Liebe Interessierte und Naturdokumentationenliebhaber
Servus TV strahlt ab dem 26.05 immer Sonntags um 20:15 Uhr Neuseeland von oben. Also falls ihr euch vom Tatort loslösen könnt, is diese Doku sehr empfehlenswert. Sie hat uns damals richtig Lust gemacht und vllt seht ihr ja etwas vom dem wir schon geschrieben haben(speziell in den ersten 3 Teilen).
ZDF Info sendet am 18.05 Mittags auch die ersten beiden Folgen und die restlichen Teile auch irgendwann danach.
Alle sendetermine gibts hier: http://www.fernsehserien.de/neuseeland-von-oben/sendetermine
Wem das alles nichts ist, der kann ja danach mal in den Mediatheken gucken.
Bis demnächst
Euer David
P.S. Für die Kurzentschlossenen: Heut am10.05 um 12 Uhr eurer Zeit läuft "Retter der Wildnis: Neuseeland"
Freitag, 10. Mai 2013
Mittwoch, 8. Mai 2013
Abschiet
summary: On our way back to Picton we walked upstream to the Sawcut Gorge, which was really nice.
Then we drove via scenic route to Picton. There we booked our ferry for sunday and hiked a part of the Queen Charlotte Track. We stayed again in the near of the Polerus River and went kayak paddeling in the sounds around Elaine Bay on the next day. Then David swam in the ice cold Pelorus River and we made a short walk in the forest next to it. We stayed at Whatamango Beach, where we had a scenic breakfast in the morning, before our ferry started. In the evening we arrived in Wellington. We spent a few days here now. We visited the Te Papa(don't know how often, it's really big)-the national museum, the city, the botanic garden, made a tour in the parlament, we drove with the cable car, drove the coastal route and to the Mt. Victoria Lookout and visited the weta cave and spent many hours in the library.
Nach der Nacht auf dem DOC Platz fuhren wir dann zum Sawcut Gorge. Dafür mussten wir zunächst eine schlängelige Straße am Berg entlang fahren parallel zum weiter unten liegenden Fluss.
Dann ging es auf ein Privatgrundstück, deren Besitzer wir schon vorher auf dem Weg getroffen haben und die und alles erklärt hatten. Auf der Veranda waren Karten und ein Gästebuch. Dann ging es zum Fluss runter und durch. Erst trug mich David noch dann wurden es zu viele Flussüberquerungen und das Wasser war nicht zu tief (Oberschenkel), sodass wir es bleiben ließen. Dann ging es durch Herden behörnter Tiere, vorbei an bissigen Hunden, durch reißendes Gewässer und an unstabilen Felswegen entlang, sodass es doch ein wenig anstrengender wurde als gedacht, vor allem mit dünnen Wasserschuhen inklusive diverser Steinchen drin. Doch die Felsspalte durch die man auch gehen konnte, war echt cool.
Als wir den Weg zurück bestritten hatten, ging es zurück zum Auto und zu einem Blacksand Beach, der eher ein Blackstone Beach war, wo wir ein spätes Mittag aßen dann fuhren wir zurück nach Picton via kurvenreiche Aussichtsstraße.
Den letzen Teil fuhren wir jedoch im Dunkeln. Verflixte Zeitumstellung.(Foto: Herbst)
Am nächsten morgen brauchten wir ziemlich lange, um loszukommen. Brot musste gebacken werden, die Fähre musste gebucht werden und ein Wasserschuh gefunden. Als alles getan war, machten wir uns auf zum Queen Charlotte Track in den Marlborough Sounds, wo wir eine Halbtagestour gingen. Es ging die ganze Zeit am Wasser lang zunächst zu einem Strand, wo wir eine Rast machten. Dann ging es weiter einen Hügel hinauf zu einem Aussichtspunkt. Es gab einige schöne Aussichten bevor wir dann zum richtigen Punkt kamen mit Bank und 180° Blick auf die Sounds(sowas wie Fjorde mit kleinen Inseln). Im Dämmern bzw. Dunkeln mussten wir dann zurück, aber der Weg wurde oft von Glühwürmchen geziert, deswegen war das nicht so schlimm.
Von dem Platz am Pelorus Fluss,dessen Rasenstellplätze nun wieder verfügbar waren, fuhren wir am nächsten Tag zur Elaine Bay zum Kayak fahren auf unbegrenzte Zeit. Wir paddelten als erstes zu einer Muschelfarm zwei Buchten weiter. Danach fuhren wir zu einem urigem Mini-Strand auf einer der Inseln und aßen Mittag. Da fallende Tid war lag unser Kayak, welches erst noch fast ohne uns losgefahren wär, kurze Zeit später komplett auf dem Trockenen.
Nachdem wir uns dann gestärkt hatten, kämpften wir ein bisschen mit dem Wind in eine nächste Bucht bis zum Ende der Welt. ('Worlds End') Dann war es auch schon ziemlich spät und wir mussten noch den ganzen Weg zurück, das war ganz schön anstrengend.
Der Kayakverleiher sagte, dass wir so weit gefahren sind, wie die anderen , die 2 tage unterwegs waren. Nachdem wir dann bezahlt hatten, fuhren wir mit ausgeleierten Armen zurück zum Pelorus Fluss, wo David sogleich mutig hinein sprang. Jedoch ist unser Guidebuch, welches empfohlen hat so zu tun, mehr auf Sommer ausgelegt, was das spritzig erfrischende Erlebnis zu einem, frostig verkühlenden.
Dann wurde es auch schon wieder dunkel und wir stapften im Halbdunkeln noch ein Weg lang, drehten, nachdem wir den Fluss noch einmal von einer anderen Seite gesehen hatten, um. Wir fuhren nach Picton, teilten uns ein Pizza und fuhren zum Whatamango Beach, wo wir übernachteten. Frühstück gab es am nächsten morgen mit Aussicht auf Strand und Berge. Danach fuhren wir nach Picton, schlenderten ein bisschen durch den Hafen und die Läden und setzten und danach an den Hafen und warteten bis wir zu Check in Zeit.
Halb 2 konnten wir dann auf die Fähre, ja wir haben es am 28. April dann auch endlich auf die Nordinsel geschafft. Die 3 1/2 Stunden Fahrt vertrieben wir uns mit Blog schreiben, Filme gucken, das Schiff erkunden und essen.
In Wellington angekommen fuhren wir direkt auf den Holiday Park, machten essen und gingen ins Bett. Am nächsten Tag wollten wir ins te papa. Das Te Papa ist das Nationalmuseum Neuseelands.
Es ist kostenlos, aber man gibt hier genug Geld für das parken ausgibt. In der Stadt kosten Parkplätze 4$ die Stunde, ein Tagesticket vorm te Papa 20$. Als erstes gingen wir in eine Extra-Ausstellung draußen, bei der es um eine neue Methode ging, Gebäude vor Erdbeben zu schützen, indem man sie komplett vom Erdboden trennt und nur von einem flexiblen Stapel Metallplatten, der aber Tonnen stützen kann, gehalten wird. Naja oder so ähnlich, aber man kann sich's vorstellen oder? So wird unter anderem das Te Papa und das Parlament vor Erdbeben geschützt. Drinnen erwartete uns dann Neuseelands Tierwelt. Zunächst ein uraltes Schneckenfossil, das größte was je gefunden wurde. Dann die Unterwasserwelt und gegenüber die Vogelwelt und die Insekten. Wir entdeckten hier auch den Tui wieder, nachdem nicht nur eine Biermarke benannt ist, den wir ja auch schon öfters gehört und ab undzu gesehn hatten. Es war der Vogel der diese ganzen komischen Geräusche macht, von denen wir berichtet. Nun fanden wir heraus, dass er tatsächlich für seine Klangvielfalt bekannt ist. Dies kann der Honigschlürfer, weil er 2 Kehlköpfe hat. Deshalb kann er sogar menschliche Sprache imitieren(Gesang:http://www.youtube.com/watch?v=Xk02PJBUODE&sns=em). Highlights war ein riesiges Walskelett an der Decke und ein Tintenfisch/Kalmar, der größte der je an Land gezogen wurde, konserviert in einem Becken. In der nächsten Etage ging es um den Erdboden, den Aufbau der Erde und Erdbeben. Den Einstieg bot ein Video, wo es um die Entstehung von Neuseeland, der Legende der Maoris nach, ging.
Dann gab es verschiedene Bereiche zur Erdbebensicherung, Vulkane, ein Erdbebensimulator und die Erde im Aufbau. Dieser Bereich war der größte Spaß für Kinder und da Ferien waren, hat man sich gefühlt wie im Kindergarten. Ansonsten war es aber sehr interessant. Im nächsten Level waren wir nicht mehr so richtig aufnahmefähig. Dort ging es dann um die Eingriffe des Menschen. Erst haben sie alles eingeschleppt, dann haben sie Rassen ins Land geholt, um die anderen Tiere einzudämmen, die dann wiederum zur Plage wurden. Dafür gab es eine "Ankunftsanzeige" wie im Flughafen auf der stand was wann wo woher und von wem ins Land gebracht wurde. Nicht nur durch das Einschleppen von Tieren wurde in die Natur Neuseelands eingegriffen, sondern auch durch das Abbrennen von Wäldern. Bevor die Maoris kamen, war Neuseeland komplett mit Wald bedeckt außer auf den Bergspitzen. Heute gibt es fast nur noch in den Nationalparks Urwald.
Weiterhin gab es viele Darstellungen und Aufreihungen ausgestorbener Arten und Videoaufrufe mehr mit der Natur zu leben und sie zu beschützen.
Danach konnten wir aber nicht mehr und gingen in die Cafeteria. Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir noch nach oben in die Kunstausstellung, wo sowohl aktuelle als auch Kunstwerke aus der Zeit der Besiedlung Neuseelands ausgestellt waren. Danach waren wir dann wirklich kaputt und gingen. Wir fuhren noch einkaufen in einem seltsamen kleinen und teureren Pack'n'save und machten Spaghetti Bolognaise in unserem Camp ground. Am nächsten Tag konnten wir wieder draußen essen. Man merkt schon, dass es allgemein etwas wärmer ist als in Deutschland. Ende Oktober draußen zu essen, das macht doch keiner. Dann sind wir wieder in die Stadt gefahren, denn David wollte nun endlich mal seine Haare richten lassen. Im snip Salon wurde dann ein restyle vorgenommen. Der ist nötig wenn man über 6 Wochen nicht beim Friseur war und wir waren ja nun schon über 6 Monate nicht beim Friseur gewesen. Tja und was dann passiert ist - seht selbst! Soo anders, das könnt ihr euch nicht vorstellen.
Mit einem um mehrere Jahre gejüngerten David ging es dann auf Parkplatzsuche in der Innenstadt, was ziemlich nerven- und zeitaufreibend war - entweder waren wir zu groß fürs Parkhaus oder die Parkplätze zu teuer. Wir waren eigentlich schon auf den weg ins te Papa, da haben wir doch noch einen Platz gefunden auf den wir passten. Wir dachten ein Tag kostet 5$, aber das galt nur fürs Wochenende. In der Woche bezahlt man 21$, doch netterweise hat uns eine Frau, die gerade los fuhr, ihr Tagesticket überlassen. Das war erleichternd! Dann zogen wir los und gönnten uns eine Fahrt mit der Cable Car auf den Berg.
Das ist eine Art Zug die mit dem Gewicht eines zweiten am Berg rauf und durch Schwerkraft wieder runter fährt und gleichzeitig die andere Bahn zieht. Damit sind wir dann zum botanischen Garten gefahren. Von dort hat man eine gute Aussicht auf die Stadt. Dann konnten wir den Berg wieder durch den botanischen Garten runter gehen durch den Australischen Garten, den Kräutergarten und den Rosengarten.
Dann sind wir zum Parlament in der Nähe gegangen und haben eine kostenlose Führung gemacht. Natürlich wird man vorher kontrolliert, wie am Flughafen. Und pieppieppiep David wurde rausgezogen wieder und wieder kontrolliert und ach die Uhr wars, und der Gürtel und der Reisverschluss. Und was ist das da in ihrer Tasche? Ach ups das Taschenmesser. Zum Glück hatte David seinen Bart nicht mehr, sonst hatten sie ihn wahrscheinlich gar nicht reingelassen. Doch alles gut, Messer weggesperrt, unterschrieben und zur Tour. Dann haben alle einen Sticker bekommen, ihr Sachen abgegeben und konnten ein Video gucken bis alle da waren.
Dann gab es eine kurze Begrüßungsrunde und dann ging es los durch die verschiedene Räume wie den Empfangsraum für Staatsbesuche oder die Debatierkammer, Māui-Tikitiki-a-Taranga (Raum mit Maori Kunst verziert, dort können u.a. Bürger ihre Vorschläge unterbreiten und Maori in englisch übersetzt bzw. Andersherum, inzwischen darf wieder beides gesprochen werden, zwischenzeitlich war es verboten worden) oder die Ratskammer des Parlaments und der Bibliothek. Die Korridore waren oft mit Portraits wichtiger Politiker oder Kunst geziert. Fotos durfte man natürlich nicht machen und anfassen auch nicht, aber trotzdem war die eine Stunden Tour recht gut, auch wenn wir manchmal nicht ganz durchgesehen haben wie alles funktioniert.

Obwohl wir ziemlich hungrig waren, gingen wir danach aber noch in eine Einkaufsstraße und kauften eine neue Festplatte für die vielen Fotos. Dann ging es zu einem Campingplatz weiter raus aus der Stadt. Wir sind zurzeit ein bisschen ungeplant, da ständig gutes Wetter ist und wir das ausnutzen wollen so gut es geht. Das schlechte Wetter verschiebt sich aber jeden Tag nach hinten und so waren wir zunächst ein wenig planlos was wir machen sollten. Wir hatten aber schon oft vom Mt Victoria Look out gehört und so fuhren wir dort hin. Man kann fast bis zum Ende mit dem Auto fahren und hat eine gute Sicht auf die Stadt. Heute war super Wetter. Warm, wolkenlos und ausnahmsweise nicht windig, obwohl Wellington dafür bekannt ist und es bis jetzt auch echt immer ziemlich windig war. Das war auch der Grund warum auf der Spitze ein Mann seinen Hobby nachging Riesenseifenblasen zu machen, was wirklich schön anzusehen war.
Danach fuhren wir die Küstenstraße ab, die echt richtig schön war.
Nur einmal fuhren wir versehentlich wieder in die Ortschaft. Bei google Maps sah es aber so aus als wenn man danach wieder auf die Küstenstraße kommt. Dann kamen jedoch erst solche Ausbremsungshügel, dann Sicherheitskameras und dann das Wellington Gefängnis. Upsi.
