Ich muss schon sagen selbst nach einer Woche gucke ich immer noch
konsequent in die falsche Richtung beim Überqueren der Straße. Das wird
ein Spaß beim Autofahren in Neuseeland oder ich lass wie immer einfach
David fahren :) Zum Glück ist mir trotzdem bisher nichts passiert. Könnte
auch daran liegen, dass die Fußgänger hier sowieso machen was sie wollen
und Autofahrer darauf eingestellt sind, dass irgendwer einfach über die
Straße flitzt. Dementsprechend sind rote Ampeln eigentlich auch nur
Deko. Wozu haben Autos schließlich bremsen? Wer an einer roten Ampel
stehen bleibt ist jedenfalls ziemlich sicher ein Tourist. Auch wir
fangen langsam an, uns dieses Verhalten anzueignen, da dieses Delikt
selbst von der Polizei nur mit einem erhobenen Zeigefinger geahndet
wird. Anders als wenn man etwas auf die Straße fallen lässt oder gar
eine Zigarette auf dem Boden ausdrückt, wofür man mehrere 100$ Strafe
zahlen muss. Wobei das Bei-Rot-Über-Die-Ampel-Laufen wohl typisch für
Sydney sein soll und nicht für alle australischen Städte gilt. Außerdem
habe ich auch noch nicht viel Polizei gesehen, nur die Taxis die total
aussehen wie Polizeiwagen. Und ansonsten kann man sich ja immer noch
entschuldigen, was man hier sowieso alle Nase lang macht und ich auch
ziemlich schnell übernommen haben. Neulich habe ich mich sogar schon aus
Reflex dafür entschuldigt, dass der Mann an der Rezeption meinen
Schlüssel hat fallen lassen. Ein „Sorry“ rutscht einem einfach schnell
über die Lippen.
Gestern
haben wir Sightseeing in Lightversion gemacht. Durch Gregg haben wir
erfahren, dass die Toilette in der Opera kostenlos ist. Also nix wie hin
und anstatt eine teure Tour zu machen ab auf`s Klo. Es war leider nicht
ganz so toll wie erwartet, aber für kostenlos gut und groß, aber vor
allem: leer!
Das
kann man nämlich von der Gegend weit über die Oper hinaus nicht gerade
behaupten. Das Klettern über der Harbour Bridge ist nach Greggs Meinung
nach auch viel zu überteuert, für viel zu wenig Leistung. Es reicht auch
völlig aus die Brücke als normaler Fußgänger zu überqueren. Und so
wanderten wir einmal zur Nordseite Sydney`s und wieder zurück.
Eigentlich hatten wir vor auf der anderen Seite zurückzugehen aber es
gibt eine Seite für Fußgänger und eine für Fahrräder. Trotzdem hatten
wir von der Brücke nochmal einen ganz neuen Blick auf die Stadt.
Außerdem
haben wir uns den Ort angeschaut, an dem Australien gegründet wurde,
gar nicht so leicht zu finden und einer Bushaltestelle zum verwechseln
ähnlich. Bei so viel Sparen gönnten wir uns dann noch ein Soft Eis mit
Schokodip :) 
Eine
weitere Attraktion Sydneys sind die Jacaranda, helllila blühende Bäume,
die nur zu dieser Zeit blühen und Menschen aus aller Welt herkommen
lassen, um sie blühen zu sehen.
Außerdem haben wir auf dem Weg zur St. Mary’s Kirche etwas Tolles entdeckt. Auf dem Vorplatz sind viele Blumen aufgrund einer Ausstellung arrangiert und ebenso ein angelegtes Wasserbecken mit einem langem Steg, nichtsahnend liefen wir hinüber und lösten dadurch Wasserfontänen aus, die nacheinander hinter uns an gingen und durch den Wind feinen Wasserstaub durch die Luft wehten. Das war lustig.
Außerdem haben wir auf dem Weg zur St. Mary’s Kirche etwas Tolles entdeckt. Auf dem Vorplatz sind viele Blumen aufgrund einer Ausstellung arrangiert und ebenso ein angelegtes Wasserbecken mit einem langem Steg, nichtsahnend liefen wir hinüber und lösten dadurch Wasserfontänen aus, die nacheinander hinter uns an gingen und durch den Wind feinen Wasserstaub durch die Luft wehten. Das war lustig.
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