Freitag, 5. Juli 2013

Im Norden am Ende oder Altbekanntes und verblüffendes Neues

We just passed Auckland, because we want spent our last days for traveling in Northland. First stop was Mangawhai Heads, a wonderful walk along the beach and after this on the top of the cliffs, with nonstop views. We even found a whole Paua! The weather on the next day was horrible, so we explored the caves in the region and went to the national clock museum in Whangarei with very crazy and old clocks! lucky the sun came out again at the next day, so we went to Mt.Manaia, many stairs, but well worth it. the view is incredible at the sacred place on the top! Then we made the Smugglers Cove track with war artefacts, nature and again views, views, views! After a freezing cold night, we explored the Whangaruru heads. From this place, Russell, the first white town in NZ, wasn't far. This town is really a nice place to be. We went up Flagstaff hill and to another scenic lookout. In the evening we needed a toilet, thatswhy we went to Kawakawa, where the Hundertwasser toilet is. We had actually booked a sailing trip for  the following day, but their ship was broken, so we  made a Dolphin boat cruise, which was ok. In the evening, we tried to spot a wild Kiwibird, but weren't too successful. After exploring the awesome Mahinepua Peninsula scenic reserve, we picked up Mi Ran at Kerikeri and climbed with her the St. Pauls rock. After some hours on the road, we were at a white twin beach and a small vulcano for sunset.
We went to bed early, to get up not too late for lowtide at 90 mile beach. We raced up the beach to the Te Paki stream, which was cool, but driving through the stream back to the "normal" street was much better. There were giant dunes on one side of the stream, so we parked on the wetsand and climbed them. The landscape was pretty different, than usual in New Zealand. Cape Reinga couldn't beat this awesomeness. In the evening we explored the streets around Ahipara and found houses, which where only accessible by a drive over tidal shelf. Pretty crazy. We walked this way to some other bigbigbiggreatgreatgreat dunes, which David climbed.
The weather on our last travelling day was not too good, but we made the best of it and visited The biggest Kauris in the world in Waipoua forest, which are also some of the largest trees worldwide. We even could hug Yakas, the 7. biggest Kauri. Sounds lame, but is awesome, if you're really stand in front of one of those giants.



Hallo Freunde, wenn ihr das hier lest, habt ihr wahrscheinlich die gute Entscheidung getroffen
Um zum Nordzipfel Neuseelands zu kommen, muss man durch die Stadt, die so anders als Neuseeland ist und deren Verkehr blutrünstig sein soll: Auckland. Da wir die ganze Zeit nur auf dem Highway bleiben mussten, verlief das ganze weitestgehend unspektakulär. Aber eine so große Stadt wirkte mal wieder sehr spannend und als wir dann über die achtspurige Harbour Bridge, die fast einzige Verbindung zu allem was nördlicher ist, fuhren hatte man zudem auch eine schöne Sicht auf Aucklands Skyline. Bald war man auch wieder aus der Stadt raus und man konnte sie nur noch durch die vielen empfangbaren Radiosender und die vierspurige Schnellstraße erahnen. Immer weiter führte uns der Weg nach Norden. Mal hier nen Tankstopp, mal da ein Souvenirstopp an einem Honigcenter, mal ein kurzer Stopp an dem schlechtesten Aussichtspunkt Neuseelands. So ging es bis zu den Mangawhai Heads. Hab ich euch eigentlich mal erzählt, dass man bei diesen Maorinamen das „wh“ als „f“ spricht? Jedenfalls an jener genannten Landzunge war gerade Ebbe, so dass wir dort ein wenig umherwandern konnten. Zwar schien die Sonne nicht, aber es war trotzdem ganz schön. Den ersten Abschnitt ist man unter den Klippen entlang gegangen.
Natürlich gab es dort auch wieder die verschiedensten Muscheln, wir haben sogar eine Pauamuschel gefunden! Diese werden teuer an Touristen verkauft und werden bei Maorischnitzfiguren oft als Augen verwendet.
Außerdem gab es wieder die verrücktesten Gesteinsformationen, wie z.B. welche die so aussahen, als ob sie dort hingemauert wurden. Nachdem man einen Gesteinsbogen durchquert hatte, musste man viele Stufen nach oben auf die Klippe gehen, von der man dafür auch eine recht gute Aussicht bekam.
Als wir wieder zurück am Aussichtspunkt waren, warfen wir noch einen kurzen Blick auf die weißen Dünen um die Ecke und fuhren dann auf den billigsten Campingplatz in der Nähe unserer Route, der für seine 22$ trotzdem nicht mehr als ein Plumpsklo und eine kalte Dusche zu bieten hatte, die bei den momentanen Temperaturen eher nicht zu gebrauchen ist.
Der folgende Tag wurde vom Wetterbericht als eher ungemütlich angekündigt und so war das Wetter dann auch. Morgens wollten wir nochmal kurz zu dem zum Campingplatz gehörenden Strand, an dem man fast weggepustet wurde. Das Wetter hatte eine recht authentische Weltuntergangsstimmung inszeniert. 

