Dienstag, 18. Dezember 2012

Delikatessen delikat essen

Hallo Freunde

Wie beim letzten Eintrag, gingen wir auch dieses Mal abends ins Kino. Nur dieses Mal war es ein Standartkino inklusive Kleinstadtjugend und Popcorn. Wir dachten: "yeah endlich Popcorn". Da Pauline vor der Vorstellung noch mal auf die Toilette musste, wollte ich mir schon etwas stiebitzen.
Als sie wieder kam, war ich nur noch ein Häufchen Elend. Was war passiert? Als ich probierte wurde mir wieder bewusst, dass man beim Popcorn hier in das andere Fach im Gewürzregal greift, nämlich zum Salz. Für Pauline war die Sache nun gegessen bzw. nicht zu essen. Darum hatte ich nun eine große Tüte Salzpopcorn für mich und der Hobbit ist ja auch recht lang. Nach einer Weile hatte man sich dran gewöhnt. Trotzdem war mein Magen nach der halben Tüte am Ende. Der Film war interessant, jedoch fragt man sich manchmal, welche Stelle das im Buch sein soll. Außerdem reden die Tiere(im Gegensatz zum Buch) nicht.
Auf dem Heimweg wären wir fast noch in einen fast food Laden gelandet, weil uns einfiel, unsere Erdbeeren in der Küche im Holiday Park eingeschlossen sein müssten. Jedoch konnten wir uns diesem Drang erwähren und wider Erwarten war die Küche noch offen(weil wohl die Einweihungsfeier des neuen Büros die Mitarbeiter intensiv beschäftigte). So fand der Tag doch noch einen kulinarisch einwandfreien Abschluss.

Tags darauf, Donnerstag, haben wir dann morgens noch kurz den Rosengarten,den book exchange und das te ana(Maori Höhlenmalereien Zentrum) besucht. Jedoch war alles 3 kein Knüller, weil der Rosengarten, nicht so schön war, im Book Exchange die meisten Bücher nicht so doll und das te ana zu teuer. Der Fehlschläge nicht genug, wurde uns beim Weingut, wo wir heute noch einmal nach der Karte zu den super Besonderen Maori Zeichnungen fragen wollten, gesagt, dass man dort nur mit Genehmigung vom Te Ana hin kann.
Wir wollten nicht nochmal zurück nach Timaru, deshalb fuhren wir weiter zu einer Maori Zeichnung, die wir letztes Mal ausgelassen hatten.
Der Weg dorthin führte uns durch einen Ort Namens Pleasant Point(übersetzt angenehmer, schöner Ort), auf dessen Ortsschild unter dem Ortsnamen etwas stand wie: der Name sagt alles.
Die Maorizeichnung an sich war dann sogar gut zugänglich und sogar mit Infotafel.
 
Darauf fuhren wir in die Erdbeer und Wallabistadt Waimate. Wallabis sind so etwas wie kleine Kängurus. Sie wurden einst zum jagen eingeführt. Leider ist uns keines über den Weg gelaufen.
Der andere Titel, den die Stadt trägt, war ganz besonders für Pauline wichtig, weil sie sich schon sehr darauf gefreut hat, den Tortenboden, den wir gekauft haben mit Erdbeeren zu belegen und zu verspeisen. Aber dazu später mehr...
Die Stadt an sich war ganz niedlich. In der Zeit in der wir da waren, haben wir uns sehr wohl gefühlt. Hier scheint die Welt echt noch in Ordnung zu sein. Nachdem wir uns in der I-Site informiert hatten, was so los ist im Ort, gingen wir ins Artrio Art Cafe. Pauline hatte davon gelesen und war gespannt, was es dort für Kunst gab. Ich stand der Sache eher skeptisch gegenüber, weil es doch so viele andere nette Cafes dort gab, die wir auf der Suche nach dem Artrio sahen. Als wir es dann gefunden haben, war das erste was ich sah Asiaten. Asiaten die ein Cafe betreiben, hatte ich noch nie gesehen. Wie es in Deutschland die Asiatischen Restaurants gibt, gibt es hier meist von Asiaten betriebene Fish&Chips&Burgers&Asian Food Restaurants, welche wohl maßgeblich zu der ziemlichen hohen Lebensmittelvergiftungsrate Neuseelands beitragen.
Wir setzten uns hin und bekamen eine Karte. Wo neben Kuchen und Kaffee Variationen auch Asiatisches Essen abgebildet war.
Wir bestellten einen Käsekuchen und 2 heiße Schokoladen. Zuerst kam dann jedoch ein Keks aufs Haus und Tee. Mittlerweile hatte sich meine Einstellung zum diesem Etablissement sehr geändert. Der Kellner war super freundlich und brachte uns auch eine aktuelle Tageszeitung und verbreitete eine gute Stimmung. Dem ersten Gratiskeks folgte ein Zweiter, und dann der (größenmäßig)Kinderfreundliche Käsekuchen. Dann kam Paulines heiße Schokolade mit einem Bild eines Schweins, dem ein Tropfen aus der Nase läuft. Nun wurde Pauline auch bewusst, dass es hier nicht Kaffee und Kunst gab, sondern Kunst auf Kaffee.
Als wir das Küchelchen aufgegessen hatten, war meine heiße Schokolade jedoch immernoch nicht da. Deshalb bestellten wir eine nach, auch da sie im Vergleich zu anderen heißen Schokoladen wirklich billig war für die Qualität. Dem Kellner war aufgefallen, dass er sie vergessen hatte, entschuldigte sich ganz oft und brachte kurze Zeit späte eine heiße Schokolade mit… ja seht selbst was das wohl sein könnte. Da bekommt der Begriff Milchbart gleich eine ganz andere Bedeutung.