Die Straße die wieder zur Küste führte war mit No Entry and Warning Schildern zugekleistert, sodass wir wieder umdrehten. Wir fanden die Küstenstraße wieder und sahen am Ende der Straße sogar die Berge von Kaikoura auf der Südinsel hinter dem Meer so klar war es!
Danach fuhren wir noch zu einem Platz mit ganz viel Kunst aus Schrott und Metall, teilweise etwas merkwürdig, aber auch mit witzigen Sachen.
Dann fuhren wir auch schon auf unseren Camping Platz und zwar im hellen! Unglaublich.
Am darauffolgenden Tag fuhren wir als erstes zum Weta Cave, wo die Kreativarbeit von vielen Filmen, wie z.B. Der Herr der Ringe und Der Hobbit geleistet wird. Davor stehen die drei Trolle aus dem Hobbit lebensecht. Das Innere besteht aus einem Laden, einem Mini-Museum und einem kleinen Kino. In dem kurzen Film wird erklärt was im Weta Cave gemacht wird und wie sie so groß geworden sind. Sie haben außerdem bei Avatar, Peter Pan, District 9 oder Planet der Affen mitgemischt. Wir haben dann noch eine geführte Tour mitgemacht durch die Studios. Zuerst wurde erklärt wie man Equipment modelliert. Dabei gibt es verschiedene Methoden aus Holz oder Plastik. Waffen werden erst in 2D gemalt, dann in 3D animiert, dann 3D gedruckt, dann aus einer Holzähnlichen substanz geschnitzt und daraus auch Formen gemacht, damit die Waffe mit einer Art Kunstoff gegossen werden kann und zuletzt wird sie dann bemalt, natürlich meist im vintage look. Einige Dinge werden aber auch von einem Schmied aus echtem Metall hergestellt, z.B. Schwerter, die dann natürlich auch nur als Modell herhalten Ganze Autos bauen sie in den Weta Caves. Außerdem wurde gezeigt wie man mit Photoshop Tausende Szenen-Bilder erstellt, die aussehen wie richtig gemalt und total detailliert sind. Für KingKong malten der Hauptdesigner 5000 Gemälde dieser Art, 4 an einem Tag. Überall stecken so viele Details und Arbeit, die man als normaler Zuschauer überhaupt nicht mitbekommt. Ein ganzer Panzer wurde gebaut nur um einmal durchs Bild zu rollern, tausende Waffen gemacht, die alle individuell sind mit verschiedenen Aufdrucken etc. Und Millionen kleine und große Figuren und Landschaften, die überhaupt nicht im Film verwendet werden. Sie waren außerdem gerade dabei einen riesigen Baum ähnlich wie die Bäume in Herr der Ringe (also mit Augen) zu machen. Das Ding war riesig groß und ist für einen Skulpturenpark zum drauf rumklettern gedacht. Sie hatten erst die Grundform aus Styropor geschnitten und waren jetzt dabei mit einer kneteähnlichen Substanz detailliert den verwurzelten Baum zu formen mit Borkenstruktur etc. Nichts davon wird aber nachher in dem Park stehen. Dafür werden weitere Schritte nötig sein, um das ganze aus einem wetterfesten Material zu machen. Auch sehr viel Aufwand machen sie sich mit den Kettenhemden zb bei Herr der Ringe oder Königreich der Götter? Dafür lassen sie Millionen Plastikringe in China herstellen und Ketten sie eigenhändig alle zu Kettenhemden zusammen. Inzwischen sind Plastikkettenhemden gängig. Früher benutzte man gestrickte oder welche aus Aluminium. Auch das Material für Masken etc ist sehr verschieden. So verwenden sie für menschliche Haut Silikon und für Monster Latex. Das die Weta caves so schnell gewachsen sind merkt man auch daran, dass alles sehr klein und eng wirkt und nicht für Touristenmassen gemacht worden sind und da das alles in einer kleinen Wohnsiedlung liegt ohne Parkplatz etc. Weta nennen sie sich übrigens, weil die Weta sehr große resistente neuseeländische Insekten die schwersten Insekten auf der ganzen Welt sind. Aus der Maori Sprache übersetzt heißen die Tiere 'God of ugly things' also Gott der hässlichen Dinge. Und bei den ganzen Gollums und Zombies die man hier sieht, passt das ganz gut.
Danach sind wir in die Stadt gefahren und haben uns die Innenstadt und das Bürgerzentrum nochmal zur Gemüte geführt. Dann sind wir ins Te Papa, das heute bis um 9 ihr abends auf hatte und waren im Souvenir Shop, bei einer weiteren Ausstellung und bei einer Talk Runde bei der es um Google ging. Wir gingen aber früher, waren aber trotzdem erst spät beim Camping Platz. Am nächsten Tag kam dann 'endlich' der Regen. Abends haben wir dann noch Serien geguckt und haben unsere Chips aufgemacht. Am nächsten Tag sind wir spät losgekommen sind dann zu zwei verschieden Märkten in Wellington gefahren und sind dann ins Te Papa. Wir wissen nicht genau wie, aber wir waren solange drin bis es zugemacht hat. Wir waren zunächst draußen bei Caves und Urwald, was aber nicht so spannend war, da wir das ja fast immer in echt haben. Dann waren wir bei der Maori Ausstellung. Da gab es verschiedenen über verschiedene Völker der Maori. Außerdem auch Kanus mit denen sie mit Haus und Hof über den Ozean geschippert sind, also eher Katamaran-Kanus mit Segel. Eine Nachbildung so eines Gefährtes konnte man sich von einer Seite anschauen und von der anderen Seite hat man durch ein Hologramm-Film nachgestellte Szenen und Erzählungen auf dem Boot mit Schauspielern gesehen. Außerdem gab Marae, Hauser der Maori und Speisekammern die man barfuß sogar betreten durfte. Es gab auch eine kunstvolle Nachahmung eines Marae nur in modern und größer für ganz Neuseeland und die ganze Welt, wo auch wichtige Versammlungen etc. abgehalten werden können. Außerdem haben wir uns noch Lebensgeschichten von Eingereisten damals angehört und ihre ersten Eindrücke. Außerdem konnte man mit einem Fragebogen schauen ob man damals umsonst mit nach Neuseeland durfte oder bezahlen musste. Ich wäre frei gefahren, David nicht. Ein paar Jahrzehnte später allerdings wären wir beide nicht mehr reingelassen worden. Zudem gab es auch viele andere Geschichten von Einreisenden und ihr Gründe, wie von polnischen Waisenkindern, Bewohner der pazifischen Inseln oder Flüchtlingen. Außerdem wurde lange versucht ein Imperium der pazifischen Inseln zu bilden mit Neuseeland als Mittelpunkt zu schaffen, was für die annektierten Inseln nur teilweise vorteilhaft war. Zum einen wurden öffentliche Einrichtungen geschaffen, zum Andern die natürlichen Ressourcen ausgeplündert. Ein Beispiel war eine Insel, auf der sie Phosphat entdeckt hatten und dann die Schürfrechte für 24 Pennies erworben haben. So verloren viele Menschen ihre Heimat und die, die heute noch dort leben, leben in den alten Fabrikanlagen. Das Phosphat wurde übrigens zum düngen der Wiesen für die Schafe, auf denen Neuseelands Wirtschaft beruhte genutzt. Um dies zu verteilen, sind damals Flugzeuge über die kargen Hügel geflogen
Zudem gab es auch ein paar Grundinfos wie es z.B. Zu dem Namen New Zealand gekommen ist, Holländer haben es zuerst als Nieuw Zealand bezeichnet und das wurde in den Karten anderer Nationen übersetzt übernommen. Außerdem natürlich die Kiwis die erst Mitte der 90er Jahre so genannt wurde, um sie besser zu verkaufen. Der Ursprungsname ist 'Chinesische Stachelbeere' und kommt logischerweise auch aus China. Ein weiteres typisch neuseeländisches Produkt ist der Flip Flop, der hier jedoch Jandal heißt, weil er ein JApanischer saNDAL ist.

Dann sind wir zu Dominos und haben uns dann ins freie Wifi gestellt.
Am nächsten Morgen auf dem camping Platz haben wir zunächst unser Brot gebacken und haben dann einen Spaziergang im Ort Porirura gemacht.
Danach wollten wir zur Bibliothek nach Wellington. Ein Fehler die Stadt war knacke voll und wir haben über eine Stunde nach einem Parkplatz gesucht und sind dann noch ne halbe Stunde gegangen. Eine Stunde hatten wir somit in der Bibliothek die am Sonntag früher zu macht. Danach sind wir dann wieder mal ins Te Papa sind aber gar nicht wirklich weiter gekommen es gibt einfach viel zu viel anzusehen. Dann haben wir am Blog gearbeitet während das erste Gewitter für uns in Neuseeland aufkam und es regnete regnete die ganze Nacht und den ganzen Tag wir aus Eimern. Gut geeignet also für einen Bibliothekstag. Und selbst auf den weg dorthin wurden wir komplett nass, sodass wir in den nächstbesten Laden liefen und uns Regenponchos kauften. Ich verbrachte den ganzen Tag mit meinen Bewerbungen und David mit Blog und Fotos. Als die Bibliothek halb 9 dann zu machte, gingen wir im Sturm zurück zum Auto war, wo wir mit unseren Regenponchos ordentlich durch die Gegend gepustet wurde, was, von Kälte & Nässe mal abgesehen, ziemlich lustig war. Das Wetter am nächsten Tag war wieder besser, aber trotzdem kühl. Wir mussten aber mal wieder mit mir zum Arzt. Als wir dann endlich gehen konnten, fuhren wir in die Stadt und wir beendeten zunächst den Abschnitt im Te Papa mit den Einwanderern der pazifischen Inseln und wie sie versuchen ihre Kultur und Identität beizubehalten und weiterzugeben. Danach ging es zu typischen Haushaltsgegenständen aus verschiedenen Jahrhunderten und zu einer Ausstellung über die Aufstände gegen das Rugby-Spielen zwischen Südafrika und Neuseeland in den 70er Jahren, wegen der dort herrschenden Apartheid. Als wir uns dann nicht mehr aufnahmefähig fühlten gingen wir in die Cafeteria der Bibliothek und aßen einen Brownie. Dann arbeiteten wir weiter am Blog bzw. ich schloss mit den Bewerbungen bis Anfang Juni erstmal ab. Wieder spät fuhren wir zurück, machten aber noch hervorragende Bratkartoffeln und Spiegelei.
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Then we drove via scenic route to Picton. There we booked our ferry for sunday and hiked a part of the Queen Charlotte Track. We stayed again in the near of the Polerus River and went kayak paddeling in the sounds around Elaine Bay on the next day. Then David swam in the ice cold Pelorus River and we made a short walk in the forest next to it. We stayed at Whatamango Beach, where we had a scenic breakfast in the morning, before our ferry started. In the evening we arrived in Wellington. We spent a few days here now. We visited the Te Papa(don't know how often, it's really big)-the national museum, the city, the botanic garden, made a tour in the parlament, we drove with the cable car, drove the coastal route and to the Mt. Victoria Lookout and visited the weta cave and spent many hours in the library.
Nach der Nacht auf dem DOC Platz fuhren wir dann zum Sawcut Gorge. Dafür mussten wir zunächst eine schlängelige Straße am Berg entlang fahren parallel zum weiter unten liegenden Fluss.
Dann ging es auf ein Privatgrundstück, deren Besitzer wir schon vorher auf dem Weg getroffen haben und die und alles erklärt hatten. Auf der Veranda waren Karten und ein Gästebuch. Dann ging es zum Fluss runter und durch. Erst trug mich David noch dann wurden es zu viele Flussüberquerungen und das Wasser war nicht zu tief (Oberschenkel), sodass wir es bleiben ließen. Dann ging es durch Herden behörnter Tiere, vorbei an bissigen Hunden, durch reißendes Gewässer und an unstabilen Felswegen entlang, sodass es doch ein wenig anstrengender wurde als gedacht, vor allem mit dünnen Wasserschuhen inklusive diverser Steinchen drin. Doch die Felsspalte durch die man auch gehen konnte, war echt cool.
Als wir den Weg zurück bestritten hatten, ging es zurück zum Auto und zu einem Blacksand Beach, der eher ein Blackstone Beach war, wo wir ein spätes Mittag aßen dann fuhren wir zurück nach Picton via kurvenreiche Aussichtsstraße.
Den letzen Teil fuhren wir jedoch im Dunkeln. Verflixte Zeitumstellung.(Foto: Herbst)
Am nächsten morgen brauchten wir ziemlich lange, um loszukommen. Brot musste gebacken werden, die Fähre musste gebucht werden und ein Wasserschuh gefunden. Als alles getan war, machten wir uns auf zum Queen Charlotte Track in den Marlborough Sounds, wo wir eine Halbtagestour gingen. Es ging die ganze Zeit am Wasser lang zunächst zu einem Strand, wo wir eine Rast machten. Dann ging es weiter einen Hügel hinauf zu einem Aussichtspunkt. Es gab einige schöne Aussichten bevor wir dann zum richtigen Punkt kamen mit Bank und 180° Blick auf die Sounds(sowas wie Fjorde mit kleinen Inseln). Im Dämmern bzw. Dunkeln mussten wir dann zurück, aber der Weg wurde oft von Glühwürmchen geziert, deswegen war das nicht so schlimm.
Von dem Platz am Pelorus Fluss,dessen Rasenstellplätze nun wieder verfügbar waren, fuhren wir am nächsten Tag zur Elaine Bay zum Kayak fahren auf unbegrenzte Zeit. Wir paddelten als erstes zu einer Muschelfarm zwei Buchten weiter. Danach fuhren wir zu einem urigem Mini-Strand auf einer der Inseln und aßen Mittag. Da fallende Tid war lag unser Kayak, welches erst noch fast ohne uns losgefahren wär, kurze Zeit später komplett auf dem Trockenen.
Nachdem wir uns dann gestärkt hatten, kämpften wir ein bisschen mit dem Wind in eine nächste Bucht bis zum Ende der Welt. ('Worlds End') Dann war es auch schon ziemlich spät und wir mussten noch den ganzen Weg zurück, das war ganz schön anstrengend.
Der Kayakverleiher sagte, dass wir so weit gefahren sind, wie die anderen , die 2 tage unterwegs waren. Nachdem wir dann bezahlt hatten, fuhren wir mit ausgeleierten Armen zurück zum Pelorus Fluss, wo David sogleich mutig hinein sprang. Jedoch ist unser Guidebuch, welches empfohlen hat so zu tun, mehr auf Sommer ausgelegt, was das spritzig erfrischende Erlebnis zu einem, frostig verkühlenden.