Naja zum Glück gab es Höhlen in denen einem das Wetter draußen egal sein kann. Zu einer von diesen fuhren wir dann. Sie war recht groß, heißt das Licht wird mehr verschluckt und wir mussten unsere Augen erstmal daran gewöhnen lassen. Nach ein paar Minuten konnte man dann alles einigermaßen sehen. Nun galt es einen Flachen Strom zu überqueren, was wir auch auf die alteingespielte Weise taten. Ein paar Meter weiter eröffneten sich uns nun Glühwürmchengalaxien a la Waitomo. Da unsere Kamera dies nicht so gut einfangen kann, könnt ihr noch auf nzfrenzynorth.wordpress.com/c15 gute Fotos von da angucken.
Danach sind wir noch zu anderen Höhlen gefahren, wo Pauline von vornherein im Auto geblieben war, da es in Strömen regnete, was letztendlich auch für mich besser gewesen wäre.
Nun waren wir hungrig und gönnten uns mal wieder Fish’n’Chips und ich wollte mal einen Tintenfischring und eine Pilgermuschel(ist die Übersetzung von Scallop) probieren. Da es nun sehr stark regnete, gingen wir ins nationale Uhrenmuseum. Klingt groß, ist aber eher klein. Entstanden ist es aus einer privaten Sammlung verrückter Uhren und Geräte die ähnlich wie Uhren funktionieren. Nach dem Tod des Mannes kamen ganz viele gespendete Uhren und Gegenstände dazu, sodass man heute in einem Raum steht wo es ständig klackt, klappert, kuckuckt und klingelt, da die Uhren alle auf verschiedenen Zeiten laufen. Der Sammler selbst hatte damals auch eine Uhr gebaut die rückwärts läuft. Auch aus seiner Sammlung stammen Figuren deren linkes Auge die Stunde und deren rechtes Auge die Minuten anzeigt. Außerdem gab es noch die verschiedensten Uhren aus verschiedensten Zeitaltern und Funktionen. Eine war z.B. eine Uhr eines Nachtwächters, der diese immer irgendwie zurück stellen oder aufziehen musste, damit er nicht einschläft.
Manche Uhren konnte man auch als solche auf den ersten Blick gar nicht erkennen, wie eine bei der Kugeln auf verschiedenen Ebenen miteinander interagierten. Schwer zu beschreiben, deshalb lass ichs an dieser Stelle mal. Aber wirklich sehr interssant und viel zu gucken hören und lesen. Nicht zu vergessen, es gibt dort auch eine alte Musikbox mit einer Platte drin, die trotz ihres Alters noch einen echt guten Sound hatte und so ähnlich wie eine Spieluhr funktionierte.
Den Rest des Tages verbrachten wir noch damit einen detaillierten Reiseplan zu erstellen und euch über unsere Ankunft zu informieren.
Am nächsten Morgen haben wir mal zur Abwechslung Eierpfannkuchen gegessen, sind dann noch die wichtigsten Dinge einkaufen gegangen und dann zum Mt. Manaia gefahren. Ein ehemaliger
Vulkan, der zum Glück von 1000m auf 400m runter erodiert ist mit der Zeit. Der Weg hinauf war relativ steil und wieder recht viel mit Treppensteigen verbunden. Irgendwann kam man zu einem Aussichtspunkt, der die Hälfte markieren sollte. Da es so schön dort war und noch so weit überlegten wir dort zu bleiben, entschieden uns jedoch dagegen. Dies zahlte sich aus, da der Hauptaussichtspunkt doch nicht so viel weiter weg war und man von dort doch noch einiges mehr sah. Man durfte da oben aber nicht weiter rumklettern, da der Ort für die Maori heilig ist und sie dort immer ihre toten Anführer hin gebracht haben. Jedoch hat Pauline versehentlich den Deckel der Trinkflasche fallen lassen. Dieser ist dann ein wenig nach unten gerollt. Nun standen wir vor der Frage: hinklettern oder heiligen Ort verschmutzen. Nachdem ich den Deckel dann wieder besorgt hatte, düsten wir die Treppen wieder hinunter.
Entlang einer schönen Küstenstraße ging es dann zum Smugglers Cove Track. Hier konnte man ohne große Anstiege einen sehr aussichtsreichen Küstenabschnitt bewandern. Dabei passierte man den ehemaligen Standort eines Geschützes aus dem zweiten Weltkrieg inklusive der dazugehörigen Gebäude. In einem war über dem Fenster die umgebende Landschaft gemalt und Entfernungen und allerlei militärisch wichtiges Zeug dazu geschrieben.
Danach gingen wir denn weiter über einen kleinen Hügel auf eine kurze Landzunge mit Blick  in die eigentliche Schmuggeler Bucht. Dann sind wir dann noch kurz zum Strand und über eine Kuhwiese zurück zum Auto gegangen.
Da heute ein recht fahrintensiver Tag war, war es auch schon Sonnenuntergangszeit als wir an einer anderen schönen Bucht ankamen.