Als wir gehen wollten, weil unsere Blasen vor lauter nachgeschenktem Tee gut gefüllt waren, bekamen wir noch Reisetipps für das Land und Stadtinformationen und ich weiß nicht ob ich noch irgendwas vergessen habe. Selbstverständlich wollten wir nun Trinkgeld geben, was uns nicht gelang, mit der Begründung, dass es doch nur seine Arbeit ist, aber er es zu schätzen weiß. Da das Cafe bald schloss und noch so viel Hähnchencurry da war, bekamen wir noch für den Abend etwas mit.
Das war was. Falls ihr irgendwann mal in Neuseeland seid, geht in dieses Cafe, es lohnt sich.
Die Leute hier sind im allgemein wirklich sehr angenehme Zeitgenossen. Nicht Einheimische erkennt man hier sofort daran, dass sie nicht grüßen und nicht das Wort danke kennen. Mittlerweile Grüße ich selbst beim Autofahren(vom Stadtverkehr und Highways mal abgesehen) die meisten Leute.
Waimate ist wie Geraldine auch ein eher kleinerer Ort, in dem man nach 2 Tagen schon jemanden sieht den man irgendwie mal kennengelernt und deshalb nun grüßen kann.

Abends haben wir dann vom Campingplatz noch einen kleinen Spaziergang gemacht und das Curry Hühnchen mit Reis gegessen. Lecker lecker!
Außerdem habe ich noch mein Tri alphametics Heft angefangen. In der Beschreibung vergleicht es sich selbst mit Sodoku, ist aber schon etwas Komplexer. Man hat hier 3 gleichungen aus Buchstaben, in denen für jeden Buchstaben eine Zahl zwischen 0 und 9 eingesetzt werden muss. Dies hat mich daran erinnert, wie sehr mir Mathe früher immer Spaß gemacht hat. Mittlerweile muss ich es dosieren, damit ich danach nicht süchtig werde.

Der Morgen darauf war aufgrund schlechten Schlafes, weil ich zur Zeit wieder zahne, nicht besonders aufstehfördernd, weshalb wir beschlossen nach dem Frühstück noch eine Runde weiter zu schlafen.
Als wir dann endlich aufgestanden sind sollte es zum white horse monument gehen. Dazu mussten wir erstmal einen Berg auf einer unbefestigten Straße herauffahren, was mittlerweile kein besonderes Problem mehr darstellt. Oben angekommen war kein weißes Pferd zu sehen. Auch während der Wanderung die wir auf der Suche machten nicht. Jedoch sahen wir die Schweißtropfen, die unsere Stirnen herunter liefen, da die Sonne mal wieder ihr bestes gab, Unmengen Fliegen(so richtig dicke nervige Brummer), und umherfliegende Pollen, die selbst bei mir allergische Reaktionen auslösten.
Was für ein Spaß. Immerhin war die Aussicht vom Berg gut. Auch die Aussicht auf die folgenden Dinge waren schön, da wir jetzt Erdbeeren kaufen gehen wollten.
Bei der Erdbeerfarm kauften wir uns Temperaturbedingt zu den Erdbeeren noch ein Eis mit frischen Erdbeeren drin. Kulinarisch leben wir zur Zeit wirklich gut.
Danach gingen wir ins Waimate Museum, wo die Teilnehmer des Weihnachtsbaumwettbewerbs ausgestellt waren. Man hätte zwar mit abstimmen können, aber die Wahl war einfach zu schwierig. Bei einem Spaziergang durch den Ort besichitigten wir noch die 3 Kirchen des Ortes und endeten im Artrio. Heute bekamen wir zu unseren Küchelchen auch noch einen Kuchen mit herzhafter Füllung. Außerdem gelang es uns Trinkgeld zu geben.