Dann wurde es auch schon wieder dunkel und wir stapften im Halbdunkeln noch ein Weg lang, drehten, nachdem wir den Fluss noch einmal von einer anderen Seite gesehen hatten, um. Wir fuhren nach Picton, teilten uns ein Pizza und fuhren zum Whatamango Beach, wo wir übernachteten. Frühstück gab es am nächsten morgen mit Aussicht auf Strand und Berge. Danach fuhren wir nach Picton, schlenderten ein bisschen durch den Hafen und die Läden und setzten und danach an den Hafen und warteten bis wir zu Check in Zeit.
Halb 2 konnten wir dann auf die Fähre, ja wir haben es am 28. April dann auch endlich auf die Nordinsel geschafft. Die 3 1/2 Stunden Fahrt vertrieben wir uns mit Blog schreiben, Filme gucken, das Schiff erkunden und essen.
In Wellington angekommen fuhren wir direkt auf den Holiday Park, machten essen und gingen ins Bett. Am nächsten Tag wollten wir ins te papa. Das Te Papa ist das Nationalmuseum Neuseelands.
Es ist kostenlos, aber man gibt hier genug Geld für das parken ausgibt. In der Stadt kosten Parkplätze 4$ die Stunde, ein Tagesticket vorm te Papa 20$. Als erstes gingen wir in eine Extra-Ausstellung draußen, bei der es um eine neue Methode ging, Gebäude vor Erdbeben zu schützen, indem man sie komplett vom Erdboden trennt und nur von einem flexiblen Stapel Metallplatten, der aber Tonnen stützen kann, gehalten wird. Naja oder so ähnlich, aber man kann sich's vorstellen oder? So wird unter anderem das Te Papa und das Parlament vor Erdbeben geschützt. Drinnen erwartete uns dann Neuseelands Tierwelt. Zunächst ein uraltes Schneckenfossil, das größte was je gefunden wurde. Dann die Unterwasserwelt und gegenüber die Vogelwelt und die Insekten. Wir entdeckten hier auch den Tui wieder, nachdem nicht nur eine Biermarke benannt ist, den wir ja auch schon öfters gehört und ab undzu gesehn hatten. Es war der Vogel der diese ganzen komischen Geräusche macht, von denen wir berichtet. Nun fanden wir heraus, dass er tatsächlich für seine Klangvielfalt bekannt ist. Dies kann der Honigschlürfer, weil er 2 Kehlköpfe hat. Deshalb kann er sogar menschliche Sprache imitieren(Gesang:http://www.youtube.com/watch?v=Xk02PJBUODE&sns=em). Highlights war ein riesiges Walskelett an der Decke und ein Tintenfisch/Kalmar, der größte der je an Land gezogen wurde, konserviert in einem Becken. In der nächsten Etage ging es um den Erdboden, den Aufbau der Erde und Erdbeben. Den Einstieg bot ein Video, wo es um die Entstehung von Neuseeland, der Legende der Maoris nach, ging.
Dann gab es verschiedene Bereiche zur Erdbebensicherung, Vulkane, ein Erdbebensimulator und die Erde im Aufbau. Dieser Bereich war der größte Spaß für Kinder und da Ferien waren, hat man sich gefühlt wie im Kindergarten. Ansonsten war es aber sehr interessant. Im nächsten Level waren wir nicht mehr so richtig aufnahmefähig. Dort ging es dann um die Eingriffe des Menschen. Erst haben sie alles eingeschleppt, dann haben sie Rassen ins Land geholt, um die anderen Tiere einzudämmen, die dann wiederum zur Plage wurden. Dafür gab es eine "Ankunftsanzeige" wie im Flughafen auf der stand was wann wo woher und von wem ins Land gebracht wurde. Nicht nur durch das Einschleppen von Tieren wurde in die Natur Neuseelands eingegriffen, sondern auch durch das Abbrennen von Wäldern. Bevor die Maoris kamen, war Neuseeland komplett mit Wald bedeckt außer auf den Bergspitzen. Heute gibt es fast nur noch in den Nationalparks Urwald.
Weiterhin gab es viele Darstellungen und Aufreihungen ausgestorbener Arten und Videoaufrufe mehr mit der Natur zu leben und sie zu beschützen.
Danach konnten wir aber nicht mehr und gingen in die Cafeteria. Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir noch nach oben in die Kunstausstellung, wo sowohl aktuelle als auch Kunstwerke aus der Zeit der Besiedlung Neuseelands ausgestellt waren. Danach waren wir dann wirklich kaputt und gingen. Wir fuhren noch einkaufen in einem seltsamen kleinen und teureren Pack'n'save und machten Spaghetti Bolognaise in unserem Camp ground. Am nächsten Tag konnten wir wieder draußen essen. Man merkt schon, dass es allgemein etwas wärmer ist als in Deutschland. Ende Oktober draußen zu essen, das macht doch keiner. Dann sind wir wieder in die Stadt gefahren, denn David wollte nun endlich mal seine Haare richten lassen. Im snip Salon wurde dann ein restyle vorgenommen. Der ist nötig wenn man über 6 Wochen nicht beim Friseur war und wir waren ja nun schon über 6 Monate nicht beim Friseur gewesen. Tja und was dann passiert ist - seht selbst! Soo anders, das könnt ihr euch nicht vorstellen.
Mit einem um mehrere Jahre gejüngerten David ging es dann auf Parkplatzsuche in der Innenstadt, was ziemlich nerven- und zeitaufreibend war - entweder waren wir zu groß fürs Parkhaus oder die Parkplätze zu teuer. Wir waren eigentlich schon auf den weg ins te Papa, da haben wir doch noch einen Platz gefunden auf den wir passten. Wir dachten ein Tag kostet 5$, aber das galt nur fürs Wochenende. In der Woche bezahlt man 21$, doch netterweise hat uns eine Frau, die gerade los fuhr, ihr Tagesticket überlassen. Das war erleichternd! Dann zogen wir los und gönnten uns eine Fahrt mit der Cable Car auf den Berg.
Das ist eine Art Zug die mit dem Gewicht eines zweiten am Berg rauf und durch Schwerkraft wieder runter fährt und gleichzeitig die andere Bahn zieht. Damit sind wir dann zum botanischen Garten gefahren. Von dort hat man eine gute Aussicht auf die Stadt. Dann konnten wir den Berg wieder durch den botanischen Garten runter gehen durch den Australischen Garten, den Kräutergarten und den Rosengarten.
Dann sind wir zum Parlament in der Nähe gegangen und haben eine kostenlose Führung gemacht. Natürlich wird man vorher kontrolliert, wie am Flughafen. Und pieppieppiep David wurde rausgezogen wieder und wieder kontrolliert und ach die Uhr wars, und der Gürtel und der Reisverschluss. Und was ist das da in ihrer Tasche? Ach ups das Taschenmesser. Zum Glück hatte David seinen Bart nicht mehr, sonst hatten sie ihn wahrscheinlich gar nicht reingelassen. Doch alles gut, Messer weggesperrt, unterschrieben und zur Tour. Dann haben alle einen Sticker bekommen, ihr Sachen abgegeben und konnten ein Video gucken bis alle da waren.
Dann gab es eine kurze Begrüßungsrunde und dann ging es los durch die verschiedene Räume wie den Empfangsraum für Staatsbesuche oder die Debatierkammer, Māui-Tikitiki-a-Taranga (Raum mit Maori Kunst verziert, dort können u.a. Bürger ihre Vorschläge unterbreiten und Maori in englisch übersetzt bzw. Andersherum, inzwischen darf wieder beides gesprochen werden, zwischenzeitlich war es verboten worden) oder die Ratskammer des Parlaments und der Bibliothek. Die Korridore waren oft mit Portraits wichtiger Politiker oder Kunst geziert. Fotos durfte man natürlich nicht machen und anfassen auch nicht, aber trotzdem war die eine Stunden Tour recht gut, auch wenn wir manchmal nicht ganz durchgesehen haben wie alles funktioniert.

Obwohl wir ziemlich hungrig waren, gingen wir danach aber noch in eine Einkaufsstraße und kauften eine neue Festplatte für die vielen Fotos. Dann ging es zu einem Campingplatz weiter raus aus der Stadt. Wir sind zurzeit ein bisschen ungeplant, da ständig gutes Wetter ist und wir das ausnutzen wollen so gut es geht. Das schlechte Wetter verschiebt sich aber jeden Tag nach hinten und so waren wir zunächst ein wenig planlos was wir machen sollten. Wir hatten aber schon oft vom Mt Victoria Look out gehört und so fuhren wir dort hin. Man kann fast bis zum Ende mit dem Auto fahren und hat eine gute Sicht auf die Stadt. Heute war super Wetter. Warm, wolkenlos und ausnahmsweise nicht windig, obwohl Wellington dafür bekannt ist und es bis jetzt auch echt immer ziemlich windig war. Das war auch der Grund warum auf der Spitze ein Mann seinen Hobby nachging Riesenseifenblasen zu machen, was wirklich schön anzusehen war.
Danach fuhren wir die Küstenstraße ab, die echt richtig schön war.

Nur einmal fuhren wir versehentlich wieder in die Ortschaft. Bei google Maps sah es aber so aus als wenn man danach wieder auf die Küstenstraße kommt. Dann kamen jedoch erst solche Ausbremsungshügel, dann Sicherheitskameras und dann das Wellington Gefängnis. Upsi.
Die Straße die wieder zur Küste führte war mit No Entry and Warning Schildern zugekleistert, sodass wir wieder umdrehten. Wir fanden die Küstenstraße wieder und sahen am Ende der Straße sogar die Berge von Kaikoura auf der Südinsel hinter dem Meer so klar war es!
Danach fuhren wir noch zu einem Platz mit ganz viel Kunst aus Schrott und Metall, teilweise etwas merkwürdig, aber auch mit witzigen Sachen.
Dann fuhren wir auch schon auf unseren Camping Platz und zwar im hellen! Unglaublich.
Am darauffolgenden Tag fuhren wir als erstes zum Weta Cave, wo die Kreativarbeit von vielen Filmen, wie z.B. Der Herr der Ringe und Der Hobbit geleistet wird. Davor stehen die drei Trolle aus dem Hobbit lebensecht. Das Innere besteht aus einem Laden, einem Mini-Museum und einem kleinen Kino. In dem kurzen Film wird erklärt was im Weta Cave gemacht wird und wie sie so groß geworden sind. Sie haben außerdem bei Avatar, Peter Pan, District 9 oder Planet der Affen mitgemischt. Wir haben dann noch eine geführte Tour mitgemacht durch die Studios. Zuerst wurde erklärt wie man Equipment modelliert. Dabei gibt es verschiedene Methoden aus Holz oder Plastik. Waffen werden erst in 2D gemalt, dann in 3D animiert, dann 3D gedruckt, dann aus einer Holzähnlichen substanz geschnitzt und daraus auch Formen gemacht, damit die Waffe mit einer Art Kunstoff gegossen werden kann und zuletzt wird sie dann bemalt, natürlich meist im vintage look. Einige Dinge werden aber auch von einem Schmied aus echtem Metall hergestellt, z.B. Schwerter, die dann natürlich auch nur als Modell herhalten Ganze Autos bauen sie in den Weta Caves. Außerdem wurde gezeigt wie man mit Photoshop Tausende Szenen-Bilder erstellt, die aussehen wie richtig gemalt und total detailliert sind. Für KingKong malten der Hauptdesigner 5000 Gemälde dieser Art, 4 an einem Tag. Überall stecken so viele Details und Arbeit, die man als normaler Zuschauer überhaupt nicht mitbekommt. Ein ganzer Panzer wurde gebaut nur um einmal durchs Bild zu rollern, tausende Waffen gemacht, die alle individuell sind mit verschiedenen Aufdrucken etc. Und Millionen kleine und große Figuren und Landschaften, die überhaupt nicht im Film verwendet werden. Sie waren außerdem gerade dabei einen riesigen Baum ähnlich wie die Bäume in Herr der Ringe (also mit Augen) zu machen. Das Ding war riesig groß und ist für einen Skulpturenpark zum drauf rumklettern gedacht. Sie hatten erst die Grundform aus Styropor geschnitten und waren jetzt dabei mit einer kneteähnlichen Substanz detailliert den verwurzelten Baum zu formen mit Borkenstruktur etc. Nichts davon wird aber nachher in dem Park stehen. Dafür werden weitere Schritte nötig sein, um das ganze aus einem wetterfesten Material zu machen. Auch sehr viel Aufwand machen sie sich mit den Kettenhemden zb bei Herr der Ringe oder Königreich der Götter? Dafür lassen sie Millionen Plastikringe in China herstellen und Ketten sie eigenhändig alle zu Kettenhemden zusammen. Inzwischen sind Plastikkettenhemden gängig. Früher benutzte man gestrickte oder welche aus Aluminium. Auch das Material für Masken etc ist sehr verschieden. So verwenden sie für menschliche Haut Silikon und für Monster Latex. Das die Weta caves so schnell gewachsen sind merkt man auch daran, dass alles sehr klein und eng wirkt und nicht für Touristenmassen gemacht worden sind und da das alles in einer kleinen Wohnsiedlung liegt ohne Parkplatz etc. Weta nennen sie sich übrigens, weil die Weta sehr große resistente neuseeländische Insekten die schwersten Insekten auf der ganzen Welt sind. Aus der Maori Sprache übersetzt heißen die Tiere 'God of ugly things' also Gott der hässlichen Dinge. Und bei den ganzen Gollums und Zombies die man hier sieht, passt das ganz gut.