Als die Sonne dann weg war, waren wir uns unschlüssig, was zu tun wäre, weil drumherum es doch noch ein paar schöne Plätzchen gibt, aber die Campingplätze dort vereinzelt und teuer waren. Deshalb fuhren wir noch ein ganzes Ende weiter und hoben uns diese Teil Neuseelands für ein andernmal auf. Irgendwann schlugen wir dann auf einer Farm zum Campen auf, wo nicht wirklich klar war, wo man zum anmelden hin musste. Deshalb sind wir einfach mal dahin gegangen wo Licht an war. Der Ort schien die Gemeinschaftsküche zu sein, in der schon ein paar Camper saßen. Diese sagten uns wir sollen mal zum nächsten Raum durchgehen. Dieser war ein normales Wohnzimmer in dem Kinder und eine Frau auf Couchen lagen und konzentriert fernsahen. Wir sagten Hallo und die Kinder grüßten uns zurück, nur die Frau bemerkte uns erst ein paar Sekunden später, wies uns aber wieder in den nächsten Raum. Dort war aber niemand. Noch ein Raum weiter war dann anscheinend eine Party mit jungen Leuten und wir trugen dann unser Anliegen vor, bis sich jemand fand, der sich zumindest zuständig fühlte und sagte wo alles ist. Da wir eigentlich nur müde waren, sagten wir, dass wir eigentlich nur noch schlafen wollen und mussten deshalb nur wenig bezahlen.

Die kommende Nacht war schon recht kalt wie wir merkten, da wir unruhig schliefen, aber als wir als wir Eis an der Decke entdecken, war ein neuer Rekord erreicht. Die  Nacht war sternenklar und die Nutella brauchte besonders viel Zeit unter der Decke mit uns um eine einigermaßen schmierbare Konsistenz zu bekommen. Außerdem war Eis an der Frontscheibe und die Idee dies mit meinen bloßen Händen war dumm. 
Zuerst sind wir dann zum Aufwärmen auf die Whangaruru Landzunge gefahren um zu einem Aussichtspunkt und einer schönen Bucht zu gelangen. Der Weg führte über eine Wiese auf der mal wieder Rinder warteten. Diese waren nicht so groß wie die anderen sonst, aber hatten teilweise Hörner. Mittlerweile haben wir uns schon ein wenig dran gewöhnt, nicht nur über Schafweiden zu gehen, aber als das eine sich uns dann in den Weg stellte bekamen wir schon ein wenig Muffensausen. Aber wir sind dann ruhig um es herum gegangen und denn war alles gut. 
Nach der Wanderung haben wir noch für ein kleines Picknick an einer anderen Bucht angehalten. Spontan entschieden wir uns dann doch heute Richtung Russell zu fahren. Dieser Ort ist mal sehr berüchtigt gewesen für seine Partys am Strand, heute ist es jedoch nur noch ein Ort in der Bay of Islands(Bucht der Inseln) mit teuren Häusern. Jedoch heute wie damals hat der Ort eine sehr schicke Lage. Sie liegt zwar auf einer Halbinsel und ist nur durch einen ewig langen Umweg zu erreichen, jedoch waren wir durch unsere Wanderung schon auf halbem Wege. Die andere Hälfte des Weges, die wir heute fuhren war sehr, wie es hier heißt,"Scenic". In Russell gingen wir dann auf einen Hügel, von der man einen echt guten Ausblick auf die bay of Islands  hatte.
Nach einem Snack und sahen wir uns noch bei blauem Himmel und wärmenden Sonnenstrahlen satt und fuhren dann zu einem Hügel, wo eine Sonnenuhr stand die gegen den Uhrzeigersinn lief, da wir ja auf der Südhalbkugel sind. Außerdem war hier der Ort, wo es erstmals Maori Aufstände gab. Sie zeigten ihrem Unmut über ihre Behandlung indem den Fahnenmast der Engländer abhackten. Diese bauten ihn dann wieder auf, worauf die Maori ihn wieder abrissen. So ging das dann 4 Mal, bis die Briten auf die Forderungen der Maori eingingen und der Maori Häuptling den Engländern wieder einen Fahnenmast aufstellte.
Außerdem hatte man von diesen beiden Punkten natürlich auch eine tolle Aussicht. 
Als nächstes besuchten wir dann Neuseelands älteste noch stehende Kirche, welche noch Einschusslöcher von den Kämpfen zwischen Maori und Pakeha(weiße Siedler) hat. Dann waren wir erstaunlich früh mit dem geplantenten Tagesaktivitäten durch. Deshalb buchten wir noch fix  unsere Segeltour für den nächsten Tag und setzten mit der Fähre aus Okato (Neuseelands erster Hauptstadt) auf die andere Seite der Bucht über und fuhren nach Kawakawa. Hier hat Friedensreich Hundertwasser ne Weile gewohnt und jetzt steht in diesem Ort ein öffentliches Klo, welches nach seinen Prinzipien gebaut wurde. Ich hab's mir denn auf der Holzbrille gemütlich gemacht und dann konnten wir weiter nach Pahia fahren, von wo unsere Segeltour losgeht. 