Jetzt sollte es an das Highlight des Tages gehen. Im Holiday park wollten wir Erdbeerkuchen zubereiten. Da wir keinen Tortenguss gefunden hatten, nahmen wir stattdessen Marmeladenzubereitungspulver.
Der Kuchen wurde bisauf diesen typischen Marmalde Geschmack wirklich deliziös und war am nächsten Morgen auch schon wieder Geschichte.

Mit der Kraft eines halben Kuchens in unseren Bäuchen ging es morgens in den kelceys bush. Pauline erklärte diesen kurzerhand zum besten Weg den wir bis jetzt gegangen sind.
Er hatte viele Bachüberquerungen, von denen einige recht tricky waren. Auf dem Rückweg passierte es dann: ich hörte einen Schrei und ein platsch. Pauline war ins Wasser gefallen. Glücklicherweise sind die Bächlein recht flach, deshalb war die Menge der nass gewordenen Bekleidungsstücke zu verschmerzen. Jedoch wurde dem Weg sein Titel sofort wieder aberkannt.
http://photosynth.net/view/c4214c7a-75a9-42bc-b0c1-858c79db50a0
(Kelceys Bush)

An diesem Tag wollten wir noch den Strawberry trail abfahren, der uns ein wenig ins Landesinnere führen sollte. Der Strawberry Trail hat jedoch nichts mit Erdbeeren zu tun sondern ist einer von vielen Heritage Trails, an denen geschichtsträchtige Orte und Gebäude abgefahren werden können. Das meiste davon ist (zumindest aus meinen europäischen Augen betrachtet) nicht besonders besuchenswert. Trotzdem führte er uns über eine sehr rustikale Brücke, an der wir picknickten. Dann fuhren wir vorbei an Staudämmen, die wir Tags drauf genauer betrachteten, nach Omarama(kamen übrigens durch den Ort Otematata und sind jetzt in Oamaru, verwirrend oder?) auf einen kostenlosen Campingplatz, den wir nach anfänglicher Freude ihn für uns allein zu haben, doch mit einigen teilen mussten.

Da es dort sehr schön war, sind wir noch ein wenig durch die Gegend gestreift und haben zum Abend unsere Kochstelle an einem kleinen Arm des Waitaki Stroms aufgebaut. Kochen mit Aussicht ist immer wieder schön. Es gab Pancakes aus der Schüttelflasche. Zudem hatten wir noch ein paar Erdbeeren aus Waimate mitgenommen, die nun ihren Platz mit der Nutella auf den Pancakes fanden.


Ein wenig später durften wir einen wunderschönen Sonnenuntergang miterleben. Omarama ist der Maori Name für place of moonlight, deshalb war auch was auf den Sonnenuntergang folgt sehr schön anzusehen.
http://photosynth.net/view/c0fd0c5a-6445-4f22-b033-5270d061de29
(DOC)
Zum Frühstück gingen wir dann auch wieder an den Waitaki. Dann fuhren wir ein paar Meter zu den clay cliffs, was eigentlich nur ein Haufen Schutt war, aber was für einer. Wir hatten wirklich Zweifel, dass das alles so hält. Auch dies lies unser Wow’o’meter schon sehr ausschlagen.
http://photosynth.net/view/7e240ba2-7f6c-45aa-83bc-193c9b48a899
(Clay Cliffs)

Im Reiseführer stand man sollte sich ruhig Zeit nehmen dort rumzulaufen. Deshalb gingen wir einen der vielen Wasserläufe Stück für Stück höher bis ich merkte es wird schwerer. Kurz darauf sagte Pauline die noch einige Meter unter/hinter mir war sie geht nicht weiter. Deshalb bin ich auch erstmal gestoppt und hab festgestellt, dass ich verdammt weit oben bin ,ungesichert und auch wieder runter muss. Dann rutschte auch noch ein Stein unter meinem Fuß weg und beschleunigte Richtung Pauline. Zum Glück flog er an ihr vorbei. Wir beschlossen, dass Pauline zu erst den Abstieg wagen sollte, bevor sie wirklich noch einen Stein von mir abbekommt. Nachdem Pauline es geschafft hatte, ging auch ich, ständig gefasst runter zu rutschen. Wir waren sehr erleichtert wieder unten zu sein. Es hätte noch sehr viel mehr zu erforschen gegeben dort, jedoch waren wir doch ein wenig geschafft und für die Dornenbüsche nicht ausgerüstet (bzw es war zu warm um sich anzuziehen), die durchquert werden hätten müssen.