Danach sind wir in die Stadt gefahren und haben uns die Innenstadt und das Bürgerzentrum nochmal zur Gemüte geführt. Dann sind wir ins Te Papa, das heute bis um 9 ihr abends auf hatte und waren im Souvenir Shop, bei einer weiteren Ausstellung und bei einer Talk Runde bei der es um Google ging. Wir gingen aber früher, waren aber trotzdem erst spät beim Camping Platz. Am nächsten Tag kam dann 'endlich' der Regen. Abends haben wir dann noch Serien geguckt und haben unsere Chips aufgemacht. Am nächsten Tag sind wir spät losgekommen sind dann zu zwei verschieden Märkten in Wellington gefahren und sind dann ins Te Papa. Wir wissen nicht genau wie, aber wir waren solange drin bis es zugemacht hat. Wir waren zunächst draußen bei Caves und Urwald, was aber nicht so spannend war, da wir das ja fast immer in echt haben. Dann waren wir bei der Maori Ausstellung. Da gab es verschiedenen über verschiedene Völker der Maori. Außerdem auch Kanus mit denen sie mit Haus und Hof über den Ozean geschippert sind, also eher Katamaran-Kanus mit Segel. Eine Nachbildung so eines Gefährtes konnte man sich von einer Seite anschauen und von der anderen Seite hat man durch ein Hologramm-Film nachgestellte Szenen und Erzählungen auf dem Boot mit Schauspielern gesehen. Außerdem gab Marae, Hauser der Maori und Speisekammern die man barfuß sogar betreten durfte. Es gab auch eine kunstvolle Nachahmung eines Marae nur in modern und größer für ganz Neuseeland und die ganze Welt, wo auch wichtige Versammlungen etc. abgehalten werden können. Außerdem haben wir uns noch Lebensgeschichten von Eingereisten damals angehört und ihre ersten Eindrücke. Außerdem konnte man mit einem Fragebogen schauen ob man damals umsonst mit nach Neuseeland durfte oder bezahlen musste. Ich wäre frei gefahren, David nicht. Ein paar Jahrzehnte später allerdings wären wir beide nicht mehr reingelassen worden. Zudem gab es auch viele andere Geschichten von Einreisenden und ihr Gründe, wie von polnischen Waisenkindern, Bewohner der pazifischen Inseln oder Flüchtlingen. Außerdem wurde lange versucht ein Imperium der pazifischen Inseln zu bilden mit Neuseeland als Mittelpunkt zu schaffen, was für die annektierten Inseln nur teilweise vorteilhaft war. Zum einen wurden öffentliche Einrichtungen geschaffen, zum Andern die natürlichen Ressourcen ausgeplündert. Ein Beispiel war eine Insel, auf der sie Phosphat entdeckt hatten und dann die Schürfrechte für 24 Pennies erworben haben. So verloren viele Menschen ihre Heimat und die, die heute noch dort leben, leben in den alten Fabrikanlagen. Das Phosphat wurde übrigens zum düngen der Wiesen für die Schafe, auf denen Neuseelands Wirtschaft beruhte genutzt. Um dies zu verteilen, sind damals Flugzeuge über die kargen Hügel geflogen
Zudem gab es auch ein paar Grundinfos wie es z.B. Zu dem Namen New Zealand gekommen ist, Holländer haben es zuerst als Nieuw Zealand bezeichnet und das wurde in den Karten anderer Nationen übersetzt übernommen. Außerdem natürlich die Kiwis die erst Mitte der 90er Jahre so genannt wurde, um sie besser zu verkaufen. Der Ursprungsname ist 'Chinesische Stachelbeere' und kommt logischerweise auch aus China. Ein weiteres typisch neuseeländisches Produkt ist der Flip Flop, der hier jedoch Jandal heißt, weil er ein JApanischer saNDAL ist.

Dann sind wir zu Dominos und haben uns dann ins freie Wifi gestellt.
Am nächsten Morgen auf dem camping Platz haben wir zunächst unser Brot gebacken und haben dann einen Spaziergang im Ort Porirura gemacht.
Danach wollten wir zur Bibliothek nach Wellington. Ein Fehler die Stadt war knacke voll und wir haben über eine Stunde nach einem Parkplatz gesucht und sind dann noch ne halbe Stunde gegangen. Eine Stunde hatten wir somit in der Bibliothek die am Sonntag früher zu macht. Danach sind wir dann wieder mal ins Te Papa sind aber gar nicht wirklich weiter gekommen es gibt einfach viel zu viel anzusehen. Dann haben wir am Blog gearbeitet während das erste Gewitter für uns in Neuseeland aufkam und es regnete regnete die ganze Nacht und den ganzen Tag wir aus Eimern. Gut geeignet also für einen Bibliothekstag. Und selbst auf den weg dorthin wurden wir komplett nass, sodass wir in den nächstbesten Laden liefen und uns Regenponchos kauften. Ich verbrachte den ganzen Tag mit meinen Bewerbungen und David mit Blog und Fotos. Als die Bibliothek halb 9 dann zu machte, gingen wir im Sturm zurück zum Auto war, wo wir mit unseren Regenponchos ordentlich durch die Gegend gepustet wurde, was, von Kälte & Nässe mal abgesehen, ziemlich lustig war. Das Wetter am nächsten Tag war wieder besser, aber trotzdem kühl. Wir mussten aber mal wieder mit mir zum Arzt. Als wir dann endlich gehen konnten, fuhren wir in die Stadt und wir beendeten zunächst den Abschnitt im Te Papa mit den Einwanderern der pazifischen Inseln und wie sie versuchen ihre Kultur und Identität beizubehalten und weiterzugeben. Danach ging es zu typischen Haushaltsgegenständen aus verschiedenen Jahrhunderten und zu einer Ausstellung über die Aufstände gegen das Rugby-Spielen zwischen Südafrika und Neuseeland in den 70er Jahren, wegen der dort herrschenden Apartheid. Als wir uns dann nicht mehr aufnahmefähig fühlten gingen wir in die Cafeteria der Bibliothek und aßen einen Brownie. Dann arbeiteten wir weiter am Blog bzw. ich schloss mit den Bewerbungen bis Anfang Juni erstmal ab. Wieder spät fuhren wir zurück, machten aber noch hervorragende Bratkartoffeln und Spiegelei.
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Seal Pups, Schafsköttel und Pupu Springs
summary:
In Motueka we meet Mi Ran and spent the hole day together. It was really funny and a long long day. The night we stayed in Cherwood Forest, Location of Lord of the Rings and the Luminate Festival. Then we drove to Takaka to a natural maze and the grove walk. Both nice tracks. In the afternoon we visit a beach in the Abel Tasman Nationalpark. Really Golden-Bay-like: gold sand, cyan water, green bush. The next day was really rainy. In the afternoon we climbed to the Rawhiti Cave and the steep walk definitly worth it. The huge entry with million of stalactites were impressive! But in the cave heavy falls started and the way back were really slippery and we were totaly wet. Farewell Spit was our next destination. When the rain stoped we made a walk from the wharaki Beach to Cape Farewell to the lighthouse, where you can see Farewell Spit, if the weather is good. Unfortunatly the weather was not good, but we had no rain. The walk is really nice many good views, steep cliffs, caves and seals! We saw the sunset back at Wharaki Beach, which we explored on the next day. There was a pool full of cute seal pups and many many caves in the south. After this we went again to the lighthouse and we could see Farewell Spit a unique scenery. In the afternoon we made a half day tour in Abel Tasman until it was dark. The beaches are gorgeous! Back in Takaka we drove to Pupu Springs, the clearest springs in the World and then to motueka again. We picked Mi ran up in the orchard and spent the hole evening with her on our camp ground. Then we had to say good bye. That was really really sad. Mi Ran we miss you!
On the next day we went back to Nelson and we stayed near the Polerus River. In Blenheim we met Jane with Ching. We stayed two nights with them on the same holiday park. We enjoyed the time until we had to say good bye again. Terrible, but we hope we can see us again in the north! Next Stop was Kaikoura. We saw a lot of seal pups playing in a waterfall. We made also short walks in Kaikoura, but we don't watched for whales.
Als wir am nächsten morgen dann unser Auto packten, stand Mi Ran auf einmal hinter dem Zaun. Mit ihr wollten wir uns heute treffen, da heute am Sonntag ihr freier Tag vom Äpfelpacken war. Dann probierten wir noch zusammen das Trampolin des Holiday Parks aus und fuhren danach zum Markt im Motueka, wo wir viele Stände aus Nelson wiedererkannten. Ich kaufte mir noch eine Kiwimütze und wir aßen Eis. Danach spielten wir mit den Spielzeugen und Sportgeräten, die hinter dem Markt auf einer Wiese für die Kinder aufgebaut war. Als der Markt dann vorbei war gingen wir ins Warehouse und danach fuhren wir zum Strand bis uns die Sandflies davonjagten. Der Strand war aber schonmal ein Vorgeschmack auf die Golden Bay. Dann gucken wir uns Bilder mit Mi Ran an und fuhren zwischendurch Fish&Chips essen. Als wir satt waren fuhren wir zum Haus von Mi Ran und guckten dort weiter Bilder bzw. David und Mi Ran, während ich schlief. Spät in der Nacht brachen wir dann auf zum DOC Platz auf einen Berg Richtung Golden Bay. Die Fahrt dauerte eine weitere Stunde, sodass wir angekommen einfach nur ins Bett plumpsten. In der Nacht ging es David dann gar nicht gut, aber ich hatte zum Glück noch Medikamente gegen Übelkeit. Mir war auch ein wenig schlecht gewesen, sodass wir ganz stark die Fish&Chips in Verdacht haben.
Am Morgen war aber wieder alles gut und wir bemerkten, dass wir gar nicht auf den DOC Campingplatz waren sondern auf einem privaten Gelände, wo man billiger campen konnte. Auf dem Gelände wurden auch die Szenen im Chetwood Forest von Herr der Ringe gefilmt und hier findet auch ein berühmtes Hippie-Festival in Neuseeland statt. Dementsprechend waren die Klos auch Kompost Toiletten und alles aus Naturmaterialien, sehr im Einklang mit dem Universum.
Daraufhin fuhren wir erstmal nach Takaka in die iSite und danach zu einem natürlichem Labyrinth aus Kalkstein und dass es eines war haben wir spätestens erkannt als wir uns trotz Karte verliefen. Zum Glück haben wir uns irgendwann aber doch noch in den Steinspalten und Tunneln, Wurzeln und Lianen wiedergefunden. Der Weg war von dem Gründer mit ganz vielen Spielsachen und Totenköpfen ausgestattet worden und außerdem flatterten zig Fantails(Ein Vogel der uns irgendwie immer begleitet, guck http://www.whiteherontours.co.nz/images/fantail.jpg) durch die Luft.
Danach machten wir einen kurzen Ausflug in ein Stück Land, das dem Labyrinth ähnlich war, aber optisch schöner und beeindruckender war mit einem Lookoutpunkt auf die umliegende Gegend.
Danach fuhren wir noch in den Abel Tasman Nationalpark und wanderten zum Taupo Point mit schönem türkisem klarem Wasser umsäumt vom Busch mit grünen Inseln und vielen Vögeln.
Der Weg führte fast nur am Strand entlang, wo wir ganz verschiedene Krabben sahen: Massenweise kleine die in Löchern im nassen Sand leben, eine recht große tote, die Wohl von einer Möwe verloren wurde und eine im Wasser. Ab und zu schauten auch mal Robben aus dem Wasser. Es war einfach alles voller Leben.
Auf dem Rückweg kam uns eine Frau entgegen die ihre Freundin suchte, die auch dort hinwollte wo wir waren, doch wir hatten niemanden gesehen. Es wurde schon dunkel und als wir losgefahren waren, um in Takaka auf den Camping Platz zu fahren (wo eine Gruppe Israelis war, unter denen David gar nicht auffiel), machten wir uns doch große Sorgen, dass wir nicht da geblieben waren. Zum Glück trafen wir beide am nächsten Tag in der Bibliothek, die aufgrund des Regens total überfüllt war, und danach im Café, wo wir Kuchen aßen. Sie hatte sie tatsächlich verlaufen gehabt und sie hatten sich erst in der Nacht gefunden. Ohje, aber zum Glück ist nichts passiert. Danach sind wir zum DOC, um zu fragen, ob es ok ist zu einer Höhle in der Nähe zu gehen, weil die bei starkem Regen nicht zu erreichen ist und es für den Tag sogar sind Wetterwarnung gab, aber sie meinte es ist okay, vielleicht ein bisschen rutschig, weil es ein wenig steil ist. Und wie steil es war! Nach den ersten Minuten, die relativ moderat waren ging es sehr steil über Baumwurzeln nach oben. Eine Stunde sollte ein Weg dauern. Irgendwann war ich so erschöpft, dass ich schon überlegte umzudrehen, aber da tat sich der Eingang vor mir auf nach gerade einer halben Stunde. Puh und Oha! Ich wartete noch kurz auf David, da er zurück gegangen war, um Taschenlampen zu holen, und dann gingen wir auf einem befestigten Weg in den Eingang, der riesig war und mit Millionen, wenn nicht Milliarden, Stalaktiten und Stalagmiten versehen war. Dafür hatte sich selbst dieser Aufstieg mal wieder gelohnt.
Leider ist ein Teil der Fotos weg.
Es hatte schon die ganze Zeit ein wenig geregnet, aber während wir in der Höhle waren fing es richtig stark an und wurde auf dem Rückweg nochmal stärker. Der Weg verwandelte sich zunächst in eine Rutschbahn und dann in einen Fluss mit diversen Seen. Wir fielen beide auf den Po und rutschten mehr runter als zu gehen. Danach waren wir erstmal dreckig und nass. Das beste war während wir uns noch aus unseren Regenjacken pellten hörte es schlagartig auf zu regnen und es regnete heute auch nicht weiter. Es wurde aber schon wieder dunkel und wir fuhren zurück nach Takaka und dann Richtung Norden. Da uns der erste Camping Platz zu teuer war und der zweite zu, landeten wir am Ende doch fast am Cape Farewell. Regen empfing uns am nächsten Morgen. Ein bisschen planlos was nun fuhren wir hin und her und versuchten bei starken Regen unser Auto ein bisschen zu lüften und von Luftfeuchtigkeit zu befreien, was nicht wirklich gut gelang. Dann fuhren wir zum camping Platz, der am dichtesten am Cape und am Strand liegt. Da das Office nicht auf hatte, fuhren wir schonmal rauf und guckten uns alles an. Als wir schon alles packten um uns in den gemütlichen Aufenthaltsraum zu setzten hörte der Regen ein bisschen auf und aufgrund der teuren Duschen und der Plumpsklos beschlossen wir doch nicht zu bleiben und machten eine 5 Stunden Wanderung vom Whararaki Beach zum Cape Farewell und zu einem Leuchtturm am nördlichsten Punkt der Nordinsel, von wo man den Farewell Split sehen kann. Zunächst ging es über den Strand mit großen Sanddünen mit denen David viel Spaß hatte, weil man sie wunderbar hoch und runter laufen/springen konnte.
Dann fuhren wir zum anderen Holiday Park zurück und gingen erstmal den Schafsgestank von uns abwaschen. Danach machten wir uns Pancakes und guckten Big Bang Theorie und dann ging es ins Bett, denn wir wollten früh aufstehen am nächsten Tag. Endlich gutes Wetter, so frühstückten wir gleich erstmal draußen. Dann ging es kurz vor 9 ein weiteres mal zum Strand. Dieses mal wollten wir bei low tide die Höhlen am Strand erkunden. Doch die ersten wurden blockiert durch die allersüßesten Seal pups, die wir je gesehen haben. Seal pups sind übrigens junge Robben. Und die plantschten quietschfidel in einem Pool vor den Höhlen, machten Sprünge, jagten sich, neckten sich und liefen ungeschickt zwischen den Pools hin und her. Das war soo niedlich.