Am nächsten Morgen sagte man uns jedoch, dass das Boot kaputt ist, wir jedoch mit einem normalen Boot eine Rundfahrt für den selben Preis machen können. Wir hatten sowieso über diese nachgedacht und deshalb sagten wir zu. So hatten wir dann noch 3 Stunden Zeit bis diese begann und in der Zeit wurde uns klar, dass wir uns eigentlich schon sehr auf die Segeltour gefreut hatten. Selbst das Wetter war super. Der PC ging auch nicht um Blog zu schreiben, deshalb gingen wir ein Eis essen.
Kurz bevor die Tour dann losging ist mir wieder eingefallen, dass man, wenn man erstmal auf dem Wasser ist, alle Sorgen vergisst und sich so in das Motorengeräusch einlullt. So war es dann auch. Zuerst sind wir noch nach Russel gefahren ein paar Leute abholen, dann gings los durch die Inseln, wo uns dann über ein paar etwas erzählt wurde. Jedoch ist erstaunlich wenig hängen geblieben. Dies hing wahrscheinlich mit den Delfinen zusammen. Als wir nämlich nahe der black rocks, ein paar Inseln aus schwarzem Stein, waren tauchten auf einmal ein paar Tümmler auf, also Delfine. Diese schwammen erst weiter weg herum, jedoch ließen sie sich erstaunlicherweise von einer Betreuerin auf dem Schiff heranpfeifen. Wir beobachteten eine Weile, wie sie herumsprangen und schwammen, mussten dann aber wieder weiter.
Bald jedoch trafen wir wieder auf Delfine, dieses Mal viel mehr und sogar ein Baby war dabei. Supersüß. Auch diese schwammen spritzten tanzten und warfen mit Fisch herum.
Das sahen wir uns eine ganze Weile an, bis wir weiter fuhren entlang der schicken Küsten zum Cape Brett, der Grenze zum Pazifik, wo es eine Insel gibt, die ein Loch in der Mitte hat, wo wir dann durchgefahren sind. Dieser Ort ist für die Maoris heilig und einer Sage nach bleibt man ewig jung, wenn man einen Tropfen der Höhle ins Gesicht bekommt. Auf der Rückfahrt ließen wir uns dann nochmal den Wind so richtig um die Ohren wehen.
Zum Abendessen gingen wir in einen alten Kahn, wo es Fischspezialitäten gab. Es war ein sehr gemütliches und schön gestaltetes Restaurant mit dem Namen: Shippys. Die Fish’n’Chips gab es dann trotzdem auf die urtümliche Art: eingewickelt in Zeitung.
Der Tag war für uns nun jedoch noch nicht zu Ende, weil er für die Kiwis erst anfing. Heute wollten wir mal einen richtigen Kiwi in freier Wildbahn sehen. Deshalb fuhren wir auf den Campingplatz in der Nähe von Kerikeri auf Aroha island. Dort wurden wir dann auch gleich mit allen nötigen Kiwispotter Informationen ausgestattet und bekamen sogar eine Rotlichttaschenlampe ausgeliehen, weil die kleinen halbblinden nichtfliegenden Nationaltiere Neuseelands dies nicht sehen können. Wir machten uns gleich auf den Weg durch den benachbarten Park, wo man eine 50%ige Chance hat welche zu sehen. Natürlich bemühten wir uns sehr leise zu sein und gingen sehr langsam. Schon als wir ankamen hörten wir ein paar Rufe von ihnen. Nach ein paar Minuten plötzlich  war da ein Rascheln im Gebüsch. Wir warteten. Es raschelte weiter, kam näher, tanzte scheinbar neben uns, aber wir konnten es nicht sehen. Irgendwann war es dann wieder verschwunden. Ähnliches passierte uns noch einige Male. Jedoch gesehen haben wir keinen. Auch das Hören fiel manchmal schwer, weil die Kühe vom anderen Ufer doch sehr laut quiekten. Schon fast wieder am Campingplatz angekommen, hatten wir die Hoffnung dann aufgegeben und schalteten das normale Licht an, worauf ein lautes rascheln sich von uns entfernte. Wir liefen zum Herkunftsort, doch leider wieder nichts zu sehen. Ganze 3 Stunden waren wir letztendlich unterwegs. Als ich grade im Van mich wieder umzog war plötzlich was vor dem Auto zu hören. Ich schnappte die Rotlichtlampe öffnete die Tür und da stand er vor mir: der Riesenkiwi apteryx paulineists mantelli. Ich konnte gerade noch ein Foto machen, bevor er wieder im Gebüsch verschwand.
Morgens haben wir dann die Lampen wieder abgegeben und sind auf der million dollar road(die Ausblicke von dieser Straße waren echt was wert) zur Mahinepua Halbinsel gefahren. Als wir auf diese raufgewandert sind, wären wir fast in einen Kuhumtrieb geraten. Zum Glück haben wir nicht eine Minute länger am Auto  verbracht. Auf der Halbinsel selbst waren keine Kühe, dafür einige Treppen auf denen es auf und ab ging. Da die Sonne erstarkte, war es eine recht schweißtreibende Angelegenheit, aber die Ausblicke waren fantastisch. Man wusste gar nicht wo man zuerst hinsehen sollte. Es war einfach nur traumhaft.
An einem offenen Sandhügel hinter ein paar Manukasträuchen(die auf dem Foto, wird hier auch viel Honig von gemacht) ließen wir uns nieder.