 Auf dem Rückweg lief im Radio Billy Idols „dancing with myself“, was ganz gute Laune machte. Radio empfang hat man hier leider meist nur mäßig(daran können unsere superboxen im Auto auch nichts ändern) und wenn dann laufen meist keine Weihnachtslieder. Das einzige, was wir bis jetzt hören konnten, waren 3 moderne Versionen des little drummer boy(eine sogar mit Rap part). Es kann natürlich auch sein, dass die anderen Weihnachtslieder, die wir gehört haben so verwurstet waren, dass wir sie schlicht und einfach nicht erkannt haben. Solange das so ist, müssen wir in die Supermärkte gehen, um Weihnachtsmusik zu hören.
Die weitere Fahrt führte uns durch Ödland, welches Pauline an new mexico erinnerte. Zurück in Omarama wurde es Zeit zu tanken. Hier im abgelegenen Land kostet das Benzin nicht wie in der Stadt 2,12$ sondern ganze 2,22$. Umgerechnet jedoch nur 1,43€.
Heute ging es ungefähr den Weg des Vortages zurück. Nur machten wir heute einige Fotostops und genossen die Aussichten mehr. Am Benmore Damm, der zweitgrößte Erddamm der südlichen Hemisphäre, machten wir Halt am Infocenter. Die Führung durch den Damm war leider zur Zeit nicht möglich.
Hier war alles über Hydroenergie, den Benmoredamm an sich und den zu der Errichtung des Dammes Geschaffenen Ort sehr schön zum anfassen ausprobieren und mit Videos erklärt. Trotzdem waren wir die einzigen dort und der Betreuer des Besucherzentrums gab uns noch ein paar Reisetipps und erklärte uns einige Sachen.
So erzählte er uns, dass Neuseelands Energie zu 65% aus Wasserkraft kommt und der Benmoredamm anfangs sogar 25% aller Neuseeländischen Haushalte versorgte. Außerdem gibt’s eine Stromleitung zur Nordinsel, da im Sommer mehr Strom auf der Südinsel und im Winter mehr Strom auf der Nordinsel Produziert wird. Außerdem erzählte er uns, dass er in Bayern war und über die ganzen Solaranlagen erstaunt war und meint in Neuseeland lohnt sich das noch viel mehr. Aber die Wasserkraft wird wohl führend bleiben, wo sonst kann man mal eben ein Tal für einen Stausee überschwemmen, weil da einfach eh nichts ist außer der Fluss. Ich fühlte mich während des Besuches dort an meine FÖJ Seminare erinnert.
Abends gabs dann Nudeln mit Tomatensauce und wir haben den Sauerteig final vermehrt.


Montag sollte es dann mal wieder in die Stadt gehen, nach Oamaru. Dorthin fuhren wir auf dem Vanished world trail, ein weiterer Heritage Trail. Jedoch war dieser interessanter, da es mal um ein wenig älterer Geschichte ging.

Die erste Station waren recht populäre Maori Zeichnungen aus dem 19. Jh. Viele waren nicht mehr da, da (nur mit Teilerfolg) versucht wurde sie zu entfernen und in Museen zu bringen. Trotzdem waren einige gut erhaltene zu sehen, unter anderem Europäer auf ihren Pferden und Schiffen.

Danach ging es weiter nach Duntroon, wo das vanished world centre steht. Das Top Ausstellungsstück hier war das Gebiss eines Delfins mit Haizähnen, der in der Nähe ausgegraben wurde. Auch hier hatte man das Gefühl, dass sich nicht unbedingt viele Leute hier her verirren. Die Betreuerin, eine ältere Frau, des Museums, schien sich zumindest zu freuen, dass mal jemand kommt(oder es ist einfach das Wesen der Neuseeländer). Wir hatten zwar Zettel, wo alles auf Deutsch drauf stand, aber sie erzählte es uns, so mussten wir nicht so viel lesen. Neben den Fossilen des Delfins, waren noch erhaltene Knochen eines Pinguins, der bis 1,8m groß werden konnte, ein weiterer Pinguin, und weitere Wal und Delfinknochen. Außerdem waren noch viele erhaltene Muscheln und andere kleine Meereslebewesen ausgestellt. Diese konnte man sogar selbst aus einer Art Sternberger Kuchen befreien.