Doch die Flut wartet nicht und so gingen wir weiter zum anderen Ende des Strandes, der sich in Höhlen verläuft. Durch viele konnte man auch durchgehen und in einen glaubte David sogar ein Seehund gesehen zu haben. Das wollten wir nochmal erforschen und gingen nochmal zurück mit Taschenlampen. Dann bewegte er sich aber doch und wir erschreckten uns so, dass wir Hals über Kopf rausliefen. Nachdem wir alles erkundet hatten ging David nochmal zum anderen Ende und zum Fluss von gestern, der nun eher ein Bächlein war, während ich noch seal pups anguckte.
Dann gingen wir zurück und fuhren zu dem Parkplatz beim Leuchtturm und kletterte nochmal den ganzen weg hoch, um uns Farewell Split anzugucken . Diesmal war es zum Glück sehr gut zu sehen und auch die Umgebung sah bei hellem licht nochmal ganz anders aus.
Danach verließen wir die Nordspitze und fuhren zum Abel Tasman National Park um eine Halbtagestour zu laufen. Der Weg ging über ein Berg zum Anapai Strand und über einen weiteren zur Mutton Bay.
Die Strände waren wirklich wie man sich die Golden Bay vorstellt. Bei der letzten ließ ich mich nieder, David wollte noch weiter zu einem Aussichtspunkt, von dem man die golden bay mit Farewell Split sehen kann. Ich las in unserem Reiseführer während die dunklen Wolken bedrohlich nahe kamen und süße seal pups vorbei schwammen und von den Wellen durcheinander gewirbelt wurden. Nach einer Stunde war David dann erschöpft zurück. Er war nämlich auf dem Hinweg statt der 30 Minuten Variante des Weges die 1,5 h Variante gegangen, bzw. als er das gemerkt hatte gelaufen.
Danach ging aber wie es sich im Abel Tasman Nationalpark gehört auch nochmal ins Wasser. Jedoch war dies aus Jahres und Tageszeitlichen Gründen nicht mehr ganz so schön.
Dann machten wir dass wir zurück kamen bevor es dunkel wurde oder es anfängt zu regnen. Beides klappte ganz knapp. Im Dunkeln und im Regen fuhren wir den langen Weg zurück nach Takaka und holten uns einen fishburger weil wir zu müde waren um zu kochen. David ging heroisch noch Duschen während ich einfach ins Bett fiel. Es regnete auch am nächsten Tag. In einer Lücke huschten wir noch zu den Pupu Springs, der klarsten Quelle der Welt. Klareres Wasser gibt es nur in der Antarktis. Obwohl wir uns nicht so viel davon versprochen hatten, war es doch beeindruckend wie weit und tief man sehen konnte.
Als nächstes fuhren wir nach Motueka zum New World und zur Bibliothek. Danach suchten wir uns einen Campingplat, der witzigerweise eine Kiwifarm nebenan hatte, an der wir standen und holten Mi Ran ab, die uns eine riesige Tüte Äpfel stibitzt hatte. Das toppte dann sogar die Apfel aus dem freshchoice in Nelson für 99ct. Dann fuhren wir mit ihr zurück zum Camping Platz und machten unser Brot fertig. Danach machten wir die doppelte Menge Nudeln mit Ei, mit Eiern die wir am Straßenrand erworben hatten. Danach waren wir alle extrem satt. Wir erzählten noch lange und guckten Bilder weil wir uns nicht so recht trennen konnten, bis wir Mi Ran dann mitten in der Nacht zurück brachten und wir uns verabschieden mussten. Schon komisch. Abschiede sind ja allgemein doof, aber wenn man nicht weiß, ob man sich je wieder sieht und wenn dann erst in einer langen Zeit, dann ist das noch doofer.
Am nächsten Tag ging es nach einem kurzen Ausflug nach rabbit island und Qualitäts Fish&Chips zurück nach Nelson. Es regnete mal wieder und wird es auch die nächsten Tage tun. Wir brauchten noch ein paar Dinge(wir haben es tatsächlich geschafft unser altes Bettlaken im Schlaf zu zerreißen) und dann ging es weiter Richtung Blenheim. Auf halber Strecke fanden wir einen DOC Camping Platz mit heißen Duschen und blieben dort. Der Campleiter erzählte uns, dass wir auf dem Schotter bleiben sollten und nicht auf den durchgeweichten Rasen, damit wir nicht stecken bleiben.
Eigentlich ist gleich daneben ein Fluss in dem man schwimmen kann doch der war so voll, schlammig und reißend, dass David es lieber ließ und wir gleich nach Blenheim fuhren. Dort trafen wir uns mit Jane(Chen/ Wei Chen- vom Blaubeerpflücken, aus Taiwan), die hier Muscheln öffnet. Wir gingen mit ihr und Ching(China), ihrer Reisepartnerin, einkaufen und dann zu ihren Holidaypark, wo wir auch blieben. Wir erzählten und spielten unser scrabble Imitat und fuhren mit Jane zu Dominos Pizza essen. Danach spielten wir noch Karten und erzählten bis wir alle wieder ziemlich müden waren. Nebenbei erfuhren wir noch etwas über ein chinesisches Sprichwort was mit einem gelben Fluss zu tun hat.
Den nächsten Tag verbrachten wir in der Bibliothek - denn ratet mal - es regnete. Danach fuhren wir wieder zum holiday Park, wo Jane wohnt und verbrachten noch den Abend miteinander, obwohl sie und Ching ziemlich beschäftig waren, da sie am nächsten Tag auszogen. In der Nacht mussten wir uns auch noch von Jane verabschieden und David wird jetzt schon traurig, dass wir Neuseeland bald verlassen müssen, bzw erstmal die Südinsel.
Am nächsten Tag war es endlich mal wieder schön, es war so angenehm mal nicht nasse Füße zu kriegen oder auch zu beeilen reinzukommen. Nach dem Frühstück haben wir uns noch die Aale des Campgrounds angeguckt, die gefüttert werden können. Deswegen kamen die großen Aale auch gleich an und schlängelten zu einem Haufen der an Medusa oder Davi Jones erinnerte.
Dann fuhren wir in die Stadt Sachen für die Uni drucken und verschicken und als wir fertig waren, ging es endlich los Richtung Kaikoura. Die Fahrt dorthin sollte toll sein und das war sie auch. Schön an der Küste entlang mit schneebedeckten Bergen auf der anderen Seite. Zwischendurch hielten wir noch bei den Ohau Wasserfall. Dort sollen im Herbst und Winter bis zu hundert seal pups im Wasser spielen. Und es waren auch bis zu 50 da die sich im kleinen Becken und im Fluss auf den Weg dorthin tummelten. Aber es tummelten sich auch fast so viele Touristen davor. So waren die seal pups beim Whararaki Beach wesentlich cooler.
Dann fuhren wir auch schon auf unseren Holiday park, um Wäsche zu machen, den Schimmel zu entfernen nach der langen Regenzeit und Schuhe zu pflegen. Das zog sich bis zum Mittag des darauffolgenden Tages und weitete sich zu einer Grundreinigung aus.
Dann wollten wir in die Bibliothek, überlegten uns aufgrund des super Wetters aber doch eine kurze Wanderung am Rand der Klippen zu machen. Heute waren auch die schneebedeckten Berge ringsum gut zu sehen und unten auf den Felsen lagen hunderte Seelöwen. Ca. Bei der Hälfte des Weges ging es über eine Kuhweide. Gerade als wir über die Treppen in Gehäge gingen kam eine große Herde Jungkühe um die Ecke. Wir blieben erstmal stehen, aber die Kühe machten nicht halt und so machten wir kehrt und scharten alle Kühe um die Stelle, wo die Treppe über den Zaun geht. Wir warteten noch beschlossen aber umzudrehen, da kam eine Mutter mit Kleinkind machte ein bisschen Krach und bahnte sich ihren weg. Wir gingen trotzdem und das war auch die richtige Entscheidung. Denn da kam ein Bulle um die Ecke und kam auf die Mutter zu gerannt. Die konnte sich zum Glück ihr Kind schnappen und zurück übern Zaun. Danach wachte der Bulle neben der Treppe grimmig, dass keiner seinen Jungkühen zu nahe kommt. Neuseelands Wanderwege.
Nachdem wir beim Auto dann was gegessen hatten fuhren wir noch ein bisschen weiter südlich, denn dort wollte David noch einen Weg gegen. Ich blieb im Auto und arbeitete weiter an dem Blog.Davids Wanderung begann mit der Überquerung eines Flusses, entweder über eine Eisenbahnbrücke oder durch den Fluss. Schuhe aus und durch dachte sich David, was auch gut klappte, nur am Fuß weh tat. Der Weg führte weiter entlang an einer Steilen Felswand, wo wohl regelmäßig mal Steine abfallen. Außerdem war man die ganze Zeit neben der Bahnstrecke. Als ein Zug vorbei kam grüßte er David sowohl akustisch, als auch durch nacheinander folgendes aufleuchten, seiner rechten und seiner linken Lampe. Neben der heutigen Bahnstrecke muss auch schon eine andere weiter Richtung Wasser gewesen, weil dort halb im Wasser lagen sogar nicht nur Gleise sondern auch eine rostige alte Lok inklusive Wagen. Megacool. Der Weg folgte der Zugstrecke, bis diese in einen Tunnel verschwand. Nun sollte ein Abstieg zum Meer erfolgen, welches nun Ebbe hatte. Da es jedoch schon dunkler wurde und der Weg nicht besser, entschied sich David um zu drehen. In diese Gehrichtung konnte man nun diese Sonne hinter Kaikouras Bergen untergehen sehen. Auf dem Weg entdeckte David noch ein paar Blumen und entdeckte, wieder auf Meeresspiegelhöhe angekommen einen Stein voller Fossile, den er jedoch nicht weiter untersuchen, weil unbeschreibliche Massen kleiner Fliegen über ihn herfielen. Zurück am Fluss wollte er eigentlich nun über die Bahnbrücke gehen, überlegte es sich in Anbetracht eines kleinen Jungen, der mit seinem Vater den Fluss überquerte kein schlechtes Beispiel zu sein. Bei der Überquerung des Stroms legte er sich dann nochmal auf unglaublich ungeschickte Weise ins Flussbett.
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In Motueka we meet Mi Ran and spent the hole day together. It was really funny and a long long day. The night we stayed in Cherwood Forest, Location of Lord of the Rings and the Luminate Festival. Then we drove to Takaka to a natural maze and the grove walk. Both nice tracks. In the afternoon we visit a beach in the Abel Tasman Nationalpark. Really Golden-Bay-like: gold sand, cyan water, green bush. The next day was really rainy. In the afternoon we climbed to the Rawhiti Cave and the steep walk definitly worth it. The huge entry with million of stalactites were impressive! But in the cave heavy falls started and the way back were really slippery and we were totaly wet. Farewell Spit was our next destination. When the rain stoped we made a walk from the wharaki Beach to Cape Farewell to the lighthouse, where you can see Farewell Spit, if the weather is good. Unfortunatly the weather was not good, but we had no rain. The walk is really nice many good views, steep cliffs, caves and seals! We saw the sunset back at Wharaki Beach, which we explored on the next day. There was a pool full of cute seal pups and many many caves in the south. After this we went again to the lighthouse and we could see Farewell Spit a unique scenery. In the afternoon we made a half day tour in Abel Tasman until it was dark. The beaches are gorgeous! Back in Takaka we drove to Pupu Springs, the clearest springs in the World and then to motueka again. We picked Mi ran up in the orchard and spent the hole evening with her on our camp ground. Then we had to say good bye. That was really really sad. Mi Ran we miss you!
On the next day we went back to Nelson and we stayed near the Polerus River. In Blenheim we met Jane with Ching. We stayed two nights with them on the same holiday park. We enjoyed the time until we had to say good bye again. Terrible, but we hope we can see us again in the north! Next Stop was Kaikoura. We saw a lot of seal pups playing in a waterfall. We made also short walks in Kaikoura, but we don't watched for whales.
Als wir am nächsten morgen dann unser Auto packten, stand Mi Ran auf einmal hinter dem Zaun. Mit ihr wollten wir uns heute treffen, da heute am Sonntag ihr freier Tag vom Äpfelpacken war. Dann probierten wir noch zusammen das Trampolin des Holiday Parks aus und fuhren danach zum Markt im Motueka, wo wir viele Stände aus Nelson wiedererkannten. Ich kaufte mir noch eine Kiwimütze und wir aßen Eis. Danach spielten wir mit den Spielzeugen und Sportgeräten, die hinter dem Markt auf einer Wiese für die Kinder aufgebaut war. Als der Markt dann vorbei war gingen wir ins Warehouse und danach fuhren wir zum Strand bis uns die Sandflies davonjagten. Der Strand war aber schonmal ein Vorgeschmack auf die Golden Bay. Dann gucken wir uns Bilder mit Mi Ran an und fuhren zwischendurch Fish&Chips essen. Als wir satt waren fuhren wir zum Haus von Mi Ran und guckten dort weiter Bilder bzw. David und Mi Ran, während ich schlief. Spät in der Nacht brachen wir dann auf zum DOC Platz auf einen Berg Richtung Golden Bay. Die Fahrt dauerte eine weitere Stunde, sodass wir angekommen einfach nur ins Bett plumpsten. In der Nacht ging es David dann gar nicht gut, aber ich hatte zum Glück noch Medikamente gegen Übelkeit. Mir war auch ein wenig schlecht gewesen, sodass wir ganz stark die Fish&Chips in Verdacht haben.
Daraufhin fuhren wir erstmal nach Takaka in die iSite und danach zu einem natürlichem Labyrinth aus Kalkstein und dass es eines war haben wir spätestens erkannt als wir uns trotz Karte verliefen. Zum Glück haben wir uns irgendwann aber doch noch in den Steinspalten und Tunneln, Wurzeln und Lianen wiedergefunden. Der Weg war von dem Gründer mit ganz vielen Spielsachen und Totenköpfen ausgestattet worden und außerdem flatterten zig Fantails(Ein Vogel der uns irgendwie immer begleitet, guck http://www.whiteherontours.co.nz/images/fantail.jpg) durch die Luft.
Danach machten wir einen kurzen Ausflug in ein Stück Land, das dem Labyrinth ähnlich war, aber optisch schöner und beeindruckender war mit einem Lookoutpunkt auf die umliegende Gegend.
Danach fuhren wir noch in den Abel Tasman Nationalpark und wanderten zum Taupo Point mit schönem türkisem klarem Wasser umsäumt vom Busch mit grünen Inseln und vielen Vögeln.
Der Weg führte fast nur am Strand entlang, wo wir ganz verschiedene Krabben sahen: Massenweise kleine die in Löchern im nassen Sand leben, eine recht große tote, die Wohl von einer Möwe verloren wurde und eine im Wasser. Ab und zu schauten auch mal Robben aus dem Wasser. Es war einfach alles voller Leben.