Wir bzw. eher ich konnte mich kaum losreißen, jedoch Pauline erinnerte mich, dass wir schnell nach Kerikeri müssen, weil dort Mi Ran auf uns wartet. Diese holten wir dann ab und zu dritt ging es dann zum St. Pauls Rock. Dies ist ein großer Fels auf einem Hügel. Schon allein die Fahrt zum Anfangspunkt des Weges ließ ahnen, was man von dort oben sehen kann. Der Weg an sich war recht rutschig und auf den Fels kam man nur raufgeklettert. Aber es gab da ein paar Hilfsketten, welche es sehr erleichtert haben. Das hat Spaß gemacht. Viel besser als das Treppengesteige immer, musste selbst Pauline sagen. Nur Mi Ran war es etwas zu unsicher. Der Ausblick war auch dank des Wetters mal wieder ein Schmankerl.
Dann mussten wir mal wieder ein Stückchen fahren auf eine weitere Halbinsel zu 2 Zwillingsstränden, wo wir ein wenig auf der Landzunge, die die beiden teilte, umherkletterten.
Von da aus sah man dann auch schon unser nächstes Ziel: einen ehemaligen Vulkan mit Blick auf die ihn umgebenden weißen Strände. An einen Vulkan erinnerte nicht mehr viel, höchstens die Form. Er sah eher aus wie ein normaler Hügel.
Auf dem Weg hinauf sahen wir noch einen Igel, Mi Ran hatte noch nie einen gesehen. Als wir uns dann hochgehufftpufft(klang des Atems) hatten, gab’s mal wieder was auf die Augen und auch die Sonne ging schon wieder hinab. Wir beobachteten sie noch vom Strand aus ins Meer stürzen.
Dann mussten wir noch ein Stück im Auto bestreiten, kauften kurz ein und fanden nach ein wenig suchen einen Holidaypark, der günstig für uns war und ein Hostel für Mi Ran hatte, welches auch nicht so teuer war und sie war da ganz allein, deshalb nutzten wir die Küche dort mit. Leider erhielten wir an diesem Abend die Nachricht, dass wir die Freedom Camping Strafe bezahlen müssen.

Weil wir so nördlich waren, war die Nacht nicht wirklich kalt. Trotzdem schlief ich ein wenig unruhig, weil der nächste Tag abenteuerlich werden würde. Wir standen außerdem 2 Stunden früher auf als sonst, weil die Ebbe früh war. Deshalb kamen wir sogar in den Arbeits und Schulbusverkehr. Diesem entflohen wir als wir Richtung Strand fuhren. Nicht nur irgendein Strand sondern der 90-mile-beach. Eigentlich waren es jedoch 90 Kilometer, nicht 90 Meilen, die der Strand lang ist. Wir wollten 70 Kilometer davon fahren, weil 20 Kilometer nach dem Anfang des Strandes ist eine gute Auffahrt für Autos ohne 4Radantrieb ist. Bei dieser sind wir dann auf den gefürchteten Strand gefahren, dem schon viele Autos zum Opfer gefallen sind. Es stimmt schon, dass man ein wenig aufpassen muss, aber wenn man weiß, wie es um die Gezeiten steht und dass man auf dem harten Sand zwischen Wasser und Strand fahren muss ist es echt alles kein Problem. Da hab ich mir wirklich im Vorhinein zu viele Sorgen gemacht. Der Strand ist 2 Stunden vor und nach Niedrigwasser sogar als offizielle Straße gekennzeichnet. Ich muss wirklich unserem Reiseführer recht geben. Die größte Gefahr an diesem Strand ist Angst zu bekommen und nicht selbst zu fahren sondern in einen Touristenbus zu geraten.
Außer dass man mal wirklich eine lange grade Straße ohne Verkehr hat, ist aber an dem Strand nicht viel los. Man überquert viele kleinere Bäche, die wie unausgeschilderte Bahnübergänge sind und hört das Knacken der Muscheln über die man düst. Wenn man Glück hat, hat man Beifahrer mit guten Augen, wie Pauline, die etwas sehen, wozu es sich lohnt anzuhalten. So fanden wir einen echten toten Rochen am Strand. Irgendwie war eine Hälfte gerade abgeschnitten und nicht da, sodass man das Innenleben sehen konnte. Sehr spannend.
Unter den Klängen der Autobahn der Ohrbooten fuhren wir weiter bis zu ein paar interssanten Sandformationen, die ich erkundete. Dabei fand ich ein Stück Holz, welches sich zum graben eignete, falls wir wirklich stecken bleiben. Als ich dann wieder beim Auto war, war das Auto schon ein wenig eingesackt. Glücklicherweise konnten wir jedoch einfach losfahren.
Ab und zu kamen uns auch mal Autos entgegen und an einer kleinen Felsinsel hatten Angler ihre Autos geparkt. Einmal kam uns sogar ein LKW entgegen. Nachdem der Strand schon fast langweilig wurde, kamen wir an den Te Paki Stream- die Verbindung zur normalen Straße. Wir waren uns plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob wir das wirklich wollten. Aber aus Mangel an besseren Alternativen sind wir dann los gefahren. Es war ungefähr so, als ob man über eine Hoppelstraße mit Schlaglöchern nach einem Regenguss fährt, wenn man im Strom war. Oft ist man aber über feuchten Sand am Rand des Wassers gefahren. Der Strom war auch meist nur wenige Zentimeter tief.
