Samstag, 20. Oktober 2012

Wer ist eigentlich dieser Syd Ney?



Hallo Freunde
Tut mir Leid, dass der Eintrag jetzt erst kommt, aber die letzten drei Tage bin ich einfach so ins Bett gefallen.
Aber heute haben wir uns mal Zeit genommen um auch mal die ganzen Ideen mal zu ordnen was wir noch so machen wollen und um eben diesen Blogeintrag zu machen.

Das letzte Mal berichtete ich noch aus Abu Dhabi, also setz ich mal da an: nachdem wir rausfanden, dass Gate 3 und Terminal 3 nicht das Selbe sind, haben wir unseren Flug doch nicht verpasst. So konnten wir  nach 13,5 Stunden, einigen (in den Kinos verpassten) Kinofilmen(z.B. ausgerechnet  Sibirien, Moonrise Kingdom und auf der Suche nach dem Ende der Welt(brach leider auf dem Spannungshöhepunkt ab)) und einigen Mahlzeiten, bei denen man überlegt hat, in welchem Land gerade Zeit für diese Speisung sein soll, das Flugzeug wieder verlassen. Die Einreise war auch mit nicht ganz 100%ig sauberen Schuhen absolut kein Problem. 
Unser Hostel hat unsere Erwartungen nicht enttäuscht: ausreichend(frisch renovierte)Badezimmer und Ungezieferfreiheit. Außerdem ist das Bett sehr schön weich und es gibt eine Dachterrasse. Besonders für ein Hostel ist auch, dass keine Fremden mit in die Zimmer dürfen, weshalb es auch recht ruhig und partyfrei ist. 
Nachdem wir unser Zimmer bezogenhatten, überkam uns der Durst, da es auch recht warm war. Also sind wir in den erstbesten Kiosk(in dem die Produkte sehr wenig  preislich ausgezeichnet waren) und kauften 2l Saft und 1l Pepsi für 10$.
Aufforderung zum Bäume umarmen
Dann trafen wir uns mit Lisa, die uns Coles(ein Discounter) gezeigt hat, wo wir gemerkt haben, dass Australien doch gar nicht so teuer sein muss. Weil sie kein Glück auf dem Arbeitsmarkt hat musste sie auch gleich wieder weiter, während wir uns Richtung Botanischen Garten aufmachten, ein wenig exotische Natur zu sehen.

Auf dem Weg dorthin erblickten wir einen interessanten Vogel mit einem langen Schnabel. Später stellte sich jedoch heraus, dass dieser die „Taube“ Australiens ist.




Zufällig kam uns dann die Oper und die Harbour Bridge noch unter die Augen. Es war sehr entspannt auch durch das Wetter. Mittlerweile konnten wir den Anfang des letzten Tages gar nicht mehr bestimmen. Deshalb fielen wir um 18 Uhr im Hostel sofort in einen Dornrösschenschlaf und wachten erst um 7 Uhr wieder auf.


Das tat gut. An unserem ersten richtigen Tag in Sydney wollten wir uns den Botanischen Garten noch einmal von einer Expertin erklären lassen.
Erinnerung an den Dorfschullehrergarten
im Australischen Dschungel
Ungewohnt: Manche Bäume haben noch gar keine Blätter, weil hier Frühling ist

Jedoch war sie recht schwer zu verstehen. Trotzdem wissen wir jetzt über die Vermehrung der Farne bescheid.  Außerdem hatte sich ein Aal in den Teich verirrt, worauf sie uns auch viel über das Leben eines Aales berichten konnte(„zum Laichen und Sterben ziehn die Aale den Fluss hinauf“).
Danach sahen wir uns alle Ecken des Parks an und schwupp war es wieder Abend und Pauline hatte ihren ersten Sonnenbrand. Da wir zum Mittag nur eine „französische Stange“ und eine Kiwi
 bzw. einen Apfel hatten, gingen wir danach zum Italiener, bei dem es paradoxerweise mehrere Arten Schnitzel, aber keine einzige Pizza gab. So gönnten wir uns Spaghetti Bolognese und Lasagne. Zufällig sahen wir noch die Südkoreanische World Firefighter Games Delegation.  Zurück im Hostel entfaltete das Bett wieder seine magische Wirkung.
Heute wollten wir endlich es mal schaffen die kostenlose(auf Trinkgeld basierte)Stadtführung um 10:30Uhr mit zu machen. Dummerweise waren wir 10:33Uhr am Startpunkt.


Man hört  an jeder Ecke deutsch.
Zum Glück war dieser direkt vor dem Customs House, welche eine Bibliothek und somit freies schnelles(zumindest für Australische Verhältnisse) W-Lan hat, was uns veranlasst hat uns auf den gemütlichen Couchen niederzulassen. Draußen war es eh viel zu warm (bis zu 27°C soll es warm gewesen sein) und so kümmerten wir uns schon einmal um eine Unterkunft in Neuseeland und dies und das, bis dann um 14.30 Uhr die nächste Führung begann. Wir waren eine kleine entspannte Truppe und außerdem war es nicht mehr soo heiß. Gregg(wie sich später heraus stellte sogar der Besitzer von Peek Tours) führte uns durch Sydney und erzählte uns wie man hier auch aus wenig Geld viel machen kann, Männern die mit einer nassen Socke in der Hand rumlaufen nicht trauen soll und dass bei der Szene mit der Frau in rot bei Matrix Sydney als New York verkauft wurde.
Gregg
Symbol für die verschwundenen Vogelarten Sydneys
Danach saßen wir des W-Lans wegen wieder vor einer Bibliothek und wollten diesen Blogeintrag fertig stellen, was nicht gelang. Mit dem Gedanken: den machen wir noch fix im Hostel fertig zogen wir Heim. Dort schliefen wir jedoch wieder sofort ein.
Aber heute Kinder gibt’s endlich was, heute haben wir’s geschafft.
Bis dann
Euer David


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