Auf dem Rückweg kam uns eine Frau entgegen die ihre Freundin suchte, die auch dort hinwollte wo wir waren, doch wir hatten niemanden gesehen. Es wurde schon dunkel und als wir losgefahren waren, um in Takaka auf den Camping Platz zu fahren (wo eine Gruppe Israelis war, unter denen David gar nicht auffiel), machten wir uns doch große Sorgen, dass wir nicht da geblieben waren. Zum Glück trafen wir beide am nächsten Tag in der Bibliothek, die aufgrund des Regens total überfüllt war, und danach im Café, wo wir Kuchen aßen. Sie hatte sie tatsächlich verlaufen gehabt und sie hatten sich erst in der Nacht gefunden. Ohje, aber zum Glück ist nichts passiert. Danach sind wir zum DOC, um zu fragen, ob es ok ist zu einer Höhle in der Nähe zu gehen, weil die bei starkem Regen nicht zu erreichen ist und es für den Tag sogar sind Wetterwarnung gab, aber sie meinte es ist okay, vielleicht ein bisschen rutschig, weil es ein wenig steil ist. Und wie steil es war! Nach den ersten Minuten, die relativ moderat waren ging es sehr steil über Baumwurzeln nach oben. Eine Stunde sollte ein Weg dauern. Irgendwann war ich so erschöpft, dass ich schon überlegte umzudrehen, aber da tat sich der Eingang vor mir auf nach gerade einer halben Stunde. Puh und Oha! Ich wartete noch kurz auf David, da er zurück gegangen war, um Taschenlampen zu holen, und dann gingen wir auf einem befestigten Weg in den Eingang, der riesig war und mit Millionen, wenn nicht Milliarden, Stalaktiten und Stalagmiten versehen war. Dafür hatte sich selbst dieser Aufstieg mal wieder gelohnt.
Es hatte schon die ganze Zeit ein wenig geregnet, aber während wir in der Höhle waren fing es richtig stark an und wurde auf dem Rückweg nochmal stärker. Der Weg verwandelte sich zunächst in eine Rutschbahn und dann in einen Fluss mit diversen Seen. Wir fielen beide auf den Po und rutschten mehr runter als zu gehen. Danach waren wir erstmal dreckig und nass. Das beste war während wir uns noch aus unseren Regenjacken pellten hörte es schlagartig auf zu regnen und es regnete heute auch nicht weiter. Es wurde aber schon wieder dunkel und wir fuhren zurück nach Takaka und dann Richtung Norden. Da uns der erste Camping Platz zu teuer war und der zweite zu, landeten wir am Ende doch fast am Cape Farewell. Regen empfing uns am nächsten Morgen. Ein bisschen planlos was nun fuhren wir hin und her und versuchten bei starken Regen unser Auto ein bisschen zu lüften und von Luftfeuchtigkeit zu befreien, was nicht wirklich gut gelang. Dann fuhren wir zum camping Platz, der am dichtesten am Cape und am Strand liegt. Da das Office nicht auf hatte, fuhren wir schonmal rauf und guckten uns alles an. Als wir schon alles packten um uns in den gemütlichen Aufenthaltsraum zu setzten hörte der Regen ein bisschen auf und aufgrund der teuren Duschen und der Plumpsklos beschlossen wir doch nicht zu bleiben und machten eine 5 Stunden Wanderung vom Whararaki Beach zum Cape Farewell und zu einem Leuchtturm am nördlichsten Punkt der Nordinsel, von wo man den Farewell Split sehen kann. Zunächst ging es über den Strand mit großen Sanddünen mit denen David viel Spaß hatte, weil man sie wunderbar hoch und runter laufen/springen konnte.
Wir gingen weiter, Aber uh was war das? Das war ein Fluss! Ja und wir kamen nicht drüber weg, nicht drumherum und nicht drunter durch und so mussten wir mitten hindurch. Da er etwas größer war als gedacht durch den Regen musste eher David hindurch, während ich getragen wurde. Danach ging es dann nicht wie in unseren Vorstellungen auf eine Klippe lang bis zum Ende, wo es wieder runter ging sondern hoch und runter auf einer einzigen Schafsweide. Besonders schön, wenn man Flip Flops trägt und das mit Kötteln gesprenkelte Gras durch den vielen Regen besonders rutschig ist. So fiel der arme David auch heute ein paar mal mit dem Po in den Matsch. Anfangs am Strand fand er die Flip Flops noch sehr praktisch, danach sah er aber ein, dass die Idee einfach blöd war. Doch die Klippen und die Höhlen und die brandenden Wellen waren es wert. Seelöwen gab es auch zu sehen und natürlich cape farewell, das fast aussieht wie Étretat.
Weiter ging es danach mit dem Leuchtturm als Ziel. Dafür ging es an einem windschiefen Wald vorbei zu einem steinigem Abschnitt, der aussah wie auf dem Kepler Track. Der Regen war zum Glück bis jetzt ferngeblieben und hinter uns strahlte die Sonne. Doch vor uns schwabberte eine große dunkle Wolke. Nach einem steilen Abschnitt erreichten wir dann den Leuchtturm den nördlichsten Punkt der Südinsel und sahen sogar eine Hälfte des Farewell Splits(so eine Sandbank Landzunge, wie aufm Darß nur größer). Die andere Hälfte lag hinter der Wolke. Dann ging es runter vom Berg und den ganzen Weg zurück zum Glück auf einer befestigten halbwegs ebenen Straße. Obwohl wir ziemlich erschöpft waren gingen wir nochmal zum Strand und schauten uns von dort den Sonnenuntergang an.Dann fuhren wir zum anderen Holiday Park zurück und gingen erstmal den Schafsgestank von uns abwaschen. Danach machten wir uns Pancakes und guckten Big Bang Theorie und dann ging es ins Bett, denn wir wollten früh aufstehen am nächsten Tag. Endlich gutes Wetter, so frühstückten wir gleich erstmal draußen. Dann ging es kurz vor 9 ein weiteres mal zum Strand. Dieses mal wollten wir bei low tide die Höhlen am Strand erkunden. Doch die ersten wurden blockiert durch die allersüßesten Seal pups, die wir je gesehen haben. Seal pups sind übrigens junge Robben. Und die plantschten quietschfidel in einem Pool vor den Höhlen, machten Sprünge, jagten sich, neckten sich und liefen ungeschickt zwischen den Pools hin und her. Das war soo niedlich.
Doch die Flut wartet nicht und so gingen wir weiter zum anderen Ende des Strandes, der sich in Höhlen verläuft. Durch viele konnte man auch durchgehen und in einen glaubte David sogar ein Seehund gesehen zu haben. Das wollten wir nochmal erforschen und gingen nochmal zurück mit Taschenlampen. Dann bewegte er sich aber doch und wir erschreckten uns so, dass wir Hals über Kopf rausliefen. Nachdem wir alles erkundet hatten ging David nochmal zum anderen Ende und zum Fluss von gestern, der nun eher ein Bächlein war, während ich noch seal pups anguckte.
Dann gingen wir zurück und fuhren zu dem Parkplatz beim Leuchtturm und kletterte nochmal den ganzen weg hoch, um uns Farewell Split anzugucken . Diesmal war es zum Glück sehr gut zu sehen und auch die Umgebung sah bei hellem licht nochmal ganz anders aus.
Danach verließen wir die Nordspitze und fuhren zum Abel Tasman National Park um eine Halbtagestour zu laufen. Der Weg ging über ein Berg zum Anapai Strand und über einen weiteren zur Mutton Bay.
Die Strände waren wirklich wie man sich die Golden Bay vorstellt. Bei der letzten ließ ich mich nieder, David wollte noch weiter zu einem Aussichtspunkt, von dem man die golden bay mit Farewell Split sehen kann. Ich las in unserem Reiseführer während die dunklen Wolken bedrohlich nahe kamen und süße seal pups vorbei schwammen und von den Wellen durcheinander gewirbelt wurden. Nach einer Stunde war David dann erschöpft zurück. Er war nämlich auf dem Hinweg statt der 30 Minuten Variante des Weges die 1,5 h Variante gegangen, bzw. als er das gemerkt hatte gelaufen.
Danach ging aber wie es sich im Abel Tasman Nationalpark gehört auch nochmal ins Wasser. Jedoch war dies aus Jahres und Tageszeitlichen Gründen nicht mehr ganz so schön.
Dann machten wir dass wir zurück kamen bevor es dunkel wurde oder es anfängt zu regnen. Beides klappte ganz knapp. Im Dunkeln und im Regen fuhren wir den langen Weg zurück nach Takaka und holten uns einen fishburger weil wir zu müde waren um zu kochen. David ging heroisch noch Duschen während ich einfach ins Bett fiel. Es regnete auch am nächsten Tag. In einer Lücke huschten wir noch zu den Pupu Springs, der klarsten Quelle der Welt. Klareres Wasser gibt es nur in der Antarktis. Obwohl wir uns nicht so viel davon versprochen hatten, war es doch beeindruckend wie weit und tief man sehen konnte.
Am nächsten Tag ging es nach einem kurzen Ausflug nach rabbit island und Qualitäts Fish&Chips zurück nach Nelson. Es regnete mal wieder und wird es auch die nächsten Tage tun. Wir brauchten noch ein paar Dinge(wir haben es tatsächlich geschafft unser altes Bettlaken im Schlaf zu zerreißen) und dann ging es weiter Richtung Blenheim. Auf halber Strecke fanden wir einen DOC Camping Platz mit heißen Duschen und blieben dort. Der Campleiter erzählte uns, dass wir auf dem Schotter bleiben sollten und nicht auf den durchgeweichten Rasen, damit wir nicht stecken bleiben.
Eigentlich ist gleich daneben ein Fluss in dem man schwimmen kann doch der war so voll, schlammig und reißend, dass David es lieber ließ und wir gleich nach Blenheim fuhren. Dort trafen wir uns mit Jane(Chen/ Wei Chen- vom Blaubeerpflücken, aus Taiwan), die hier Muscheln öffnet. Wir gingen mit ihr und Ching(China), ihrer Reisepartnerin, einkaufen und dann zu ihren Holidaypark, wo wir auch blieben. Wir erzählten und spielten unser scrabble Imitat und fuhren mit Jane zu Dominos Pizza essen. Danach spielten wir noch Karten und erzählten bis wir alle wieder ziemlich müden waren. Nebenbei erfuhren wir noch etwas über ein chinesisches Sprichwort was mit einem gelben Fluss zu tun hat.
Den nächsten Tag verbrachten wir in der Bibliothek - denn ratet mal - es regnete. Danach fuhren wir wieder zum holiday Park, wo Jane wohnt und verbrachten noch den Abend miteinander, obwohl sie und Ching ziemlich beschäftig waren, da sie am nächsten Tag auszogen. In der Nacht mussten wir uns auch noch von Jane verabschieden und David wird jetzt schon traurig, dass wir Neuseeland bald verlassen müssen, bzw erstmal die Südinsel.
Am nächsten Tag war es endlich mal wieder schön, es war so angenehm mal nicht nasse Füße zu kriegen oder auch zu beeilen reinzukommen. Nach dem Frühstück haben wir uns noch die Aale des Campgrounds angeguckt, die gefüttert werden können. Deswegen kamen die großen Aale auch gleich an und schlängelten zu einem Haufen der an Medusa oder Davi Jones erinnerte.
Dann fuhren wir in die Stadt Sachen für die Uni drucken und verschicken und als wir fertig waren, ging es endlich los Richtung Kaikoura. Die Fahrt dorthin sollte toll sein und das war sie auch. Schön an der Küste entlang mit schneebedeckten Bergen auf der anderen Seite. Zwischendurch hielten wir noch bei den Ohau Wasserfall. Dort sollen im Herbst und Winter bis zu hundert seal pups im Wasser spielen. Und es waren auch bis zu 50 da die sich im kleinen Becken und im Fluss auf den Weg dorthin tummelten. Aber es tummelten sich auch fast so viele Touristen davor. So waren die seal pups beim Whararaki Beach wesentlich cooler.
Dann fuhren wir auch schon auf unseren Holiday park, um Wäsche zu machen, den Schimmel zu entfernen nach der langen Regenzeit und Schuhe zu pflegen. Das zog sich bis zum Mittag des darauffolgenden Tages und weitete sich zu einer Grundreinigung aus.
Dann wollten wir in die Bibliothek, überlegten uns aufgrund des super Wetters aber doch eine kurze Wanderung am Rand der Klippen zu machen. Heute waren auch die schneebedeckten Berge ringsum gut zu sehen und unten auf den Felsen lagen hunderte Seelöwen. Ca. Bei der Hälfte des Weges ging es über eine Kuhweide. Gerade als wir über die Treppen in Gehäge gingen kam eine große Herde Jungkühe um die Ecke. Wir blieben erstmal stehen, aber die Kühe machten nicht halt und so machten wir kehrt und scharten alle Kühe um die Stelle, wo die Treppe über den Zaun geht. Wir warteten noch beschlossen aber umzudrehen, da kam eine Mutter mit Kleinkind machte ein bisschen Krach und bahnte sich ihren weg. Wir gingen trotzdem und das war auch die richtige Entscheidung. Denn da kam ein Bulle um die Ecke und kam auf die Mutter zu gerannt. Die konnte sich zum Glück ihr Kind schnappen und zurück übern Zaun. Danach wachte der Bulle neben der Treppe grimmig, dass keiner seinen Jungkühen zu nahe kommt. Neuseelands Wanderwege.
Nachdem wir beim Auto dann was gegessen hatten fuhren wir noch ein bisschen weiter südlich, denn dort wollte David noch einen Weg gegen. Ich blieb im Auto und arbeitete weiter an dem Blog.Davids Wanderung begann mit der Überquerung eines Flusses, entweder über eine Eisenbahnbrücke oder durch den Fluss. Schuhe aus und durch dachte sich David, was auch gut klappte, nur am Fuß weh tat. Der Weg führte weiter entlang an einer Steilen Felswand, wo wohl regelmäßig mal Steine abfallen. Außerdem war man die ganze Zeit neben der Bahnstrecke. Als ein Zug vorbei kam grüßte er David sowohl akustisch, als auch durch nacheinander folgendes aufleuchten, seiner rechten und seiner linken Lampe. Neben der heutigen Bahnstrecke muss auch schon eine andere weiter Richtung Wasser gewesen, weil dort halb im Wasser lagen sogar nicht nur Gleise sondern auch eine rostige alte Lok inklusive Wagen. Megacool. Der Weg folgte der Zugstrecke, bis diese in einen Tunnel verschwand. Nun sollte ein Abstieg zum Meer erfolgen, welches nun Ebbe hatte. Da es jedoch schon dunkler wurde und der Weg nicht besser, entschied sich David um zu drehen. In diese Gehrichtung konnte man nun diese Sonne hinter Kaikouras Bergen untergehen sehen. Auf dem Weg entdeckte David noch ein paar Blumen und entdeckte, wieder auf Meeresspiegelhöhe angekommen einen Stein voller Fossile, den er jedoch nicht weiter untersuchen, weil unbeschreibliche Massen kleiner Fliegen über ihn herfielen. Zurück am Fluss wollte er eigentlich nun über die Bahnbrücke gehen, überlegte es sich in Anbetracht eines kleinen Jungen, der mit seinem Vater den Fluss überquerte kein schlechtes Beispiel zu sein. Bei der Überquerung des Stroms legte er sich dann nochmal auf unglaublich ungeschickte Weise ins Flussbett.