So plitschten und platschten wir uns dann Stromaufwärts und neben uns begannen sich riesige Dünen aufzubauen. Die waren sooooo riesig. Das ganze Szenario war ein wenig unreal, aber unglaublich cool und abenteuerlich. Unser Van hat uns echt überall hin gebracht und jedes Abenteuer mitgemacht. Deshalb erhielt er an diesem Tag den Namen Indiana Jones.
Bei der größten Düne hielten wir auf einer Feuchtsandbank und erkletterten den Giganten. Dies ging sogar relativ gut für Dünenverhältnisse. Oben hatte man dann einen fantastischen Ausblick über das Flussbett, den ninety- mile beach, das Umland und vor allem die Wüste auf der Düne. Das war echt einfach wow. Das Auto so weit unten im Flussbett stehen zu sehen, war auch recht witzig. Leider hatten wir nicht so wirklich Zeit die Dünen zu erkunden, aber wenn mich der Wind nochmal nach Neuseeland weht, steht das auf der Liste.
Ich bin dann runter gelaufen, was relativ schnell ging und auch recht lustig war, um von Pauline und Mi Ran ein Foto zu machen. Jedoch konnte man sie auf den Fotos von unten ohne Zoom kaum sehen. Mittlerweile waren auch die Touristenbusse angekommen. Die Insassen konnten sich nun ein Boogieboard(kleines Surfboard) schnappen und damit auf dem Bauch eine kleinere Düne runterrutschen. Wir hatten leider vergessen uns etwas zum rutschen was mit hoch zu nehmen aber runterlaufen war auch lustig.
Als wir den Fluss dann verlassen hatten, dachten wir zuerst puh überstanden ohne Schaden, jedoch stellte sich bald ein knatschen ein, welches auch nicht mehr weg ging. Wir hatten es sonst nur, wenn wir über Geschwindigkeitsbumps gefahren sind oder voll eingelenkt hatten. Im Fluss muss wohl ein Absatz zu doll gewesen sein.
Trotz allem sind wir dann zum Cape Reinga gefahren. Dies ist das nördlichste mit dem Auto erreichbare Kap. Um das eigentliche Nordkap ist ein Naturforschungsgebiet, welches man nicht mal durchwandern darf. Das sehenswerte an Cape Reinga ist der Leuchtturm und dass man sehen kann, wie das Tasmanische Meer mit dem Pazifik kollidiert. Gehört haben wir davon schon, aber so wirklich erkannt habe ich da nichts, vielleicht ein kleines bisschen mit Vorstellungskraft. Pauline und Mi Ran hatten irgendwie ganz vergessen danach zu gucken und ich vergessen sie darauf anzusprechen.
Am Wegesrand waren dann auch ein paar Informationen über Natur und drumherum.
Nachdem wir wieder am Auto gegessen hatten machten wir uns auf den langen Weg Richtung Süden. Eigentlich wollten wir noch zum Cape Maria van Diemen wandern. Dieses ist witzigerweise der westlichste Punkt der Nordinsel, was mir auch erst bei einem genauen Blick auf die Karte bewusst wurde. Jedoch der Wanderweg begann mit einem recht langen Weg über eine Kuhwiese, weshalb wir unsere Füße im warmen Auto behielten.
Auf dem Weg Richtung Süden pausierten wir noch an einem weißweißweißweißen Strand. Da hätt ich gern mal ‘ne Meister Propper Farbtabelle gehabt. An diesem Strand mündete ein Farngebräunter Strom, was das Farbspiel noch interessanter machte. Dies, beschloss ich, ist der Ort um ein Monument zu erbauen, welches an unsere Abenteuer erinnern sollte. So buddelte ich mit unserem Buddeltreibholz zuerst ein kleines Loch und stellte es dann als Monument auf. Dieses wurde auch von nachfolgenden Besuchern bewundert.
Danach mussten wir noch ewig fahren bis wir wieder an unserm Startpunkt angekommen waren. Leider war Flut, sonst hätte man schön den 90 Mile Beach wieder herunter fahren können. Die reguläre Straße war nämlich sehr kurvig und anstrengend. Irgendwann kamen wir dann in Kaitaia wieder an, wo es ein Geschäft gab, wo es überteuerte Schnitzereien aus Kauriholz gab und den Grund warum wir da waren:
einen uralten Riesenkauri in den eine Treppe reingeschnitzt wurde. Dieser ist 45000 Jahre alt und wurde mal irgendwo gut erhalten ausgegraben. Wir fragten uns, wie sich dieser Laden dort halten konnte, weil das was es sonst dort gab Quatsch war z.B einen ungeschliffenen Mini-Kauriklotz, wahrscheinlich Abfall einer der Skulpturen, für 5$. Als wir gerade losfuhren kamen die Touristenbusse an.