All dies wurde in der näheren Umgebung geborgen, da auch Neuseeland vor gar nicht so langer Zeit(vor 40 Millionen Jahren) zum großen Teil unter Wasser lag. Durch das absinken Neuseelands sind viele Tiere ausgestorben, jedoch überlebt haben unter anderem Moa und Kiwi.

Zudem gab es noch einen Stoneroom, wo dann Steine ausgestellt waren, unter anderem auch die verschiedenen Arten des Limestone(Kalkstein) den man hier eigentlich überall findet(Castle Hills, Elephant Rocks). Uns wurde erklärt wie und wann sie entstanden sind und aus was was wird, wenn der Druck groß genug ist. Jedoch waren es einfach alles viel zu viele Zahlen und Namen von Gesteinsarten, mit denen ich auf Englisch nicht so viel anfangen konnte. Nichtsdestotrotz hatte ich doch die ein oder andere Frage und konnte mit der Frau ein wenig ins Gespräch kommen und erfahren, dass alle dort Arbeitenden Freiwillige sind und es keine Förderung vom Staat gibt, was ich erstaunlich fand, da es in meinen Augen schon ein bisschen erhaltenswerter ist als vieles anderes was hier als historisch betrachtet wird.

Nachdem wir uns bedankt und verabschiedet hatten, fuhren wir weiter zu einem Walfossil, das freigelegt aber nicht abtransportiert wurde. Der Weg führte uns über ein weiteres Walfossil zu den Elephant Rocks. Dies sind Gesteinsformationen, die unter anderem in dem Film Narnia zu sehen sind. Natürlich waren sie aus Limestone, genauer gesagt Greenstone und Whitestone. Diese Steine haben uns schon lange begleitet und werden es wohl auch weiterhin tun. Sie sind immer wieder ein erstaunlicher Anblick.


Am Nachmittag trafen wir in Oamaru ein, checkten kurz die Innenstadt und isite, kauften noch ein wenig ein und fanden uns dann mal wieder auf einem überteuerten „Top 10“ Holiday park ein, da es im Ort keinen anderen gibt und wir eine Küche brauchten, denn wir wollten endlich das Brot backen.

Außerdem hatten wir herausgefunden, dass Kurzkornreis Milchreis ist und den wollten wir auch kochen.

Gesagt getan, war das Brot im Ofen, und der Milchreis gemacht. Als ich das Ergebnis sah war ich über die Qualität erfreut, die Quantität nicht. Jedoch hatte sich dieses Problem spätestens gelöst, als ich Paulines Rest verspeist und um Atem ringend auf der Couch lag.

Das Brot ist außen ein wenig dunkel geworden und innen noch ein wenig weich, obwohl ich alles wie immer gemacht habe. Jedoch es schmeckt trotzdem sehr gut und ich merkte wie sehr es mir fehlte.

Heute ist mal wieder Dienstag und auch hier gibt es Dominos Pizza. Wo wir heute schlafen wissen wir noch nicht, aber was wir hier machen werden, wissen wir jetzt, seid gespannt.

Wenn alles klappt, lest ihr uns dann wieder nach dem Weltuntergang. (Wir hatten es auch vergessen, aber am 21. Solls ja soweit sein. Apokalypse now haben wir gerade erst geguckt, aber Farin Urlaubs Lied Apokalypse wann anders werden wir dann bestimmt hören).

Bis dann fröhliches Geschenke verpacken
Euer David


P.S.: Vielen Dank für fleißiges Lesen! Wir haben soeben die 1000er Klicks Marke geknackt!
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1 Kommentar:

  1. Liebe Pauline, lieber David,
    auf diesem Wege wünschen wir Euch beiden noch ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein tolles neues Jahr 2013!
    Wir hoffen, dass es Euch gut geht und Ihr weiterhin bei bester Gesundheit die Welt entdecken könnt. Wir haben immer viel Freude an Euren Reiseberichten, auch wenn wir nicht immer "up to date" sind mit dem Lesen.
    Auf jeden Fall wünschen wir Euch noch eine superschöne Zeit Down under.
    Viele liebe Grüße aus der Pfalz von
    Vianne, Dominik und Manu

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