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Sonntag, 14. April 2013
Zwischen den (Ge)Zeiten
summary: The Moutukiekie Beach in the near of Greymouth was absolutely charming! Long Beach, waterfalls, caves, wonderful weather, rocks, star fishs and no sandflies! (Slide Show) the coal creek falls after it were worth the walk too, but the Beach was hard to top. We also visited some Mining Sites, but only the Brunner Mining Site was worth a look. The next day we carved our own bone chains in 6 hours in Hokitika. That was really good.
In the evening we drove to the Glowworm Dell. Easy to find, next to the street and wonderful! The next day we went to Shanty Town an open air museum. It was interesting, but we think the price is to high. Anyway we spend the hole day in there. Our next destination was Punkaiki. The first stop was at the Truman Track with a nice little beach with a waterfall. The following day we went to the Pancake Rocks. It looks really nice there, but we had not to much waves and no fountains. The 1 hr Pororari River Canyon Track was a very nice walk along the River. The next town we visited was Westport or rather Cape Fouldwind. That was also a really nice beach with a crazy landscape und low tide bays and waves! The next few days we spent around Karamea. We saw the huge Oparara Arch and made the loop walk to the Moria Gates and a mirror lake, both nice and cosy places. We also explored the crazy pave cave and the big box canyon cave, a little bit scary. We also made the caves loop with three caves. While we passed one of the caves we made a Dinner in the Dark next to a waterfall and under the glowworms. All caves were really fascinating. Only that we lost our camera bag and David had to go the hole loop again was not so nice. But he found it and we were happy. The next day started with searching again. I lost my bone chain, but finally we found it on the campground. Unfortunatly rain started in the morning, so we had to go the Charming creek walkway in the rain. But it was nice, only a little bit wet. Back in Westport we had to repair our car, because the bearing broke on one of the bad gravel roads. But we had to go to Murchison for it. We made a drive through the Nelson Lakes National Park before we went to Nelson. The first day we go in the city, to the Christ Church, the Queenspark and the Museum. On Saturday we went to the market and bought a lot of fruits and vegetables. After shopping in Pack'n'Save we drove to Motueka to see Mi Ran.
Am Donnerstag war es dann wieder sonnig, richtig wunderbares Wetter. Wir mussten uns ein wenig beeilen, da wir zur Ebbe am Moutukiekie Beach sein wollten. Dort sollte es fantastisch sein. Angekommen, gingen wir zunächst am 'normalen' Strand entlang bis zu dem Bereich der bei Hochwasser nicht begehbar ist. Und es war einfach genial. Die tobende See, der frische Wind, die warme Sonne, Sand, Fels oder Steine unter unseren Füßen und die steilen Klippen mit den grünen exotischem Regenwald drauf und Höhlen und Wasserfälle. Am Ende haben wir sogar noch Seesterne gesehen. Und das Beste war: keine Sandflies! Worte können das alles sowieso nicht beschreiben und auch die Fotos sind nicht so aussagekräftig wie wir es gerne hätten, aber es ist zumindest ein Anfang.
Am Donnerstag war es dann wieder sonnig, richtig wunderbares Wetter. Wir mussten uns ein wenig beeilen, da wir zur Ebbe am Moutukiekie Beach sein wollten. Dort sollte es fantastisch sein. Angekommen, gingen wir zunächst am 'normalen' Strand entlang bis zu dem Bereich der bei Hochwasser nicht begehbar ist. Und es war einfach genial. Die tobende See, der frische Wind, die warme Sonne, Sand, Fels oder Steine unter unseren Füßen und die steilen Klippen mit den grünen exotischem Regenwald drauf und Höhlen und Wasserfälle. Am Ende haben wir sogar noch Seesterne gesehen. Und das Beste war: keine Sandflies! Worte können das alles sowieso nicht beschreiben und auch die Fotos sind nicht so aussagekräftig wie wir es gerne hätten, aber es ist zumindest ein Anfang.
das Fotoalbum dazu: https://plus.google.com/photos/118270735358053592688/albums/5868392749735603761?authkey=COf-gNSXjY-rtAE
Bezaubert von den vielen Eindrücken torkelten wir zurück zum Auto und aßen Mittag. Dann ging es noch zu den Coal Creek Falls, die doch eine beeindruckende Menge an Wasser hatten, durch den vielen Regen. Doch toppen konnte den Tag sowieso nichts mehr. Danach fuhren wir zur Brunner Mining Site, die Gegend hier ist bekannt für Kohle und Gold. Bei der Brunner Mine wurde hauptsächlich Kohle abgebaut und Ziegel hergestellt. Benannt wurde sie nach einem Erkunder der mit Hilfe eines Maori die Westküste erkundete und die Kohlevorkommen entdeckte. Zu riechen ist es auch heute noch, dass Kohle in der Nähe ist, besonders vor den Mineneingängen Der Platz wurde neu aufgearbeitet und mit vielen Info-Schildern und Häuschen und Hör-Berichten aufwendig veranschaulicht. Das war dann gar nicht so öde wie ich vermutet hatte, da normalerweise historische Plätze in Neuseeland klapprige alte unbegehbare Brücken oder eine Infotafel in der Wildnis sind, mit der Information, was hier einmal war, wovon aber nur noch der Ofen übrig ist, wenn überhaupt. Danach waren wir schon ziemlich kaputt, fuhren aber noch zu einer anderen Mine. Der Rundweg fing zunächst ganz spannend an mit Tunnel und Hängebrücke verlief sich dann aber in irgendwelchen Irrwegen in einem dunklen Wald und Infos zu der Mine oder gar die Mine selber haben wir nicht gefunden. David versuchte dann nochmal einen anderen Weg, aber so richtig riss uns das alles nicht mit nach der Brunner Mine. Jedoch hatte sich der Weg für ihn gelohnt,weil er einen Weka(flügelloser brauner Vögel, nicht der Kiwi) gesehen hat.
Dann fuhren wir hungrig zu Dominos Pizza und danach Richtung Hokitika auf einen DOC Platz, der gleichzeitig auch an einer historischen Mine ist und spielten noch 'Words, Words, Words' eine billige Variante von scrabble, da uns der Preis für scrabble leicht aus den Socken gehauen hat: 80$!
Den nächsten Morgen verschliefen wir, da wir den Wecker vergessen hatten. Also ließen wir den Minenwalk aus und fuhren gleich nach Hokitika. Dort wollten wir heute nämlich schnitzen. Hokitika ist Jade-Hauptstadt und Zentrum der Greenstone-Verarbeitung, da Greenstone häufig in der Gegend vorkommt. Hier gibt es etliche Galerien und Künstler und Läden, die Jadeskulpturen ausstellen/herstellen/verkaufen oder alles zusammen, vorwiegend den Schnitzereien der Maoris nachempfundener Schmuck, den es aber in jedem normalem Touri-Laden zu kaufen gibt. Die gängigsten Formen sind der tiki (ein Mensch/Maori), koru (ein gerolltes Farnblatt, sieht aus wie ein Kringel), ein twist (ein Kreis wie eine acht gedreht) oder ein fishhook (Fischerhaken, wie die Maori sie benutzt haben) aus Jade, Knochen oder Paua (Muschel). Tatsächlich laufen ziemlich viele Leute mit so einem Anhänger rum, aber kaufen kann ja jeder. Eigentlich wollten wir ja schon letztes Mal in Hokitika unseren eigenen Anhänger schnitzen, aber am Karfreitag war der Laden, wo man dies machen konnte geschlossen. Ich wollte eine relativ einfache Form des Twist aus Knochen machen, David hatte sich etwas spezielleres überlegt. Er wollte ein tiki mit dem Kopf des Mecklenburg Stiers herstellen. Zunächst bekamen wir ein passendes Stück Knochen. Dann schnitten wir unsere Skizzen aus und malten die Umrisse darauf. Als nächstes wurde mit einer Säge das gröbste weggesägt und dann auch nochmal grob mit einer großen Schleifmaschine umrissen. Dann ging's an die Feinarbeit, die ewig gedauert hat mit einer Art Mini-Schleifmaschine mit verschieden Aufsätzen für grobe oder weniger grobe Arbeit oder für Löcher. Danach wurde mit Schleifpapier nochmal alles geschliffen und danach mit einen Schrubber(so wie die Schlabberdinger in der Autowäsche in klein) und Glanz glänzend gemacht. David bekam netterweise Hilfe von dem Inhaber bei seinem komplizierten Vorhaben. Zum Schluss wurde dann der Anhänger mit ein wenig Öl geschmeidig gemacht und bekam sein Band. Ich nahm ein dünnes zum verstellen, David ein geflochtenes. Schnell noch im Spiegel bewundert, dann bezahlt (und noch Rabatt bekommen, da wir einmal zwischendurch ziemlich lange auf ihn warten mussten) und raus, denn es war inzwischen 5 Uhr. Fast 6 Stunden hat das ganze gedauert, aber es war ziemlich cool.
Danach aßen wir erstmal was, da wir nichts mitgenommen hatten und fuhren einkaufen. Im Holiday Park arbeiteten wir an unserem Blog und machten Milchreis. Aber der Tag war noch nicht vorbei bzw. die Nacht. Wir wollten nämlich noch zu den Glühwürmchen, die wir das letzte Mal vergessen hatten. Ganz warm angezogen, da es ziemlich kalt war fuhren wir zum Glowworm Dell. Zunächst nahmen wir im Dunkeln den falschen Abzweig und hielten schon entfernte Straßenlichter und Sterne für Glühwürmchen, doch als wir den Weg gefunden hatten waren sie nicht zu übersehen. Die Wand war über und über mit kleinen Lichtchen besetzt, viel mehr als im Clifden Cave. Wie ein Nachthimmel, nur ist der Nachthimmel heller und die helleren Punkte sind nicht dichter dran sondern hungriger. In Wirklichkeit sind die wunderschönen Lichter nämlich hässliche kleine Insekten, die leuchtende Nieren haben, um ihre Beute in ihre klebrigen Fäden zu locken und sie zu verspeisen.
Eigentlich hatten wir letztes Mal in Hokitika schon vorgehabt die Galerien und Künstler anzuschauen, doch da war Karfreitag. Gestern haben wir so lange im Studio gebraucht, dass alles schon zu hatte. Heute wollten wir das also machen, bis wir feststellten, dass Sonntag war und das meiste zu hatte, bis auf den Glaser, der ein paar nette Staubfänger zu bieten hatte. Doch beim schlendern durch die Stadt entdeckten wir stattdessen Mt. Cook und Mt. Tasman am Horizont. Bisher hatten sie sich ja immer hinter den Wolken verborgen, aber heute war die Sicht so klar, dass wir sie sogar von Hokitika aus sehen konnten, wo das Wetter bisher eher mistig war.
Bei wunderbaren Wetter machten wir uns wieder auf in Richtung Norden. Zuerst machten wir aber noch den Rundweg in Goldsborough, den wir neulich aufgeschoben hatten. Hier ging es mal wieder um Tunnel und Goldminen, jedoch das Highlight waren die mysteriösen Vogelgeräusche aus dem Busch, die wir bald nochmal hören sollten. Danach fuhren wir nach Shantytown, einem Freilichtmuseum, das ein bisschen aufgepeppt wurde für die Touristen mit Dampflok etc. Daher war es auch gar nicht so billig. Es erinnerte und ein bisschen an das Freilichtmuseum bei Christchurch. Zuerst sind wir mit der Lok durch dichten Busch bis zum Ende der Strecke gefahren, wo man sich das Führerhäuschen genau angucken und Fragen stellen konnte.
Auf der Rücktour sind wir dann beim Sägewerk ausgestiegen. Dort erfuhr man etwas über die Maschinen, die benutzt wurden, das riskante Leben der Arbeiter damals und es war sogar ein Dorf nachgestellt mit Personen, die anfingen zu sprechen, wenn man vorbei kam. Danach kam man durch den Bereich, wo man für Geld Gold sieben konnte und danach ging man durch einen langen Weg mit vielen Infos an den Seiten über Leben und Goldgräberei etc. So erfuhren wir das die Westküste 1866 mit einem Zehntel der Bevölkerung 25% des Alkoholkonsums ausmachte, damals Bushranger umherzogen und Leute umbrachten, es Erkunder gab, die die Bedingungen an der Westcoast erforschten und ein Lebensretter, der knapp hundert leben rettete, indem er Schiffbrüchige an Land brachte.
Auf dem Weg kamen wir in das eigentliche Dorf/Städtchen. Dort gab es dann ein Café, eine Kirche, ein Kino, einen Fotograf, eine Schule, eine Polizei, ein Krankenhaus und vieles mehr aus der Zeit vor über 100 Jahren. Wir kauften uns zunächst ein Obstsalat im Café und beobachteten draußen eine Hochzeit(also privat von heute) in der Kirche.
Die Besichtigung der anderen Gebäude war ganz interessant, doch für den Preis hat uns das ganze nicht so vom Hocker gehauen.
Danach sind wir via Greymouth nach Punakaiki gefahren. Die Strecke war ein sehr schönes Stück Küste.
Weil wir noch ein bisschen Zeit hatten sind wir noch den Truman Track gegangen. Das ist ein kurzer Weg zu einen Aussichtspunkt, von dem man zu einem kleinen, feinen(dies bezieht sich nicht auf die Steine, die da umher lagen) Strand absteigen kann. Dort fällt ein kleiner Wasserfall frei eine eingebogene Klippe herunter und bei Ebbe kann man noch ein wenig weiter auf die Steine dort klettern.