Wir zogen weiter nach Ahipara, wo wir schon die Nacht davor verbracht hatten. Da es jedoch noch nicht Nacht war, wollten wir noch zu einem Aussichtspunkt fahren, den wir jedoch nicht gefunden haben. Auf dem Weg hatte man trotzdem ab und an ein wenig Aussicht. Wieder auf Meerespiegelhöhe angekommen, parkten wir in der Shipwreck Bay(da hat sogar noch ein Stück von aus dem Wasser geguckt) und gingen den Weg, den man bei Ebbe auch hätte fahren können, weil bei Flut auf einem Riff lang zu fahren, wollten wir dem guten alten Indiana heute nicht mehr zumuten. Jedoch einige Leute mit entsprechenden Autos mussten da lang fahren, weil sie in der nächsten Bucht wohnen. Verrückt, dass Leute Häuser bauen, die nur über den Strand erreichbar sind. Wenn die mal eine Feier haben, können nur Gäste mit robusten Autos kommen.
Zu Fuß war der Weg jedoch recht lang. Wir wollten hier nochmal zu einer großen Düne. Wir gingen eine ein wenig hoch, bemerkten jedoch, dass undurchdringliches Gestrüpp uns den Weg nach oben versperrte. Pauline und Mi Ran wollten nicht mehr weiter, deshalb bin ich alleine ein paar Meter weiter gegangen und da war eine scheinbar noch größere Düne als die vom Vormittag, jedenfalls war sie schwerer zu erklimmen, da sie weicher war. Aber ich wollte unbedingt dort hoch, da ich von verrückten Sandsteinformationen gehört hatte, die ich auch nach einem ultranstrengenden, gar anstrengenderen Aufstieg als der im Tongariro Nationalpark, fand. Ob das aber wirklich Sandstein war, möchte ich  jedoch nicht beschwören. Es sah ein wenig aus wie Holz und fühlte sich auch so an, könnte auch rostiges Metall gewesen sein. Auf jeden Fall sehr besonders. Auch sehr bemerkenswert war der Ausblick. Trotzdem zog ich los die Düne noch weiter zu erkunden. Dabei merkte ich wie es in der Wüste sein muss, weil man ging und ging und kam gefühlt nicht voran. Es war einfach alles so weit und fantastisch. Hätte ich nicht gewusst, dass ich in Neuseeland bin, ich hätte es nicht geglaubt. Das war einfach nochmal eine komplett andere Welt. So ein Highlight hatte ich echt nicht mehr erwartet, vor allem, nach dem, was wir an dem Tag schon durch hatten. Ich wollte noch versuchen, so weit in die Mitte der Düne zu laufen, bis man das Meer nicht mehr sieht, aber es wurde schon dunkel da bin ich umgekehrt. Ich wollte schon mal Mi Ran und Pauline rufen, damit sie sich keine Sorgen machen, aber meine Stimme ist auf so einer großen Fläche so schwach gewesen, dass ichs gelassen hab. Jedoch bekam ich die Idee Musik laut an zu machen, weil es niemand hören wird. Ich hab einfach mal play gedrückt. Deshalb kam „ich hab getanzt als gäbs kein morgen mehr“ von Philipp Poisel. Da hab ich mir gedacht, mich sieht ja auch keiner und hab es dann dem Protagonisten des Liedes gleich getan und bin dann auch so tanzenderweise die Düne runtergetobt. Was für ein Spaß.
An dem Ort, wo ich mich mit Pauline und Mi Ran treffen wollte, war niemand mehr und da es mittlerweile dunkel war ihre in den Sand geschriebene Nachricht auch nicht gesehen. Traf sie aber am Auto dann glücklicherweise wieder.
Der nächste Tag war dann ein Fahr und Kauri Tag. Wir standen für auf um dem Regen zu entfliehen. Nachdem wir eine Stunde oder so gefahren sind standen wir auf einer abgelegenen Schotterstraße. Von da aus gingen wir 2 Minuten zu einem relativ zugewachenen Baumstumpf. Hier stand der größte Kauri den wir heute sehen werden. Auf dem Foto steht Mi Ran auf der einen Pauline auf der anderen Seite auf dem Stumpf. Das war ein kurzer Stopp, der uns aber nicht genug auf das vorbereitete, was uns noch erwartete. Erstmal jedoch mussten wir uns beeilen, weil wir die Fähre über den Hokianga Harbour nicht verpassen wollten. Hochgerechnet ist diese billiger als das Benzin, welches wir um die Bucht herum verfahren würden und vor allem weniger stressig, bei den ganzen kurvigen Straßen.
Auf der anderen Seite fuhren wir dann auch noch ein Stückchen bis in den Waipoua  Forest, einem geschützten Wald in dem einige der größten Lebewesen der Erde stehen: Kauris. Am besten soll man mit den kleinen beginnen, aber wir gingen gleich in die Vollen und gingen zum Gott des Waldes, dem Ursprung allen Lebens: Tane Mahuta- der größte noch stehende Kauri. Da ist mir doch glatt ein woa entfahren, als ich ihn erblickte. Seine Größe ist nicht wirklich aufs Foto zu bekommen. Einfach beeindruckend. Noch ein kurzer aber nicht zu verachtender Stop.
