.
Obwohl ich ziemlich kaputt war, fuhren wir nochmal auf die andere Seite des Tongaporutu Beach, wo es Steine gab, die ähnlich der Moeraki Boulders sind nur fantasievoller. David erkundete noch den weiteren Strand mit seinen Höhlen und Gesteinen und kletterte auch am Ende an einer Wand hoch mithilfe eines Schlauches, um auf die dahinter liegende Landschaft schauen zu können.
Nach einem kleinem, aber lustigen, Abstecher zum schwärzsten der schwarzen Strände in Mokau und der Verabschiedung vom Taranaki ging die Sonne schon wieder unter.
Trotzdem fuhren wir noch zu den Omaru Falls, um evtl. im Dunkeln zu gehen oder dort zu schlafen und sie am nächsten Tag anzusehen, doch eine Stunde Gehzeit war uns doch zu lang und es gab leider kein Klo. So ging es zum nächstgelegenen Örtchen in der nächsten Stadt Te Kuiti.
Danach ging es Richtung Waitomo, doch biete sich leider keine gute Schlafstelle, sodass wir zur Ruakuri Höhle fuhren. Dort war der ganze Parkplatz gepflastert mit no camping schildern, doch wir waren so müde, dass wir trotzdem blieben, auch da wir noch zwei andere campervans in einer Bucht hinter Büschen entdeckten, wo keine Schilder standen.
Am nächsten Morgen ging es dann ganz früh hoch, um noch im Dunkeln Glühwürmchen zu sehen. Danach gingen wir nach einigen Orientierungsproblemen den Rundweg durch verschiedene Stellen der Höhle und seinen Wald und am zugehörigen Fluss entlang. In einem Höhlenunterstand aßen wir dann erstmal Frühstück.
Dann ging es zurück und in die nächstgrößere Stadt zur Bibliothek. Da es aber noch viel zu früh war, mussten wir noch warten bis sie aufmachte. Es war furchtbar kalt heute. Wir vertrieben und die Zeit in der warmen Bibliothek dann bis mittags und dann ging es zurück nach Waitomo zu unserer TubeIt!-Tour durch eine Höhle.
Als wir ankamen wurde uns gesagt, dass wir alleine heute sind. Kein Wunder bei den Temperaturen in noch kälteres Wasser.. Sowas will keiner. Aber kurzfristig kam noch eine Engländerin/Australierin mit. Wir fuhren zunächst mit unserem Guide Rich zum Umkleideraum. Dort gab es dann eiskalte Neoprenstrümpfe, -Nierenwärmer, -Anzug und -Jacke. Die wärmten wir dann erstmal unter der Dusche auf und zwängten uns hinein. Dazu gabs dann noch Neopren-Kappe, Helm und Gummistiefel. Dann ging es zur Höhle.
Erst schnappten wir uns jeder einen Luftring uns stapften über eine Wiese zum Eingang. Zunächst wurden wir aufgeklärt, dass es unten Höhlenwetas (Insekten Mischung aus Käfer und Spinne) gibt die gerne ins Licht springen, wenn man sie mit der Kopflampe anleuchtet und dabei gerne das Ziel verfehlen und im Gesicht landen. Aale gibt es auch, gegen die wir durch das Neopren geschützt seien, und Glühwürmchen natürlich. Aha so so. Wai-tomo heißt übrigens Wasser-höhle.
Unten angelangt wurden uns erstmal Stalagmiten und Stalaktiten gezeigt, Fossilien in Wänden und Steinen und Moa Knochen. Moos sind oft in Löcher gefallen und kamen dann nicht mehr heraus. Außerdem lernten wir noch über die Glühwürmchen, dass die Fäden mit denen sie ihre Beute fangen aus ihren Mündern kommen, die bei Bedarf wieder eingezogen werden. Dabei essen sie nur als Larven, als Motte besitzen sie gar keinen Mund mehr und pflanzen sich nur fort.
Verrückte Lebensformen.
Puh ab da ging es dann immer tiefer ins Wasser bis zum Po etwa. Wir sahen sogar einen Aal.
 Einmal sollten sich alle einen Platz suchen und das Licht ausmachen (ich hab's irgendwie nicht rausgekriegt, wo ich wie anfassen muss, um es an und aus zu machen) und er erzählte von der Entdeckung des Caves. Dann knallte es laut, sodass mir die Ohren wehtaten. David bekam es mit der Angst zu tun, aber Rich hatte sich nur einen Spaß gemacht und den Reifen volle Wucht aufs Wasser geschlagen. Sofia hatte vor Schreck ihr Licht im Bruchteil einer Sekunde wieder an.
Dann zwängten wir uns umständlich in unsere Reifen und wurden in eine Schlange gereiht. Dann ging das Licht aus und wir wurden durch das Meer von Glühwürmchen gezogen. Woah. Ganz anders als wir es uns vorgestellt hatten aber woah! Dann ganze ging solange, bis wir zu einem Wasserfall kamen. Dort sollte man sich den Reifen untern Po Klemmen und sich rückwärts fallen lassen. David tat das natürlich gern, aber ich ließ mich nicht überreden und durfte die Leiter nehmen, wie auch die Australierin.
Dann schlüpften wir in unseren Reifen wie beim Schwimmring und wurden wieder gereiht. Das war doch schon kalter mit dem ganzen Körper im Wasser. Weiter ging es durch das dunkle Höhlenlabyrinth, geführt von den Glühwürmchen. Bei den tiefen Stellen zogen wir dann an einem Seil entlang, wobei unser Guide uns einmal fast verloren hätte. Dann kam auch schon die letzte Hürde: die Wasserrutsche. Leider vergaß ich beim schreien den Mund zuzumachen. Naja hatte ich letzte Hürde gesagt? Es kamen natürlich noch ganz viele Treppen zurück zur Oberfläche. Aber wenigstens wurde einem wieder warm dabei.
Es ging dann zurück unter die heiße Dusche und zum Office für eine heiße Schokolade und Fotos, die wir dank eines Gutscheins kostenlos bekamen. David fand es sehr schön, ich bis auf die Kälte auch ok.
Danach, es hatte auch schon angefangen zu nieseln, ging es gleich auf den Holiday Park. Abends guckten wir noch All Blacks gegen Frankreich mit drei Neuseeländern. Die All Blacks gewannen 30 zu 0. Ich glaube, die können's.
Für den nächsten Tag war für ganz Neuseeland Regen angesagt bis hin zu Unwetterwarnungen. Deswegen fuhren wir nur von einem auf den nächsten Holiday Park und machten Plan und Blog.

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