Als die Flut und Sandflies kamen gingen wir wieder zurück und suchten uns einen Schlafplatz und aßen draußen bei Sonnenuntergang und Blick auf den Westcoastbusch in dem in dieser nördlichen Lage erstmals Nikau Palmen auftauchten Nudeln mit Käsesoße. Zurzeit wird es immer schon so früh dunkel, dass wir oft erst im Dunkeln ankommen, früher sind wir nie im Dunkeln gefahren und nun wird auch noch die Zeit umgestellt. Immerhin kriegen wir eine Stunde geschenkt und wir versuchen in der alten zeit zu bleiben also stehen eine Stunde früher auf und gehen eine Stunde früher ins Bett, um mehr vom Tag zu haben. Na ob das was wird.
Bei Hochwasser wollten wir bei den Pancake Rocks sein, das war halb 9. So schafften wir es also heute vor um 7 aufzustehen. Pünktlich zur Hightide konnten wir die Pancake Rocks bei wunderbaren Wetter bewundern. Leider aber nicht die für hier bekannten Wellen die durch die Blaslöcher in Fontänen hochgedrückt werden, wobei sogar die Erde beben soll. Auch wenn das ein bisschen schade war, war die Landschaft sehr beeindruckend.
Danach sind wir den Pororari River Canyon Weg gegangen, der wie der Name schon sagt am Fluss durch eine Schlucht führt. Dabei geht man durch den Busch der hier in der Gegend viele Palmen beheimatet und sehr exotisch wirkt. Ein wirklich schöner Weg.Außerdem ist uns noch ein Weka im wahrsten Sinne des Wortes vor die Linse gelaufen.
Danach sind wir gleich nach Westport durchgefahren und haben den Cave in der Nähe weggelassen, weil einfach zu gutes Wetter war. Dafür sind wir zum Cape Foulwind und haben dort die verrückte Landschaft erkundet.(das Steinkunstwerk haben wir gemacht)
Zuerst sind wir über einen normalen Strand gegangen bis es felsig wurde und der Untergrund wie versteinerte Wellen aussah. Dahinter kamen dann zwei Tunnel die nur bei niedrigem Wasser zu durchqueren sind.
Dahinter gab es dann wieder verrückte Steinlandschaften und Mini-Wasserfälle. Außerdem gab es wieder ganz viele Seesterne und von einem der Felsen konnte man richtig nass werden durch die starken Wellen die pufften und pafften wegen irgendwelchen Luftlöchern und Tunnel im Fels.
So hatten wir unsere Pancake Rocks doch noch ein bisschen. Weiter am Strand entlang ging es an steilen Klippen, die teilweise sehr fragil wirkten. Es gab einen riesigen Geröll/ Sandhaufen der frisch von ganz oben runter gefallen sein muss, da dort normalerweise Wasser ist bei Flut bei totaler Ebbe gingen wir dann noch ganz kurz eine Bucht weiter durch knöcheltiefes Wasser.
Alles wirkte sehr unberührt und wild, doch wir mussten schnell wieder zurück bevor das Wasser zu hoch wurde. Dann ging es den ganzen Weg zurück und wir entdeckten noch ein paar bunte Korallen oder Anemonen und große Krebse.
Zurück im Auto fühlten wir uns wie abends um 8 doch es war erst kurz vor 5. So gingen wir noch einkaufen und kauften lecker Fisch und Gemüsefinger, die wir später im Holiday Park aßen, wo wir die dritte Deutsche trafen, die nicht aus dem Süden kam. Echt verrückt wie wenig Norddeutsche hier sind. Junge Nordostdeutsche haben wir aber noch nicht getroffen nur jemand aus Berlin.
Am folgenden Tag wollten wir nach Karamea, das dead end der Westküstenstraße. Morgens regnete es noch, doch angekommen sahen wir zwar düstere Regenwolken, aber es kam nichts an. Um zu den Oparara Arches (Gewölbe/Bogen) zu kommen, mussten wir zunächst eine echt kurvige, hügelige und schlechte Sandstraße überwinden, was uns auf weniger als 20 km fast eine Stunde gekostet hat. Doch irgendwann sind wir angekommen und nach einem kurzen Weg bei den Oparara Arches die wirklich extrem groß waren und absolut nicht auf ein Foto zu kriegen. Sehr beeindruckend.
Durch das Gewölbe floss ein Fluss und an den Seiten gab es Stalagmiten/Stalaktiten. Danach gingen wir zu den Moria Gates (Morias Tore). Moria ist eine Zwergenstadt in Der Herr der Ringe, doch wurden die Moria Gates schon so benannt bevor der Film gedreht wurde. Der Weg hierher war etwas länger und man gelangte durch einen steilen Felstunnel bei dem man sich an einer in der Wand befestigten Kette festhielt in die Höhle durch der der Fluss ebenfalls floss. An den Seitenwänden gab es außerdem kleine Höhlen, die man erkunden konnte und am Uferrand aßen wir ein spätes Mittag.
Danach kletterten wir wieder zurück und gingen den Rundweg über die Höhle,vorbei an einem Mirror Lake (Spiegelsee), an dem wir noch ein wenig verweilten um den merkwürdigen Vogelgesängen von letztens, die wie sich heraus stellte der Tui von sich gibt, wieder zurück zum Parkplatz.
Ein kleines Stück weiter ging es noch zu zwei Höhlen den Crazy Pave Cave und dem Box Canyon Cave. Der erstere hat seinen Namen durch seinen wie zersplitterten Boden. Der zweite ist wesentlich größer gewesen und war ziemlich unheimlich,weil wir diese riesige Halle nicht mit unseren Kopflampen ausleuchten konnten.
Eigentlich wollten wir noch weiter zum Höhlenrundweg, doch es war schon ziemlich spät und die Sonne geht einfach verflixt früh unter. Wir fuhren die fürchterliche Gravelroad zurück und sahen noch ein paar wilde Bergziegen, die von uns aufgescheucht die Klippe runtersprangen. Zurück auf der Hauptstraße zum DOC Platz in der Nähe. Dort hörten wir ein neues Geräusch vorne links, besonders wenn wir lenkten, an unserem Auto. Jetzt noch irgendwo hinzufahren hatte aber keinen Zweck und so fuhren wir weiter. Zum Campingplatz, wo wir unseren letzten Südinselsonnenuntergang über dem Meer betrachteten.
Am nächsten Tag ging David gleich morgens noch ein Stück vom Heaphy Track, dem längsten der "Great Walks" durch den größten Nationalpark Neuseelands. Hier gab es sehr sehr viele Nikau(palmen).
Danach fuhren wir los zu den Höhlen. Der Hinweg dauerte länger als gedacht doch ging relativ einfach. Der eigentliche Loop war wesentlich schwieriger hoch und runter über Wurzeln und durch Matsch. Zunächst kam man an eine kleine Höhle in die man kurz runtergehen konnte. Dann ging es durch eine Höhle mit Wasserfall und Glühwürmchen, wo wir ein Dinner in the Dark machten, also im dunkeln aßen.
. Beim Ausgang des Tracks merkten wir jedoch das unsere Kameratasche fehlte. Also ging David nochmal zurück und suchte im Cave, doch fand er nichts. Schön doof. Wir gingen den Rundweg zu Ende und passierten eine weitere Höhle, die ziemlich groß war und ziemlich gruselige Geräusche machte sodass wir wieder umkehrten. Am Ende trennten wir uns, David wollte nochmal nach der Tasche suchen und ich ging vor um einen Eintrag in das Gäste Buch zu schreiben, dass wir unsere Kameratasche verloren hatten. Doch eine halbe Stunde später traf ein kaputter, aber zufriedener David ein mit der Kameratasche ein, puh. Der ganze Spaß hatte uns aber wesentlich mehr Zeit und Kraft geraubt als gedacht und so beschlossen wir gleich zum Campground zu fahren und nicht mehr zu wandern.
Unsere Bleibe in Seddonville war die günstigste, die wir je hatten mit heißen Duschen, Aufenthaltsraum mit TV und Büchern und einer voll ausgestatteten Küche MIT Ofen, besser gesagt Öfen, was viele teure Holiday Parks nicht haben. So konnten wir sogar unser Brot backen und machten Nudeln mit Ei und spielten scrabble. Dummerweise regnete es am nächsten Morgen und wir ärgerten uns nicht gestern schon den Charming Creek Walkway gegangen zu sein. Doch seit dem Kepler Track sind wir ja gut ausgerüstet mit Regenhosen etc. Doch vermissen wir zunehmend meinen Regenschirm, den Papa aus Versehen nach Hause geschmuggelt hatte.
Doch merkte ich beim aufräumen, dass meine Kette fehlte. Auch weiteres aufräumen brachte nichts und im und um den Campingplatz war nichts. Da ich sie auf der Fahrt zum Campingplatz definitiv noch hatte, war die einzige Möglichkeit, dass sie beim Pub im Ort war, wo wir für den Holiday park bezahlt hatten. Als sie dort aber auch nicht war, war ich ziemlich verzweifelt. Gerade mal eine Woche hatte ich sie. Und sie war ja nicht nur teuer sondern auch selbstgemacht. Wir machten aber wieder Vermisstenanzeigen mit einer Skizze des Anhängers und ließen sie beim Pub und beim Platz und fragten die Leute. David und ein Mann guckten nochmal dort, wo wir das erste mal angehalten hatten und siehe da fand der Mann meine Kette. Sehr sehr glücklich zogen wir los zum Charming Creek auf den ehemaligen Schienen der Kohlebahn an steilen Klippen und durch Tunnel. Von den historischen Minenplätzen einer der besten, außerdem gab es noch einen großen Wasserfall und viele Informationen. Doch mit Regen ist es draußen einfach nicht so spaßig.
Nach der Wanderung fuhren wir zurück nach Westport in eine Werkstatt. Der Mechaniker war super nett. Obwohl er viel zu tun hatte, durften wir schnell reinfahren. Er stemmte unser Auto hoch, baute unser Rad ab , kroch hinein und erklärte uns, dass es kein Stein oder sowas in den Bremsen ist, dass aber unser Radlager dahin ist und der unbedingt schnellstmöglich ausgetauscht werden muss. Er hatte aber kein Ersatzteil da und schickte uns weiter nach Nelson evtl. Murchison oder Motueka und nahm kein Geld. Puh. Nachdem wir uns bei Subway von dem Schreck erholt hatten, fuhren wir nach Murchison in die Werkstatt 5 Minuten vor Ladenschluss. Ein Glück, denn so konnte er das benötigte Radlager noch ordern und wir konnten am nächsten Tag um 10 unser Wagen abgeben. Da wir ja nun wussten, dass wir nicht noch den ganzen weg nach Nelson mussten fuhren wir noch zu den Maruia Falls, die eigentlich gigantisch sein soll, doch durch den insgesamt extrem niedrigen Niederschlag in diesem Sommer/Herbst konnte auch ein Tag Regen nichts an dem eher kleinen Wasserfall ändern. Das eigentlich interessante an diesem ist seine Geschichte: vor 100 Jahren existierte dieser Wasserfall noch gar nicht. Erst nach einem Erdbeben 1929 blockierte ein Erdrutsch den Fluss zu dem der Wasserfall gehört und änderte seine Fließrichtung. Diese passiert eine Koppel auf der die Erde des neuen Flussbettes abgetragen wurde, sodass ein Wasserfall zum Vorschein kam, wie er schon millionen Jahre früher existiert hatte.
Zum Abend wollten wir in die andere Richtung auf einen DOC Platz. An der Kreuzung angekommen suchten und suchten wir alles ab, doch außer einem Klo, wo man aber nicht stehen konnte fanden wir nichts. Wir suchten ewig in alle Richtungen bis wir total entnervt zurück fuhren und bei einem ominösen Motel einen Stellplatz bezahlten. Es gab wieder Watties Spaghetti auf Brot und dann ging's ins Bett.
Bevor wir am nächsten Tag unser Auto in die Werkstatt brachten gingen wir noch in ein paar Läden unter anderem einem extrem teurem Second Hand Shop. Während unser Auto dann in der Werkstatt war, gingen wir in ein Café gegenüber und planten die Golden Bay, Abel Tasman national Park und Nelson. Kurz nach 1 war unser Van dann fertig. Nachdem wir den heftigen Preis bezahlt haben, fuhren wir nach Nelson, machten vorher noch einen Umweg in den Nelson Lakes National Park. Dafür mussten wir an der Stelle abbiegen, wo auch der DOC Platz war. Wir fuhren und fuhren und plötzlich hörte die Straße auf und wir kamen an einen See mit schwarzen Schwänen. So sollte es aber nicht sein und da merkten wir dass wir natürlich an der falschen Kreuzung, eine zu früh, gesucht hatten. Hach, trotzdem machten wir dort eine kurze Rast und fuhren dann zum richtigen Nelson Lakes National Park, wo wir einen kleinen Spaziergang machten und erfuhren, dass es hier so viele deutsche Wespen, die in der Zeit des 2. Weltkrieges ins Land kamen, gibt , dass diese schon anfänden Insekten und Vögel zu knabbern. Gruselig.
Dann fuhren wir zur iSite in Nelson, die aber schon zu war. Auf dem erstem Campingplatz gab es aber mal wieder keinen Ofen so fuhren wir zum nächsten. Am Morgen backten wir dann unser Brot. Eigentlich sollte es heute regnen, doch die Sonne schien und es regnete den ganzen Tag nicht einen Tropfen. Darauf waren wir gar nicht eingestellt, da wir planen mussten und einkaufen und in die Bibliothek. So sind wir erstmal zur iSite und beim DOC, sind danach durch die Innenstadt geschlendert und haben Saiten für Davids Gitarre und Apfel für 99ct pro Kilo gekauft, haben uns die Christ Church und den Queenspark angeguckt, waren im Museum zu einer Rom-Austellung und danach noch in der Bibliothek.
In der Ausstellung ging es im speziellen um die Meisterleistungen der Ingenieure im Antiken Rom. Zum einen lief ein Film dazu und zum anderen waren nachgebaute Geräte zu sehen. Außerdem ein wenig über die Kriegskunst und bemerkenswerte Persönlichkeiten(auf dem Foto Cicero und David). Zum Abendbrot haben wir uns noch Hack für Spaghetti bolognese gekauft und diese dann abends auf einem super billigem camping Platz gemacht.
Am nächsten morgen sind wir dann zum Wochenmarkt in Nelson gefahren und haben extrem viel Obst und Gemüse gekauft und eine Kiste, um alles verstauen zu können. Dach sind wir dann zum Pack'n'Save für unseren Großeinkauf. Nachdem wir alles verpackt hatten, fing es dann an zu regnen und es regnete die ganze Fahrt nach Motueka und dort bis zum nächsten Morgen. Wir machten es uns aber im TV Raum gemütlich und danach gingen wir in die Küche um Kartoffelpuffer und Apfelmus zu machen. Wir begonnen als erste mit unserem Abendmahl und waren auch die letzten in der Küche. Was für eine Arbeit, aber lecker.
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