Das nächste Mal hielten wir dafür deutlich länger, da es richtig in den Wald hineinging. Deshalb mussten wir uns vorher auch unsere Schuhe reinigen an installierten Gerätschaften und man durfte nicht den Kauris zu nah kommen, wenn die Wurzeln frei lagen, weil sie sonst sterben können. Solche schwachen Lebewesen konnten auch nur in Neuseeland mit den Kiwis, Takahes, Kakapo und Moas überleben. Zuerst besuchten wir Yakas, den 7. größten Kauri, den’s gibt. Auf dem Weg zu ihm standen auch einige andere große Kauris. Trotz dem, dass es noch 6 größere gibt, ist er auch gewaltig. Das tolle an ihm war, dass man ihn anfassen konnte, da eine Plattform an ihn ran gebaut wurde. Es war als würde man versuchen eine Mauer zu umarmen, so breit war er. Auf dem Rückweg kam es mir dann so vor als würden sich alle Bäume nun von uns verabschieden, denn alle waren sie da: Rata, Nikau, Farne, Rimu, die verschiedenen Buchenarten, nicht zu vergessen die ganzen Parasiten die an und in den Bäumen hängen. Ich glaube ich kenne mich hier im Wald besser aus als zu Hause.

Zurück am Parkplatz gingen wir nochmal in eine andere Richtung los um uns den Vater des Waldes, den ältesten und fettesten der Kauris Te Ngahere anzusehen. Wir hatten schon den ganzen Tag das Thema, dass man sich in Kauris eine Wohnung reinbauen könnte, aber dieser könnte in jeder Etage eine Wohnung enthalten.
Mit einem ausgetüftelten Wohnungskonzept stiegen wir dann wieder ins Auto und fuhren nach Dargaville, wo wir in unseren „final countdown“ gingen, also das letzte Mal in der Supermarktkette Countdown einkaufen. Mittlerweile hatte uns der Regen schon eingeholt und wir fuhren deshalb auf den Holiday Park, in dem sich Mi ran eine Kabine nahm, die sogar Beheizung hatte. Dort spielten wir noch ein letztes Mal unser Scrabble Imitat. Wir buken noch ein letztes Brot, welches so riesig wurde, dass wir es das Kauribrot tauften. Dann gingen wir in unsere letzte Nacht „on the road“. Das war unser letzte „richtiger“ Reisetag mit Van und ohne zu wissen wo man Abends landet. Dass er nochmal so erstaunlich wird, hätte ich nicht erwartet.

Aber halt jetzt noch nicht abschalten es bleibt ja spannend. Noch wissen wir nicht, ob unsere Protagonisten mit ihrem Gefährt überhaupt nach Auckland kommen oder ob es vorher kaputt geht. Außerdem muss es ja noch verkauft werden. Und was kommt dann? Werden sie dann immer zu Fuß gehen oder ihre Unterkunft nicht mehr verlassen? Das und mehr erfahrt ihr demnächst, wenn es wieder heißt: „Hallo Freunde“

Euer David

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Donnerstag, 27. Juni 2013

Nur noch 12 mal duschen



Hallo Freunde
Nein wir sind noch nicht wieder zu Hause. Aber der Flug steht mittlerweile und wenn wir den Blog schon nicht auf dem neuesten Stand halten können, dann soll euch diese Information wenigstens zu kommen. Gerade vor ein paar Momenten ist auch der detaillierte Reiseplan für unsere letzte Reisewoche in Neuseeland mit 2:0 Stimmen beschlossen worden. Wir freuen uns da schon sehr drauf, ich bin jedoch schon recht wehmütig, da mir Neuseeland und das rumfahren und entdecken  bei allem Heimweh fehlen wird, bei Pauline überwiegt hingegen die Sorge, dass wir unseren Van nicht gut verkauft kriegen.  So langsam bemerken wir auch, dass wir uns ganz schön Lebensmittelvorräte angelegt haben, die wir nun Aufbrauchen müssen. Also falls wir nicht so ganz rank und schlank sind wisst ihr warum.
Nu aber genug Geschwafel mal ein paar Details:
Abflug Auckland: 20.07 9Uhr (19.07 23 Uhr MEZ)
Ankunft Sydney: 10:30 Uhr (2:30 Uhr MEZ)
Abflug Sydney: 15:15 Uhr (7:15 Uhr MEZ)
Ankunft Abu Dhabi: 11:50 Uhr (21:50 Uhr MEZ)
Abflug Abu Dhabi: 2:30 Uhr (0:30 Uhr MEZ)
Ankunft Berlin Tegel: 7 Uhr MEZ Gesamtzeit unterwegs: auf der Uhr: 22 Stunden; real: 32 Stunden
Zug(vorraussichtlich): 9:00 Bus-> 9:16 Zoologischer Garten 9:31-> 11:13 Ludwigslust
Und dann gibt’s Essen beim Italiener mit unsern Eltern, was aber nicht heißen soll, dass wir niemand anders am Flughafen oder Bahnhof Lulu sehen wollen. Aber falls es dort nichts wird, dann bestimmt bald darauf.
Euer David